Gemälde

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Willi Bauer, "Im Allgäu"

von Baumgruppen gesäumter, sich leicht windender Flusslauf mit Personengruppe, pastose Landschaftsmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1970, links unten signiert "W. Bauer", auf der Rückseite signiert "W. Bauer" und betitelt "Im Allgäu", gerahmt, Falzmaße ca. 62 x 81 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (geboren 1923 in Waldaschaff Kreis Aschaffenburg), studierte am Städelschen Kunstinstitut, tätig in Keilberg/Bessenbach im Spessart, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4075
Limit: 20,00 €

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Tina Bauer-Pezellen, attr., Baumpflanzende Kinder

Junge und Mädchen beim gemeinsamen Pflanzen eines Baumes in hügeliger, sonnendurchfluteter Landschaft, für die Künstlerin typisches Motiv, Deckfarben auf Papier und auf Karton kaschiert, um 1960, auf der Rückseite betitelt "Wir pflanzen den Baum der ewigen Freundschaft", leichte Erhaltungsmängel, in schmaler Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 72,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts.- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4076
Limit: 360,00 €

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Tina Bauer-Pezellen, attr., Sitzendes Kind

den Betrachter freundlich anblickendes Mädchen mit roter Jacke, Portraitmalerei mit teils pastosem Farbauftrag und Ritzspuren, Deckfarben auf Pappe, um 1960, auf der Rückseite Portraitzeichnung einer jungen Frau, und in Blei bezeichnet "P47" und "(Kind) 90/2115", geringe Altersspuren, in einfacher Holzleiste gefasst, Maße Malträger ca. 49 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentl. Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts.- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4077
Limit: 180,00 €

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A. Berg, Ausritt

Reiter auf sommerlichem Weg unter Laubbäumen vorm Dorf, gering pastose Genremalerei in stimmungsvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "A. Berg", hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, Pendant zur nachfolgenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 37 cm.

Katalog-Nr.: 4078
Limit: 130,00 €

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Berger, Paar Charakterköpfe

elegant gekleideter Herr mit Pelzmütze und Pfeife, sowie älterer Mann mit Zipfelhaube und Zigarillo, Öl auf Holztafel, erste Hälfte 20. Jh., jeweils signiert "Berger", leichte Erhaltungsmängel, als Pendant gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 18 cm.

Katalog-Nr.: 4079
Limit: 280,00 €

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Georg Berger, Gams im Gebirge

kapitaler Gamsbock auf Bergwiese in spätsommerlicher Hochgebirgslandschaft, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "G. Berger", geringe Altersspuren, original im Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 80,5 x 69,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Maria Berger, dt. Revierförster, Jagd- und Tiermaler (1862 München bis 1942 München), Sohn des Münchner Architekten Mathias Berger, studierte 1877–84 an der Akademie München bei Otto von Seiz und Wilhelm von Diez, anschließend forstwirtschaftliche Studien und als Gräflich Arco-Zinneberg´scher Revierförster in Hohenaschau tätig, später als Maler in München ansässig und zum Professor ernannt, vertreten in der Neuen Pinakothek München, zahlreiche Veröffentlichungen und Illustrationen in jagdlicher Literatur, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München, „Der Deutsche Jäger“ Nr. 27/1918, Info der Enkelin des Künstlers und Internet.

Katalog-Nr.: 4080
Limit: 80,00 €

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Bruno Blätter, Klosterbruder im Weinkeller

alter Mönch mit Weinflasche und Weinglas vor großem Holzfass, bei der Begutachtung des Weins, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts oben signiert "B. Blätter", rückseitig auf dem Keilrahmen Bleistiftannotation "Schöninger", Altersspuren, im originalen Stuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 58 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremaler (geboren 1870 in Berlin-Steglitz), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4081
Limit: 80,00 €

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C. Bock, Hafenszene

Ansicht eines großen Ozeandampfers am Kai, umgeben von Booten im Hafen, pastose, impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten teils unleserlich signiert und datiert "C. ... Bock [19]56", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm.

Katalog-Nr.: 4082
Limit: 20,00 €

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H. Bongarts, Bildnis eines älteren Herren

den Betrachter anblickender älterer Herr mit Brille, mit spitzem Pinsel ausgeführte Portraitmalerei, Öl auf Leinwand und auf Sperrholztafel kaschiert, um 1910–20, rechts oben signiert "H Bongarts", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 21 x 18 cm.

Katalog-Nr.: 4083
Limit: 20,00 €

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Josef Brändl, Holzfäller

Portrait eines alten Mannes in bayerischer Tracht mit geschulterter Axt, fein lasierend mit spitzem Pinsel festgehaltene Malerei, Öl auf Platte, um 1950, links unten ritzsigniert "J. Brändl", rückseitig Rahmungsetikett Ottobrunn, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca.14,5 x 11,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1877 bis 1963), tätig in Uffing am Staffelsee, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4084
Limit: 20,00 €

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Hans Georg Bräunlich, Altstadtblick

aus einem herbstlichen, lichten Mischwald heraus fällt der Blick auf einen entfernten historischen Marktplatz, locker-pastose, impressionistische Malerei, womöglich handelt es sich um ein Motiv aus der Heimatstadt des Künstlers, Gotha, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., links unten signiert "G. Bräunlich", rückseitig Etikett mit Nummerierung wohl früherer Ausstellung "247", auf dem Rahmen Etikett der bekannten Plauener Rahmenhandlung "BILDER GEYER", Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 39 x 32,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Fotograf (1892 ? bis 1982 Gotha), führte ein Fotostudio in der Gothaer Gartenstraße, das Gothaer Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde im Schloss Friedenstein widmete ihm im Jahr 1972 eine Ausstellung, das Gothaer Perthes-Forum führt den Künstler in seinem Bestand, Quelle: Thüringer Allgemeine vom 29.9.2017 und 2.12.2023.

Katalog-Nr.: 4085
Limit: 20,00 €

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Emil Brehm, Feldarbeiter im Moor

auf kleiner Anhöhe in mooriger Landschaft zwei Feldarbeiterinnen und ein Feldarbeiter bei der Pause, zur Rechten einige Birken als Pioniere in der Landschaft, im Hintergrund unter regnerischem Himmel die Alpen, womöglich handelt es sich um eine Impression aus dem Dachauer Moor, pastose, zum Teil mit breitem Pinsel ausgeführte, zum Teil in Spachteltechnik gearbeitete Landschaftsstudie in leuchtender Farbigkeit, Öl auf Malkarton, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert ""E. Brehm. München.", Retuschen im Bereich des Himmels, gerahmt, Falzmaße ca. 22 x 30,5 cm. Künstlerinfo.: dt. Landschaftsmaler (1880 bis 1954), fertigte Landschaftsgemälde aus der Umgebung Münchens sowie aus dem Engadin und dem Wallis, tätig in München, Quelle: Dressler und Toggenburger Tagblatt.

Katalog-Nr.: 4086
Limit: 20,00 €

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Sandor Budai, Ungarische Kavallerie

drei Reiter hoch zu Pferd auf herbstlicher Dorfstraße, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten ungarisch signiert und datiert "Budai Sandor 1917", wachsdoubliert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 75,5 x 100 cm. Künstlerinfo: auch Sándor (Alexander oder Alexandre) Budai, ungarischer Poet, Genre-, Bildnis- und Aktmaler sowie Zeichner (1891 Köröstarcsa bis 1973 Tápiószele), studierte 1909–14 an der Akademie Budapest bei Károly Ferenczy, Viktor Olgyay und Tiivadar Zemplényi, Mitglied der Künstlerkolonien Szolnok und Nagybánya, unternahm 1912 mit Andrássy-Stipendium eine Studienreisen nach Italien, Paris und München, tätig zunächst in Mezőberény und Budapest, beschickte bis 1931 und 1939–40 die Ausstellungen im Nemzeti Szalon Műcsarnok, 1929–31 in Deutschland ansässig, 1931 Übersiedlung nach Brasilien, 1931–33 in Rio de Janeiro, 1934–38 in São Paulo, beschickte hier die Ausstellungen der Salão Paulista de Belas Artes, 1939–45 lebte er in Siebenbürgen, ab 1945 tätig in Tápiószele, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4087
Limit: 80,00 €

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Jacques Carabain, Fischerfamilie am Strand

Fischerfamilie am Stand vorm angelandeten Fischerboot, beim Leeren der Netze, mehrfach hielt Carabain und dessen Sohn Victor Carabain den pittoresken Leuchtturm am Meeresstrand in seinen Gemälden fest, einige dieser Motive sind mit "Küste von Savona" in Ligurien ortsbezeichnet, gering pastose Genremalerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten undeutlich signiert "J. Carabain", rückseitig Reste eines alten Etiketts, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 36 x 27,5 cm. Künstlerinfo: geboren als Jacob Frans Jozef Carabain auch Carabin, nannte sich frz. Jacques François Joseph Carabain, niederländisch-belgischer Veduten- und Genremaler (1834 Amsterdam bis 1933 Brüssel-Schaerbeek), Schüler von Valentin Bing, studierte an der Akademie Amsterdam bei Jacobus Schoemaker Doyer, bis ca. 1856 in Amsterdam tätig, unternahm Studienreisen durch Europa (Belgien, Italien, Südfrankreich, Deutschland), ab ca. 1856 tätig im belgischen Brüssel-Schaerbeek, 1880 belgische Staatsbürgerschaft, 1885 bis ca. 1890 Reise nach Australien und Neuseeland, schuf 1894-97 im Auftrag des Brüsseler Bürgermeisters eine Serie von 59 Aquarellen mit Ansichten des historischen Brüssel, beschickte diverse Ausstellungen wie 1873 die Weltausstellung in Wien, 1877 die Dresdner Akademieausstellung und 1885 vertreten auf der Ausstellung der Victorian Academy of Arts Melbourne, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Piron, arto 1979 - Belgisches Künstlerlexikon, Boetticher und Internet.

Katalog-Nr.: 4088
Limit: 1200,00 €

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Ingeborg Christensen, Fischerfrau beim Netze flicken

Blick ins karge Stubeninterieur, mit Spinnrad und auf einem Stuhl sitzender junger Frau in niederländischer Tracht, aus dem Fenster aufs Meer blickend, beim Netze reparieren, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, rechts oben undeutlich signiert und datiert wohl "Ingeborg Christensen 1913", Altersspuren, in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 55,5 cm.

Katalog-Nr.: 4089
Limit: 120,00 €

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Károly Cserna, Heuernte

schwer beladener Wagen mit ungarischem Grauvieh in romantischer Landschaft, mit rötlich bewölktem Himmel, Öl auf Leinwand, rechts unten in Rot signiert, Druckstellen und kleine Farbfehlstellen, Alterscraquelé, in partiell weiß gefasstem Rahmen mit durchbrochen gestalteten Eck- und Mittelkartuschen, dieser mit oberflächlichen Fehlstellen, rückseitig auf Keilrahmen gestempelt, Falzmaße ca. 61 x 80 cm. Künstlerinfo: auch Károly, Karl oder Charles Kotász, ungarischer Maler, Ornamentzeichner und Holzschneider (1872 Budapest bis 1941 Rákoskeresztúr bei Budapest), studierte 1894–99 an der Kunstgewerbeschule Budapest bei Gusztáv Morelli, anschließend Ornamentzeichner in einem Baubüro, 1900–03 Studium an der Akademie München bei Gabriel von Hackl und Otto Seitz, ab 1903 Studienaufenthalt in Paris und ein Jahr Schüler bei Jean Paul Laurens, unternahm Studienreisen nach Italien, Deutschland und Belgien, beschickte ab 1904 die Budapester Kunstausstellungen, ab 1906 Kunsterzieher und Schulleiter in Budapest, 1911 krankheitsbedingter Rückzug ins eigene Haus nach Rákoskeresztúr, beschickte Ausstellungen in Berlin, München, Prag, Amsterdam, Oslo, Bratislava, Wien, Mailand, Florenz und Rom sowie die Pariser Salons der Société des Artistes Francais und den Salon d´Hiver, tätig in Rákoskeresztúr bei Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4090
Limit: 120,00 €

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Adolf de Haer, "Badende Mädchen am Rhein"

sommerliche Uferszene mit nackten jungen Frauen beim Sonnenbad, vor lichter Flusskulisse mit Paddel- und Segelbooten, hierzu bemerkt Wikipedia: "... De Haer wohnte und arbeitete seit 1936 in Kaiserswerth. In seinem Garten, direkt am Rhein gelegen, empfing er seine Freunde und seine Musen, die sein künstlerisches Schaffen prägten. Er malte Bilder mit christlichen Themen, als Ausdruck seiner Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz, außerdem Sinnbilder der harmonischen Familie, zahlreiche Porträts, Akte und Blumenstillleben. ...", 1940 beschickte er die "Rheinischen Kunstausstellung Berlin" mit einem ähnlichen Gemälde "Am Strand", welches drei Frauenakte am Wasser zeigt, diese Darstellung erlangte breite Popularität durch eine Abbildung in der "Weltkunst" vom 15. September 1940, dünn lasierende, mitunter gering pastose Genremalerei in lichter pastellner Farbigkeit über pastoser, grob strukturierter, partiell bewusst durchgeriebener Grundierung, Öl auf Leinwand, vor 1939, links unten signiert "A. de Haer", rückseitig Spuren eines grob übermalten Gemäldeentwurfs, auf dem Keilrahmen nummeriert "404", darüber hinaus unterschiedlich betitelt wie unscheinbarer Titel in Bleistift "Badende Märchen am Rhein" oder "Abschied" und getilgte Bezeichnung "Paradies" sowie signiert "A. de Haer", weiter mehrere fragmentarische Etiketten wie altes Einlieferungsetikett zur GDK "... [Große Deutsche Kunstausstellung] 1939 im Haus der Deutschen Kunst zu München ...", geringe Altersspuren, im schlichten originalen Künstlerrahmen der Zeit, Falzmaße ca. 155 x 135 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Josef Maria de Haer, dt. Maler, Graphiker, Holzstecher und Plastiker (1892 Düsseldorf bis 1944 bei Osnabrück), Vertreter des Rheinischen Expressionismus, 1912–14 Schüler der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule, ab 1914 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1917 kurzzeitig Privatschüler bei Adolf Hölzel in Stuttgart, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, 1919 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Das Junge Rheinland", und Mitglied des Künstlerkreises um die Galeristin Johanna Ey, unterhielt Freundschaft zu Otto Pankok und Gert Wollheim, Mitglied im "Aktivistenbund 1919", zeitweilig in Hoorn in Holland ansässig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und nach 1933 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte diverse Ausstellungen in Düsseldorf, Hannover, Baarn, Wien, Florenz, den Kunstsalon Emil Richter Dresden und die juryfreie Kunstschau Berlin, zunächst Expressionist, trotz Anpassung an den Stil der NS-Zeit 1937 Verfemung und Beschlagnahme seiner frühen Kunst als "entartet" und auf der Ausstellung "Entartete Kunst" vertreten, ab 1936 in Kaiserswerth tätig, Dürerpreis der Stadt Nürnberg, ab 1944 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, verstarb im Lazarett Osnabrück an Lungenentzündung, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus – Malerei der verschollenen Generation", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4091
Limit: 3600,00 €

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Rudolf Diederich, Paar Landschaftsgemälde

sich zwischen Büschen und Gärten schlängelnder Kanal im hellen Sonnenlicht und weite Landschaft mit Wiesen und abgeernteten Feldern, leicht pastose Landschaftsmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Sperrholz, Mitte 20. Jh., eine Arbeit unten rechts signiert "R. Diederich", die andere Arbeit auf der Rückseite Zuschreibung "Prof. Rudolf Diederich/Köpenick, Flemmingstraße 25", teils retuschiert, je gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 4092
Limit: 120,00 €

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Otto Eberle, attr., Früchtestillleben

rotbackige Äpfel und blaue Hauspflaumen neben Netz im Korb, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand und Karton, links unten signiert und datiert "Otto Eberle 1919", geringe Altersspuren, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 14,5 x 20 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Freskant, Mosaikkünstler, Graphiker, Illustrator, Plastiker und Innenraumgestalter (1909 Schwäbisch Gmünd bis 1981 Schwäbisch Gmünd), zunächst Lehre als Porzellan- und Glasmaler in der Silberwarenfabrik Gebrüder Deyhle, Schüler an der Kunstgewerbeschule und später an der Staatlichen Höheren Fachschule in Gmünd, anschließend als Stubenmaler und Graphiker in Schwäbisch Gmünd tätig, 1930 erste Aquarellausstellung, 1937 Gründung eines eigenen Ateliers für Gebrauchsgraphik, 1944–1945 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, bis 1946 Kriegsgefangenschaft in Südfrankreich, wo er künstlerisch tätig ist und unter anderem die Lagerkapelle in Montpellier künstlerisch ausgestaltet, 1946 Rückkehr nach Schwäbisch Gmünd und freischaffend als Maler, Dekorations- und Schriftenmaler sowie Graphiker, insbesondere umfangreiche Tätigkeit als Kirchenmaler und -gestalter, parallel 1947–72 Zeichen- und Kunsterziehungslehrer an der Gewerbeschule, am Pädagogischen Institut sowie an der Kaufmännischen Berufsschule Gmünd, Mitarbeiter des Schwaben-Verlages, Mitglied im Bund Deutscher Graphiker, in der Gesellschaft für Christliche Kunst München, im Württembergischen Kunstverein und im Kunstverein der Diözese Rottenburg, tätig in Schwäbisch Gmünd, Quelle: Vollmer, Kürschners Graphikerhandbuch, Info Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Kürschners Graphikerhandbuch und Internet.

Katalog-Nr.: 4093
Limit: 80,00 €

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Curt Echtermeyer, Herrenrunde im Kaufmannskontor

Blick ins altehrwürdige niederländische Kaufmannskontor, mit rauchender und zechender Männerrunde, vor Fenster mit Hafenansicht, lasierende, partiell gering pastose historisierende Genremalerei, Öl auf parkettierter Holzplatte, rechts oben mit Pseudonym signiert und datiert "C. Bruckner pinx. [19]55", rückseitig Rahmungsetikett Hannover und handschriftliche Nummer "4381", Altersspuren, original im schönen versilberten und patinierten Stuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 60 x 80 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Echtermeier, verwandte die Pseudonyme Curt Bruckner (irrtümlich Brückner) oder Curt Bruckner-Echtermeyer, dt. Maler und Restaurator (1896 Kassel bis 1971 San Vincente de Calders Katalonien), Sohn des deutschen Kaufmanns Wilhelm Carl Romulus Echtermeier und seiner aus Valparaíso in Chile stammenden Frau Margarita Friedmann, ab ca. 1907 lebte die Familie in Berlin, ab 1914 Kunstschulbesuch in Berlin, 1925-26 Studienaufenthalt in Paris und Anschluss an die Surrealisten, weitergebildet in München und Rom, tätig in Berlin, in den 1930er Jahren zunehmend Hinwendung zur Innenarchitektur, nach 1945 unter dem Pseudonym "Curt Bruckner" mit historisierender Figurenmalerei tätig für den Berliner Kunsthändler Werner Karst, der in der Kantstraße in West-Berlin sein "Haus der Tausend Gemälde" betrieb, ab 1962 in Bamberg tätig, ab 1969 lebte er in San Vicente de Calders in der Provinz Tarragona in Katalonien, der Maler lebte ein künstlerisches "Doppelleben", unter dem Künstlernamen "Curt Bruckner" schuf er historisierende Genreszenen und unter seinem eigentlichen Namen Curt Echtermeyer entstanden dunkeltonige, mitunter expressionistischen bzw. surrealistische Traumwelten, Quelle: Biographie des Künstlers von Mark Strong und Internet.

Katalog-Nr.: 4094
Limit: 120,00 €

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Artur Eitler, Atelierstillleben

verschiedene Gegenstände wie Petroleumlampe, Kanne, Dose und Farbtube, arrangiert auf einem Tisch, pastose Stilllebenmalerei mit gekonnter Behandlung der Lichteffekte, Öl auf Hartfaserplatte, Ende 20. Jh., rechts unten Ritzsignatur "Eitler", ansprechend gerahmt, Falzmaße ca. 52 x 43 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1914 bis 2014), war tätig in München, Vorstandsmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, Bruder des Komponisten Esteban Eitler, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4095
Limit: 20,00 €

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R. Eitner, Birkenallee in der Heide

sommerlicher Blick, entlang eines von Birken gesäumten Weges in rotblühender Heide, mit vereinzelten Säulenwacholdern und Dorf am Horizont, gering pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, rechts unten signiert "R. Eitner", rückseitig auf dem Rahmen wohl datiert "1941" und fragmentarisches Ausstellungsetikett "Kunstpalast Düsseldorf", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 63 x 61 cm.

Katalog-Nr.: 4096
Limit: 80,00 €

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Anton Engelhard, Birken am Weg

Blick in sanft bewegte Sommerlandschaft, mit Birken am Wegesrand, im abendlichen Licht, stimmungsvolle, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert Anton Engelhard", rückseitig sekundäre Annotation in Kugelschreiber "A. Engelhardt", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 42,5 x 34,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Anton Engelhard, dt. Landschafts-, Genre-, Veduten- und Tiermaler sowie Radierer (1872 Frankfurt am Main bis 1936 Karlsruhe), studierte 1886–88 am Städel’schen Kunstinstitut Frankfurt am Main bei Johann Heinrich Hasselhorst, 1888–96 Studium an der Akademie Karlsruhe bei Heinrich von Zügel, Hermann Baisch, Leopold von Kalckreuth, Hans Thoma, Ernst Schurth und Gustav Schönleber, 1893–94 zeitweise Schüler von Frank Kirchbach an der Mal- und Komponierschule am Städel’schen Kunstinstitut Frankfurt am Main, unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Italien, Österreich, Holland sowie an die Nord- und Ostsee, 1896–1901 in München, ab 1901 in Karlsruhe lebend, 1911–36 künstlerischer Leiter des Badischen Kunstvereins, Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft, Vorstand des Frankfurter Künstlerbundes, Vorstand des Reichsverbandes bildender Künstler Deutschlands, Mitglied im Karlsruher Künstlerbund, im Radierverein Karlsruhe und ehrenamtlicher Kunstwart des Badischen Kunstvereins, beschickte unter anderem Ausstellungen in Dresden, Düsseldorf, Baden-Baden, Frankfurt und den Münchner Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Mülfarth, Weizsäcker-Dessoff, Dressler, Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 4097
Limit: 20,00 €

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Otto Engelhardt-Kyffhäuser, "Am Zackelfall"

zwei nackte Frauengestalten beim Bade in tiefer dunkler Zackelklamm am Zackelfall [Wodospad Kamieńczyka] bei Schreiberhau [Szklarska Poręba] im polnischen Riesengebirge, lasierende Malerei in dunkeltoniger graublauer Farbigkeit mit effektvollen Lichtreflexen, Öl auf Hartfaserplatte, um 1950, rechts unten signiert "O. Engelhardt-Kyffhäuser", rückseitig originales fragmentarisches Künstleretikett mit gestempelter Künstleranschrift "Otto Engelhardt-Kyffhäuser, Göttingen, Hainholzweg 44/I" und handschriftlichen Titel "»Am Zackelfall« (Ölbild) i. Riesengebirge 50 x 75 cm.", weiterhin handschriftliche Nummer "21." und neueres unkorrektes Etikett "Bad im Zackelfall/Riesengebirge, Öl, aufgezogen, ca. 46 mal 75 cm", Gemälde wohl nachträglich seitlich beschnitten, Altersspuren, schön gerahmt, Falzmaße ca. 76 x 46 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901–07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919–39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4098
Limit: 1200,00 €

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Otto Engelhardt-Kyffhäuser, Rudernder Nubier

Bildnis eines mit einem weißen Kaftan gekleideten, sitzenden Nordafrikaners mit weißem Turban, auf dem Nil ein Boot steuernd, im Hintergrund weitere Feluken vor gebirgiger Uferkulisse, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Sperrholzplatte, Mitte 20. Jh., rechts unten teils ligiert signiert "OEngelhardt-Kyffhäuser", gerahmt, Falzmaße ca. 98 x 130,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901-07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919-39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938-44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4099
Limit: 1800,00 €

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