Lovis Corinth, Mappenwerk "Martin Luther"
Mappe "Martin Luther" mit 39 Lithographien auf Büttenpapier und farbiger Deckellithographie, aus der Reihe "Die Neuen Bilderbücher. Dritte Folge" der Gurlitt-Presse mit Texten von Tim Klein gedruckt bei Otto von Holten, 1920/21, nummeriert "LXXII" von 150, im originalen Halbleineneinband mit goldgeprägtem Titel, Vorsatz mit Widmung in Blei, Altersspuren, die signierte Lithographie fehlt, Mappenformat ca. 50 x 39,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.