James Earle Fraser, "End of the Trail"
2014/15, auf der Plinthe signiert, recto Plakette mit Bildhauername und Titel sowie Angabe Gilcrease Museum, Bronze braun patiniert, Museumsreplik der auf der internationalen Panama-Pacific Ausstellung in San Francisco gezeigten, dem Siedlerkolonialismus im Zuge der Beschränkung der Ureinwohner auf Reservate, kritisch gegenüberstehenden Skulptur eines erschöpft auf seinem windumtosten Pony zusammengesunkenen Indianers, auf naturalistischer Plinthe, auf Marmorsockel montiert, altersgemäß gut erhalten, H Bronze 34,5 cm, H gesamt 37,5 cm. Künstlerinfo: US-amerikanischer Bildhauer und Medailleur (1876 Winona/Minnesota bis 1953 Westport/Connecticut), studierte ab 1891 am Art Institute of Chicago, später an der École des Beaux-Arts und der Académie Julian in Paris, langjähriger Assistent von Augustus Saint-Gaudens, bekannt wurde Fraser vor allem durch seine monumentalen Bronzeskulpturen mit Sujets des "Wilden Westens" sowie durch bedeutende Staatsaufträge in Washington D.C., darunter Arbeiten für den Obersten Gerichtshof und das Nationalarchiv, sein ikonisches Hauptwerk „End of the Trail“ (1915) gilt als eines der meistreproduzierten Bildwerke der amerikanischen Kunstgeschichte, zudem entwarf er das berühmte Design des „Buffalo Nickel“ (1913), war Mitglied der National Academy of Design und Träger der Saltus-Medaille. Quelle: Wikipedia.