Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Max Flashar, „Der barmherzige Michel"

stolzer junger Bauer, mit drei jungen Frauen in Tracht, auf dem Weg ins Dorf, im Hintergrund einsame Almwirtschaft vor der imposanten Kulisse des Matterhorns, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter, erschienen in Heft 3744 auf Seite 204 im Jahr 1917, Grisaillemalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Aquarell und Weißhöhung, links unten signiert und datiert "M. Flashar (19)14", auf der Rahmenrückwand Kopien der Blattrückseite, geblichen und etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner, Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Stanislaus von Kalckreuth, nachfolgend Studienreise nach Paris und anschließend Studium in Berlin, ab 1883 als Illustrator für die „Fliegenden Blätter“ tätig, ab 1909 Beteiligung an den Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3700
Limit: 120,00 €

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Pierre Grisot, Bei der Ernte

Bauern beim Pflügen und Abtransport der Früchte, locker ausgeführte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell Graphit), 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Grisot", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Illustrator (1911 Besançon/Frankreich bis 1995 Paris), Studium an der École des Beaux-Arts in Paris, 1942 erste Einzelausstellung, Teilnahme an Ausstellungen im Salon des Indépendants, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3701
Limit: 100,00 €

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Gitta Gurlitt, Blick ins Tal

von einem steilen, teils bewaldeten Hang begrenzter See, mit lockerem sicheren Strich angelegte Landschaftsschilderung der Nichte von Cornelius Gurlitt, Aquarell auf Papier, um 1920, unten rechts in Blei signiert "Gitta Gurlitt", auf der Rahmenrückwand teils unleserlich betitelt "Blick auf den ..." sowie Aufkleber einer Münchner Rahmenhandlung, Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt (defekt), Passepartoutausschnitt ca. 29 x 37 cm.

Katalog-Nr.: 3702
Limit: 20,00 €

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Hartmut Hansen, Konvolut abstrakte Arbeiten

neun auf vier Bogen arrangierte Papierarbeiten, auf zwei Bogen signiert "Hartmut Hansen" sowie betitelt "Triumvirat" und "dunkle Etage", unterschiedliche Techniken, teils datiert "1690", leichte Altersspuren, der Unterlagekarton teils fleckig, Maße Unterkarton ca. 50 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3703
Limit: 150,00 €

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Hartmut Hansen, Aquarellkonvolut

drei Blatt, "Halle Moritzkirchhof"; "Halle – Neue Residenz (Geiseltal Museum)" und Altes Haus, Tusche und Aquarell auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., zwei Arbeiten auf Passepartout signiert "Hansen", fest in einfaches Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3704
Limit: 120,00 €

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Gundram Holdgrün, Konvolut Vogeldarstellungen

16 Arbeiten mit der detailreichen Darstellung verschiedener Greifvögel, Aquarell auf Karton, meist signiert "Gundram Holdgrün", datiert zwischen 1984 und 1995, teils leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 56 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3705
Limit: 450,00 €

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Franz Huth, Taubacher Mühle

Blick von einem Hang auf die wohl älteste Mühle Thüringens im Sonnenlicht, mit sicherem Strich ausgeführte Landschaftsschilderung, Pastell auf leicht strukturiertem Papier, um 1925, links unten signiert "Franz Huth", auf Rahmenrückwand bezeichnet "Mühle Taubach (von hinten)", gering wellig, farbfrisch erhalten, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 63 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz O. Richard Huth, dt. Aquarellmaler und Pastellzeichner (1876 Pößneck in Thüringen bis 1970 Weimar), zunächst Porzellanmalerlehre beim Vater Louis Huth, ab 1892 bei Volkstedt/Rudolstadt als Porzellanmaler, ab 1894 Glasmalerlehre im Riesengebirge, befreundet sich hier mit Arthur Julius Barth, 1896–97 einige Semester an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1897–98 Studienreisen durch Oberitalien, Südfrankreich und die Schweiz, ab 1900 an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin, ab 1903 Gründung einer Porzellanmanufaktur in Heidelberg, 1907 Übernahme der väterlichen Porzellanhandlung und Porzellanmalerei, zusammen mit dem Bruder Hermann Huth, ab 1909 künstlerisch freischaffend in Heidelberg, 1911–18 wechselnde Aufenthalte in Cuxhaven, Heidelberg, Rom, Darmstadt und Weiterbildung in München, 1918 Übersiedlung nach Bensheim an der Bergstraße, ab 1922 in Weimar tätig, 1946 zum Professor ernannt, malte neben Landschaften vorwiegend Kirchen- und Schlossinterieurs, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verband Bildender Künstler in Hessen und in der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler und später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Neuwirth "Porzellanmalerlexikon", Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 2001–2010", Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3706
Limit: 390,00 €

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Max Kaus, Dünen auf Sylt

Blick auf die spärlich bewachsenen Dünen und im Hintergrund das Meer, wohl während seiner alljährlichen Aufenthalte auf Sylt entstanden, Faserstifte und Kreiden auf Papier, unten links signiert "M Kaus", datiert "(19)66" und bezeichnet "Sylt", rückseitig Galerieetikett "Commetersche Kunsthandlung Hamburg", leichte Gebrauchsspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 29,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator (1891 Berlin bis 1977 Berlin), zunächst Malerlehre, 1908-13 Schüler der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums, 1913 eigenes Atelier, 1913-14 Studium an der Akademie in Berlin bei Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner, 1914 mit Reisestipendium in Paris, ab 1920 Mitglied der “Freien Sezession” und Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff und Otto Mueller, weiterhin Mitglied der "Berliner Sezession" und der "Münchner Expressionistischen Werkstätten", ab 1926 Dozent an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, 1936-39 Professor an den Vereinigten Staatsschulen Berlin, 1945-59 tätig als Professor und stellvertretender Direktor der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, Mitglied der “Neuen Gruppe” Berlin, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1927 den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und 1929 den Villa-Romana-Preis, in zahlreichen Museen vertreten, u. a. in der Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett Berlin, dem Städelinstitut Frankfurt am Main, dem Museum Moritzburg Halle, dem Wallraf-Richartz-Museum Köln sowie den Museen in Stettin, Erfurt, USA (Detroit), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein und Internet.

Katalog-Nr.: 3707
Limit: 450,00 €

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Johann Kluska, Umfangreiches Zeichnungskonvolut

ca. 70 Zeichnungen mit vorwiegend weiblichen Akten, Graphit auf verschiedenen Papieren, Mitte 20. Jh., größtenteils monogrammiert "JK", unterschiedliche Erhaltung, jeweils in Hüllen und in zwei Ordnern, Blattmaße max. ca. 30 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator, Künstler der Verschollenen Generation (1904 Berlin bis 1973 Berlin), bereits 1916-18 Besuch von Nachmittags- und Abendkursen an der Königlichen Kunstschule in Berlin-Wilmersdorf bei Philipp Franck, 1918-20 Studium an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, 1920 letzter Meisterschüler von Max Friedrich Koch an der Preußischen Akademie der Künste, nachfolgend für verschiedene Zeitschriften tätig, ab 1945 freischaffend, die Gemälde-Portraits von Theodor Heuss, Heinrich Lübke und Gustav Heinemann für die Galerie der Bundespräsidenten stammen von Kluska, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3708
Limit: 240,00 €

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Wilhelm Kohlhoff, attr., Pferdebändiger

junger Mann, die Zügel seines Pferdes haltend, Graphit auf Papier, rechts unten in Kugelschreiber "Kohlhoff (19)61 Wien" (teils vom Passepartout verdeckt), Kratzspuren im Papier, unter Passepartout und hinter Kunststoffscheibe gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellanmaler, Maler, Zeichner und Graphiker (1893 Berlin bis 1971 Schweinfurt), Vertreter der sogenannten "Verschollenen Generation" und des Expressiven Realismus, ab 1909 Lehre an der Königlichen Porzellanmanufaktur und Schüler der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin, autodidaktische Studien in Malen und Zeichnen, beschickte ab 1914 die Große Berliner Kunstausstellung, 1916 Beteiligung an der 2. Ausstellung der Freien Sezession und an der Juryfreien Kunstschau, beschickte ab 1917 Ausstellungen der Berliner Sezession, 1917 Ehrung mit dem Großen Preußischen Staatspreis (Romstipendium) und Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, 1918 Gründung einer Kunstschule mit Franz Heckendorf, Bruno Krauskopf und Heinrich Harry Deierling in Berlin, 1918 zeitweilig zweites Atelier in Heidelberg, Erwerb eines Hauses in Saarow bei Fürstenwalde, beschickte 1925 den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Sezession, nach 1933 teils als "entartet" verfemt, 1935–36, auf Einladung der türkischen Regierung, in Ankara und Konstantinopel tätig, ab 1939 Kriegsmaler, 1943 Zerstörung seiner Ateliers in Berlin und Bromberg, 1945 Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Zell im Fichtelgebirge, ab 1949 in Hof an der Saale tätig, 1953 Eigenheim in Hof-Krötenhof, unternahm Studienreisen nach Paris, Südfrankreich, Italien und der Schweiz, 1969 Übersiedlung nach Schweinfurt, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus", Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 3709
Limit: 80,00 €

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Albert Kollmann, "Hof in Rust"

Partie in dem Ort am Neusiedlersee in Österreich, kraftvolle Malerei in leuchtender Farbigkeit, Mischtechnik (Aquarell und Deckfarben) auf Papier, um 1910, rechts unten signiert "Alb. Kollmann", auf der Rahmenrückwand bezeichnet "Hof in Rust A/See Original von Prof. Kollmann Eisenstadt" und nummeriert "8/158", auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 28 x 31 cm. Künstlerinfo: österr. Zeichner und Maler (1878 Wien bis 1962 Eisenstadt), studierte an der Akademie in Wien, zeitweise in Radautz/Rumänien tätig, später langjährig Professor am Gymnasium Eisenstadt, 1923 Gründungsmitglied des "Vereines der Eisenstädter Kunstfreunde", Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3710
Limit: 160,00 €

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Hans Lasko, Beim Unterricht

Schulklasse während des Unterrichts, mit einem Schüler helfender Lehrerin, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarben) auf Papier, links unten signiert und datiert "H. Lasko 1950", war gerollt, geringe Altersmängel, Blattmaße ca. 45 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1900 Trakies/Ostpreußen bis 1979 Jena), 1920-25 Studium an der Akademie in Königsberg, 1925-31 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, nachfolgend in Berlin tätig, 1938 Rückkehr in seine ostpreußische Heimat, Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, ab 1946 in Bad Klosterlausnitz und ab 1950 in Jena ansässig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3711
Limit: 100,00 €

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Gerhard Marcks, attr., Zeichnungskonvolut

fünf Blatt mit der Darstellung von Akten, Menschengruppen und sitzender Frau, Graphit gewischt auf verschiedenen Papieren, ein Blatt datiert "25 XI (19)26", teils mit seinem Kürzel, unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 36 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung, sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa-Romana-Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten, Diffamierung als „Entarteter Künstler“ und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3712
Limit: 390,00 €

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Friedrich Reimann, Zwei Vogeldarstellungen Frühling

dabei zwei Blaumeisen im knospenden Geäst, weiterhin Darstellung eines Gartenrotschwanzes auf einem blühenden Apfelzweig, feine Aquarelle über Bleistiftvorzeichnungen, 1970er Jahre, je rechts unten signiert "F. Reimann", geringe Altersspuren, als Pendants hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 34,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der II. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3713
Limit: 100,00 €

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Friedrich Reimann, Eichelhäher und Gimpel im Winter

zwei Vogeldarstellungen, dabei Gimpel-Männchen auf einem schneebedeckten Zweig, weiterhin Darstellung eines Eichelhähers auf einem Ast in Winterlandschaft, feine Aquarelle über Bleistiftvorzeichnungen, 1970er Jahre, je unten signiert "F. Reimann", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 34,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der II. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3714
Limit: 100,00 €

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Friedrich Reimann, Zwei Vogeldarstellungen

dabei Fichtenkreuzschnabel-Männchen auf einem Fichtenzweig beim Ernten der Samen eines Zapfens, weiterhin Darstellung eines Europäischen Bienenfressers auf einem Ast am Steilufer, feine Aquarelle, 1970er Jahre, je rechts unten signiert "F. Reimann", geringe Altersspuren, als Pendants hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 34,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der II. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3715
Limit: 100,00 €

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Anton Richter, Am Dorfrand

mehrere Bauernhäuser und Gehöfte in leicht hügeliger Landschaft, Graphit auf Papier, um 1930, unter der Darstellung links in Blei signiert "Anton Richter", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1900 Schwarzenbach/Saale bis 1962 Schwarzenbach), zunächst Konditorlehre, 1920–23 tätig in der elterlichen Färberei, künstlerisch zunächst Autodidakt, studierte 1938–41 an der Akademie in München, ab 1939 Schüler von Adolf Schinnerer, ab 1949 regelmäßige Teilnahme an der jährlichen großen deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München, Mitglied des Fränkischen Künstlerbundes, der freien Gruppe Bayreuth und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1958 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg, tätig in Schwarzenbach/Saale, Quelle: Vollmer und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3716
Limit: 20,00 €

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Anton Richter, Sitzende

auf die Umrisslinien reduzierte Darstellung einer sitzenden Frau, Deckfarben auf Papier, Mitte 20. Jh., im unteren Bereich monogrammiert "AR", minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 35,5 x 23 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1900 Schwarzenbach/Saale bis 1962 Schwarzenbach), zunächst Konditorlehre, 1920–23 tätig in der elterlichen Färberei, künstlerisch zunächst Autodidakt, studierte 1938–41 an der Akademie in München, ab 1939 Schüler von Adolf Schinnerer, ab 1949 regelmäßige Teilnahme an der jährlichen großen deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München, Mitglied des Fränkischen Künstlerbundes, der freien Gruppe Bayreuth und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1958 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg, tätig in Schwarzenbach/Saale, Quelle: Vollmer und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3717
Limit: 20,00 €

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Anton Richter, Bei der Feldarbeit

drei Frauen bei der Ernte von Rüben auf einem Feld, Pastellkreiden auf Papier, um 1930–40, unten rechts signiert "Anton Richter", gering knitterspurig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1900 Schwarzenbach/Saale bis 1962 Schwarzenbach), zunächst Konditorlehre, 1920–23 tätig in der elterlichen Färberei, künstlerisch zunächst Autodidakt, studierte 1938–41 an der Akademie in München, ab 1939 Schüler von Adolf Schinnerer, ab 1949 regelmäßige Teilnahme an der jährlichen großen deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München, Mitglied des Fränkischen Künstlerbundes, der freien Gruppe Bayreuth und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1958 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg, tätig in Schwarzenbach/Saale, Quelle: Vollmer und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3718
Limit: 20,00 €

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Alexander Rothaug, "Bergfrühling"

über einen Bergsee auf einem Felsvorsprung sitzendes Mädchen mit langem blonden Haar und Blumenkranz auf ihrem Schoß, für den Künstler typische Arbeit mit symbolistischen Einflüssen, Mischtechnik (Deckfarben und Aquarell) auf Papier, um 1900, rechts oben signiert "Alex Rothaug", rückseitig Aussparung der Deckplatte und hier von Hand bezeichnet "Alexander Rothaug/Wien XIII ... Hauptstr. 114/ Titel: "Bergfrühling"", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alexander Theodor Rothaug, österr. Maler und Illustrator (1870 Wien bis 1946 Wien), zusammen mit seinem Bruder Leopold erster Malunterricht bei seinem Vater Theodor Rothaug, 1884 Bildhauerlehre bei Johann Schindler und ab 1885 Studium der Malerei an der Wiener Akademie der Künste bei Franz Rumpler, August Eisenmenger und Christian Griepenkerl, ab 1892 in München ansässig und Illustrator für die Fliegenden Blätter, Studienreisen nach Rügen, Dalmatien und Italien, ab 1910 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, 1912 Mallorcaaufenthalt auf Einladung von Erzherzog Ludwig Salvator, auf dem Grinzinger Friedhof in Wien befindet sich sein Ehrengrab, Quelle: Vollmer, Dressler, Österreichisches Biographisches Lexikon und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3719
Limit: 1400,00 €

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A. Schimpf, Konvolut Aktzeichnungen

21 Arbeiten mit der Darstellung von weiblichen und männlichen Akten in verschiedenen Posen, Aquarell und Kohle auf verschiedenen Papieren, einige datiert zwischen 1907–19, sieben Arbeiten handsigniert, unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 52 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3720
Limit: 80,00 €

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Carl Schmidts-Pleis, attr., Vor dem Auftritt

Gruppe von Artisten und Clowns, auf ihren Auftritt in der Manege wartend, Graphit auf Papier, um 1930, auf der Rahmenrückwand bezeichnet "Carl Schmitz-Pleis "Im Zirkus" rücks. NL (Nachlass)-Stempel", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 31 x 40 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Schmitz, dt. Maler (1877 Lüchterscheid/Sieg bis 1943 Düsseldorf), studierte an der Akademie Düsseldorf bei Johann Peter Theodor Janssen, Franz Karl Eduard von Gebhardt und Klaus Meyer, anschließend freischaffend in Düsseldorf, regelmäßige Aufenthalte in Oberpleis und um 1900 Annahme des Künstlernamens "Carl Schmitz-Pleis", 1907 Gründung der Künstlervereinigung „Niederrhein“, zusammen mit Walter Ophey und Josef Hansen, als Vorläufer des "Sonderbundes", 1910 zusammen mit Carl Plückebaum und Walter Ophey auf Studienreise durch Italien (Rom, Neapel, Sorrent und Positano), beeinflusst von französischer Malerei der Fauves und der Neoimpressionisten, Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten", beschickte die Düsseldorfer Kunstausstellungen im Kunstpalast und der Kunsthalle, tätig in Düsseldorf, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3721
Limit: 150,00 €

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Erwin Schoultz-Carrnoff, Berglandschaft

herbstlicher Blick auf Ortschaft, vor imposanter Gebirgskulisse in trüb-regnerischer Stimmung, wohl Ansicht von Traunstein in Oberbayern, Aquarell auf Aquarellkarton, unten in Kugelschreiber signiert und datiert "Schoultz-Carrnoff [19]67", geringe Altersspuren, auf schwarzem Karton freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: auch Erwin Schulz Carnoff bzw. Schoultz-Carrnoff, nannte sich ab 1960 "Erwin Shoultz-Carrnoff", dt. Maler und Graphiker (1913 Königsberg/Preußen bis 1990 München), Kindheit bei Groß Skaisgirren/Kreuzingen [Bolschakowo], Kreis Elchniederung, Malschüler bei Heinrich Schmalz und Rudolf Lengrüsser in Königsberg, studierte an der Akademie Königsberg, folgte 1939 Rudolf Lengrüsser bei seinem Weggang nach Wien, zeitweise in Stuttgart tätig, Studienaufenthalt in den Niederlanden, anschließend Schüler von Karl Caspar in München, 1936 erster Aufenthalt in Traunstein, hier beeinflusst von Werner von Houwald, Kriegsdienst im 2. Weltkrieg in Finnland und Norwegen, 1945 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Der Rote Reiter" in Traunstein/Oberbayern und bis 1990 deren Präsident, unternahm Studienreisen nach Belgien, Holland, Italien, Finnland und Norwegen, beschickte 1949 die 2. Deutsche Kunstausstellung in Dresden, 1975 Ehrung mit dem Schwabinger Kunstpreis, tätig in Traunstein, Mitte der 1960er Jahre Übersiedlung nach München, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Ausstellungskatalog "Rote Reiter“ 2005 Traunstein, "Künstlerlexikon Ostpreußen und Westpreußen" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3722
Limit: 120,00 €

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Georg Willy Stieborsky, Beim Ankleiden

Haushälterin, einer eleganten jungen Dame vor dem Toilettenspiegel beim Ankleiden helfend, Mischtechnik (Farbstifte und Deckweiß) auf Papier, um 1920, unten links signiert "Willy Stieborsky", gebräunt und minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1881 Wien bis 1966), Studium an der Akademie in Wien, Mitarbeiter an der Zeitschrift „Muskete“ und der „Lustigen Blätter“ und „Fliegenden Blätter“, im 1. Weltkrieg Kriegsmaler, 1931 als Bühnenbildner für Gerhard Hauptmanns „Winterballade“ tätig, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3723
Limit: 200,00 €

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Max Storno, attr., Ansicht Salzburg

herbstlicher Blick über die Altstadt Salzburgs, zur Silhouette der Festung Hohensalzburg im morgendlichen Dunst, stimmungsvolle, dünn lasierende, impressionistische Vedutenmalerei, Mischtechnik (Aquarell und Gouache) auf Karton, Mitte 20. Jh., rechts unten bezeichnet "Storno M.", schön gerahmt, Falzmaße ca. 15 x 25 cm. Künstlerinfo: eigentlich Miksa Storno, dt. Maximilian oder Max Storno, österreichischer Archäologe, Maler und Graphiker (1887 Sopron [dt.: Ödenburg] bis 1978 Salzburg), Mitglied der ursprünglich aus der italienischen Schweiz stammenden Künstlerfamilie Storno, zunächst militärische Laufbahn, 1911 bestandene Offiziersprüfung in Bratislava, ab 1914 Reserveoffizier der 5. Batterie des Kaiserlich-Königlichen 13. Artillerieregiments in Sopron, 1914-18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, anschließend bis August 1919 italienische Kriegsgefangenschaft in Cassino in der Grafschaft Caserta, künstlerisch Schüler seines Vaters, des akademischen Malers Franz (Ferenc) Storno dem Jüngeren (1851 Sopron bis 1938 Sopron), Studium der Archäologie, ca. 1905 Eheschließung in Salzburg, lebte zunächst vor allem im elterlichen Haus in Sopron, 1945 Übersiedlung nach Salzburg, gab hier amerikanischen Besatzungssoldaten Unterricht im Malen, Mitglied des Salzburger Kunstvereins, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3724
Limit: 20,00 €

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