um 1910, Gelbgold gestempelt 333, harmonische, durchbrochen gearbeitete Form, besetzt mit einem Edelopalcarré, minimale Tragespuren, Maße ca. 45 x 11 mm, G ca. 3 g.
Katalog-Nr.: 2162
Limit: 140,00 €, Zuschlag: 0,00 €
München, um 1910, eine mit Ätzstempel, farbloses Glas formgeblasen, orangefarbener Unterfang, lüstriert, je mit drei aufgeschmolzenen grünen Aventurinbutzen, sehr guter altersgemäßer Zustand ohne Beschädigungen, H je 30 cm.
Katalog-Nr.: 2171
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1904, farbloses Glas, Scheibenfuß, mittig leicht verdeckter Stiel, Goldränder, bemalt mit schwarz konturiertem Transparentemaille, unterschiedliche Blütendekore, Vergoldung etwas berieben, sonst guter unbeschädigter Zustand, H je 20,5 cm.
Katalog-Nr.: 2186
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Adolf Beckert um 1915, farbloses Glas, die Kuppen optisch geblasen, Schattenmalerei, teils mit Opakemaille, die Likörgläser innen vergoldet, alles in gutem Zustand, H max. 15 cm.
Katalog-Nr.: 2191
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1910, farbloses Glas, Scheibenfuß, facettierter Schaft, weite Kuppen mit eingeschmolzenen roten Butzen, geometrisch verbunden durch Kerbschliff, alle unbeschädigt, H je 22 cm.
Katalog-Nr.: 2200
Limit: 260,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1904, farbloses Glas, gewölbter Scheibenfuß, mittig verdickter Stiel, Weinlaubdekor in Transparentemaille mit schwarzen Konturen, Vergoldung am Lippenrand berieben, drei mit winzigen Kerben, H je 21 cm.
Katalog-Nr.: 2202
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, ungemarkt, Glockenschirme aus satiniertem Klarglas in wabenartiger Struktur, Aufnahme mit winzigsten Chips sowie ein kurzer Riss, H je 14,5 cm.
Katalog-Nr.: 2204
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €
nach Gemäldevorlage des niederländischen Malers Paulus Potter (1625-1654), um 1919, grüne Stempelmarke mit rotem Zusatzstempel Kunstabteilung handgemalt 1917-1922/26, sowie Pinselbezeichnung "Stier v. Potter", "Form 1519", flache, vierpassig geschweifte "Rokokodose" auf vier Füßen, prunkvoll verziert mit zartem Rocaillerelief und russischgrün glasiertem Fond, auf dem Stülpdeckel große Reserve mit feiner polychromer Aufglasurbemalung, Landschaftsdarstellung mit unter Bäumen rastendem Hirten, Schafen und Kühen, gesäumt von Goldkartusche mit Perlstabrelief, sowie Goldstaffage und Goldrand, seltene Deckeldose mit Galeriebildkopie, sehr guter altersgemäßer Zustand, Maße 6,5 x 13,5 x 9 cm. Info: von dieser um 1920 für 295 Mark angebotenen Deckeldose mit arbeitsintensiver Handmalerei sind nur sehr wenige Belegstücke bekannt. Quelle: Susanne Fraas, "Wachgeküßt", S. 121, Abb. 349.
Katalog-Nr.: 2211
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Svend Jespersen (1895-1985) für Bing & Gröndahl, monogrammiert, unterglasurgrüne Stempelmarke 1970-1982, gepinselte Modellnummer 2359 und Malermonogramm JC, leicht ovale Form mit kurzem ausgestellten Rand, in Form eines im Wasser schwimmenden Seerosenblatts mit drei plastischen Knospen und pastelltoniger Unterglasurbemalung, guter Zustand, L 26 cm.
Katalog-Nr.: 2216
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, ungemarkt, ovoider Korpus umlaufend verziert mit gelb-beigen Teilfonds und reicher floraler Reliefgoldmalerei, in der schauseitigen Ovalkartusche Vedute einer Dorfkirche mit angrenzenden Gebäuden und Baumbestand in feiner polychromer Aufglasurbemalung, rückseitig kleinere Kartusche mit Schleifengehänge und Girlande in Goldmalerei, Messingmontur, ohne Stöpsel, sonst sehr guter altersgemäßer Zustand, H 7 cm.
Katalog-Nr.: 2219
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, unterglasurblaue Zeptermarke 1870-1945, Ritznummer 34396, P II und weiteres undeutliches Zeichen sowie rote Sammlungsnummer 89581, dickwandige Kolbenform mit eingezogenem Hals und metallisch glänzender Glasur mit dichter Kristallisierung in verschmelzenden Eisblau- und Goldbronzetönen, seltenes Stück, guter altersgemäßer Zustand, H 15 cm. Quelle: Bröhan-Museum Bestands-Katalog, Band V.1, S. 118, Abb. 71 (identische Vase mit ähnlichem Dekor).
Katalog-Nr.: 2220
Limit: 700,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Otto Eduard Voigt 1904, unterglasurblaue Knaufschwertermarke 1860-1924, ein Unterstrich, geprägte Modellnummer U170 und undeutliche Bossierernummer 140?, flach gemuldete Ovalform mit flügelartigem Relief an beiden Seiten der Fahne und feine Unterglasurbemalung in Kobaltblau und Hellgrau, minimalst brandfleckig und leicht kratzspurig, sonst guter Zustand, L 34 cm.
Katalog-Nr.: 2225
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
in der mattgoldenen Luxusausführung, Entwurf Henry van de Velde 1903, unterglasurblaue Knaufschwertermarke 1860-1924, zweimal gestrichen, geprägtes Künstlersignet und Prägenummer, flach gemuldeter Teller, auf der Fahne umlaufender Flachreliefdekor aus dreifachem Wellenmotiv mit Goldmalerei, seltener Teller, partiell etwas brandfleckig und kratzspurig, am Rand rückseitiger Chip mit zartem Spannungsriss (L ca. 3 cm), D 26,5 cm. Quelle: Bestandskatalog Bröhan-Museum, Band V.2, S. 56 ff.
Katalog-Nr.: 2226
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
aus dem Service "T-Glatt", Formentwurf Konrad und Rudolf Hentschel 1901, Dekorentwurf Paul Richter 1904, unterglasurblaue Knaufschwertermarken 1860-1924, zweimal gestrichen und ein Unterstrich, Präge- und Pinselnummern, leicht gemuldete Form, Dekor aus zwei geschweiften Randlinien mit dreifach abgehängten Ahornfrüchten in brauner und seladonfarbener Unterglasurbemalung, bestehend aus sieben Speisetellern, einer ovalen Platte und einer ovalen Schale, minimale Herstellungsfehler und ein Teller etwas stärker kratzspurig, sonst guter Zustand, D je ca. 27 cm, L Platte 35,5 cm, L Schale 26 cm.
Katalog-Nr.: 2227
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Werksentwurf 1900/1901, Dekorentwurf Rudolf Hentschel 1901, unterglasurblaue Knaufschwertermarke 1860-1924, 1. Wahl, geritzte Modellnummer T27, Bossierernummer 24 und Pinselnummer 52, tief gemuldete Ovalform "T-Glatt" mit umlaufend stilisierter Unterglasurbemalung in Seladongrün und Kobaltblau, Unterseite mit Randchip, sonst guter Zustand, L 23,5 cm.
Katalog-Nr.: 2228
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Otto Eduard Voigt 1904, unterglasurblaue Schwertermarke vor 1924, 1. Wahl, geprägte Modellnummer U170 und Bossierernummer 140, flach gemuldete Ovalform mit zartem flügelartigen Relief an beiden Seiten der Fahne, im Spiegel Unterwasserszene mit zwei schwimmenden Fischen in feiner polychromer Unterglasurbemalung sowie Goldränder, Spiegelfaden minimalst berieben und Fahne der linken Seite fachmännisch restauriert, L 34 cm. Quelle: Meissen Modellnummern-Datenbank unter Modellnummer U 170; Johannes Just, Meissener Jugendstil-Porzellan, Abb. 94 (Form).
Katalog-Nr.: 2229
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Otto Pilz 1907, unterglasurblaue Schwertermarke Pfeifferzeit 1924-1934, 1. Wahl, geritzte Modellnummer X.142., Bossierernummer 34 und Pinselnummer 7., naturalistische Ausformung und Unterglasurbemalung, auf Rechteckplinthe zwei sitzende Fenneke in unterschiedlichen Posen, untere Vorderkante des Sockels mit zwei winzigsten und kaum sichtbaren "Flohbissen", sonst guter altersgemäßer Zustand, H 14,5 cm. Quelle: Bergmann, Meissener Künstler-Figuren, Band 1, S. 371, Abb. 728.
Katalog-Nr.: 2231
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Frieda Strauss 1909/10, signiert, unterglasurblaue Knaufschwertermarke 1860-1924, 1. Wahl, geprägte Modellnummer A283, Bossierernummer 131 und Pinselnummer 64., naturalistische Ausformung mit pastelltoniger Unterglasurbemalung, auf quadratischer Plinthe stehender Knabe beim Kuscheln mit einer Katze, seltene Figur, rückseitig partielle, werksseitig kaschierte Brandfehler, sonst guter Zustand, H 14 cm. Quelle: Bergmann, Meissener Künstler-Figuren, Band I, S. 169, Abb. 316.
Katalog-Nr.: 2232
Limit: 2000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Paul Walther 1911, monogrammiert, unterglasurblaue Knaufschwertermarke 1860-1924, 1. Wahl, geritzte Modellnummer B249., geritzte Nummer 39 und Pinselnummer 10., naturalistische Ausformung und Unter- und Aufglasurbemalung, auf profiliertem Rechtecksockel sitzender Helmkasuar, ein Laufvogel Australiens, guter altersgemäßer Zustand, H 12,5 cm. Quelle: Bergmann, Meissener Künstler-Figuren, Band I, S. 418, Abb. 832.
Katalog-Nr.: 2234
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 700,00 €
Entwurf Ferdinand Liebermann 1919, signiert, grüne Stempelmarke mit Zusatz Selb-Bavaria 1919-1926, geprägte Modellnummer K.537. und Pinselnummer 9., naturalistische Ausformung mit pastelltoniger Unterglasurbemalung sowie sparsamer Goldstaffage, auf rundem Terrainsockel kniende Prinzessin mit Diadem, eine Goldkugel haltend und den Schwan vor sich entzückt betrachtend, Vogel fachmännisch restauriert und modifiziert (ursprünglich Ente mit Krone), sonst guter altersgemäßer Zustand, H 14 cm.
Katalog-Nr.: 2244
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf Rudolf Marcuse 1913, Dekorentwurf Julius v. Guldbrandsen, signiert, grüne Stempelmarke mit Zusatz Kunst-Abteilung Selb-Bavaria und Kriegsmarke 1914-1917 sowie geritzte Modellnummer K328, naturalistische Ausformung mit pastelltoniger Unterglasurbemalung und partieller Goldstaffage, auf flacher profilierter Rundplinthe stehende Jugendstilschönheit als Chansonnette mit Langhalslaute und dynamischer Tanzhaltung, ein winziger Brandfleck im Haar und alle Instrumentenwirbel bestoßen, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 41,5 cm. Info Überbrettl: Name eines der ersten literarischen Kabaretts in Deutschland, 1901 von Ernst von Wolzogen in Berlin gegründet, Treffpunkt vieler Künstler, um sich gegenseitig ihre neuesten Stücke vorzuführen und die Resonanz zu prüfen, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 2245
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf um 1907, Ausführung Vereinigte Wiener und Gmundner Keramik, monogrammiert und Fabrikmarke, Modell Goethe No. 160, Malermarke B, Portrait des deutschen Dichters im Mantel und Hut, auf einem blatt- und blütenverzierten Podest stehend, etwas Alterscraquelé, an der Nasenspitze eine geringfügige Bereibung, H 32 cm. Quelle: MAK Sammlung online, Inventarnummer WWF 89-29-3, dort Fotografie des Objekts.
Katalog-Nr.: 2264
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Entwurf um 1900, signiert mit Pseudonym Perigot, Prägemarke 1900-1917, Zusatz Reproduction Reservee, Modellnummer 2960 und weitere Nummern 23 und 27, heller Scherben mit Unterglasurbemalung in Weiß und Blautönen, Köpfe und Hände mattweiß glasiert, auf flacher Plinthe mittig stehender Tisch, dieser flankiert von einem jungen Seemann und einer jungen Holländerin, beim Zuprosten mit zwei Bechern, auf dem Tisch eine Kanne aus Biskuitporzellan stehend, diese wohl nachträglich ergänzt, da Figurengruppe ursprünglich als Lampenfuß mit kreisrunder Aussparung (unter der Kanne) für die Elektrik konzipiert, vereinzelt kaum sichtbare "Flohbisse" in der Glasur, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 27,5 cm. Quelle: Dechant/Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, S. 367, Nr. 2960. Info: Das gleiche Modell mit anderer Bemalung und Größe wurde im November 2021 bei uns als figürliche Salonlampe versteigert.
Katalog-Nr.: 2265
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
um 1900, ungemarkt, reliefierte Modellnummer 6062, hellgrauer Scherben mit marmoriertem Dekor, die seitlichen abgerundeten Henkel und die Elemente am quadratischen Halsabschluss vergoldet, guter altersgemäßer Zustand, H 50 cm.
Katalog-Nr.: 2266
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Jugendstil-Werbeplakat für ein Künstlerfest des "Cococelloclub" mit Darstellung einer eleganten Dame mit Fächer neben Einhorn auf einer Halbinsel welche von einem Segelboot angesteuert wird, Farblitho in Gelb, Grün und Braun auf Büttenpapier, oben bezeichnet "Die Halbinsel", unten mittig bezeichnet und datiert "Cococelloclub 1900", rechts im Druck signiert "Fritz Erler", gegilbt, Randeinrisse, mittig Faltspur, unten wasserrandig, Fehlstellen im Papier teilweise ergänzt, hinter Glas im Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 93 x 61 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker, Entwerfer, Kunstgewerbler und Bühnenbildner (1868 Frankenstein /Schlesien bis 1940 München), studierte 1886-90 bei Albrecht Bräuer an der Kunstschule Breslau, anschließend kurze Aufenthalte in Berlin und München meist jedoch in Schlesien (Breslau), 1892-94 an der Académie Julian in Paris, ab Ende 1892 erste kunstgewerbliche Entwürfe, 1895 Rückkehr nach München, unternahm Studienreisen nach Rügen und die Riviera, 1896 Mitbegründer der Zeitschrift „Jugend“, 1899 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Die Scholle“, im 1. WK offizieller Kriegsmaler und Propagandakünstler, ab 1918 in Utting - Holzhausen am Ammersee tätig, beschickte zahlreiche Ausstellungen unter anderen den Glaspalast München, erhielt diverse Ehrungen zum Beispiel Ritterkreuz des Bayrischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst, Ehrenmitglied der Akademien der Bildenden Künste München, Brüssel und Mailand, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession und des Salon d’Automne Paris, Mitglied des Deutschen Werkbundes und der Münchner Sezession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 2267
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €