Grafik

...

Walter Klemm, Graphikkonvolut

bestehend aus vier Holzschnitten und zwei Radierungen, vier Arbeiten in Blei signiert "W Klemm", 1. Hälfte 20. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße max. ca. 29,5 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1885 Karlsbad [Karlovy Vary] bis 1957 Weimar), studierte 1901–04 Kunstgeschichte an der Wiener Universität bei Julius von Schlosser, parallel Studium an der Kunstgewerbeschule und der Akademie Wien bei Anton von Kenner, Kolo Moser, F. Myrbach und anderen, 1905 Beteiligung an Ausstellung der Wiener Secession und Übersiedlung nach Prag, 1906 Ateliergemeinschaft mit Carl Thiemann in Libotz bei Prag, ab 1908 in der Künstlerkolonie Dachau, 1910 Mitglied der Berliner Sezession, 1913 Berufung als Professor an die Akademie Weimar, unternahm zahlreiche Studienreisen, erhielt mehrere Ehrungen, unter anderem 1952 Ehrensenator der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3550
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Alois Kolb, Zyklus zu "Bayard Balladenkranz"

graphische Folge zu "Bayard Balladenkranz" von Freiherr von Münchhausen (eigentl. H. Albrecht), erschienen im Eigenbrödler-Verlag Berlin im Jahr 1922, Radierungen, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei signiert "Alois Kolb", leichte Altersspuren, gemeinsam unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15,5 x 11 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Radierer, Illustrator und Lithograph (1875 Wien bis 1942 Leipzig), Studium an der Kunstschule von Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte, ab 1896 Studium an der Akademie in München bei Karl Raupp und Ludwig von Löfftz, als Radierer Autodidakt, schuf er hier Bedeutendes, Professor an der Kunstschule Magdeburg und der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig, schuf Illustrationen für die Zeitschrift "Jugend", in zahlreich dt. und österr. Sammlungen vertreten, Mitglied im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler, dem Bund zeichnender Künstler Münchens, der Wiener Sezession und dem Leipziger Künstlerbund, tätig in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie in München, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3551
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Alfred Kubin, "Frühlingsvision"

auch "Frühlingswind", figurative, fantasievolle Komposition, Werksverzeichnis Raabe 202, Tuschelithographie, 1923, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Kubin" und links als "Probedruck" bezeichnet, in der Darstellung nochmals signiert, Papier gleichmäßig gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 23 x 33 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotografen beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905-06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“ des Vorgängers des „Blauen Reiter“, 1933-45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3552
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Hermann Pampel, Soldaten auf dem Gräberfeld

zwei Soldaten am Grab ihres gefallenen Kameraden auf einem Soldatenfriedhof, im Hintergrund Soldaten im Kampf, Szene zum 1. Weltkrieg, Kaltnadelradierung in Dunkelbraun, unter der Darstellung in Blei signiert "H. Pampel", in der Platte ligiertes Monogramm "HP", wasserrandig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 30,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Hermann Pampel, dt. Maler, Graphiker und Gebrauchsgraphiker (1867 Mohlsdorf bei Greiz bis 1935 München), 1881–86 Lehre als Porzellanmaler in der Porzellanmanufaktur Fraureuth, 1887–89 Wanderschaft unter anderem nach Bonn, Ilmenau und Teplitz in Böhmen, studierte 1889–93 an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Alfred Diethe, fertigt parallel als Broterwerb Gebrauchsgraphiken (Einladungskarten, Zeitungsillustrationen, Plakate und Exlibris) und wird aufgrund dieser Arbeiten bei der Lithographischen Anstalt in Dresden angestellt, 1893 Wanderung aus Dresden zu Fuß über das Erz- und Fichtelgebirge, durch die Fränkische Schweiz nach Nürnberg und weiter über Regensburg nach München, studierte 1893–97 bei Wilhelm von Dietz zeitweise mit Meisteratelier an der Akademie München, 1899 für ein Jahr freischaffend im Vogtland (Möschlitz und Burgk), ab 1900 freischaffend in München, unter anderem Lehrer an der Schule des Münchner Künstlerinnenvereins, beschickte den Münchener Glaspalast, wurde hier mit diversen Auszeichnungen wie der Goldmedaille bedacht, 1914 Internationale Graphische Ausstellung in Leipzig, während des 1. Weltkriegs Kriegsgegner, 1909 und 1917 Italienreisen, 1927 Verleihung des Titels eines "Professor der Bildenden Künste" durch das Bayerische Ministerium für Unterricht und Kultur, Mitglied der Münchner Luitpoldgruppe, im Verband Deutscher Illustratoren, im Bund zeichnender Künstler, in der Münchner Künstlergenossenschaft, in der Münchener Sezession und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Singer, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Wikipedia und Frank Weiß „Malerei im Vogtland“.

Katalog-Nr.: 3553
Limit: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Pierre-Auguste Renoir, "Le Chapeau épinglé"

zwei Mädchen beim Befestigen ihres Sommerhuts am Haar, Werksverzeichnis Delteil 8, erschienen bei Bruno Cassirer, Berlin im Jahr 1914, Radierung mit leichtem Plattenton auf schwachem Bütten, in der Platte unten rechts signiert "Renoir", dem Alter entsprechend sehr gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 11,7 x 8 cm, Blattmaße ca. 22 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3554
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Pierre-Auguste Renoir, "Buste d'enfant "

Portrait eines nach rechts blickenden Mädchens mit Schleife im Haar, Werksverzeichnis Delteil 22, Radierung (Vernis mou) mit kräftigem Plattenton auf schwachem Bütten, um 1908, gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 13,7 x 9,5 cm, Blattmaße ca. 22 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3555
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Horst Sakulowski, "Das aus der Erde wachsende Lamm"

aus Schädel, Fackel und Armen komponierte Kreatur in angedeuteter flacher Landschaft, Radierung (Aquatinta und Strichätzung), unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "H Sakulowski (19)76", links betitelt "zu M. G. Lichtwer "Das aus der Erde wachsende Lamm" sowie nummeriert "II 14/30", minimal geblichen, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16,1 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Grafiker und Videokünstler (geb. 1943 in Saalfeld), 1961–62 Lehre als Keramiker bei Gerda Körting, 1962–67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig, Hans Mayer-Foreyt, Fritz Fröhlich, Harry Blume und Werner Tübke, ab 1967 freischaffend in Weida tätig, 1984 Kunstpreis der DDR und Beschäftigung mit der Plastik, zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quellen: Eisold „Künstler in der DDR“, Bildatlas „Kunst in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3556
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Horst Sakulowski, "Nostalgie"

vor olivfarbenen Grund schwebende surreale Komposition, Radierung (Aquatinta und Strichätzung), unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "H Sakulowski (19)76", links betitelt und nummeriert "Nostalgie 16/30", sauberer Druck, Papier leicht gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24,2 x 34,4 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Grafiker und Videokünstler (geb. 1943 in Saalfeld), 1961–62 Lehre als Keramiker bei Gerda Körting, 1962–67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig, Hans Mayer-Foreyt, Fritz Fröhlich, Harry Blume und Werner Tübke, ab 1967 freischaffend in Weida tätig, 1984 Kunstpreis der DDR und Beschäftigung mit der Plastik, zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quellen: Eisold „Künstler in der DDR“, Bildatlas „Kunst in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3557
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Fritz Schaefler, "Heinrich Wölfflin"

Portrait des Schweizer Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1864 Winterthur bis 1945 Zürich), kraftvolle Radierung mit ausgeprägtem Plattenton auf Velin, um 1925 (Entstehung der Platte), unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schaefler" und links nummeriert "74/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 33 cm, Blattmaße ca. 76 x 53,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Freskant, Innenraum- und Farbfenstergestalter des Expressionismus sowie Bühnenbildner und Szenograph (1888 Eschau im Spessart bis 1954 Köln), Kindheit in Eschau, 1899-1900 Schulbesuch in Aschaffenburg, 1900 Umzug nach Eggenfelden/Niederbayern, bis 1905 Gymnasium und Internat in Landshut, studierte ab 1905 Architektur an der Technischen Hochschule München, 1906 Wechsel an die Königliche Kunstgewerbeschule München, studierte 1908-11 an der Münchner Akademie bei Martin Feuerstein und Angelo Jank, ab 1910 freischaffend im eigenen Atelier in München-Schwabing und regelmäßige Aufenthalte am Simssee bei Rosenheim, 1914-17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und schwere Verwundung in der Schlacht an der Somme, 1915-17 vertreten in Ausstellungen der Berliner und Münchner Sezession, 1918-19 aktive Beteiligung an der Münchner Räterepublik, Mitglied und Schriftführer des "Aktionsausschuss Revolutionärer Künstler" sowie Schriftleiter für bildende Kunst der kulturrevolutionären Zeitschrift "Der Weg", 1919 Flucht zu Alfred Kubin nach Wernstein, 1920 Übersiedlung nach Ernsdorf bei Prien am Chiemsee und später nach Prien, 1923 Reise mit Kurt Gerstenberg nach Italien, mäzenatisch gefördert durch den rheinischen jüdischen Industriellen Joseph Heymann (1887-1954), 1927, auf Anraten seines Freundes, des Architekten Hans Hansen, Umzug nach Köln, 1937 als "entartet" verfemt und mit Malverbot belegt, 1942-45 Flucht vor den Kriegswirren nach Remerscheid (Engelskirchen) ins Bergische Land, 1945 Rückkehr nach Köln und Lehrtätigkeit an Kölner Berufsschulen sowie regelmäßige Aufenthalte im Bergischen Land, unterhielt Kontakte zur Avantgarde der Zeit wie Klee, Felixmüller, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Feininger, Heckel, Schrimpf, Davringhausen und anderen, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Köln, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Flemig, Homepage des Enkels Christoph Schaefler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3558
Limit: 150,00 €

Mehr Informationen...

...

Heinz Schunn, Bauerngehöft im Frühling

einsames Bauerngehöft, umgeben von bereits grünen Wiesen und Schneeresten, kontrastreiche Grafik, Farbholzschnitt auf Papier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Schunn 1965", sowie links nummeriert "1/20", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 42,5 x 59,5 cm. Künstlerinfo: rumänisch-deutscher Maler und Graphiker (1923 Bistritz/Siebenbürgen bis 2014 Ebersberg), erster Unterricht bei seinem Vater Heinrich Schunn, 1948–52 Studium an der Akademie in München, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3559
Limit: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Georg Sedelmair, "Maientanz"

tanzende Bauernpaare zur Musik einer Blaskapelle, Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1920–40, unter Passepartout montiert und hier in Blei rechts signiert "Georg Sedelmair" und links betitelt "Maientanz", Darstellungsmaße ca. 10 x 8,4 cm.

Katalog-Nr.: 3560
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Georg Siehl-Freystett, Zeichnung und Radierung

einsame, tief verschneite Schäferhütte unter kahlen Bäumen, Radierung in Dunkelbraun, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Siehl-Freystett" und links bezeichnet "1. Probedruck", sowie Vorzeichnung zur Radierung, signiert und bezeichnet und datiert "1915", gemeinsam auf Unterlagekarton montiert, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße Radierung ca. 21 x 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Georg Siehl, nannte sich nach seinen Geburtsort "Georg Siehl-Freystett", dt. Marine- und Landschaftsmaler sowie Graphiker (1868 Freystett/Baden bis 1919 Rüstringen), zunächst Malerlehre, künstlerisch Autodidakt, ab 1887 Militärdienst in Wilhelmshaven, später hier ansässig, betrieb zunächst ein Fotoatelier, ab 1906 Hinwendung zur Malerei, beeinflusst von Georg Müller vom Siel und der Malerkolonie Dötlingen, beschickte die Ausstellungen des Oldenburger Kunstvereins, vertreten in der Kunsthalle Wilhelmshaven, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3561
Limit: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Ignatius Taschner, attr., "Spielmann"

Flöte spielender Mann mit seinem Hund, vor der Kulisse einer mittelalterlichen Stadt, Radierung in Rötel, rechts unten ligiertes Monogramm "IT" und datiert "1900", unter der Darstellung in Blei rechts betitelt "Spielmann" und links teils unleserlich bezeichnet "Prof. D. Ti...", in der Platte oben rechts nummerieret "XI", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28,5 x 10,7 cm. Künstlerinfo: auch Ignatz Taschner, dt. Bildhauer, Gestalter, Graphiker und Illustrator (1871 Kissingen bis 1913 Mitterndorf bei Dachau), Kindheit in Lohr am Main, 1885–88 Lehre als Steinmetz, 1889–1895 Studium an der Akademie in München, 1894 erster öffentlicher Auftrag, durch Karl von Marr Vermittlung von mehreren Aufträgen, Arbeit für den Verleger Martin Gerlach in Wien, 1899–1905 war der Bildhauer Hermann Nolte sein Assistent, Teilnahme an der Pariser Weltausstellung, ab 1903 Dozent an der Kunst- und Gewerbeschule Breslau und enge Freundschaft mit Ludwig Thoma, Mitarbeit am Simplicissimus, ab 1904 in Berlin tätig, Entwurf des Tafelsilbers für Kronprinz Wilhelm, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1906 Umzug nach Mitterndorf bei Dachau, Gestaltung des Märchenbrunnens im Volkspark Friedrichshain/Berlin, 1911 Fertigstellung seiner Künstlervilla, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3562
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Carl Tiehmann, "Schwan"

einsamer, auf einem ruhigen See schwimmender Schwan, Farbholzschnitt, links oben im Stock ligiertes Monogramm "CT" und datiert "1907", erschienen im Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien, minimal braunfleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 29,7 cm. Künstlerinfo: bedeutender sudetendt. (österr.) Maler, Radierer, Holzschneider und Gebrauchsgraphiker (1881 Karlsbad bis 1966 Deutenhofen), zunächst Kaufmannslehre und zehn Jahre technischer Büroangestellter, autodidaktische Hinwendung zur Malerei, studiert ab 1905 mit Stipendium an der Prager Akademie, hier Meisterschüler von Franz Thiele, anschließend Europareise durch Holland, Belgien, Italien und Frankreich, 1906–08 Ateliergemeinschaft mit Walter Klemm in Libotz bei Prag, ab 1908 tätig in Dachau bei München, 1908 kurzzeitig Lehrtätigkeit an der Debschitz-Schule in München, 1910 Mitglied der Wiener Sezession und des Deutschen Künstlerbundes Weimar, beschickte zahlreiche Ausstellungen, in mehreren bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten (unter anderem Albertina Wien, Kunstgewerbe-Museum Berlin, Weimar, Darmstadt, Leipzig, Kupferstichkabinett Dresden), weiterhin Mitglied in zahlreichen Kunstvereinigungen wie der Deutschen Gesellschaft der Wissenschaft und Künste Prag, Deutscher Werkbund, Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, Metznerbund und 2. Vorsitzender des Dachauer Kunstvereins, 1960 Verleihung der Josef-Hofmann-Plakette, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Internet und Dressler.

Katalog-Nr.: 3563
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Auguste H. Thomas, Vogelpaar

zwei auf einem Ast sitzende Vögel, umgeben von kontrastreichen Art déco-Ornamenten, aus einer Serie von ca. 20 Ornamententwürfen, Pochoir auf leichtem Karton, 1920–30, farbfrisch erhalten, Darstellungsmaße ca. 37 x 24 cm, Blattmaße ca. 38,5 x 26 cm.

Katalog-Nr.: 3564
Limit: 180,00 €

Mehr Informationen...

...

Helene Tüpke-Grande, "Frühling"

Birkengruppe mit frischem grünen Laubwerk, auf einer Wiese mit vereinzelten Blumen, Farbholzschnitt, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Hel. Tüpke-Grande" sowie links bezeichnet und und betitelt "Handdruck, Frühling", im Stock ligiertes Monogramm "HTG", unikatär wirkender Druck, leicht gegilbt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 23 x 30,5 cm. Künstlerinfo: poln. Malerin und Graphikerin (1871 Reudchen bis 1946 Breslau), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3565
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

nach Alfons Walde, "Bergwinter"

junger Bergbauer in tief verschneiter und von der Sonne beschienener Winterlandschaft, Farboffsetdruck auf Karton, Mitte 20. Jh., in der Darstellung signiert "A. Walde", erschienen im Kunstverlag "A. Walde", leichte Erhaltungsmängel, ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 33,5 x 30,5 cm.

Katalog-Nr.: 3566
Limit: 200,00 €

Mehr Informationen...

...

Karl Walser, Amor wacht über die Braut

Blatt eins von insgesamt zwei Lithographien zu dem Gedicht "Brautnacht" von Johann Wolfgang von Goethe, Kreidelithographie auf dünnem Japanpapier, 1926, rechts unten in Blei signiert "K. Walser", außerhalb der Darstellung minimal fleckig, wellig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 23 x 18,5 cm, Blattmaße ca. 26 x 25 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Maler, Graphiker, Illustrator des Symbolismus (1877 Biel bis 1943 Bern), Bruder des Schriftstellers Robert Walser, Lehre als Bauzeichner, 1894-96 in Stuttgart Lehre als Dekorationsmaler und Besuch der Kunstschule, Studium an der Kunstgewerbeschule Straßburg, ab 1898 Freundschaft mit Marcus Behmer, ab 1901 in Berlin und Zusammenarbeit mit dem Verlag von Bruno Cassirer, Mitglied der Berliner Sezession und Freundschaft mit Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann, ab 1903 Zusammenarbeit mit Max Reinhardt, 1908 Studienreise nach Japan, 1917-21 in der Schweiz ansässig, Vorstandsmitglied der Freien Sezession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, ab 1927 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1905-43 schuf er 32 Wandgemälde, u. a. für die Villa von Walter Rathenau, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3567
Limit: 60,00 €

Mehr Informationen...

...

Roland Walter, Paar Graphiken

betitelt " Herbst" und "Nach dem Sturm", Farblithographien, eine Arbeit datiert "1912", unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Roland Walter" und links betitelt, geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 27 x 41 cm. Künstlerinfo: lettischer Maler und Graphiker (1872 Dorpot bis 1919 Riga), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3568
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Heinrich Wolff, Graphikkonvolut

bestehend aus drei Portraitdarstellungen, eine historische Darstellung "Kant in Königsberg/Preußen auf dem Spaziergang" und zwei Landschaftsdarstellungen, Radierungen und Lithographien, 1920–40, jeweils in Blei signiert, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße ca. 36,5 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Nimptsch/Schlesien bis 1940 München), ab 1891 Studium an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau, ab 1893 Studium an der Akademie in Berlin und 1896–1900 Studium an der Akademie in München, Mitglied im Verein für Originalradierung, 1901 mit Ernst Neumann-Neander Gründung einer graphischen Schule, 1902–35 Professor an der Kunstakademie in Königsberg, nach seiner Pensionierung 1936 Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Vollmer-Nachträge, Matrikel der Akademie in München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3569
Limit: 150,00 €

Mehr Informationen...

...

Heinrich Wolff, Graphikkonvolut

bestehend aus zwei Landschaftsdarstellungen und vier Portraitdarstellungen (ein Motiv doppelt, jedoch in verschiedenen Zuständen), Radierungen und Lithographien, um 1920–40, jedes Blatt in Blei signiert/monogrammiert, teils leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 37 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Nimptsch/Schlesien bis 1940 München), ab 1891 Studium an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau, ab 1893 Studium an der Akademie in Berlin und 1896–1900 Studium an der Akademie in München, Mitglied im Verein für Originalradierung, 1901 mit Ernst Neumann-Neander Gründung einer graphischen Schule, 1902–35 Professor an der Kunstakademie in Königsberg, nach seiner Pensionierung 1936 Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Vollmer-Nachträge, Matrikel der Akademie in München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3570
Limit: 150,00 €

Mehr Informationen...

...

Walter Womacka, Blumenstillleben

Blumenstück mit Mohn und Rittersporn, Farblithographie auf leichtem Karton, rechts unten in Blei signiert und datiert "Womacka (19)72", minimale Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 39 x 51 cm. Künstlerinfo: dt.-böhm. Maler, Graphiker, Plastiker u. Entwerfer (1925 Obergeorgenthal in Böhmen bis 2010 Berlin), Kindheit in Brüx (Most), zunächst Lehre zum Dekorationsmaler, 1940–43 Studium an der Staatsschule für Keramik in Teplitz-Schönau, ab 1946 Schüler der Meisterschule für Gestaltendes Handwerk in Braunschweig, ab 1949 an der Kunsthochschule Weimar bei Hans Hofmann-Lederer, Hermann Kirchberger und Otto Herbig, 1951–52 Studium an der Akademie in Dresden bei Fritz Dähn und Rudolf Bergander, 1953 als Assistent, ab 1965 Professor und 1968–88 Rektor der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee, 1959–88 Vizepräsident des VBK der DDR, ab 1968 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, sein bekanntestes Werk ist der Mosaikfries am ehemaligem Haus des Lehrers Berlin, war tätig in Berlin und Loddin, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3571
Limit: 150,00 €

Mehr Informationen...

...

Paul Wunderlich, Frauenportrait

Bildnis einer jungen, den Betrachter anblickenden Frau, vor dunklem Grund, Farblithographie, um 2000, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Wunderlich" und links nummeriert "89/100", an der unteren Blattkante Prägestempel "Graphik International", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37,5 x 29,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Bildhauer und Grafiker (1927 Eberswalde bis 2010 Saint-Pierre-de-Vassols), Kindheit in Eutin, studierte 1947–1951 an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Hamburg bei Willem Grimm, ab 1952 Lehrtätigkeit an der HBK, unternahm Studienreisen nach Paris, Spanien und Südfrankreich, später als Drucker für Oskar Kokoschka und Emil Nolde tätig, 1961–63 in Paris tätig, 1963–68 Professur in Hamburg, danach zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen, 2007 Eröffnung des ”Paul-Wunderlich-Hauses” in Eberswalde, das eine ständige Ausstellung von Skulpturen und Grafiken des Künstlers beherbergt, tätig in Hamburg und Saint-Pierre-de-Vassols (Provence), Quelle: Vollmer, Heinz Spielmann “Paul Wunderlich – Skulpturen und Objekte” und Internet.

Katalog-Nr.: 3572
Limit: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Anders Zorn, "Dalälven"

nackte, nach einem Bad im See sich abtrocknende Frau, siehe Asplund 284, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Zorn", in der Platte links unten ligiertes Monogramm "AZ" und datiert "1919", in der unteren linken Blattecke betitelt "Dalälven", gebräunt, lichtrandig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 17,5 x 11 cm. Künstlerinfo: eigentl. Anders Leonard Zorn, schwedischer Maler, Graphiker und Bildhauer (1860 Yvraden bei Mora bis 1920 Mora), Kindheit bei seinen Großeltern, ab 1875, im Alter von 15 Jahren Studium an der Königlichen Akademie der Künste in Stockholm, Studienreisen nach England und Spanien, 1888 Teilnahme am Pariser Salon, Anfertigung der offiziellen Portraits des 22. und 24. Präsidenten der USA, 1896 Verleihung der Großen Goldmedaille auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3573
Limit: 700,00 €

Mehr Informationen...

...

"Kirchgang"

Kirchgänger in Tracht vor der erhöht stehenden Kirche und im Hintergrund verschneite Berge, kolorierter Holzschnitt, auf Karton montiert, hierauf rechts unleserlich signiert und datiert "1945" sowie links betitelt "Kirchgang", im Bereich der Darstellung in Blei bezeichnet "original Handdruck", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 14,3 x 13,5 cm, Maße Unterlagekarton ca. 24 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 3574
Limit: 80,00 €

Mehr Informationen...

Wie funktioniert eine Auktion