Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

Katalog-Nr. 3905

Herbert Wentscher Senior, Boote am Strand

sommerliches Idyll mit Zelten auf breitem Sandstrand, vor ankernden Ruderbooten auf sonnigem See, abstrahierende, moderne Landschaftsmalerei, Mischtechnik (schwarze Tusche wohl über Öl und Gouache) auf Papier?, rechts unten signiert und datiert "Helmut Wentscher 1969", Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Kunsterzieher (1900 Graudenz [Grudziądz] in Westpreußen bis 1994 Schopfheim), Vater des Videokünstlers Prof. Herbert Wentscher (geb. 1951), zunächst 1918–19 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab 1920 Lehre zum Bankkaufmann und Jurastudium in Berlin, erste künstlerische Ausbildung bei Fritz August Pfuhle in Danzig, 1926–28 Studium an der Kunstakademie Königsberg bei Karl Sorch, 1928–29 Schüler der Werkkunstschule Hildesheim, 1929–31 Studium an der Akademie Breslau bei Otto Mueller und Oskar Moll, 1931 Staatsexamen an der Kunsthochschule Berlin, 1931–45 Kunsterzieher in Danzig, lebt im Bade- und Kurort Zoppot [Sopot] bei Danzig, ab 1936 Mitglied der Künstlergruppe "Die Kogge", nach 1933 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte 1937–41 die Königsberger Kunstausstellung, 1938 Konflikt mit der Gestapo, ab 1939 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, 1941 Eheschließung in Zoppot, bis 1945 in Danzig, anschließend Vertreibung nach Oldenburg, in der Folge regelmäßig Sommeraufenthalte an der Nordseeküste und in der Ferienhütte auf der dänischen Ferieninsel Rømø, Mitte der 1950er Jahre Übersiedlung nach Hannover, hier tätig als Kunsterzieher und Studienrat, nach seiner Pensionierung 1963 Übersiedlung nach Schopfheim im Schwarzwald, war Mitglied des Oldenburger Kunstvereins, 1968 Ehrung mit dem Marienburg-Preis der Landsmannschaft Westpreußen e. V., Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Künstlerlexikon "Ostpreußen und Westpreußen", Gorenflo und Internet.

Limit:
80,00 €

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