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Bauernkriegsszene

"Brawl between Peasants and Soldiers [dt.: Kampf zwischen Bauern und Landsknechten]", das Motiv der sich mit Heugabeln und Hacken gegen angreifende Soldaten verteidigenden Bauernfamilien vor ihren Hütten wird dem flämischen Maler, Kupferstecher und Dichter Pieter Baltens (ca. 1527–1584) zugeschrieben, welcher sich in seiner Kunst stark an Pieter Bruegel dem Älteren (ca. 1525–1569) orientierte, vorliegend wohl seitenverkehrter Nachstich des 16./17. Jh. von unbekannter Hand, Kupferstich auf Bütten, unten mittig Signum des Herausgebers "D.C. excud.", auf die Darstellung geschnitten und auf Bütten aufgeheftet, links geringer Darstellungsverlust am Rand, Altersspuren, hinter Glas und Passepartout freigestellt gerahmt, Darstellungsmaße ca. 21,5 x 36 cm.

Lot-No.: 3425
Limit: 20.00 €, Acceptance: 200.00 €

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Homanns Erben, Ansichten von Karlsbad

fünf Ansichten und Grundrisse von Karlsbad einschließlich der heißen Quellen, oben mittig bezeichnet "Grundriss und Prospect des Welt-berühmten Carlsbad mit unterschiedlichen Gegenden... Homännische Erben Anno 1733", kolorierter Kupferstich, mittig geglättete Faltlinie, im unteren Randbereich knitterspurig, leicht fleckig und angeschmutzt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 54 x 62 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3426
Limit: 300.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johannes Janssonius, Karte Deutschland

links unten figürlich verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Germaniae nova et accurata delinatio... Amstelodami es officina Ioannis Janßonü", Darstellung von Deutschland in der Ausdehnung der Zeit, mit Anrainerstaaten von der Ostseeküste im Norden, Budapest im Südosten und Flandern im Westen, kolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., kräftiger Druck, rückseitig Text, mittig übliche Faltlinie, etwas fleckig, Kartenmaße ca. 34,5 x 47,5 cm, Blattmaße ca. 48,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3427
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Matthäus Seutter, Karte Böhmen

rechts unten figürliche Wappenkartusche und hier bezeichnet "Bohemia Regnum... per Matthaeum Seutter... ", rechts oben Kartusche mit der Darstellung von Karlsbad, umfasst das Gebiets zwischen Görlitz im Norden, Prossnitz im Osten, Passau im Süden und Plauen im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1720, mittig übliche Faltlinie, an der oberen Blattkante bis an die Darstellung beschnitten, leicht fleckig, Darstellungsmaße ca. 49 x 57 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3428
Limit: 90.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann W. Blaeu, Karte Mark Brandenburg

unten links mit Rocaillen verzierte Kartusche und hier bezeichnet "March. Brandenburgici... Marchia Media...", rechts oben leere Kartusche und links unten figurativer Meilenzeiger, Darstellung des Gebiets zwischen Wusterhausen im Norden, Frankfurt/Oder im Osten, Baruth im Süden und Beltzig im Westen, teilkolorierter Kupferstich, rückseitig typographischer Text und in Blei bezeichnet "Do Atlas Juan Blaev Amsterdam, 1662", mittig übliche Faltlinie, im ehemaligen Passepartoutausschnitt stärker gebräunt, Darstellungsmaße ca. 39 x 52,5 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograph, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograph begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograph der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 3429
Limit: 80.00 €, Acceptance: 140.00 €

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Nicolaes Visscher, Karte Herzogtum Braunschweig

links unten von einer Allegorie mit Wappen bekrönte Kartusche und hier bezeichnet "Ducatus Brunsvicensis Fereque Lunaeburgensis... Nicolaum Vischer...", Darstellung des Gebiets zwischen Gifhorn im Norden, Aschersleben im Osten, Hann. Münden im Süden und Minden im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1670, kräftiger, sauberer Druck, Exemplar mit allseitigem Papierrand, mittig geglättete Falzlinie, Darstellungsmaße ca. 42 x 53,5 cm, Blattmaße ca. 53 x 62 cm. Künstlerinfo: niederl. Verleger, Kupferstecher und Kartograph (1618 Amsterdam bis 1679 Amsterdam), übernahm 1652 den väterliche Kunstverlag, erweiterte durch selbst gestochene Karten das Verlagssortiment und Herausgabe eigener Atlanten, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3430
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann B. Homann, Karte Gebiet um Bremen

rechts oben prächtige vielfigürliche Kartusche und hier bezeichnet "Ducatus Bremae et Ferdae... Ioh. Bapt. Homanno...", Darstellung des Gebiets zwischen der Elbmündung im Norden, der Lüneburger Heide/Hamburg im Osten, Verden an der Aller im Süden und Oldenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., kräftiger, sauberer Druck, mittig übliche geglättete Faltlinie, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 52 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3431
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johannes Janssonius, Karte Herzogtum Bremen

links oben figürliche Kartusche und bezeichnet "Ducatus: olim Episcopatus Bremensis...", rechts oben Widmungskartusche "Henry Calverley" und nicht wie üblich an Cornelius de Graaf, Darstellung des Gebiets zwischen Meldorf im Norden, Hamburg im Osten, Verden im Süden und Wangerooge im Westen, Kupferstich, um 1680, sauberer und kräftiger Druck, mittig geglättete Faltlinie, minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 41,5 x 52 cm, Blattmaße ca. 53 x 63 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograph und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf 11 Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3432
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johannes Janssonius, Karte Verlauf der Elbe

links oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Albis Fluvius Germaniae celebris A Fontobus ad Ostia", rechts unten Meilenzeiger und hier bezeichnet "Amstoldami, Apud Joannem Janßonium.", detailreiche Darstellung des Flusslaufs, beginnend an der Quelle im Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee, Darstellung in zwei Teilen, grenzkolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., rückseitig Text, mittig geglättete und teils hinterlegte Faltlinie, minimal fleckig, Kartenmaße ca. 39 x 49 cm, Blattmaße ca. 47 x 56 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3433
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Homanns Erben, Karte Norddeutschland

rechts unten Kartusche und hier bezeichnet "Circuli Saxonici Inferioris... Homanniorum Herechon MDCLXXXIV", Darstellung des Gebiets zwischen Kiel im Norden, Ueckermünde im Osten, Mülhausen im Süden und der Wesermündung im Westen, kolorierter Kupferstich, 1784, Kartuschen schwach gedruckt, mittig übliche Faltlinie, gebräunt und fleckig, Kartenmaße ca. 48 x 52 cm, Blattmaße ca. 52 x 60,5 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3434
Limit: 90.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Justus Danckerts, Karte Mitteldeutschland

unten links mit spielenden Putten verzierte Wappenkartusche und hier bezeichnet "Circuli Saxoniae Superiori... Per Iustinus Danckerts Amstelodami.", Darstellung des Gebiets zwischen Magdeburg im Norden, Tetschen im Osten, Eger im Süden und Göttingen im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, Ende 17. Jh., mittig übliche Faltlinie und diese etwas eingerissen, leicht gebräunt, Kartenmaße ca. 49,5 x 56 cm, Blattmaße ca. 53 x 62 cm. Künstlerinfo: auch Justus Danckerts I., niederl. Kupferstecher und Verleger (1635 Amsterdam bis 1701 Amsterdam), 1686-87 Veröffentlichung des ersten Atlasses, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3435
Limit: 90.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johannes Janssonius, Karte Franken

unten links Kartusche und hier bezeichnet "Franconiae Nova Descriptio Amstelodami Apud Ioannem Ianßomium", rechts oben prächtige Wappenkartusche, umfasst das Gebiet zwischen Vacha im Norden, Regensburg im Osten, Donauwörth im Süden und Frankfurt am Main im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Ersterscheinung 1638, rückseitig Text in Deutsch, mittig teils hinterlegte Faltlinie, gebräunt, Darstellungsmaße ca. 42 x 54 cm, Blattmaße ca. 49 x 58 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3436
Limit: 90.00 €, Acceptance: 90.00 €

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Braun & Hogenberg, nach, Ansicht von Lübeck

die Hansestadt mit mächtigen Befestigungsanlagen und zahlreichen Kirchen aus der leichten Vogelschau gesehen, nachgestochen von Johannes Janssonius, Kupferstich auf dünnem Bütten, Ende 17. Jh., drei saubere Faltlinien, im linken Bereich Papier angesetzt und Darstellung ergänzt, leicht fleckig, Darstellungsmaße ca. 15,5 x 17,5 cm, Blattmaße ca. 20 x 50 cm.

Lot-No.: 3437
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Johann B. Homann, Karte Lüneburg

rechts oben prächtige Kartusche mit Meilenzeiger, bezeichnet "Ducatus Luneburgici/et/Comitatus/Dannebergensis", Darstellung des Gebiets zwischen Hamburg im Norden, Gartow im Osten, Wolfenbüttel im Süden und Nienburg/Weser im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., rechts oben nummeriert "16", mittig übliche Faltlinie, im Randbereich minimal fleckig und kleiner Einriss, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 57,5 cm, Blattmaße ca. 51 x 61,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3438
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Homann, Karte Mittel- und Norddeutschland

rechts unten figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Circulus Saxoniae Inferioris ... Joh. Bapt. Homanni...", Darstellung des Gebiets zwischen Rendsburg im Norden, Berlin im Osten, Frankenhausen im Süden und Oldenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, leicht fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47 x 56 cm, Blattmaße ca. 52 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3439
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Mitteldeutschland

rechts unten prachtvolle Kartusche mit einer Ansicht von Gotha, hier betitelt "Tabula Geographica... Principatvs Gotha, Cobvrg et Altenburg...", Darstellung des Gebiets zwischen Leipzig im Norden, Westsachen im Osten, Schweinfurt im Süden und Gerstungen im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, gegilbt, geglätteter Mittelfalz, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3440
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Matthäus Seutter, Karte Nienburg an der Weser

links oben vielfigürliche, mit Rocaillen verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Delineatio ichnographica Nienburgi... Matthaei Seutteri...", links unten Kartusche mit Legende, Grundriss mit Festungsanlagen der an der Weser gelegenen Stadt, kolorierter Kupferstich, um 1740, sauberer Druck, mittig übliche geglättete Faltlinie, minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 54 x 62 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3441
Limit: 100.00 €, Acceptance: 260.00 €

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Hubert Jaillot, Große Karte Norddeutschland

unten rechts figürliche und mit Sachsenwappen bekrönte Kartusche und hier bezeichnet "Le Cercle de La Basse Saxe...", Darstellung des Gebiets zwischen der Insel Fehmarn im Norden, Landsberg im Osten, Kassel im Süden und Enschede im Westen, im oberen Bereich Text in Latein, gestochen von Guillaume Sanson, grenzkolorierter Kupferstich auf Bütten, Erscheinungsdatum 1681, sauberer, kräftiger Druck, mittig übliche Faltlinie, breitrandiges Exemplar, Plattenmaße ca. 57,5 x 87 cm, Blattmaße ca. 65 x 104 cm. Künstlerinfo: auch Alexis Humbert Jailloteau oder Iaillot, frz. Kartenstecher und Elfenbeinschnitzer (ca. 1632 Avignon bei St.-Claude bis 1712 Paris), Bruder und Schüler des Pierre Simon Jaillot, ab 1657 mit diesem in Paris, 1664 Schüler der Académie de St.-Luc, heiratete 1665 als “sculpteur du roi (königlicher Kupferstecher)” die Tochter eines Kupferstichkartenhändlers und betätigte sich fortan als Kartenstecher, führt ab 1678 (oder 1686) den Titel “sculpteur et géographe ordinaire du Roi [dt.: Kupferstecher und einfacher Geograph des Königs]” und ab 1697 ein eigenes Wappen, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3442
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Matthäus Seutter, Karte Norddeutschland

rechts unten figürliche Kartusche und hier betitelt "Saxoniae Inferioris Circulus... Matthaei Seutter...", Darstellung des Gebiets zwischen Ost- und Nordsee im Norden, Berlin im Osten, Göttingen im Süden und Oldenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, fleckig, gratiger Druck, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 39 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3443
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann B. Homann, Karte Brandenburg-Hinterpommern

im oberen Bereich prächtige, mit Engeln verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Tabula Marchionatus Brandenburgici... Pomeraniae...Joh. Baptista Homanno", Darstellung des Gebiets zwischen Ostsee/Rügen im Norden, Pakosch an der Netze im Osten, Wittenberg im Süden und Halberstadt im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Anfang 18. Jh., breitrandiges Exemplar, mittig übliche Faltlinie, etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 42 x 52 cm, Blattmaße ca. 53 x 62,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3444
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Franz J. von Reilly, Karte Nassau-Usingen

rechts unten Kartusche und hier bezeichnet "Die Staaten des Fürsten zu Nassau Usingen Nro. 256", Darstellung des Gebiets zwischen Schadeck im Norden, Homburg im Osten, Rhein im Süden und Holzapfel im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, um 1790, schöner sauberer Druck, Darstellungsmaße ca. 22 x 26,5 cm, Blattmaße ca. 28 x 35 cm. Künstlerinfo: österreichischer Verleger, Kartograph, Buchhändler und Schriftsteller (1766 Wien bis 1820 Wien), Sohn des aus Russland stämmigen Hofmeisters Johann Reilly, zunächst für drei Jahre unbezahlt tätig im österreichischen Staatsdienst, 1789 mit väterlichem Erbteil Hinwendung zur Geographie und Gründung des "Landkarten- und Kunstwerke-Verschleiß-Komptoir“, brachte infolge zahlreiche wegweisende Atlaswerke heraus wie 1789-1806 "Schauplatz der fünf Theile der Welt", 1791-92 den "Schul Atlas", 1792-93 die "Allgemeinen Erdbeschreibung", 1794-96 den "Grossen deutschen Atlas" und 1799 den "Allgemeinen Post Atlas von der ganzen Welt", anschließend wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte zahlreiche Werke, tätig in Wien, Quelle: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie und Internet.

Lot-No.: 3445
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Mittelrhein

im oberen rechten Bereich prächtige figurative Kartusche und hier bezeichnet "Exactissima Palatinatus ad Rhenum... Ioh. Baptista Homan...", links unten Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Cochem/Frankfurt am Main im Norden, Marbach im Osten, Pfaffenhofen im Süden und Saarlouis im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, mittig übliche Faltlinie, etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3446
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Matthäus Seutter, Karte Mittelsachsen

unten links prächtige Rokokokartusche und hier bezeichnet "... Praefecturarum Colditium, Leissniium, Rochlitium... Matth. Seutterum...", umfasst das Gebiet der Ämter Colditz, Leisnig und Rochlitz, Darstellung des Gebiets zwischen Oschatz im Norden, Leuben im Osten, Chemnitz im Süden und Borna im Westen, links und rechts der Karte Register zu den dargestellten Orten, grenzkolorierter Kupferstich, Mitte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie und diese gebräunt, etwas fleckig, Kartenmaße ohne Text ca. 49,5 x 45 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 60 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3447
Limit: 90.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Johannes Janssonius, Karte Sachsen

rechts unten prächtige Kartusche in der Art der Zeit, oben links in dezenter Kartusche bezeichnet "Marchionatus Misniae una cum Voitlandia", detailreiche Darstellung des Gebiets zwischen Halle im Norden, Prag im Südosten und Weimar im Westen, Kupferstich, um 1640, im unteren Bereich bezeichnet "Amstelodami Apud Joannem Janßonius" (erschienen im Verlag von Johannes Janssonium, Amsterdam), rückseitig Text, mittig übliche Faltlinie und diese etwas eingerissen, etwas fleckig und Text durchschlagend, Kartenmaße ca. 42 x 52 cm, Blattmaße ca. 48 x 57 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3448
Limit: 90.00 €, Acceptance: 90.00 €

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Homanns Erben, Karte Mitteldeutschland

rechts unten Kartusche mit klassizistischen Anklängen und hier bezeichnet "Der südliche Theil des Ober-Saechsischen Kreises... Homannischen Erben Nürnberg 1783...", umfasst das Gebiet zwischen Berlin im Norden, Görlitz im Osten, Eger im Süden und Göttingen im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1783, mittig übliche Faltlinie, fleckig und leicht gebräunt, Kartenmaße ca. 44 x 57 cm, Blattmaße ca. 52 x 61 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3449
Limit: 90.00 €, Acceptance: 90.00 €

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