Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Marwan, Frau mit Marionette

junge, freundlich den Betrachter anblickende Frau mit Marionette in ihren Armen, Bilder mit Marionetten sind um 1980 für den aus Syrien stammenden Maler ein häufig wiederkehrendes Bildthema, spannungsreiche Kombination von Mensch und toter Puppe, mit kraftvollen Pinselstrichen ausgeführte Malerei von expressiver Farbigkeit, Graphit, Aquarell und Deckfarben auf grobem Bütten, rechts oben signiert und datiert "marwan (19)80", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. (unregelmäßige Kanten) 87 x 65,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Marwan Kassab-Bachi, syrisch-deutscher Maler und Graphiker (1934 Damaskus/Syrien bis 2016 Berlin), 1955–57 Studium der Arabischen Literatur an der Universität Damaskus, ab 1957 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Hann Trier, ab 1963 freischaffend, Freundschaft mit Eugen Schönebeck und Georg Baselitz, 1977–79 Gastprofessur und 1980–2002 ordentliche Professur an der Hochschule der Künste Berlin, 1992–2000 Leiter der Darat al Funun-Sommerakademie in Jordanien, ab 1994 Mitglied der Akademie der Künste, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3900
Limit: 1800,00 €

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Hans Salentin, Paar farbige Unikate

zwei teils abstrakte Arbeiten, Mischtechniken (Fettkreiden, Farben und Collage), auf Papier und auf Karton kaschiert, jeweils, teils rückseitig signiert "H. Salentin" und datiert "(19)92" und "(19)97", unterschiedliche Erhaltungen, Maße ca. 29,5 x 21 und 41,5 x 29,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Plastiker (1925 Düren bis 2009 Köln), 1943–45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Sibirien, 1947–49 Besuch der Malschule von Jo Strahn in Düsseldorf-Niederkassel, 1950–54 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Paul Bindel, zusammen mit Heinz Mack, Otto Piene, Raimund Girke, ab 1957 Mitglied der Gruppe 53 (Vorläufer der Künstlergruppe „ZERO“), bis 1965 Teilnahme an Ausstellungen der Gruppe ZERO, ab 1976 Mitglied im deutschen Künstlerbund, 1963 Teilnahme an der documenta 6 in Kassel, ab Anfang der 1980er Jahre aus gesundheitlichen Gründen Abkehr vom Kunstbetrieb, ab Mitte der 1990er Jahre findet er wieder zur Kunst und es setzt sein Spätwerk ein, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Museen, Quelle: Internet und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3901
Limit: 200,00 €

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Hans Salentin, Drei Arbeiten

zwei kleinformatige Collagen aus dem Jahre 1989, Maße ca. je 11 x 14 cm und "Weltraumgeschichte", großformatiger Druck auf Leinen aus dem Jahre 1971, Maße ca. 94 x 72 cm, jeweils rückseitig signiert. Künstlerinfo: dt. Maler und Plastiker (1925 Düren bis 2009 Köln), 1943–45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Sibirien, 1947–49 Besuch der Malschule von Jo Strahn in Düsseldorf-Niederkassel, 1950–54 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Paul Bindel, zusammen mit Heinz Mack, Otto Piene, Raimund Girke, ab 1957 Mitglied der Gruppe 53 (Vorläufer der Künstlergruppe „ZERO“), bis 1965 Teilnahme an Ausstellungen der Gruppe ZERO, ab 1976 Mitglied im deutschen Künstlerbund, 1963 Teilnahme an der documenta 6 in Kassel, ab Anfang der 1980er Jahre aus gesundheitlichen Gründen Abkehr vom Kunstbetrieb, ab Mitte der 1990er Jahre findet er wieder zur Kunst und es setzt sein Spätwerk ein, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Museen, Quelle: Internet und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3902
Limit: 150,00 €

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Wolfgang Schlick, "yoga olé“

fein nuancierte Zeichnung mit surrealen Einflüssen, Farbstifte auf leichtem Karton, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Schlick (19)67" sowie mittig betitelt "yoga olé", auf der Rückseite handschriftlich bezeichnet, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 58 x 39,5 cm, Blattmaße ca. 61 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (1941 Frankfurt am Main bis 2014), Mitarbeiter der Edition Offizin Parvus mit Helmut Schulz-Reichenberg und Otto Dörris, Schlagzeuger der Free Jazz Group Wiesbaden, in der Steinbock-Presse in Stierstadt erschienen mehrere originalgraphische Bücher, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3903
Limit: 20,00 €

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Falko Warmt, Figuration

aus spontanen Pinselhieben und Strichen geformte Figur, Mischtechnik auf Bütten, um 2000, links unten signiert "Falko Warmt", auf der Rückseite in Blei betitelt "Enthäuteter II", leichte Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 80 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Bildhauer (geboren 1938 in Gera), 1955 erste autodidaktische Malversuche, Schüler von Otto Müller in Halle/Saale, bis 1963 Studium als chemischer Ingenieur, ab 1978 in Berlin ansässig und freischaffend tätig, seit 1979 Mitglied des VBK der DDR, 1987 erste Ausstellung in der Galerie unter den Linden, 1990–95 mehrere Studienaufenthalte in Südafrika, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3904
Limit: 80,00 €

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Herbert Wentscher Senior, Boote am Strand

sommerliches Idyll mit Zelten auf breitem Sandstrand, vor ankernden Ruderbooten auf sonnigem See, abstrahierende, moderne Landschaftsmalerei, Mischtechnik (schwarze Tusche wohl über Öl und Gouache) auf Papier?, rechts unten signiert und datiert "Helmut Wentscher 1969", Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Kunsterzieher (1900 Graudenz [Grudziądz] in Westpreußen bis 1994 Schopfheim), Vater des Videokünstlers Prof. Herbert Wentscher (geb. 1951), zunächst 1918–19 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab 1920 Lehre zum Bankkaufmann und Jurastudium in Berlin, erste künstlerische Ausbildung bei Fritz August Pfuhle in Danzig, 1926–28 Studium an der Kunstakademie Königsberg bei Karl Sorch, 1928–29 Schüler der Werkkunstschule Hildesheim, 1929–31 Studium an der Akademie Breslau bei Otto Mueller und Oskar Moll, 1931 Staatsexamen an der Kunsthochschule Berlin, 1931–45 Kunsterzieher in Danzig, lebt im Bade- und Kurort Zoppot [Sopot] bei Danzig, ab 1936 Mitglied der Künstlergruppe "Die Kogge", nach 1933 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte 1937–41 die Königsberger Kunstausstellung, 1938 Konflikt mit der Gestapo, ab 1939 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, 1941 Eheschließung in Zoppot, bis 1945 in Danzig, anschließend Vertreibung nach Oldenburg, in der Folge regelmäßig Sommeraufenthalte an der Nordseeküste und in der Ferienhütte auf der dänischen Ferieninsel Rømø, Mitte der 1950er Jahre Übersiedlung nach Hannover, hier tätig als Kunsterzieher und Studienrat, nach seiner Pensionierung 1963 Übersiedlung nach Schopfheim im Schwarzwald, war Mitglied des Oldenburger Kunstvereins, 1968 Ehrung mit dem Marienburg-Preis der Landsmannschaft Westpreußen e. V., Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Künstlerlexikon "Ostpreußen und Westpreußen", Gorenflo und Internet.

Katalog-Nr.: 3905
Limit: 80,00 €

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Fotis Zaprasis, attr., Figuren in der Ebene

flache, an einen Strand erinnernde Landschaft mit vier stehenden Figuren, verschiedenfarbige Tusche auf Gewebe, Ende 20. Jh., auf der Rückseite in Blei bezeichnet "Fotis Zaprasis/Halle", farbfrisch erhalten, Maße ca. 27 x 36 cm. Künstlerinfo: griechisch-deutscher Maler und Graphiker (1940 Vrysika/Griechenland bis 2002 Halle/Saale), kam als „Markos-Kind“ infolge des griechischen Bürgerkriegs nach Radebeul, 1960-65 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Gerhard Kurt Müller und Wolfgang Mattheuer, nachfolgend in Halle ansässig, 1980 erste Reise nach Griechenland, auch als Illustrator tätig, Mitglied im VBK der DDR, mehrmals auf den Kunstausstellungen der DDR vertreten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3906
Limit: 80,00 €

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Fotis Zaprasis, Phantastische Komposition

Arrangement aus farbenfrohen amorphen Strukturen und Formen, Aquarell und Tusche auf Karton, unten mittig signiert und datiert "Zaprasis (19)98", Blattmaße ca. 50,5 x 36,5 cm. Künstlerinfo: griechisch-deutscher Maler und Graphiker (1940 Vrysika/Griechenland bis 2002 Halle/Saale), kam als „Markos-Kind“ infolge des griechischen Bürgerkriegs nach Radebeul, 1960–65 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Gerhard Kurt Müller und Wolfgang Mattheuer, nachfolgend in Halle ansässig, 1980 erste Reise nach Griechenland, auch als Illustrator tätig, Mitglied im VBK der DDR, mehrmals auf den Kunstausstellungen der DDR vertreten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3907
Limit: 80,00 €

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Fotis Zaprasis, "Verwandlung II"

fantasievolle Komposition mit Versatzstücken von Menschen und Tieren, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Kreiden) auf Papier, rechts unten signiert und datiert "Fotis Zaprasis (19)77", rückseitig von Hand bezeichnet "Zaprasis/Verwandlung II", geringe Altersspuren, Blattmaße ca. 26 x 36 cm. Künstlerinfo: griechisch-deutscher Maler und Graphiker (1940 Vrysika/Griechenland bis 2002 Halle/Saale), kam als „Markos-Kind“ infolge des griechischen Bürgerkriegs nach Radebeul, 1960-65 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Gerhard Kurt Müller und Wolfgang Mattheuer, nachfolgend in Halle ansässig, 1980 erste Reise nach Griechenland, auch als Illustrator tätig, Mitglied im VBK der DDR, mehrmals auf den Kunstausstellungen der DDR vertreten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3908
Limit: 80,00 €

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Zwei Entwürfe zu "Geburt des Lichtes"

zwei Arbeiten, Komposition aus dynamischen, verschiedenfarbigen Strukturen, jeweils betitelt "Geburt des Lichtes..." sowie "Sonnenfackel" und "Der Strom von Blei und Rost", wohl Entwurf für Bleiglasfenster, Deckfarben auf leichtem Karton, jeweils rechts unten in Blei unleserlich signiert und datiert "(19)56", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße je ca. 32,5 x 44 cm, Blattmaße ca. 36,5 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 3909
Limit: 140,00 €

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