sommerlicher Blick über den Isarkanal, auf die Rückfassade des Hauses der Deutschen Kunst im Münchner Englischen Garten, mit zahlreichen Besuchern, gering pastose Architektur- und Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, ca. 1940, links unten signiert "Fritz Bayerlein, nachträglich auf Pressspanplatte aufgezogen, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 87,5 x 164,5 cm. Künstlerinfo: auch Friedrich B., dt. Zeichner, Landschafts-, Architektur- und Historienmaler (1872 Bamberg bis 1955 Bamberg), 1889–91 Schüler der Kunstgewerbeschule Nürnberg, studierte 1891–97 an der Akademie München bei Karl Raupp, bis 1943 in München ansässig, anschließend in Bamberg tätig, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Österreich, der Schweiz und Italien, beschickte bis 1918 die Ausstellungen im Münchner Glaspalast und 1937–43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt diverse Auszeichnungen, 1939 zum Professor ernannt, ab 1901 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, bis 1913 Mitglied im Münchner Kunstverein, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste und des Ausstellungsverbands Münchner Künstler, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Grieb und Internet.
Katalog-Nr.: 4175
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 4000,00 €
Reiter auf sommerlichem Weg unter Laubbäumen vorm Dorf, gering pastose Genremalerei in stimmungsvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "A. Berg", hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, Pendant zur nachfolgenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 37 cm.
Katalog-Nr.: 4176
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
tief verschneite Winterlandschaft mit Wanderern und Pferdeschlitten vorm Dorf im Sonnenuntergang, gering pastose Genremalerei in stimmungsvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "A. Berg", Pendant zur vorhergehenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 37 cm.
Katalog-Nr.: 4177
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €
Ansicht eines großen Ozeandampfers am Kai, umgeben von Booten im Hafen, pastose, impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten teils unleserlich signiert und datiert "C. ... Bock [19]56", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm.
Katalog-Nr.: 4178
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
stimmungsvolle, verschneite ungarische Dorflandschaft mit Pferdekutsche auf der Landstraße, im Licht der späten Wintersonne, pastose Malerei partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "M. Borbély [19]65", rückseitig auf der Leinwand gestempelt "... Viktoria Malleinen", auf dem Keilrahmen teils unleserlicher Stempel "... Herrsching bei München", auf der Rahmenrückseite Etikett "Goldleistenfabrik H. Sch. ...", Annotation "... Borbély" und gestempelt "Gemälde Friedrich Kunsthandlung 78 Freiburg i. Br. [Breisgau], Friedrichring 27 ...", etwas reinigungsbedürftig, original im Stuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: auch Mihaly Borbely, dt.-ungarischer Tier-, Genre- und Portraitmaler (1923 Kleinstadt in Ungarn bis 2003 Murrhardt-Waltersberg), Kindkeit im ungarischen Siebenbürgen, 1939 kurzzeitige Übersiedlung nach Cluj-Napoca [dt. Klausenburg] in Rumänien und künstlerisch gebildet an der Akademie Klausenburg, ab 1939 in Stuttgart, hier Studium an der Kunstakademie auf dem Killesberg, Schüler von Hirsch, Sokacs, Hasenberger, Reile und Willi Baumeister, während des 2. Weltkriegs wurde die Akademie geschlossen, Borbély wurde in der Rüstungsindustrie bei Bosch in Stuttgart dienstverpflichtet, nach 1945 künstlerisch freischaffend in Stuttgart, unternahm Studienreisen durch die ungarische Puszta, Italien, Frankreich, Rumänien und die Schweiz, ab 1995 in Murrhardt-Waltersberg tätig, Quelle: Artikel zum Künstler von Lorena Greppo in "Backnanger Kreiszeitung" vom 15. Februar 2024, originales Künstleretikett sowie Internet.
Katalog-Nr.: 4179
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €
idyllische Sommerlandschaft mit rastenden Bauern, mit zwei Pferden am Wassertrog, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "W. Brandes", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "No. 1451", Altersspuren, im ca. 15 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 120 cm. Künstlerinfo: eigentlich Willibald Brandes, dt. Tiermaler und Illustrator (1876 Potsdam-Bornstedt bis 1946 Berlin-Zehlendorf), 1890–93 Lehre zum Dekorationsmaler, studierte anschließend bei L. Hertel und Paul Meyerheim an der Berliner Akademie, später hier Meisterschüler von Eugen Bracht, ab 1897 freischaffend in Berlin-Dahlem, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Malaufenthalte auf Usedom, Mitglied der Havelländischen Malerkolonie in Ferch am Schwielowsee, zunächst vorwiegend als Illustrator tätig, schuf unter anderem Sammelbilder für die Schokoladenfirma Stollwerck, nach 1914 entsteht vor allem Malerei, 1914 Gründer der Künstlergruppe "Ähre", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren, der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, des Vereins Berliner Künstler und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, beschickte 1900–29 die Große Berliner Kunstausstellung und 1937 die Berliner Tierkunstausstellung, tätig in Berlin-Dahlem/Groß-Lichterfelde, Quelle: AKL, "Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Vollmer, Dressler, Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin, Velio Bergemann "Willy Brandes – ein havelländischer Maler", Bénézit und Müller-Singer.
Katalog-Nr.: 4180
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €
Portrait eines alten Mannes in bayerischer Tracht mit geschulterter Axt, fein lasierend mit spitzem Pinsel festgehaltene Malerei, Öl auf Platte, um 1950, links unten ritzsigniert "J. Brändl", rückseitig Rahmungsetikett Ottobrunn, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca.14,5 x 11,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1877 bis 1963), tätig in Uffing am Staffelsee, Quelle: Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4181
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerliche Ansicht der Wartburg bei Eisenach im Thüringer Wald, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "G. Broch", Altersspuren, original in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 100,5 cm.
Katalog-Nr.: 4182
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 170,00 €
Ganzfigurenbildnisse zweier junger nackter Frauen vor einer Balustrade und südländischer Vegetation, expressive Malerei mit breitem Pinselduktus, wohl Tempera auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "K. Bunge [19]90", gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 100 cm. Künstlerinfo: auch Curt Bunge, dt. Maler, Grafiker und Restaurator (1911 Bitterfeld bis 1998 Kassel), zunächst 1925–28 Lehre als Dekorationsmaler und Anstreicher, künstlerisch gefördert durch Hermann Schiebel, 1928–31 Schüler von Charles Crodel und Gerhard Marcks an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle, später weiterer Unterricht durch Charles Crodel, unternahm Studienreisen nach Italien, Österreich und Tschechien, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, 1931–40 als Restaurator beim Landeskonservator für Denkmalpflege tätig, mit Förderung durch Carl Georg Heise aus Hamburg 1936 Studienreise nach Italien, 1940–45 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, danach bis 1950 Leiter der Restaurierungswerkstätten beim Landeskonservator für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, ab 1950 Dozent und ab 1957 Professor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Beschäftigung mit dem Holzschnitt, 1950–59 Mitglied im VBK (Verband Bildender Künstler) der DDR, ab 1953 mit Willi Sitte Mitglied der "Halleschen Malerbrigade", nach kulturpolitischen Anfeindungen Anfang 1959 Weggang nach Kassel, vertreten unter anderem 1946, 1949 und 1958/59 auf der Kunstausstellung Dresden und 1947 auf der Ausstellung „Malerei der Gegenwart“ im Museum der Bildenden Künste Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und 1952–73 Teilnahme an den Jahresausstellungen, ab 1976 Mitglied der Darmstädter Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Offner/Schroeder "Eingegrenzt –Ausgegrenzt", Werner Schmidt "Ausgebürgert", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2000" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4183
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick über Wiesen und Felder auf die Höhenzüge des Osterzgebirges, freundliche Landschaftsmalerei mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "ABusch", rückseitig auf Keilrahmen, teils unleserlich bezeichnet "Bei Alt... Falkenhain", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 49,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1876 Grünenplan bis 1951 Cismar), Studium an der Akademie in Dresden bei Philipp Franck und Carl Bantzer, ab 1901 Lehrauftrag an der Kunst- und Gewerbeschule in Breslau, ab 1912 Professur, ab 1915 Kriegsmaler, ab 1918 in Falkenhain ansässig, mehrmals Teilnahme an der Großen deutschen Kunstausstellung in München, nach Ende des 2. Weltkriegs Umzug nach Cismar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4184
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €
Fischerfamilie am Stand vorm angelandeten Fischerboot, beim Leeren der Netze, mehrfach hielt Carabain und dessen Sohn Victor Carabain den pittoresken Leuchtturm am Meeresstrand in seinen Gemälden fest, einige dieser Motive sind mit "Küste von Savona" in Ligurien ortsbezeichnet, gering pastose Genremalerei in lichter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten undeutlich signiert "J. Carabain", rückseitig Reste eines alten Etiketts, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 36 x 27,5 cm. Künstlerinfo: geboren als Jacob Frans Jozef Carabain auch Carabin, nannte sich frz. Jacques François Joseph Carabain, niederländisch-belgischer Veduten- und Genremaler (1834 Amsterdam bis 1933 Brüssel-Schaerbeek), Schüler von Valentin Bing, studierte an der Akademie Amsterdam bei Jacobus Schoemaker Doyer, bis ca. 1856 in Amsterdam tätig, unternahm Studienreisen durch Europa (Belgien, Italien, Südfrankreich, Deutschland), ab ca. 1856 tätig im belgischen Brüssel-Schaerbeek, 1880 belgische Staatsbürgerschaft, 1885 bis ca. 1890 Reise nach Australien und Neuseeland, schuf 1894–97 im Auftrag des Brüsseler Bürgermeisters eine Serie von 59 Aquarellen mit Ansichten des historischen Brüssel, beschickte diverse Ausstellungen wie 1873 die Weltausstellung in Wien, 1877 die Dresdner Akademieausstellung und 1885 vertreten auf der Ausstellung der Victorian Academy of Arts Melbourne, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Piron, arto 1979 – Belgisches Künstlerlexikon, Boetticher und Internet.
Katalog-Nr.: 4185
Limit: 1400,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerlicher Blick vom Wasser, über ankernde Segelboote, auf die Küstenstadt Zierikzee im Südosten der Insel Schouwen-Duiveland in der niederländischen Provinz Zeeland, im Hintergrund erhebt sich der imposante "Monster-Toren" oder "St. Lievens-Toren", der Turm des Sint-Lievens-Münsters – auch Dicker Turm genannt – ist der letzte jedoch weithin bekannte Rest des ehemaligen Münsters zu Zierikzee, ab 1454 plante das Kollegiatstift St. Livinus einen ambitionierten Neubau der Kirche in spätgotischen Formen, allein die Gründungen des Turmes, der einmal 130 m Höhe erreichen sollte, dauerten 25 Jahre, schließlich wurden nach weiteren 30 Jahren Bauzeit die Hallenkirche und der hier sichtbare Turm mit einer Höhe von 61 m Höhe aufgeführt, als wirtschaftlicher Niedergang und Reformation dem Bauvorhaben ein Ende setzten, nach einem Brand 1832 wurde die Hallenkirche abgetragen und der unbeschädigte Turm blieb als singuläres Bauwerk und weithin sichtbares Rijksmonument erhalten, gering pastose impressionistische Landschaftsmalerei mit flirrendem, nahezu divisionistischem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, vor 1942, links unten signiert "M. Clarenbach", das Gemälde wurde 1942 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München unter dem Titel "Fischerhafen am Abend" gezeigt und entsprechend mit Abbildung im Katalog aufgeführt, beigegeben Fotokopie der Hängesituation des Bildes in der GDK, doubliert, Altersspuren, sehr schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 111 x 136 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maximilien Clarenbach, dt. Maler und Radierer (1880 Neuss bis 1952 Wittlaer), bereits mit 13 Jahren Würdigung seines malerischen Talents und 1893–1901 Studium an der Akademie Düsseldorf, hier Schüler von Andreas Achenbach, Heinrich Lauenstein und Arthur Kampf, ab 1897 bei Eugen Dücker, parallel Privatschüler von Gustav Wendlings, 1898 Studienreise nach Holland und zeitweilig Atelier in Vlissingen an der holländischen Nordseeküste, 1899 Studienreise nach Italien, 1907/08 Studienreise nach Paris, 1908 Gründungsmitglied des Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Düsseldorf, 1913 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Die Friedfertigen", im 1. Weltkrieg Kriegsmaler an der Ostfront, 1917–45 Professor an der Akademie Düsseldorf, Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler und im Deutschen Künstlerbund Weimar, 1919–52 Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereinigung "Malkasten", tätig in Neuss, später in Düsseldorf-Oberkassel, ab ca. 1909 in Wittlaer bei Kaiserswerth am Rhein, danach in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4186
Limit: 4000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Schäfer mit Herde unter Bäumen, am Fluss in herbstlicher Landschaft, gering pastose Genremalerei, das Motiv entstand wohl in Couses Pariser Zeit, hierzu bemerkt AKL: "... Während in Frankreich hauptsächlich kommerziell erfolgreiche Landschafts- und Genrebilder entstehen, ist Couse in Amerika nur durch seine Darstellungen und Portraits von Indianern bekannt ...", Öl auf Leinwand, um 1890, rechts unten signiert "E-I-Couse", hinter Glas im Goldstuckrahmen (Altersspuren), Falzmaße ca. 45,5 x 55,5 cm. Künstlerinfo: us-amerikanischer Maler (1866 Saginaw/Michigan bis 1936 Albuquerque/New Mexico), schon seit der Kinderzeit Kontakt zum indigenen Stamm der Chippewa, den er zeichnerisch festhielt, entwickelte sich in der Folge zu einem der bedeutendsten Chronisten der Ureinwohner Nordamerikas, studierte ab 1882 zunächst am Art Institute in Chicago, 1883–85 Weiterbildung an der National Academy of Design in New York bei Lemuel Everett Wilmarth und Edgar Melville Ward, 1886–96 Studienaufenthalt in Frankreich, zunächst in Paris, hier 1887–90 Schüler der Académie Julian bei William Adolphe Bouguereau und Tony Robert Fleury, 1891 Schüler der der École des Beaux-Arts, 1891–92 Aufenthalt auf der Familienranch in Oregon, 1893–96 Mitglied der Künstlerkolonie in Étaples-sur-Mer in der Picardie, anschließend wieder in Oregon, um 1900 Rückkehr nach New York, wo der Künstler im Winter malte, im Sommer Malaufenthalte in Washington, Oregon, Connecticut und Frankreich, ab 1902 regelmäßige Sommeraufenthalte und ab 1909 Atelier in Taos/New Mexico, hier studierte er das Leben der Taos-Indianer – eines Pueblo-Stammes, 1891 erste Einzelausstellung mit Indianerdarstellungen „Native American Life“, ab 1911 Mitglied der National Academy of Design New York, 1915 Gründungsmitglied und Präsident der Taos Society of Artists, 1928 gänzlicher Umzug von New York nach Taos, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem 1889–1900 den Pariser Salon, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Müller-Singer und Internet.
Katalog-Nr.: 4187
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 2400,00 €
stimmungsvolles Arrangement aus Rosen, Tulpen, Primeln und anderen Blüten, in bauchiger Vase vor dunklem Grund, altmeisterlich anmutende, partiell gering pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Sperrholz, um 2000, rechts unten bezeichnet "De Vries", im teils ebonisierten Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 25 x 20 cm.
Katalog-Nr.: 4188
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 330,00 €
oval um einen Parkteich verlaufender Weg, vorbei an üppigen blühenden Blumenrabatten, am Wegesrand lädt eine Parkbank zum Verweilen ein, im Hintergrund die sommerlich grünenden Bäume, mit energischem Pinselduktus flott erfasste impressionistische Malerei in strahlender Farbigkeit, reizvoller Bildausschnitt, Öl auf Leinwand, um 1920, unsigniert, rückseitig auf dem Malträger sowie dem Keilrahmen mit dem Nachlassstempel "NACHLASS HANS DEITERS 1868-1922", ungerahmt auf Keilrahmen, Maße ca. 50,5 x 55 cm. Künstlerinfo: auch Hanns Deiters, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Plakatgestalter, Exlibriskünstler, Silhouettenschneider, Illustrator und Plastiker (1868 Düsseldorf bis 1922 München), Sohn und Schüler von Heinrich Deiters (1840-1916), studierte 1885-95 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Hugo Crola, Peter Janssen dem Älteren, Adolf Schill und Julius Roeting, Meisterschüler von Eduard von Gebhardt, nach 1895 Aufenthalt in Paris, hier beeinflusst von Charles Sprague Pearce, Pierre Puvis de Chavannes und Meisterschüler von Raphaël Collin, anschließend Hinwendung zum Symbolismus, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien und England, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", in der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und im Künstlerunterstützungsverein, tätig in Düsseldorf und regelmäßige Aufenthalte in Paris und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Dressler, Müller-Singer, Bénézit, Busse und Jansa.
Katalog-Nr.: 4189
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €
alter Franziskanermönch mit Lebensmitteln, vom Markt zurückkehrend, an herrschaftlicher Pforte läutend, lasierende Genremalerei, das vorliegende Motiv war eines der bekanntesten von Fritz Dietrich, welches der Künstler mehrfach teils leicht variiert schuf, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "Fritz Dietrich", geringe Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 74 cm. Künstlerinfo: dt. Genremaler, erwähnt um 1930 in Berlin, wohl auch tätig in Dresden und München, Quelle: Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4190
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 180,00 €
winterliche enge Gasse in Karlsbad unter locker bewölktem Himmel, im Hintergrund von der Sonne beschienener Turm, dieses spätere Werk des zeitweise von den Nazis als entartet verfemten fränkischen Künstlers zeigt den Übergang von expressiver Formensprache zu einem lockereren impressionistischen Stil, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "J. DIETZ" sowie datiert "[19]53", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei handschriftlich in tschechischer Sprache künstler- und ortsbezeichnet, datiert sowie als originales Ölgemälde ausgewiesen, reinigungsbedürftig, Craquelure, umlaufende Druckstellen durch den Keilrahmen, Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 57,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Jakob Dietz, dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Freskant und Sgraffitokünstler (1889 Erlangen bis 1960 Nürnberg), erste künstlerische Ausbildung in Erlangen, studierte 1904-08 an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg bei Hermann Bek-Gran, Förderung durch Adolf Schinnerer und Hans Barthelmess, beeinflusst von der Kunst von Maurice Utrillo, 1909-13 Anstellung als Gebrauchsgraphiker, bis 1914 autodidaktische Ausbildung als Kunstmaler, 1914-20 Kriegsdienst und -gefangenschaft im 1. Weltkrieg, 1920-24 freischaffender Zeichenlehrer in Erlangen, ab 1924 freischaffend in Nürnberg, 1927-29 Reisen nach Südfrankreich, weitere Studienreisen nach Spanien und Paris, nach 1933 zeitweise als "entartet" verfemt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, der „Nürnberger Sezession“ und im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, 1947 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Kreis", tätig in Nürnberg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Nürnberger Künstlerlexikon.
Katalog-Nr.: 4191
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
über vom Schnee bedecktem Gebirge leuchtende Sonne am schwarzen Himmel, Landschaftsmalerei mit surrealen Einflüssen, auf Rahmenrückwand Klebeetikett und hier handschriftlich bezeichnet "Heinz Dodenhoff (1889-1981) "Kosmische Sonne überm Gebirge", Öl auf Malkarton, unsigniert, verso datiert „1969", gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Claus Hinnerk Dodenhoff, dt. Maler und Lyriker (1889 Tarmstedt bis 1981 Worpswede), Ausbildung als Lehrer, Kriegsdienst in 1. Weltkrieg, 1917 mit schwerer Tuberkulose heimgekehrt und Aufgabe des Lehrerberufs, Besuch der Kunstschule Lübeck, 1925 Umzug nach Worpswede und Freundschaft mit Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen und Otto Modersohn, neben der Malerei auch Versuche, sich als Kunsthändler über Wasser zu halten, in der 1950er Jahren erlangte er durch seine Gedichte Bekanntheit, zwischen 1960-79 in Bremerhaven ansässig, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4192
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 110,00 €
Halbfigurenbildnis einer jungen nackten, rotblonden Frau im Halbprofil, vor grauem Grund, lasierende, teils gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "J. Domán", rückseitig unleserliche Stempel auf der Leinwand, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 92 x 61 cm.
Katalog-Nr.: 4193
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €
Blick entlang eines Hohlwegs im sommerlichen Nadelwald, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand und Platte, um 1930, rechts unten signiert "W. Donaubauer", rückseitig undeutlicher Stempel "Nachlaß Wilhelm Donaubauer 1866–1949 ...", mit Messingschild "In Dankbarkeit für Herrn Wilhelm Schwegler 1946 bis 1994 ..." gerahmt, Falzmaße ca. 30 x 23 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Architekt und Landschaftsarchitekt (1866 Ingolstadt bis 1949 Fürstenfeldbruck), ab 1876 Schüler der Königlichen Lateinschule Ingolstadt, ab 1877 Schüler am Humanistische Gymnasium St. Stephan Augsburg, anschließend Studium der Architektur und Innendekoration bei Gabriel von Seidl in München, studierte ab 1889 an der Akademie München bei Nikolaus Gysis, anschließend freischaffend in München, 1905–18 als Landschaftsarchitekt und Kunstmaler in Ingolstadt tätig, 1918 Umzug nach Starnberg, ab 1920 in Fürstenfeldbruck als Maler freischaffend tätig, 1924 Mitbegründer der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck, Quelle: AKL, Grieb "Nürnberger Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 4194
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Familie mit lesendem Mann, junger Frau mit Säugling und spielenden Kindern in lichter Sommerlandschaft, vor der markanten Kulisse des Erfurter Dombergs mit Severikirche und dem Dom St. Marien, mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um ein Selbstbildnis des Künstlers mit seiner jungen Frau Lydia Foucar und zwei der insgesamt vier Kinder des Paares, gering pastose expressive Malerei mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1927, rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei betitelt und signiert "Nr. 46 »Erfurt« Bild Driesch", weiterhin fragmentarische Ausstellungsetiketten und Annotation "Jena", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Bucheinbandgestalter (1901 Krefeld bis 1930 Erfurt), Lehre als Steinmetz und Besuch der Kunstgewerbeschule in Krefeld, ab 1919 Studium am Staatlichen Bauhaus Weimar bei Johannes Itten, Lyonel Feininger, Gerhard Marx und Max Krehan, 1921 Heirat mit der Bauhausstudentin Lydia Foucar, ab 1922 Beschäftigung mit der Freien Kunst, ab 1928 in Friedrichsdorf lebend und Atelier in Frankfurt am Main, 1928–29 Studienaufenthalt in Frankreich, während eines Arbeitsaufenthalts in Erfurt verstorben, im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ wurden 18 seiner Werke beschlagnahmt, Quelle: Vollmer, AKL, Info Stadtverwaltung Friedrichsdorf und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4195
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 700,00 €
frühlingshafte Stimmung, mit Blick über einen Wanderweg, entlang eines Baches mit Esche, über die Weiden, auf Bauernhäuser im Hintergrund, Öl auf Malplatte, rechts unten in Schwarz signiert und datiert 1934, rückseitig ebenfalls betitelt und bezeichnet, im tief gekehlten, auf rotem Bolus goldbronzierten Rahmen der Zeit, späterer rückseitig aufgeblatteter Rahmen, Falzmaße 55,5 x 38 cm. Künstlerinfo: (1904 Porz bei Köln bis 1956 München), auch Dupre, ein deutscher Maler des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit und des Surrealismus, studierte an der Kölner Kunstgewerbeschule, bei August Weinzheimer und an der Düsseldorfer Akademie bei Werner Heuser. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4196
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 300,00 €
zwei spärlich bekleidete Jünglinge in sommerlicher Landschaft, in den Anblick dreier schöner nackter bzw. spärlich bekleideter Frauen vertieft, der junge sinnende Mann ist als Paris – der Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe zu identifizieren, er wurde von dem neben ihm stehenden Hermes, dem griechischen Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, herbeigeholt, um zu entscheiden, welche der drei Göttinnen Hera, Aphrodite oder Athena die schönste sei – ihr solle er den goldenen Apfel in seiner Hand reichen, der zum sprichwörtlichen "Zankapfel" wurde, pastose Mythenmalerei des Jugendstils mit breitem Pinselduktus und kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1910, links unten signiert "Walter Einbeck", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 110,5 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Bildnis- und Figurenmaler (1890 Magdeburg bis1968 München), zunächst ab 1905 Lehre zum Großhandlungsgehilfen in Magdeburg, studierte ab 1906 an der Kunstgewerbeschule Magdeburg, 1908–10 Studium an der Münchner Akademie bei Angelo Jank, anschließend an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Fritz Mackensen und Ludwig von Hoffmann, 1915–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1919 Übersiedlung nach München und Schüler von Franz von Stuck, unternahm Studienreisen durch Thüringen, Ost- und Westpreußen, ab 1921 als freier Maler in München, beschickte den Münchner Glaspalast und 1939–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, 1944 Zerstörung seines Münchner Ateliers und zeitweise Übersiedlung nach Gräflfing, ab 1950 wieder tätig in München, ab 1951 Mitarbeiter des "Drei-Eichen-Verlags", Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer und Internet.
Katalog-Nr.: 4197
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 2600,00 €
sommerlicher Blick, vorbei an Bauern mit Pferdefuhrwerk bei der Heuernte, über weite gebirgige Wald- und Wiesenlandschaft zum Kamm des Riesengebirges [Karkonosze bzw. Krkonoše] von Norden aus Richtung des heute zu Piechowice gehörigen Ortes Kiesewald [Michałowice] gesehen, mit den berühmten "Schneegruben [polnisch: Śnieżne Kotły, tschechisch: Sněžné jámy]" unterhalb der Schneegrubenbaude, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert und teils vom Falz verdeckt betitelt "O. Engelhardt-Kyffhäuser/Schneegruben von Kiesewald", Provenienz laut Vorbesitzerangaben: Hotel Kaiserhof Görlitz, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 78,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901-07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919-39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938-44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4198
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 450,00 €
sommerlicher Blick über die Dächer der Altstadt von Görlitz, vorbei am Nikolaiturm auf die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, unter dramatisch bewölkten Himmel mit effektvoll durchbrechendem Sonnenlicht, pastose, impressionistische Vedutenmalerei mit breitem Pinselduktus, partiell gespachtelt, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "O. Engelhardt-Kyffhäuser", Provenienz laut Vorbesitzer: Hotel Kaiserhof Görlitz, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 81 x 101,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901–07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919–39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4199
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 1600,00 €