Entwurf Wilhelm Süß 1910, Ausformung bis 1923, blau getönte Prägemarke, geprägte Modellnummer 1158, 23, Ca und Schriftzug Baden sowie Pinselzeichen, Majolika mit pastelltoniger Unterglasurbemalung, auf profiliertem Ovalsockel spitzovale Jardiniere in Form einer schwimmenden Ente mit Girlandenzier und zwei seitlichen schiebenden Putten, guter Zustand mit etwas Alterscraquelé, L 29,5 cm.
Katalog-Nr.: 2250
Limit: 150,00 €
Entwurf um 1900, geprägte Schriftzugmarke mit Ortsangabe Köln-Lindenthal, Modellnummer 2722, weitere Nummer 24 und Buchstabe P., Terrakotta mit cremefarbener Mattglasur und ockergelb-grünlicher Bemalung, auf quadratischem Podest Schulterstück einer Jugendstilschönheit mit gesenktem Blick und locker gebundenen Haaren, als Allegorie der Poesie mit Lorbeerkranz geschmückt und auf dem Schaft frontseitige Reliefdarstellung einer Orgel spielenden und gen Himmel schauenden Frau mit floraler Rahmung, einige Blattspitzen bestoßen, sonst guter Zustand, H 46 cm.
Katalog-Nr.: 2251
Limit: 80,00 €
Entwurf Carl Sigmund Luber, Nürnberg um 1900, geprägter Buchstabe R, Modellnummer 4006 geprägt und auf originalem Klebeetikett, gepinselte Nummer XIII, Steinzeug mit polychromem Landschaftsdekor, am Rand reliefierte Doldenmotive, Wandaufhängung, geringe Altersspuren, H 36 cm, B oben 33 cm.
Katalog-Nr.: 2252
Limit: 480,00 €
um 1910, einer gemarkt Wick Werke, der andere JGM 109 3, beide aus grauem Steinzeug, salzglasiert, geritzt und blau bzw. kobaltblau bemalt, stilisierte Ornamente und Floralismen, Zinndeckel, Eichmarke 1/2 L, normale Alters- und Gebrauchsspuren, H 14,5 und 16,55 cm.
Katalog-Nr.: 2253
Limit: 20,00 €
Entwurf um 1910, Ausführung Marzi & Remy, ungemarkt, Schriftzug gesetzl. geschützt, Modellnummer 2008 und 2013, graues Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau, Grün und Braun, einer mit Gravur: "Z. Erinnerung ad. Silb Hochzeit v. euren Kindern", ein Deckel am Griffansatz eingerissen, sonst normale Alters- und Gebrauchsspuren, H 17 cm und 24,5 cm, Quelle: Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug des Jugendstils, S. 128, Nr. 234/235.
Katalog-Nr.: 2254
Limit: 20,00 €
einer Entwurf wohl Emanuel v. Seidl um 1910, Ausführung Marzi & Remy, ungemarkt, Deckel Thannhauser München, gemarkt B.Th.M. ges.gesch., Boden Schriftzug gesetzlich geschützt, Modellnummer 6116, graues Steinzeug oktogonal facettiert, emailliertes Ornamentband in Weiß, Blau und Schwarz, der andere Entwurf Bruno Mauder 1911, Ausführung Reinhold Merkelbach Höhr-Grenzhausen, Modellnummer 2311, ebenfalls graues Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau und Grün mit Schwarz, Eichmarke 0,5 L, gewölbter Zinndeckel, dieser gering gedellt, beide gut erhalten mit normalen Alters- und Gebrauchsspuren, H 13 und 13,5 cm.
Katalog-Nr.: 2255
Limit: 20,00 €
Entwurf Ludwig Hohlwein attr. 1908, Ausführung wohl Marzi & Remy, ungemarkt, im Deckel Hersteller Karl Schusser München, graues Steinzeug, Modellnummer 6133, Eichmarke 1/2 Liter, farbig mit karikativer Figur bemalt, Aufschrift "Hinkete Hunkete München / i`bin a`Bunkete 1908", flacher Zinndeckel mit Nietenoptik, guter Zustand mit normalen Altersspuren, H 13 cm.
Katalog-Nr.: 2256
Limit: 20,00 €
Entwurf um 1903, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen, graues Steinzeug handabgedreht, ungemarkt, salzglasiert, geritzt und kobaltblau bemalt, abgeflachte Wandung mit Rosettenmotiven, vorn Eichmarke 0,5 L, gewölbter Zinndeckel, am Stand ein kleiner Chip, sonst normale Gebrauchs- und Altersspuren, H 15 cm. Quelle: Münchner Stadtmuseum online.
Katalog-Nr.: 2257
Limit: 20,00 €
Kanne Entwurf Bruno Mauder 1903, Ausführung Simon Peter Gerz Höhr-Grenzhausen, Prägemarke, Modellnummer 1327A, der Bierkrug von einem unbekannten Entwerfer nach Patriz Huber, Ausführung Merkelbach & Wick Grenzhausen, Prägemarke sowie NN, beide aus grauem Steinzeug salzglasiert, Bemalung in Kobaltblau und dunklem Violett, Zinndeckel mit Eicheldrücker, guter altersgemäßer Zustand, H 23 und 26,5 cm, Quelle: Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug des Jugendstils, S. 171, Nr. 396 und S. 216, Nr. 552.
Katalog-Nr.: 2258
Limit: 20,00 €
Entwurf 1910/11, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen (Nassau), Prägemarke, Modellnummer 2283, graues Steinzeug salzglasiert und kobaltblau bemalt, geometrischer Reliefdekor, gewölbter Zinndeckel, geringe Altersspuren, H 33,5 cm.
Katalog-Nr.: 2259
Limit: 20,00 €
Entwurf Maximilian David Christian (Max) von Heider um 1900, monogrammiert R VH, nummeriert V4, ziegelroter Steingutscherben, farbig und farblos glasiert, zinngefasster Deckel, stilisiertes Drachenmotiv und ein florales Ornament auf dem Deckel sowie als Drücker, glasurunterlaufen, zwei kleine Glasurfehlstellen, H 22,5 cm.
Katalog-Nr.: 2260
Limit: 150,00 €
um 1900, Prägemarke, geritzte Modellnummer 55, gepinselte Dekornummer 6607, helles Steinzeug mit verlaufender Ochsenblutglasur über grün engobiertem Fond, vier Ösenhenkel, guter unbeschädigter Zustand, H 29,5 cm.
Katalog-Nr.: 2261
Limit: 150,00 €
Entwurf um 1907, Prägemarke Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, Modellnummer 868, Steingut schwarz bemalt und farblos glasiert, Schale getragen von einem Putto mit einer großen Weinrebe, geringes Alterscraquelé, Schale restauriert, H 23 cm.
Katalog-Nr.: 2262
Limit: 600,00 €
Entwurf 1907/08, Ausführung Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, Prägemarke sowie Künstlersignet, Steingut farbenfroh glasiert, zylindrische Dose, der Deckel dekoriert mit einer stilisierten Libelle, auf Blütenranken sitzend, eine winzige Glasurfehlstelle, sonst guter unbeschädigter Zustand mit normalen Gebrauchs- und Altersspuren, H 15,5 cm, Quelle: MAK Sammlung online, Inventarnummer WWF 89-30-6.
Katalog-Nr.: 2263
Limit: 20,00 €
Entwurf um 1907, Ausführung Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, monogrammiert und Fabrikmarke, Modell Goethe No. 160, Malermarke B, Portrait des deutschen Dichters im Mantel und Hut, auf einem blatt- und blütenverzierten Podest stehend, etwas Alterscraquelé, an der Nasenspitze eine geringfügige Bereibung, H 32 cm. Quelle: MAK Sammlung online, Inventarnummer WWF 89-29-3, dort Fotografie des Objekts.
Katalog-Nr.: 2264
Limit: 390,00 €
Entwurf um 1900, signiert mit Pseudonym Perigot, Prägemarke 1900-1917, Zusatz Reproduction Reservee, Modellnummer 2960 und weitere Nummern 23 und 27, heller Scherben mit Unterglasurbemalung in Weiß und Blautönen, Köpfe und Hände mattweiß glasiert, auf flacher Plinthe mittig stehender Tisch, dieser flankiert von einem jungen Seemann und einer jungen Holländerin, beim Zuprosten mit zwei Bechern, auf dem Tisch eine Kanne aus Biskuitporzellan stehend, diese wohl nachträglich ergänzt, da Figurengruppe ursprünglich als Lampenfuß mit kreisrunder Aussparung (unter der Kanne) für die Elektrik konzipiert, vereinzelt kaum sichtbare "Flohbisse" in der Glasur, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 27,5 cm. Quelle: Dechant/Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, S. 367, Nr. 2960. Info: Das gleiche Modell mit anderer Bemalung und Größe wurde im November 2021 bei uns als figürliche Salonlampe versteigert.
Katalog-Nr.: 2265
Limit: 120,00 €
um 1900, ungemarkt, reliefierte Modellnummer 6062, hellgrauer Scherben mit marmoriertem Dekor, die seitlichen abgerundeten Henkel und die Elemente am quadratischen Halsabschluss vergoldet, guter altersgemäßer Zustand, H 50 cm.
Katalog-Nr.: 2266
Limit: 160,00 €
Jugendstil-Werbeplakat für ein Künstlerfest des "Cococelloclub" mit Darstellung einer eleganten Dame mit Fächer neben Einhorn auf einer Halbinsel welche von einem Segelboot angesteuert wird, Farblitho in Gelb, Grün und Braun auf Büttenpapier, oben bezeichnet "Die Halbinsel", unten mittig bezeichnet und datiert "Cococelloclub 1900", rechts im Druck signiert "Fritz Erler", gegilbt, Randeinrisse, mittig Faltspur, unten wasserrandig, Fehlstellen im Papier teilweise ergänzt, hinter Glas im Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 93 x 61 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker, Entwerfer, Kunstgewerbler und Bühnenbildner (1868 Frankenstein /Schlesien bis 1940 München), studierte 1886-90 bei Albrecht Bräuer an der Kunstschule Breslau, anschließend kurze Aufenthalte in Berlin und München meist jedoch in Schlesien (Breslau), 1892-94 an der Académie Julian in Paris, ab Ende 1892 erste kunstgewerbliche Entwürfe, 1895 Rückkehr nach München, unternahm Studienreisen nach Rügen und die Riviera, 1896 Mitbegründer der Zeitschrift „Jugend“, 1899 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Die Scholle“, im 1. WK offizieller Kriegsmaler und Propagandakünstler, ab 1918 in Utting - Holzhausen am Ammersee tätig, beschickte zahlreiche Ausstellungen unter anderen den Glaspalast München, erhielt diverse Ehrungen zum Beispiel Ritterkreuz des Bayrischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst, Ehrenmitglied der Akademien der Bildenden Künste München, Brüssel und Mailand, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession und des Salon d’Automne Paris, Mitglied des Deutschen Werkbundes und der Münchner Sezession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 2267
Limit: 390,00 €