mit neckischem Blick zum Betrachter des Bildes schauender Spaßmacher in Ganzfigur, ein kleines Hündchen an der Leine führend, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten undeutlich signiert wohl "Sédout", geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 30 cm.
Katalog-Nr.: 4325
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerliche Landschaft, mit Blick vom Wasser auf ein Haus, unter mächtigem Laubbaum am Ufer vor Dorfkulisse, im hellen Sonnenlicht unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose impressionistische Landschaftsmalerei mit lockerem, breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert und ortsbezeichnet "L. v. Senger Mch. [München]", rückseitig auf dem Keilrahmen unscheinbar betitelt "Sommertag" und altes Eigentümeretikett "Wilhelm Böttger jr., Apolda", Altersspuren, schön in alter Goldstuckleiste gefasst, Falzmaße ca. 93 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1873 Waldsassen bis 1937 München), Kindheit in Waldsassen, studierte ab 1894 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich und Wilhelm von Diez, unternahm Studienreisen nach Italien und der Schweiz, 1904–20 in Fürstenfeldbruck tätig, regelmäßige Malaufenthalte in Kallmünz in der Oberpfalz, ab 1920 in München tätig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4326
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 600,00 €
romantische spätsommerliche Erntelandschaft, mit Bauern vorm Bauernhaus bei der Heuernte, vor der weiten Kulisse des Simssees bei Rosenheim in Oberbayern, im warmen Licht des Sonnenuntergangs – Blick aus Südwesten gegen die Alpen, stimmungsvolle, fein lasierende Landschaftsmalerei in warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Platte, um 1950, rechts unten signiert "H. Sengthaler", rückseitig auf Rückwandkarton betitelt "Abendstimmung am Simsee [sic.]" und weitere Annotationen, sehr schön im prächtigen Impressionisten-Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 60 x 80 cm. Künstlerinfo: nannte sich später auch nach dem Ort seiner Kindheit "Hans Sengthaler Mehlweg", dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer (1892 Schellenberg/Bayern bis 1968 Hallein), zunächst Kindheit in Marktschellenberg Ortsteil Mehlweg im Berchtesgadener Land, Schulbesuch in Hallein, Schüler der Fachschule Hallein bei Johann Schmied und Stanislaus Rainer, ab 1910 einjähriger Aufenthalt als Bildhauer in der Schweiz, 1911 Studienreisen, zeitweise Studium an der Staatlichen Fachschule Malschule Schmidt in Wien, ab 1912 in München ansässig, hier Schüler bei Hermann Urban und Hubert Spannring, nach dem 1. Weltkrieg Atelier im Münchner Künstlerviertel Schwabing, 1944 Zerstörung seines Münchner Ateliers und Rückkehr auf das elterliche Gut Kohlmannspoint in Hallein-Au, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Münchner Künstlervereinigung „Der Bund“, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer. Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4327
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 600,00 €
bunter Strauß mit Flammblumen [auch: Phlox] und weißen Astern in metallener Jardinière neben chinesischer Deckelvase auf bestickter Tischdecke im Interieur, lasierend Malerei in effektvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts oben undeutlich signiert "? Sablitzky", rückseitig altes Etikett "Hugo Arnot, Gemälde-Salon, Wien I, Kärntnerstasse 53-55", hier handschriftlich in Tusche ergänzt "Sablitzky", Craquelure, gering restaurierungsbedürftig, in breiter Leiste der Zeit gerahmt (rest.bed.), Falzmaße ca. 55 x 69 cm.
Katalog-Nr.: 4328
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €
stimmungsvolles Arrangement aus Tonflasche und Bocksbeutel, neben Apfelsine und einem Glas mit Wasser, auf blumig gemusterter Tischdecke, lasierende, partiell pastose Malerei mit teils breitem Pinselduktus in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten rot signiert "Snethlage", rückseitig auf dem Rahmen unleserliche Annotationen, partiell stärker farbschwundrissig, Keilrahmen holzwurmstichig, reinigungs- und restaurierungsbedürftig, original gerahmt. Falzmaße ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hendrik Anne Snethlage, niederländischer Maler (1875 Leeuwarden, Friesland bis 1960 Den Haag), tätig in Den Haag, Quelle: Genealogie der Familie Snetlage und Internet.
Katalog-Nr.: 4329
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Brustbildnis einer Frau mittleren Alters im schulterfreien Sommerkleid und mit mohnblütengeschmücktem breitkrempigen Hut im Halbprofil, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf rechteckiger Leinwand, rechts unten vom Rahmen verdeckt signiert und datiert "Spányik C. M. 1916", doubliert, Fehlstellen in der Leinwand retuschiert, restaurierungsbedürftig, im breiten hochovalen Goldstuckrahmen (etwas rest.bed.) gefasst, Faltmaße ca. 69 x 55,05 cm. Künstlerinfo: auch Kornelius, Cornél oder Cornelius Spanyik, ungarischer Bildnis-, Historien- und Genremaler (1858 Bratislava-Pozsony [Preßburg] bis 1943 Budapest), studierte 1876-80 Malerei an der Wiener Akademie bei Christian Griepenkerl, weitergebildet bei Alexander [Sandor] von Liezen-Mayer in München, schließlich Meisterschüler von Gyula Benczúr in Budapest, beschickte unter anderem 1887 die Ausstellung des Preßburger Kunstvereins, dessen Mitglied und ab 1907 zweiter Vorsitzender er war, ab 1919 tätig in Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", ÖBL, Müller-Singer und Internet.
Katalog-Nr.: 4330
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerliche Dorfansicht von Gerhausen bei Blaubeuren in Baden-Württemberg, mit Blick entlang der Blau, vorbei an einem Holzplatz, zum Dorf mit dem sogenannten Kirchlen Gerhausen, auf der Insel in der Blau, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand und Hartfaserplatte, links unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "Hermann Stammler Stgt [Stuttgart] [19]45", rückseitig bezeichnet "No. 176, Hermann Stammler Stuttgart »Abend am Weiher« (Gerhausen) 50/38", gerahmt, Falzmaße ca. 37 x 46 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Spieler des VfB Stuttgart (erwähnt 1924 bis 1945), entwarf 1924 das Logo des VfB Stuttgart, tätig erwähnt in Stuttgart und Ulm, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon" und Internet.
Katalog-Nr.: 4331
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €
sommerlicher Blick, entlang eines von Bäumen verschatteten Weges, in parkähnlichen Garten mit blühenden Pfingstrosen und Kletterrosen, lasierende Malerei mit wenigen pastosen Effekten, Öl auf Malplatte, um 1910, rechts unten ligiertes Künstlermonogramm "WSt.", rückseitig zwei alte, teils unleserliche Etiketten, dabei Etikett eines Malgrundherstellers aus Frankfurt am Main und teils undeutliches Etikett mit lesbarer Ortsangabe "... Basel", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 68 x 83,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm August Theodor Steinhausen, verwendete als Illustrator das Pseudonym „Malerulus”, dt. Maler, Radierer, Lithograph, Entwerfer und Illustrator (1846 Sorau/Niederlausitz bis 1924 Frankfurt am Main), studierte 1863-66 an der Akademie Berlin bei Eduard Daege, Eduard Holbein und Julius Schrader, 1866-69 an der Akademie Karlsruhe bei Ludwig Descoudres und Hans Canon, ab 1869 Freundschaft zu Hans Thoma, 1870 Rückkehr nach Berlin, zeitweise bei Ludwig Richter in Loschwitz, Ende 1870 Reise über München nach Verona, Neapel, Sizilien, Rom und Assisi, 1872-74 in München tätig, 1875-77 Berlinaufenthalt, ab 1877 in Frankfurt am Main tätig, 1890 Arbeitsaufenthalt in Wernigerode und 1897 in Wien, 1900 zum Professor ernannt, ab 1906 Ehrendoktor, ab 1910 Sommeraufenthalte auf Landsitz Burg Schöneck in Hunsrück, Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft und der Künstlerkolonie Kronberg, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.
Katalog-Nr.: 4332
Limit: 700,00 €, Zuschlag: 900,00 €
drei junge Frauen und junger Mann in sommerlich-sonniger Landschaft, am Seeufer rastend, pastose impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus und kraftvoller Farbigkeit, hierzu schreibt Hans Kiener 1926 in "Kunst für Alle" "... Zu den heutigen Impressionisten, die um den Sinn ihrer Kunst mit aller Künstlerehrlichkeit ringen, gehört Beppo Steinmetz. ... Öfter variiert Steinmetz das seit Manet so beliebte Thema des Picknicks im Freien. In der Tat, es gibt wenige Themen, die es so sehr ermöglichen, alle Vorzüge dieser Art von Malerei, den geschickten dekorativen Aufbau des Ganzen, verbunden mit toniger Bindung und einem geistreichen Spiel von Lichtern, zur Geltung zu bringen. ...", Öl auf Karton, links unten undeutlich signiert "B. Steinmetz" und datiert "1922", Karton auf ehemals mit Leisten gesperrte Holzplatte aufgezogen, hier rückseitig altes fragmentarisches Etikett "Luitpoldgruppe München ...", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 60 x 72 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joseph Max Steinmetz, nannte sich als Künstler "Beppo Steinmetz", dt. Maler (1872 bis 1933), zunächst Schüler der privaten Malschule von Ludwig Schmid Reutte in München, studierte ab 1894 an der Münchner Akademie bei Carl von Marr, weitergebildet an der Akademie Karlsruhe bei Friedrich Fehr, unternahm 1895 und 1896 parallel Studienreisen nach Paris, schließlich 1906 Studienaufenthalt in Paris und Studium an der Académie Julian bei Marcel Baschet, Mitglied im Münchner Kunstverein, ab 1903 Mitglied später Vorstandsmitglied im Verein Luitpold-Gruppe München und Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, beschickte unter anderem den Münchner Glaspalast und 1922 die Galerie Heinemann in München, zum Professor ernannt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, "Kunst für Alle" vom Februar 1926, Glaspalastkataloge, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.
Katalog-Nr.: 4333
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 180,00 €
Rokokogesellschaft vorm Schloss, mit jungen Jägern zu Pferd mit ihrer Hundemeute, von jungen Damen auf einem Balkon begrüßt, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten undeutlich signiert "A. Stepha...", Keilrahmen etwas durchzeichnend, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, gering restaurierungsbedürftig, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 90 x 124,5 cm. Künstlerinfo: auch Stephan Sedlacek, Sedláček oder Dohn-Sedlacek, österreichischer Genremaler (1868 Königstetten bis 1936 Wien), Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs und Internet.
Katalog-Nr.: 4334
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 450,00 €
üppiges Arrangement aus gelben und wenigen weißen Rosen, in hoher bauchiger Vase auf Marmorplatte, vor hellgrauem Grund, lasierende, partiell gering pastose Stilllebenmalerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Leinwand und Karton, links unten signiert und datiert "C. StRAtHMANN 1923", gereinigt, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 90 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl (Karl) Friedrich Hubert Strathmann, dt. Maler, Zeichner, Kunstgewerbler, Entwerfer, Graphiker und Illustrator (1866 Düsseldorf bis 1939 München), bedeutender Vertreter des Jugendstils und Symbolismus, Kindheit zeitweise in London und ab 1869 in Leipzig, hier Schüler der Thomasschule, 1884–86 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Adolf Schill, Heinrich Lauenstein und Hugo Crola, hier Mitglied der Künstlergruppe "Laetitia" und Bekanntschaft mit Thomas Theodor Heine, 1886–89 Studium an der Kunstschule in Weimar und 1888–89 Meisterschüler bei Leopold Graf von Kalckreuth, 1891 Übersiedlung nach München, pflegte lebenslange Freundschaft mit Lovis Corinth, unterhielt um 1900 zusammen mit Adelbert Niemeyer und Alexander von Salzmann ein Atelier in München, als Zeichner lieferte er Beiträge für die Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter", "Jugend" und "Simplicissimus" und den Berliner "Pan", er war unter anderem Mitglied der Freien Vereinigung der XXIV, ab 1907 des Deutschen Künstlerbundes Weimar und der Berliner Secession, des Vereins der Münchener Aquarellisten, ab 1912 Mitglied des Deutschen Werkbundes, im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in den Münchner Künstlergesellschaften "Allotria" und "Cococello-Club", zum Professor ernannt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Müller-Singer, Ries, Jansa, Flemig, Scheidig "Die Weimarer Malerschule", Boetticher und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4335
Limit: 1400,00 €, Zuschlag: 1400,00 €
Kopfbildnis eines weißbärtigen alten Mannes mit breitkrempigem schwarzen Filzhut, lasierende naturalistische Malerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "Topolski [19]94", geringe Altersspuren, ungerahmt, Falzmaße ca. 80 x 60cm. Künstlerinfo: polnischer Maler (geboren 1960 in Kielce [Kielcach]), studierte an der Kunstakademie Krakau [Kraków], widmete sich der altmeisterlichen Malerei und zeitgenössischen Adaption von historischen Sujets, tätig in Warschau, Quelle: Homepage des Künstlers und Internet.
Katalog-Nr.: 4336
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 1000,00 €
drei arrangierte Rosenblüten mit Blattwerk und Stängeln, fein erfasste Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert (19)21, in schlichter gekehlter Leiste gerahmt, diese beschädigt, Falzmaße ca. 26 x 29 cm.
Katalog-Nr.: 4337
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 170,00 €
sonnige Landschaft mit Teich und Kahn vor Bauernhäusern, unter effektvoll bewölktem Himmel, hierzu schreibt Müller-Singer "... Er ... malte besonders Landschaften des Niederrheins, der Eifel und Hollands. ...", pastose Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Holzplatte, um 1900, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "Raphael Unverdross Df. [Düsseldorf]", rückseitig Zettel mit Info zum Künstler, etwas farbschwundrissig, im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 27 x 20,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Raphael Oskar Unverdross, dt. Landschaftsmaler (1873 Düsseldorf bis 1952), Schüler des Düsseldorfer Landschaftsmalers Helmuth Liesegang, weitestgehend Autodidakt, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Dressler, Busse, Jansa, Adressbuch der Stadt Düsseldorf 1927 und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4338
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €
Blick durch schlossähnliche Räume mit lesender Frau, am Fenster sitzend, Öl auf Leinwand, links unten in Schwarz signiert, in impressionistischer Auffassung minimal pastos gemalt, neu gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 73 cm. Künstlerinfo: französischer Maler (1874–1962), studierte an der École de Beaux-Arts in Paris, bekannt für verschiedene Genres, darunter Landschaften, Portraits und seine intimen und raffinierten Interieurstudien, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4339
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerliche Ansicht des Steinbachs [auch Ostersee-Ach bzw. Seeshauptsbach] zwischen baumbestandenen Auwiesen kurz vor Mündung in den Starnberger See [ehemals: Würmsee], pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert "Vaeltl", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei betitelt, signiert und ortsbezeichnet "»Mündung der Ach i. d. Starnbergersee« Otto Vaeltl i. Seeshaupt", reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1885 Moosburg bis 1977 Seeshaupt), Lehre als Theatermaler, ab 1900 Schüler von Ludwig Hartmann in München, 1944 Übersiedlung nach Seeshaupt am Starnberger See, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler, Quellen: Bruckmann Münchner Malerei im 19./20. Jh., Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4340
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 190,00 €
opulentes Blumenarrangement mit Lilien, Pfingstrosen, Fingerhut, Bauernrosen, Fuchsien, Rittersporn und anderen Blüten, in bauchiger chinesischer Vase vor lichtem Grund, lasierende Stilllebenmalerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Leinwand, vor 1942, rechts unten signiert "Vaeltl", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "8. Lilien in Chinavase mit Drachen", das Gemälde wurde unter dem abweichenden Titel "Blumenstück III" auf der GDK 1942 gezeigt und entsprechend im Katalog geführt, rückseitig auf dem Keilrahmen applizierte originale silberfarbene Medaille der Großen Deutschen Kunstausstellung 1942 im Haus der Deutschen Kunst München, beigegeben Fotoausdruck der Hängesituation des Gemäldes auf der GDK, alt gerahmt, Falzmaße ca. 93,5 x 81 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1885 Moosburg bis 1977 Seeshaupt), Lehre als Theatermaler, ab 1900 Schüler von Ludwig Hartmann in München, 1944 Übersiedlung nach Seeshaupt am Starnberger See, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler, Quellen: Bruckmann Münchner Malerei im 19./20. Jh., Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4341
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 3200,00 €
Blick von oben auf eine belebte Straßenszene, mit frühlingshaft blühenden Birken und einem Bus mit Passanten, Öl auf Malplatte, links unten in Schwarz signiert, 1960er Jahre, mattweiß gefasster Rahmen der Zeit mit Inlay, rückseitig unleserlicher Stempel und Bezeichnungen in Blei, altersgemäß gut erhalten, Falzmaße ca. 38,5 x 46 cm.
Katalog-Nr.: 4342
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 600,00 €
tief verschneiter Wald mit Wolfsrudel, sehr detailreiche Tiermalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "C. Vleugels 1998", sehr gut erhalten, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: belgische Malerin des Realismus und Hyperrealismus (geboren 1963 in Antwerpen), 1980–82 als Dekorationsmalerin tätig, 1983–84 Besuch der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen, seitdem zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quelle: Internetpräsenz der Künstlerin.
Katalog-Nr.: 4343
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 450,00 €
Ganzfigurenbildnis eines jungen Brautpaars im Stil der 1910er Jahre, umgeben von Blumen im lichten Interieur, lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 2000, rückseitig in Bleistift signiert "C. Vleugels", im prächtigen Goldstuckrahmen mit ovalem Bildausschnitt gerahmt, Falzmaße ca. 84 x 62 cm, Bildausschnitt ca. 78 x 59 cm. Künstlerinfo: belgische Malerin des Realismus und Hyperrealismus (geboren 1963 in Antwerpen), 1980–82 als Dekorationsmalerin tätig, 1983–84 Besuch der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen, seitdem zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quelle: Internetpräsenz der Künstlerin.
Katalog-Nr.: 4344
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 450,00 €
zeitgenössische Adaption des Gemäldes "Das Hochzeitsfest der Bojaren" von Konstantin Makovsky, mit Einfügung von Portraits zeitgenössischer Menschen in das altrussische Ambiente, versammelt um eine Festtafel, qualitätvolle, nahezu fotorealistische lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, links unten kyrillischer Schriftzug und lateinische Signatur "C. Vleugels", rückseitig aufgeheftetes Foto des Gemäldes von Konstantin Makovsky und Info zum Gemälde, hier auch datiert "um 1995", weiterhin Kunsthandelsetikett "Peters Kunstzimmer ... Mendig", sehr schön passend gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: belgische Malerin des Realismus und Hyperrealismus (geboren 1963 in Antwerpen), 1980–82 als Dekorationsmalerin tätig, 1983–84 Besuch der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen, seitdem zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quelle: Internetpräsenz der Künstlerin.
Katalog-Nr.: 4345
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 300,00 €
idyllische sommerliche Parklandschaft mit nackten Kindern beim Blumen pflücken, Kränze flechten, tanzen und baden im Bach, den paradiesischen Eindruck der vom warmen Licht durchdrungenen Szenerie verstärken die blühenden Blumen und Sträucher, zwei Schwäne, die im Hintergrund auf dem Wasser schwimmen und im Hintergrund zwischen zwei Bäumen sichtbar ein Pavillon, dessen Vorbild im "Englischen Pavillon" des Parks von Schloss Pillnitz bei Dresden zu suchen ist, pastose impressionistische Genremalerei mit raffinierten Lichtreflexen und fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "Max Vogel", Altersspuren, neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 106,5 x 150,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Max Vogel, dt. Landschafts-, Genre- und Portraitmaler, Illustrator, Radierer und Werbegraphiker (1871 Dresden bis 1939 Niederwartha), 1885–91 Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden bei Paul Naumann, Oskar Seyffert, Richard Mebert und Ermenegildo Antonio Donadini, 1891 und 1892 Bronzene bzw. Silberne Medaille des Sächsischen Innenministeriums, 1893–97 Studium an der Münchner Akademie bei Paul Hoecker, der ihn zur Freilichtmalerei anregte, unternahm Studienreisen nach Ungarn (Herend) und Prag, anschließend freischaffend in München und zunächst überwiegend Buchillustrator, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Jugend" und "Fliegenden Blätter" sowie Tätigkeit als Auftrags- und Portraitmaler, 1898–1901 als Werbegraphiker für die Firma Friedrich Schoemes in Offenbach am Main tätig, 1901 Rückkehr nach Dresden-Niedersedlitz und tätig für die Firma "Aktiengesellschaft für Kunstdruck", 1905 Umzug nach Niederwartha, 1913 Studienreise nach Nest bei Köslin an der Ostsee, 1917–18 Einzug zum Garnisionsdienst in Dresden, Mitglied im Dresdner und im Sächsischen Kunstverein, im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, im Sächsischen Künstlerrat, Mitglied der Dresdner Liedertafel, 1919 Auswärtiges Mitglied der Dresdner Loge „Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute“, Quelle: Schweers, Dressler, Cossebaudaer Infoblatt vom 28.1.2022, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4346
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 4200,00 €
junges Holländermädchen, rücklings seitlich auf einem Stuhl im lichten Interieur sitzend und über die Schulter blickend, eine rosa Rose in der Hand haltend, fein lasierende Malerei, Öl auf Karton und Holzplatte, um 1900, rechts oben signiert "Max Volkhart", rückseitig Etikett mit Info und Abbildung des Gemäldes sowie handschriftlicher Annotation zum Erwerb des Gemäldes "Galerie Paffrath Düsseldorf 17.7.1964 1200,– DM.", Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 26,5 x 20,5 cm. Künstlerinfo: dt. Genremaler und Radierer (1848 Düsseldorf bis 1924 Düsseldorf), Sohn und zunächst Schüler des Malers Georg Wilhelm Volkhart (1815 Herdicke/Westfalen bis 1876 Düsseldorf), studierte 1865–69, mit Unterbrechung durch den Militärdienst, an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Carl Müller, Heinrich Lauenstein, Julius Roeting und Heinrich Mücke, 1870–71 Teilnahme als Freiwilliger am Deutsch-Französischen Krieg, 1871–74 Privatschüler von Eduard von Gebhardt, unternahm wiederholt Studienreisen nach Oberitalien, Belgien [Antwerpen, Oudenaarde, Brügge, Brüssel, Gent], den Niederlanden und Norddeutschland [Emden, Hildesheim, Lübeck, Lüneburg], 1881 schuf er ein großes Panorama in Rotterdam, ab 1883 Mitglied im Düsseldorfer Radierverein, 1873–1922/23 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", Mitglied in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und in der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, vor 1909 Ehrung mit dem Professorentitel und später Ernennung zum außerordentlichen Mitglied der Akademie Düsseldorf, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Müller-Singer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4347
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 500,00 €
roséfarbene und weiße Orchideenblüten in einer blauen Glasvase vor gedecktem Hintergrund, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, im Impressionistenrahmen, etwas restaurierungsbedürftig, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm.
Katalog-Nr.: 4348
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €
Blick vom erhöhten Standpunk über bereits herbstlich bunt verfärbte Laubwälder in weite, sanft bewegte Mittelgebirgslandschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern im hellen Sonnenlicht, gering pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Leinwand und Keilrahmen, um 1900, rechts unten unscheinbar signiert "A. Weczerzick", rückseitig auf dem Keilrahmen schwer lesbar betitelt "Thüringer Landschaft ..." und Annotation "Schwarz in Gold" und fragmentarisches Etikett mit Info zum Künstler, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1864 Herischdorf bei Warmbrunn in Schlesien bis 1952 Berlin), Kindheit in Dresden, regelmäßige Aufenthalte im Riesengebirge bei seinem Großvater Franz Pohl, dem Direktor der Josephinenhütte Schreiberhau [Szklarska Poręba], zunächst kaufmännische Ausbildung, 1882–86 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum, studierte 1886–87 bei Otto Brausewetter an der Berliner Akademie, gefördert von Paul Meyerheim und dessen Meisterschüler, beschickte ab 1889 die Großen Berliner Kunstausstellungen, vertreten auf den Berliner Akademieausstellungen und ab 1906 im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4349
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €