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Dagobert Peche, Werbung Wiener Werkstätte

Handzettel der Wiener Werkstätte für Stoffe, entworfen von Dagobert Peche, Offsetlithographie in Braun auf Papier, um 1915, rückseitig ungedeuteter Sammlungsstempel, leicht gebräunt, Blattmaße ca. 21 x 15 cm.

Lot-No.: 3550
Limit: 80.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Gerenot Richter, "Begegnung"

Reihe von toten Kopfweiden am Feldrand, mit prächtig blühenden Iris im Vordergrund, großformatige Radierung auf Bütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Gerenot Richter (19)88" sowie links nummeriert und betitelt "II/9/20 Begegnung (Steinerne Iris)", Faltspur durch Druckvorgang, an der oberen Kante gegilbt, teils wasserrandig und angeschmutzt, Darstellungsmaße ca. 48 x 63,5 cm, Blattmaße ca. 56 x 78 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker (1926 Dresden bis 1991 Berlin), 1943–48 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1948–49 Tätigkeit als Neulehrer, 1949–53 Studium Kunsterziehung und Geographie an der Technischen Hochschule Dresden, Universität Leipzig und Humboldt-Universität Berlin, u. a. bei Reinhold Langner und Hermann Bruse, ab 1953 wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität Berlin, 1957 Promotion, studierte 1962–65 an der HBK Berlin-Weißensee bei Heinrich Burkhardt und Fritz Dähn, ab 1966 Mitglied des VBK der DDR, ab 1966 Dozent an der Humboldt-Universität, 1971 Ernennung zum außerordentlichen Professor, Mitherausgeber der Reihe "Junge-Welt-Grafik", ab 1979 Professor an der Humboldt-Universität Berlin, regelmäßige Studienaufenthalte in der Lausitz, beschickte die Kunstausstellungen der DDR und weitere nationale und internationale Expositionen, tätig in Berlin, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3551
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Josef Seché, Amouröse Gesellschaft

teils frivole Gestalten, um eine auf dem Sockel stehende nackte Schönheit versammelt, vielfigürliche Komposition, Radierung mit dezentem Plattenton auf Japanpapier, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Seché" und links nummeriert "X/XV", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Emil Josef Karl Sechehaye, verwandte das Pseudonym "Seché", dt. Maler, Graphiker, Gebrauchsgraphiker, Designer, Plastiker und Architekt (1880 Köln bis 1948 Seefeld/Oberbayern), Sohn des Kölner Architekten Josef Sechehaye (1850–1901), Schüler der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, Architekturstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart und der Technischen Hochschule München, studierte ab 1908 an der Akademie München bei Hugo von Habermann und Franz von Stuck, machte sich einen Namen als einer der modernsten Plakat- und Produktdesigner seiner Zeit und gestaltete z.B. Radios für die Firma Mende, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verband Deutscher Reklamefachleute und im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, tätig in München, ab 1928 in Berlin-Halensee ansässig und Lehrer an der „Reimann-Schule“, nach Zerstörung seines Berliner Ateliers im 2. Weltkrieg Übersiedlung nach Bayern, letztendlich in Breitbrunn am Ammersee tätig, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Horst Ludwig "Franz von Stuck und seine Schüler", Bruckmann, Saur und Wikipedia.

Lot-No.: 3552
Limit: 20.00 €, Acceptance: 20.00 €

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Franz von Stuck, Eigenexlibris

springender Zentaur vor schwarzem Grund, identische Gestaltung mit der Deckelprägung bei "Franz von Stuck – Gesamtwerk", erschienen bei Hanfstaengl in München, hier jedoch oberhalb der Darstellung Schriftzug "EX LIBRIS", Klischeedruck auf Papier, um 1910, rückseitig ungedeuteter Sammlungsstempel, auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 13,3 x 6,7 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Architekt (1863 Tettenweis bis 1928 Tetschen), studierte 1882–84 an der Münchner Kunstgewerbeschule und ab 1885 an der Münchner Akademie unter Wilhelm von Lindenschmit, beeinflusst von Diez, Böcklin und Lenbach, 1892 Mitbegründer und Präsident der Münchner Sezession, ab 1895 Professor und Nachfolger Lindenschmits an der Münchner Akademie, gehörte neben Kaulbach und Lenbach zu den Münchner Malerfürsten, 1906 geadelt, Ehrenmitglied zahlreicher Akademien, tätig in München, 1924 zum Geheimrat und 1928 zum Dr. h.c. ernannt, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.

Lot-No.: 3553
Limit: 80.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Willi Tegtmeier, Holzschnittkonvolut

"Dorfgasthaus", "Alpenlandstraße" und "Bergstraße", erschienen in "Rote Erde", Holzschnitte, 1921, unter der Darstellung in Blei signiert "W. Tegtmeier" sowie typographisch bezeichnet "Willi Tegtmeier", "Originalholzschnitt" und Seitennummer, teils gering fleckig, Darstellungsmaße ca. 24 x 18 cm, Blattmaße ca. 32 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Friedrich Georg Tegtmeier, auch Willi bzw. William Tegtmeyer, dt. Maler, Holzschneider, Mosaik- und Sgraffitokünstler, Entwerfer sowie Kunsterzieher (1895 Barmen/Wuppertal bis 1968 Nethen/Rastede), zunächst Expressionist, galt er in seinem Spätwerk als ein Hauptvertreter der realistischen Malerei im Oldenburger Land, bis 1913 Gymnasialschüler in Leer und Osnabrück, ab 1913 Schiffsjunge bzw. Leichtmatrose auf einem Segelschiff, Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, studierte ab 1918 an der Kunstgewerbeschule Hamburg bei Julius Wohlers und Ewald Dülberg, belegte parallel Kurs in Altgriechisch an der Hamburger Universität, als Holzschneider Autodidakt, anschließend Ateliergemeinschaft mit seinen Freunden Alexander Friedrich, Karl Opfermann und Otto Rodewald im Hamburger Curiohaus, freundschaftlich gefördert von Franz Radziwill, Rosa Schapire und Wilhelm Niemeyer, 1919 Bekanntschaft mit Heinrich Vogeler und Tetjus Tügel in Worpswede, 1923-24 Kunsterzieher in Hannover, ab 1924 freischaffend, Mitarbeit an der expressionistischen Berliner Zeitschrift "Die Aktion, ab 1936 Dozent für Kunsterziehung an der Norddeutschen Kunsthochschule Bremen, einige Arbeiten Tegmeiers wurden 1937 als "entartet" stigmatisiert, 1942 Ernennung zum Professor, 1943-45 Wechsel an die Hochschule für Kunsterziehung Bremen, Verlust nahezu des kompletten Frühwerkes und Eigentums bei Zerstörung seiner Wohnung in Bremen im 2. Weltkrieg, 1945 zeitweise Dozent an der Hochschule für Kunsterziehung Berlin, ab 1950 im "Schäfermoorhaus" in Nethen lebend, 1956 Kapitänspatent, Quelle: Vollmer, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon, Derschewsky "Biografien Oldenburger Künstler", "Der neue Rump" und Wikipedia.

Lot-No.: 3554
Limit: 70.00 €, Acceptance: 0.00 €

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John Hall Thorpe, Kapuzinerkresse

Blüten und Blätter der Kapuzinerkresse in kleiner Vase vor schwarzem Grund, flächenbetonte Darstellung in kraftvoller Farbigkeit, Farblinolschnitt, unter der Darstellung rechts signiert "Hall Thorpe", links betitelt "Nasturtium", mittig typographischer Druckvermerk und datiert "...1922", minimal fleckig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 23 x 29,5 cm. Künstlerinfo: auch Hall Thorpe, australischer Maler und Gaphiker (1874 Sandridge/Victoria bis 1947 Bexhill-on-Sea/England), Kindheit in Sydney und Studium an der dortigen Kunstschule, ab 1891 Beschäftigung mit dem Holzschnitt, Mitglied der Society of Artists, 1898 Präsentation mehrerer Gemälde in der Ausstellung „Exhibition of Australien Art“ in London, 1900 Übersiedlung nach London, erlangte durch seine Farblinolschnitte große Bekanntheit, Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3555
Limit: 100.00 €, Acceptance: 280.00 €

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Evarist Adam Weber, Graphikkonvolut

sechs kraftvolle, expressive Holzschnitte mit weiblichen Akten und einem Blatt betitelt "Ostsee", erschienen in "Rote Erde", Holzschnitte auf Papier, um 1921, unsigniert, jeweils typographisch bezeichnet "E. A. Weber" und "Originalholzstock", leicht gebräunt, Darstellungsmaße max. ca. 19,3 x 14,2 cm, Blattmaße ca. 33 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Stilllebenmaler, Illustrator, Graphiker und Kunstgewerbler (1887 Aachen bis 1968 Dießen/Ammersee), zählt zu den Rheinischen Expressionisten der zweiten Generation, studierte bis 1910 an der Akademie Düsseldorf, unternahm diverse Studienreisen, u. a. nach Belgien, Frankreich und Italien, beeinflusst von Paul Cézanne, Erich Heckel und Josef Eberz, tätig in München und Garmisch-Partenkirchen, später in Ebenhausen bei München ansässig, zusammen mit seiner Frau Gertraud Weber-Heubach Inhaber der "Kunsthandwerklichen Werkstätten Weber-Heubach", Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3556
Limit: 130.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Bjørn Wiinblad, "Carnival"

farbenfrohe Figur mit Masken und Steckenpferd vor Goldgrund, Offsetdruck vor der Schrift in der Kartusche, das Motiv wurde als Plakat des "Carnival Cruise Lines Miami Florida" verwandt, Provenienz: Nachlass Karl Fischer, ehemals Mitarbeiter von Rosenthal in Selb, links unten im Druck signiert und datiert "Bjørn Wiinblad [19]86", etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Bjørn, Bjoern oder Björn Wiinblad, dänischer Maler, Designer, Illustrator und Bühnenbildner (1918 Kopenhagen bis 2006 Lyngby), zunächst Lehre zum Typograph, 1940-43 Studium der Malerei und Illustration an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei Aksel Jørgensen, später Ausbildung als Plastiker und Bildhauer bei Lars Syberg, zunächst tätig als Szenograph und Theatermaler, 1945 erste eigene Ausstellung, 1946-56 Chefdesigner bei Associated Nymølle Fajancefabrik, 1952 Eröffnung seiner Werkstatt mit 13 Mitarbeitern, 1954 erste Ausstellung in New York, ab 1957 49 Jahre Chefdesigner bei Rosenthal in Selb, von 1947-2006 war er weiterhin als Bühnen- und Kostümbildner weltweit tätig, 1971 Eröffnung seines Ausstellungshauses in Kopenhagen, 1994-2006 Beschäftigung mit dem Konzept des „Luna-Park“ in Japan und Umbau seines Wohnsitzes „Blaa Hus“ in Lynby zum Museum, Quelle: Wikipedia, Dieter Struss "Rosenthal - Service, Figuren, Zier- und Kunstobjekte", Nachruf auf den Künstler im Kristeligt Dagblad vom 10.06.2006 und Internet.

Lot-No.: 3557
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Gaben des Kreises grafischer Künstler und Sammler

neun Arbeiten aus den Jahresgaben 1921 und 1925, vorhanden sind Rudolf Grossmann "Sonnenbad" und "Garten bei Sorrent"; Hans Meid "Tränke im Wald" und "Hafen von Funchal"; Willi Geiger "Blüten"; Lovis Corinth "Selbstbildnis"; Edwin Scharf "Pferdeführer" und "Paar"; Carl Mense "Italienische Landschaft" Radierungen und Lithographien, je unter Passepartout montiert sowie zwei Deckblätter, meist gut erhalten, eingelegt in Flügelmappe, Außenmaße Passepartout ca. 38 x 48 cm.

Lot-No.: 3558
Limit: 250.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Otmar Alt, Abstrakte Figuren

typische Pop-art-Arbeit des Künstlers mit scheinbar flüchtender Figur, Farbradierung, um 1980, das Blatt existiert als Auflage in veränderten Farbstellungen, unten in der Darstellung in Blei signiert "O. Alt", weiterhin in der Darstellung teils unleserliche Widmung an "... Karl Fischer" nebst kleiner Gefälligkeitseinzeichnung in Blei, Provenienz: Nachlass Karl Fischer, ehemals Mitarbeiter von Rosenthal in Selb, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 58,5 x 79 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator, Plastiker und Porzellanmaler (geboren 1940 in Wernigerode/Harz), 1951 Übersiedlung nach West-Berlin, 1956–58 Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler, studierte 1959–60 an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin, 1960–66 an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin bei Karl Hartung, Bernhard Heiliger und Ulrich Knispel, 1964–66 hier Meisterschüler von Prof. Hermann Bachmann, ab 1966 freischaffend, tätig als Bühnenbildassistent in Frankfurt am Main und Trier, 1967 Franz-Roh-Preis, ab 1969 Mitglied der Künstlergemeinschaft „Edition Außenkunst“, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach den USA, Kanada, Grönland, Finnland, Island, Paris und in die Südsee, 1974–77 Italienaufenthalt, ab ca. 1969 auch Plastiker, unter anderem tätig für die Porzellanmanufaktur Rosenthal/Selb, lebt in Hamm/Norddinker, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 3559
Limit: 80.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Antoinette, Mappenwerk

sechs farbintensive Farbserigraphien auf verschiedenen Papieren, 1996, jedes Blatt in Blei rechts signiert "Antoinette", mittig betitelt sowie jeweils nummeriert "3/40/69", in bedruckte Wellkartonmappe eingelegt, Mappe mit leichten Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 30 x 42 cm, Blattmaße ca. 39,5 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentl. Antoinette Michel, dt. Malerin und Graphikerin (1956 in Dresden geboren), 1973–75 Lehre als Schriftsetzerin, ab 1975 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, ab 1979 Studium an der Kunsthochschule Berlin, 1988 Umzug nach Dresden, ab 1991 Meisterschülerin bei Bernhard Heisig, 1992 Heirat mit Johannes Heisig, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3560
Limit: 20.00 €, Acceptance: 40.00 €

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Ina Barfuß, Graphikkonvolut

vier Arbeiten, kraftvolle, kontrastreiche Blätter, Holzschnitte auf Papier, jedes Blatt unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Barfuss (19)85", teils minimal fleckig, sonst gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 40 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 62 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Künstlerin (1949 in Lüneburg geboren), in Bremen aufgewachsen, 1968-74 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, lebt seit 1969 mit Thomas Wachweger zusammen, 1989 Teilnahme an der 2. Biennale Istanbul, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3561
Limit: 100.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Georg Baselitz, "Die Hand"

auch betitelt "Die Hand Gottes", Farboffset, Ende 20. Jh., im oberen Bereich von Hand signiert "G. Baselitz", unter Passepartout und hinter Glas ansprechend gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19 x 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans-Georg Kern, nannte sich ab 1961 nach seinem Geburtsort "Georg Baselitz", dt.-österreichischer Maler, Plastiker und Graphiker (geboren 1938 Deutschbaselitz in Sachsen), studierte ab 1956 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Walter Womacka und Herbert Behrens-Hangeler in Ostberlin, 1957 Wechsel an die Berliner Hochschule der Bildenden Künste bei Hann Trier in Berlin-Charlottenburg, 1958 Übersiedlung nach Westberlin, 1965 Stipendiat der Villa Romana in Florenz, ab 1969 stellte er seine Motive konsequent auf den Kopf, ab 1971 in Forst an der Weinstraße tätig, 1975–2006 in Schloss Derneburg bei Hildesheim tätig, 1977–83 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1983–88 und 1992–2003 Professur an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, 2006 Umzug nach Buch am Ammersee in Oberbayern, ab 2013 in Salzburg tätig, 2015 österreichische Staatsbürgerschaft, beschickte diverse Ausstellungen wie die documenten in Kassel, die Biennale Venedig, das Städel-Museum Frankfurt am Main und Ausstellungen in Davos, Colmar, Paris, Wien, Salzburg, Dresden, Dachau, Halle, Kochel am See, Potsdam, München, Hamburg und Düsseldorf, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia.

Lot-No.: 3562
Limit: 80.00 €, Acceptance: 330.00 €

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Lore Bert, Blauer Kreis

Reif in transparenter blauer Farbe über durch geprägte Quadrate strukturiertem Bütten, Siebdruck oder Hochdruck, an der unteren Blattkante in Blei rechts signiert und datiert "Lore Bert 1997" sowie links nummeriert "7/55", minimal braunfleckig, in Objektrahmen hinter Glas montiert, Blattmaße ca. 70,5 x 50,5 cm. Katalog der Künstlerin beigegeben. Künstlerinfo: dt. Künstlerin (geboren 1936 in Gießen), 1953–57 Studium an der Werkkunstschule Darmstadt und der Hochschule für Bildende Künste Berlin, 1985 erste Auslandsausstellung in Montreal, Teilnahme an den Biennalen in Venedig, Sharjah und Izmir, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3563
Limit: 500.00 €, Acceptance: 500.00 €

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Lore Bert, "Grundriss"

in sich ruhende Komposition in Abwandlung der im Buch "Papierbilder Lore Bert" für das Jahr 2002 abgebildeten Arbeiten, langfaseriges, naturfarbenes Japanpapier auf weißem Karton, an der Unterkante rechts signiert und datiert "Lore Bert 2002", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 14,7 x 10,5 cm. Beigegeben Plakat zu einer Ausstellung der Künstlerin. Künstlerinfo: dt. Künstlerin (geboren 1936 in Gießen), 1953–57 Studium an der Werkkunstschule Darmstadt und der Hochschule für Bildende Künste Berlin, 1985 erste Auslandsausstellung in Montreal, Teilnahme an den Biennalen in Venedig, Sharjah und Izmir, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3564
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Christo & Jeanne-Claude, Wrapped Reichstag

Collage aus Zeichnungen zur Vorbereitung der Reichstagsverhüllung im Jahr 1995, Farboffset, unten rechts mit blauem Stift handsigniert "Christo", am unteren Blattrand wellig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 69 x 58,5 cm. Künstlerinfo: bulgar.-franz. Künstlerpaar (1958 bis 2009), das ist Christo Wladimirow Jawaschew (1935 in Gabrowo, Bulgarien bis 2020 New York) und Jeanne-Claude Denat de Guillebon (1935 Casablanca, Französisch-Marokko bis 2009 New York), zunächst in Paris tätig, 1961 erstes gemeinsames Projekt der Verhüllung von Fässerstapeln im Kölner Hafen, 1962 Heirat, 1964 Übersiedlung nach New York, nach anfänglichen finanziellen Schwierigkeiten zunehmend erfolgreich, gestalteten zahlreiche spektakuläre Verhüllungen und Aktionen, u. a. 1969 "Verhüllte Küste" in Australien, 1970 „Valley Curtain“ in den Rocky Mountains in Colorado, 1973 „Running Fence“ in Kalifornien, 1983 "Surrounded Islands" in Florida, 1986 „Umbrellas“ in Kalifornien und Japan; 1995 "Wrapped Reichstag" in Berlin, 1998 "Verhüllte Bäume" in Riehn/Schweiz und 2005 "The Gates" im Central Park in New York City, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3565
Limit: 180.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Hans Erni, "Lehrstunde"

Gruppe von zuhörenden und Gedanken austauschenden Akten, Farblithographie, 1972, unter der Darstellung rechts signiert "Erni" und links nummeriert "125/150", außerhalb der Darstellung etwas fleckig, im oberen Bereich wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 54,5 x 74 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Maler, Graphiker, Bühnenbildner und Keramiker (1909 Luzern bis 2015 Luzern), Lehre als Bauzeichner, 1927-28 Besuch der Kunstgewerbeschule Luzern, 1928-29 Academie Julian Paris, anschließend Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst Berlin, fortan wechselnde Aufenthalte in Luzern und Paris, 1935 Mitglied des Schweizer Werkbundes, ab 1950 Atelier in Paris, unternimmt zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Afrika, Frankreich, England, war tätig in Luzern und Saint-Paul-de-Vence, Quelle: Vollmer und Internethomepage des Künstlers.

Lot-No.: 3566
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Garber, "Donauturm"

kleinteilige, für den Künstler typische Arbeit mit Einflüssen der naiven Kunst, Radierung auf Velin, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Garber Johann 1992" sowie links nummeriert "121/140", leicht fleckig, Darstellungsmaße ca. 30 x 21 cm, Blattmaße ca. 40,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker der Art brut (geboren 1947 in Wien), 1966 erster Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, ab 1977 sind erste Zeichnungen bekannt, 1982 erste Einzelausstellung in der Galerie Heike Curtzke in Wien, Bewohner der Art Brut Center Gugging, mit Werken in zahlreichen Sammlungen und Museen vertreten. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3567
Limit: 100.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Moritz Götze, "Der neue Kontinent"

Atelier mit zahlreichen auf dem Boden verstreuten Utensilien, schlafendem Künstler und seinem Modell, welche den neuen Kontinent in ihren Händen hält, farbintensives Blatt in dem für den Künstler typischen Stil, Farbsiebdruck, unter der Darstellung in Blei links signiert und datiert "Moritz G 2006" sowie rechts nummeriert "7/50", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 46 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Emaille- und Objektkünstler sowie Musiker (geboren 1964 in Halle/Saale), Vertreter der zeitgenössischen Pop-Art, zunächst 1981–83 Lehre zum Möbeltischler, parallel 1981–85 Sänger und Gitarrist der Punk-Band ”Größenwahn”, künstlerisch Autodidakt, 1985–95 Betrieb einer Graphikwerkstatt, 1991–94 Lehrauftrag für Siebdruck an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, 2006 mit Peter Gerlach Gründung des ”HASENVERLAG”, tätig in Halle, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3568
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hans-Hendrik Grimmling, Konvolut frühe Arbeiten

zwei figürliche Arbeiten aus einem Graphikzyklus und Lithographie zur Wolkenbrücke, Lithographien, jeweils in Blei monogrammiert bzw. signiert und datiert "(19)73" sowie "(19)74", in den Ecken Reißzweckenlöchlein, geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße max. ca. 60 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1947 in Zwenkau), ab 1969 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden und an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer, 1974–77 Meisterschüler von Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, nachfolgend freischaffend in Leipzig, Mitglied im Künstlerkreis Tangente und Mitinitiator des 1. Leipziger Herbstsalons, 1986 Ausreise nach Westberlin, 2006–17 Professor an der Technischen Kunsthochschule Berlin, Quelle: Internetseite des Künstlers und Wikipedia.

Lot-No.: 3569
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Keith Haring, "Dancing Man"

gelbe tanzende Figur vor grünem Grund, populäres Motiv von Keith Haring, Siebdruck, 1980er Jahre, unsigniert, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 40 cm. Künstlerinfo: bedeutender us-amerikanischer Popartkünstler (1958 Reading Pennsylvania bis 1990 New York), studierte 1976–78 an der Kunstschule Pittsburgh, 1978 erste Einzelausstellung und Übersiedlung nach New York und Studium an der School of Visual Arts, hier unter anderem Bekanntschaft mit Jean-Michel Basquiat, 1980 Teilnahme an der Times Square Show, 1983 Teilnahme an der Whitney Biennale von Sao Paulo, Bekanntschaft mit Andy Warhol, 1986 Eröffnung des Pop Shops in SoHo/New York, 1980–85 Entstehung der Subway Drawings, auch Teilnahme an der documenta 7 in Kassel, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3570
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Rudolf Hausner, "Eva fundamental"

surreale Komposition aus nackter Frauengestalt im streng konstruierten Raum, Lithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "R. Hausner" sowie links nummeriert "97/120", betitelt "Eva fundamental" und bezeichnet sowie datiert "Litho 1973", dezent gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 36,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des "Pinguin-Jazz-Quartetts" ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt ein Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941–45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischen Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes "Adam-Bild", 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3571
Limit: 100.00 €, Acceptance: 110.00 €

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Rudolf Hausner, "Adam explosiv"

überlagerter und sich vergrößernder Männerkopf vor von Grün ins Gelb verlaufendem Hintergrund, Farbserigraphie auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "R. Hausner" sowie links nummeriert "185/300", betitelt "Adam explosiv" und datiert "1972", in der unteren linken Blattecke Prägestempel "Molden Edition Graphische Kunst", in der oberen linken Ecke gebräunt und leicht wellig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 40 x 51 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des "Pinguin-Jazz-Quartetts" ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt ein Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941–45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischen Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes "Adam-Bild", 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3572
Limit: 100.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Rudolf Hausner, "Laokoon"

zeitgenössische Umsetzung des Themas aus der griechischen Mythologie, farbprächtiger Siebdruck mit Irisverläufen, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "R. Hausner" sowie links nummeriert, betitelt und datiert "28/300 "Laokoon" 1973", außerhalb der Darstellung leicht fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 78,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des "Pinguin-Jazz-Quartetts" ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt ein Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941-45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischen Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes "Adam-Bild", 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3573
Limit: 100.00 €, Acceptance: 200.00 €

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Rudolf Hausner, "Adam-Massiv"

Blick auf einen teils zu einem Felsmassiv erstarrt liegendem Kopf, Farblithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "R. Hausner", links nummeriert, betitelt und datiert "153/200A "Adam-Massiv" 1972", minimal wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 73 x 48,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Graphiker, Briefmarkenentwerfer, Publizist sowie Pianist (1914 Wien bis 1995 Mödling), bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, studierte ab 1931 an der Akademie Wien bei Carl Fahringer und Karl Sterrer, unternahm als Pianist des "Pinguin-Jazz-Quartetts" ab 1932 ausgedehnte Konzert- und Studienreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Türkei, Ägypten und Skandinavien, unterhielt ein Atelier in Wien, 1938 Ausstellungsverbot, 1941–45 Kriegsdienst und Zerstörung des Wiener Ateliers, 1946 Gründung der surrealistischen Gruppe im österreichischen Art-Club mit Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Arik Brauer, 1957 erstes "Adam-Bild", 1959 Teilnehmer der documenta II in Kassel, 1959 Gründung der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ab 1966 Professor in Hamburg und ab 1968 Professor an der Akademie Wien, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3574
Limit: 100.00 €, Acceptance: 200.00 €

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