Gemälde

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Karl Raupp, attr., Fraueninsel im Chiemsee

die Insel im Licht des heranbrechenden Tages und im Hintergrund das Panorama der Alpen mit Morgennebel, leicht pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Pappe, Ende 19. Jh., auf Rahmen maschinenschriftliches Etikett "Karl Raupp gen. Chiemsee-Raupp 1837–1918 Mü. UNCZ", Retuschen, leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 30 cm. Künstlerinfo: auch Carl Raupp, genannt "Chiemsee-Raupp", dt. Maler (1837 Darmstadt bis 1918 München), zunächst Schüler von August Lucas, studierte 1856–58 am Städelschen Institut Frankfurt am Main bei Jakob Becker, 1860–66 an der Münchner Akademie bei Karl von Piloty, anschließend freiberuflich im eigenen Atelier und Unterhalt einer Malschule, 1868 Berufung als Professor an die Kunstgewerbeschule Nürnberg, 1879–1914 Professor an der Akademie München, Gründer und Haupt einer Malerkolonie auf der Fraueninsel des Chiemsees, tätig in München und auf Frauenwörth, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Akademie München, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4000
Limit: 360,00 €

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Louis Reinhardt, attr., Im Ziegenstall

Blick ins dämmrige Stallinterieur mit Ziegen und Hahn, lasierende, partiell pastose Tiermalerei in dezenter brauntoniger Farbigkeit und effektvollen Lichtern, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten ligiert monogrammiert "LR", rückseitig auf der Leinwand Stempel der 1863 gegründeten Münchner Malutensilienfirma Richard Wurm "Malerleinwand von Richard Wurm München", auf dem Rahmen altes Rahmungsetikett Hamburg, auf dem Rahmen und Keilrahmen diverse Annotationen und zwei getilgte Etiketten, unter anderem auf dem Rahmen in Blei mit "L. Reinhardt" bezeichnet, Altersspuren, schön im alten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Ludwig Reinhardt, dt. Landschafts- und Tiermaler (1849 Plauen? bis 1870 im Traunsee), ab 1868 künstlerische Ausbildung in Dresden, ab 1869 tätig in München, beeinflusst von Friedrich Voltz, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Siegfried Wichmann "Münchner Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert, Meister, Schüler, Themen" und Internet.

Katalog-Nr.: 4001
Limit: 750,00 €

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August von Rentzell, Küchenszene

am offenen Kamin sitzende junge Frau beim Kartoffeln schälen, während ihr Sohn begeistert die drei herumlaufenden Hasen beobachtet, poesievolle Genremalerei in ausgewogener Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Mitte 19. Jh., links unten signiert "A. v. Rentzell p.", Craquelure, im Randbereich Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 36 cm, Restaurierungsbeleg von 2025 liegt vor. Künstlerinfo: eigentl. Wilhelm August von Rentzell, dt. Tier- und Genremaler (1809 Marienwerder/Provinz Westpreußen bis 1891 Berlin), Studium an der Akademie in Berlin bei Carl Joseph Begas, ab 1832 Mitarbeiter im Atelier von Karl Wilhelm Wach und nachfolgend bei Franz Krüger, ab ca. 1840 in Berlin ansässig, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4002
Limit: 450,00 €

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nach Gustav Carl Ludwig Richter, "Neapolitaner"

Brustbildnis eines leger gekleideten, femininen Fischerjungen im Halbprofil vor blauem Grund, fein lasierende Kopie nach dem um 1850 entstandenen Original "Neapolitanischer Fischerjunge" von Gustav Carl Ludwig Richter (1823 Berlin bis 1884 Berlin), Öl auf Leinwand, um 1880, unsigniert, Altersspuren, original im ovalen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 57 x 44 cm.

Katalog-Nr.: 4003
Limit: 180,00 €

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E. G. Rochefort, Bäuerin am Fluss

spätsommerliche Ansicht eines Flusses in weiter ebener Landschaft, mit Bäuerin und Strohdiemen am Ufer, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, links unten undeutlich signiert und datiert "E. G. Rochefort ... 1866", rückseitig alter Stempel eines Malgrundherstellers "Pochades MF Paris" und neuzeitliche Bleistiftannotationen, geringe Altersspuren, ungerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 27 cm, Kartonmaße ca. 24,5 x 31,5 cm.

Katalog-Nr.: 4004
Limit: 80,00 €

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Julius Runge, Unwetter vor der Küste

Segelboot auf bewegter See an der ligurischen Küste, unter dramatisch bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Malplatte, um 1910, 1913 und 1914 beschickte der Künstler den Münchner Glaspalast mit Motiven aus Bordighera, links unten signiert "J. Runge", rückseitig undeutliches Signet des Malplattenherstellers und teils undeutliche handschriftliche Annotationen "Bordighera/Gewitter ... Nr.4", Altersspuren, ungerahmt, Plattenmaße ca. 35,5 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich Julius Friedrich Ludwig Runge, dt. Landschafts- und Marinemaler (1843 Röbel/Mecklenburg bis 1922 Lindau), zunächst Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule bei Michael Echter, 1870–74 Studium an der Münchner Akademie bei Alexander [Sándor] von Wagner, Alexander Strähuber und Hermann Anschütz, 1875–79 Studium an der Akademie in Karlsruhe bei Hans Fredrik Gude und Gustav Schönleber, 1877 Aufenthalt mit Eugen Bracht auf Rügen, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Norwegen, Palästina, Dänemark und Oberitalien, anschließend freischaffend in Karlsruhe, ab 1880 zeitweise in Hamburg ansässig, hier Mitglied des Hamburger Künstlervereins und ab Anfang der 1880er Jahre Anschluss an die Künstlerkolonie Skagen im Norden Jütlands, seit 1885 in München tätig, 1894 Aufenthalt auf Capri, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem ab 1880 die Berliner Akademieausstellung, die Dresdner und Bremer Kunstausstellung, den Aargauer und Sächsischen Kunstverein sowie 1883 bis 1918, mit Unterbrechungen, den Münchner Glaspalast, ca. ab 1919 in Aeschach bei Lindau in Bayern tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher "Malerwerke des 19. Jahrhunderts", Rump "Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs", Matrikel der Münchner Akademie, Bénézit, Mülfarth, Glaspalastkataloge, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4005
Limit: 120,00 €

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Michael Emil Sachs, attr., Flusslandschaft

breiter Fluss mit Fähre in flacher Landschaft, getaucht in das warme Licht der untergehenden Sonne, Landschaftsmalerei mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Pappe, um 1880, Erhaltungsmängel, in breiter Holzleiste gerahmt und hierauf Messingschild "M. E. Sachs 1836–1893", Falzmaße ca. 14,5 x 25 cm. Künstlerinfo: eigentlich Michael Emil Sachs, dt. Landschaftsmaler (1836 Hadamar/Hessen-Nassau bis 1893 Partenkirchen), zunächst Ausbildung und Tätigkeit als Theologe, studierte 1855–58 an der Akademie Karlsruhe bei Johann Wilhelm Schirmer, 1858–60 von Oswald Achenbach in Düsseldorf, 1860–65 in Wiesbaden tätig und Schüler von Scheuer, anschließend freischaffend in Partenkirchen, hier Gründung einer Zeichenschule für Holzschnitzer, später im Auftrag des bayerischen Staates Gründer und 1869–80 Leiter der Distriktschnitzschule des Werdenfelser Landes in Partenkirchen, erhielt diverse Ehrungen wie 1863 eine Medaille, später die Große Gold-Medaille für Kunst und Wissenschaft und den herzoglich-nassauischen Adolphs-Orden, Quelle: Thieme-Becker, Müller "Biographisches Künstler-Lexikon", Boetticher, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Mülfarth, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4006
Limit: 20,00 €

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Otto Scheuerer, Hühnerfamilie

Hahn, Hähnen und Küken unter einem Baum, mit spitzem Pinsel ausgeführte Tiermalerei, Öl auf Sperrholz, rechts unten signiert "O. Scheuerer", auf der Rückseite bezeichnet "O. Scheuerer Kunstmaler München anno 1897" sowie Wachssiegel, geringe Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 13 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Tiermaler (1862 München bis 1934 München), weitestgehend Autodidakt, wohl Schüler seines Bruders, des Tiermalers Julius Scheuerer (1859–1913), anschließend Privatschüler von Karl Raupp, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Dressler.

Katalog-Nr.: 4007
Limit: 20,00 €

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Carl Ludwig Schmitz, Romantische Seelandschaft

sommerlicher Blick vom Seeufer mit Kapelle, über stillen See mit Ruderkahn, zum Dorf am jenseitigen Ufer, vor steil aufragender Bergkulisse, stimmungsvolle lasierende Landschaftsmalerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1870 unten mittig signiert und ortsbezeichnet "C. L. Schmitz Düsseldorf", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 47 x 69 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler der Düsseldorfer Malerschule (geboren 1818 wohl in Düsseldorf), studierte 1858, mit 41 Jahren, an der Akademie Düsseldorf bei Hans Gude, tätig in Düsseldorf, Quelle: Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie.

Katalog-Nr.: 4008
Limit: 20,00 €

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Georg Schmitz, Zwei Winterszenen

dabei Kinder beim Eislaufen auf zugefrorenem See, vor Dorfkulisse mit Kirchturm in der Abenddämmerung, weiterhin Personen in verschneiter Landschaft auf dem Weg zur Windmühle, feine miniaturhafte, gering pastose Genremalerei, Öl auf Holzplatte, um 1910, je unten signiert "G. Schmitz – Hamburg", rückseitig je undeutlich in Bleistift bezeichnet, einmal lesbar "»Winterstimmung« von Georg Schmitz Hamburg-Eilbeck Größe 12 x 16", Altersspuren, als Pendants hinter Glas gerahmt, Falzmaße je ca. 12 x 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Georg Joseph Schmitz, dt. Landschafts- und Marinemaler (1851 Düsseldorf bis 1917 Hamburg), studierte 1866–70 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Karl Müller und Andreas Müller, Privatschüler von Oswald Achenbach, unternahm Studienreisen an den Neckar und in die Eifel, anschließend in Berlin tätig, 1876 Schüler der Bauakademie Düsseldorf bei Wilhelm Lotz, ca. 1877 Übersiedlung nach Hamburg, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Rump, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bénézit, Wikipedia und Info Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie.

Katalog-Nr.: 4009
Limit: 180,00 €

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Axel Schovelin, attr., "Landschaft mit See"

weite dänische Sommerlandschaft mit vereinzelten Häusern am See, lasierende, teils gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, unsigniert, rückseitig aufgehefteter Ausschnitt aus einem Katalog, hier Schwarz-Weiß-Foto des Gemäldes mit unleserlichen handschriftlichen Annotationen und typographischer dänischer Bezeichnung "249. Axel Schovelin »Landskab med Sø [dt.: Landschaft mit See]«", auf dem Keilrahmen altes isländisches Etikett "Tollgæslan F 048 Reykjavík [dt.: Zollamt F 048 Reykjavik]", auf dem Rahmen altes unleserliches handschriftliches Etikett mit biographischen Daten zum Künstler, Altersspuren, im jüngeren Goldrahmen mit Messingschild "Schovelin" gefasst, Falzmaße ca. 41,5 x 67,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Axel Thorsen Schovelin, dänischer Landschaftsmaler, Zeichner und Radierer (1827 Kopenhagen bis 1893 Kopenhagen-Frederiksberg), studierte ab 1839, 12-jährig, an der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste Kopenhagen, hier ab 1844 Schüler von Johann Ludwig Lund (1777–1867), ab 1846 Student an der Modellschule der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste, unternahm 1857–59 mit Stipendium der Akademie Studienreisen nach Frankreich und Deutschland, 1866 erneut Reise nach Deutschland, wo er im Auftrag von König Christian IX. von Dänemark 1866–67 das Gemälde "Die Burgruine von Heidelberg" und "Drachenfels am Rhein" malte, beschickte 1848–1893 die Charlottenborger Frühjahrsausstellung in der Kunsthal Charlottenborg, tätig in Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Weilbach, Sigurd Müller in "Dansk Biografisk Leksikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4010
Limit: 300,00 €

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Dominik Schuhfried, attr., Burg in Sommerlandschaft

Bauersfrau mit Kiepe, auf Weg unter hohen Laubbäumen, mit Fernblick zur Burg und zum Fluss, pastose romantische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten bezeichnet "D. Schuhfried 1867", rückseitig auf dem Keilrahmen teils unleserlich betitelt "Burg ... a./Rhein", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Dominic Schuhfried, österreichischer Landschafts- und Genremaler (1810 Wien bis 1877 Wien), Sohn des Wiener Porzellanmalers Jakob Schufried (1785-1857, auch Schuhfried, Schulfried oder Schurfried), studierte bis 1829 an der Wiener Akademie, 1838-57 und 1869-71 vertreten auf Ausstellungen, zuerst in der Jahres-Ausstellung bei St. Anna und ab 1852 in den Monats-Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins, schuf vor allem Motive aus der Gegend um Gutenstein bei Wien, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", Müller-Singer, Fuchs und Internet.

Katalog-Nr.: 4011
Limit: 700,00 €

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Louis Schünzel, nach Franz von Defregger

Defregger befasste sich neben Genrethemen auch mit Historienbildern, welche vor allem die Unabhängigkeitsbewegung der Tiroler 1809 mit ihrem Anführer Andreas Hofer (1767-1810) thematisieren, vorliegend das 1883 geschaffene Motiv "Vor dem Aufstand in Tirol 1809", das Originalgemälde wurde 1883 im Münchner Glaspalast ausgestellt und das Motiv fand weite Verbreitung und Popularität durch einen 1884 in der "Gartenlaube" abgebildeten Holzstich des Gemäldes, fein lasierende Kopie, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten bezeichnet und signiert "Franz Defregger 1883 - Kop. von L. Schünzel - Dresden", im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 75,5 x 106 cm. Künstlerinfo: Kopist (tätig erwähnt 1911-27), schuf Altmeisterkopien an der Königlichen Gemäldegalerie "Alte Meister" Dresden, lebte in Dresden, Quelle: Visitenkarte und Internet.

Katalog-Nr.: 4012
Limit: 900,00 €

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Wilhelm Schütze, Mohnblumenstillleben

Mohnblumen in Vase auf hellem Tuch, einfühlsame Stilllebenmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Wilhelm Schütze", geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 94 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Lithograph (1840 Kaufbeuren bis 1898 München), studierte ab 1859 an der Akademie München, zeitweise Schüler von Alexander (Sándor) von Wagner, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4013
Limit: 180,00 €

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A. Simon, Blick vom Palatin zum Petersdom

sommerliche Vedute der ewigen Stadt, mit Blick über die antiken Ruinen des flavischen Kaiserpalastes Domus Augustana mit Ziegenhirten, zur Silhouette Roms mit dem Petersdom, lasierende Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "A. Simon 1874", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "Blick vom Palatin auf Petersdom", doubliert, Altersspuren, im alten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 51,5 x 66 cm.

Katalog-Nr.: 4014
Limit: 850,00 €

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Edward Train, Der Wasserfall

schroffes Gebirge mit in die Tiefe stürzendem Wasserfall und im Vordergrund Wanderer beim Betrachten das Naturschauspiels, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, unten mittig signiert und datiert "Edw. Train 1865", minimal schmutzspurig, geringe Retuschen, auf Rahmenrückseite Etikett der Kunsthandlung H. Sagert & Co. in Berlin und Kaufrechnung aus dem Jahr 1971, gerahmt, Falzmaße ca. 33 x 48 cm. Künstlerinfo: britischer Landschaftsmaler (1801 bis 1866), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4015
Limit: 240,00 €

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Benjamin Vautier, Beim Musikunterricht

älterer Herr, einem an seiner Seite stehenden Jungen das Spiel der Geige lehrend, angesiedelt ist die Szenerie in einem recht kargen Raum, mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei mit gekonnter Beherrschung des Lichts, Öl auf Leinwand, links unten signiert "B. Vautier" und nicht eindeutig datiert "(18)57", Craquelure, leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 20,5 x 17 cm. Künstlerinfo: eigentlich Marc Louis Benjamin Vautier, genannt "der Ältere", schweizerischer Genremaler, Zeichner und Illustrator, bedeutender Vertreter der älteren Düsseldorfer Malerschule (1829 Morges am Genfersee im Kanton Waadt bis 1898 Düsseldorf), Kindheit in Noville im Rhônetal, Schulbesuch in Lausanne, frühe Hinwendung zur Malerei und 1847 kurzzeitig Schüler von Jules Hébert in Genf, anschließend Lehre zum Emaillemaler bei Jacques Aimé Glardon und Charles Louis François Glardon in Genf, parallel autodidaktische Aneignung der Öl- und Aquarellmalerei sowie Besuch von Abendkursen im Aktzeichnen an der Akademie des Musée Rath, 1848-49 als Emaillemaler tätig, 1849 kurzzeitig Schüler von Jean-Léonard Lugardon, studierte 1849-50 an der Akademie Düsseldorf bei Carl Ferdinand Sohn und Heinrich Mücke, ab 1850 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten", ab 1851 Privatschüler von Rudolf Jordan, parallel als Illustrator tätig, 1853 mit Ludwig Knaus Reise in den Schwarzwald und das Berner Oberland, in der Folge regelmäßige Studienaufenthalte im Schwarzwald, 1856 mit Carl d’Unker Studienreise nach Paris, ab 1857 in Düsseldorf ansässig, erhielt diverse Ehrungen wie 1864 die Große Goldmedaille des preußischen Königs, 1865 und 1866 eine Goldmedaille in Paris, 1866 Ehrung mit dem Titel eines "königlichen Professors", 1868 Franz-Josephs-Orden, 1869 den Roten Adlerorden IV. Klasse und den bayerischen Michaelsorden I. Klasse, Mitglied und Verwaltungsrat des "Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen", Mitglied der Akademien München, Antwerpen, Wien, Amsterdam und Berlin, beschickte unter anderem den Münchner Glaspalast sowie Ausstellungen in Düsseldorf, Zürich, Berlin, Wien und die Pariser Weltausstellung 1867, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Allgemeine Deutsche Biographie, Baumgärtel "Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Brun "Schweizerisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Ries, Flemig und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4016
Limit: 150,00 €

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Friedrich Voltz, Studie eines Baumstumpfs

sommerliche Darstellung eines knorrigen Baumstumpfs auf steinigem Hügel, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, um 1880, rechts unten unscheinbar monogrammiert "F.V.", rückseitig auf dem Karton bezeichnet "Joh. Friedrich Voltz" und auf der Rahmenrückseite Etikett "Voltz, Johann Friedrich Nördlingen 1817 – München 1886, Baumstudie ...", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 24,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Friedrich Voltz, dt. Graphiker, Tier- und Landschaftsmaler (1817 Nördlingen bis 1886 München), zunächst Schüler seines Vaters Johann Michael Voltz (1784–1858) sowie tätig als Radierer und Lithograph, studierte ab 1834 an der Münchner Akademie, blieb jedoch weitestgehend Autodidakt, unternahm 1843–46 diverse Studienreisen zum Tierstudium zu württembergischen Gestüten und durch das bayerische Hochgebirge, nach Oberitalien, Tirol, Belgien und Holland sowie nach Wien, Berlin und Paris, ab 1835 beeinflusst von Albrecht Adam, erhielt in Holland Anregungen durch Barend Cornelis Koekkoek sowie seit den 1850er Jahren von seinen Freunden Eduard Schleich dem Älteren und Carl Spitzweg, zunächst bis Anfang der 1840er Jahre vorwiegend Maler der bayerischen Alpen, anschließend Hinwendung zur Landschaftsmalerei mit Tierstaffage, vor allem Rindern, 1871 mit Schleich Studienreise nach Italien, ab 1864 Ehrenmitglied der Akademie München, 1869 Mitglied der Berliner Akademie und 1870 der Wiener Akademie, vertreten unter anderem in der Neuen Pinakothek München und der Berliner Nationalgalerie, erhielt diverse Ehrungen und wurde von König Ludwig II. 1863 mit den königlich bayerischen Professorentitel und 1867 mit dem Ritterkreuz 1. Klasse des bayerischen Verdienstordens vom Heiligen Michael bedacht, später Ehrung mit dem Roten Adlerorden, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie, Allgemeine Deutsche Biographie, Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jh.", Seubert, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4017
Limit: 120,00 €

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L. Wagner, Paar Gründerzeitportraits

Bildnis eines Herrn in mittleren Jahren im schwarzen Anzug, mit üppigem rotbraunen Bart und schütterem Haupthaar, dazu Gegenstück einer etwa gleichaltrigen Frau mit schwarzer Spitzenhaube überm gescheitelten grauen Haar, Goldschmuck und schwarzer hochgeschlossener Bluse, fein mit spitzem Pinsel lasierend festgehaltene Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, je rechts bzw. links signiert und datiert "L. Wagner 1875", Altersspuren, sehr schön als Pendants in Goldstuckrahmen mit Passepartouts und ovalem Bildausschnitt, Falzmaße ca. je 37 x 30,5 cm.

Katalog-Nr.: 4018
Limit: 450,00 €

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Fritz von Wille, attr., Gebirgsbach

über einen aus einer engen Schlucht kommenden Gebirgsbach führende Brücke, im Hintergrund vom Schnee bedeckte Berge unter locker bewölktem Himmel, Öl auf Leinwand und auf Karton kaschiert, rechts unten datiert "14.6.(18)90", auf der Rückseite Zuschreibung "Prof. Wille Schweiz", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 33 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Gustav August Julius Philipp Rudolf von Wille, dt. Landschaftsmaler und Lithograph (1860 Weimar bis 1941 Düsseldorf), ab 1863 Kindheit in Düsseldorf, studierte 1879–82 an der Akademie Düsseldorf unter anderem bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein und Peter Janssen dem Älteren, unternahm Studienreisen durch Deutschland (Thüringen, Eifel, Harz, Sieg, Mittelrhein, Hessen, Lahn und Schwarzwald), nach Norwegen und an die italienische Riviera, ab 1886 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins Malkasten, ab 1899 Sommerwohnsitz in der Eifel, 1900–05 und 1908–11 in Reifferscheid, 1905–07 in Kall-Dalbenden, 1911 Erwerb der Burg Kerpen als Sommerwohnsitz, vertreten unter anderem in den Museen in Berlin, Köln, Düsseldorf, Krefeld, Düren, Aachen, Bonn und Stuttgart, 1908 Erwerb des Gemäldes "Die blaue Blume" durch Kaiser Wilhelm II., 1910 Verleihung des Professorentitels, 1911 Begegnung mit Kaiser Wilhelm II. und Ehrung mit dem Roten Adlerorden IV. Klasse, Mitglied der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler und zeitweise Vorstand des Künstlervereins Malkasten Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Jansa, Ries, Brauskiepe, Boetticher, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4019
Limit: 180,00 €

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Franz Joseph Zoll, Herrenbildnis

Brustbildnis eines älteren grauhaarigen, sinnenden Mannes im hoch geschlossenen dunklen Mantel mit goldenem Orden (mit Darstellung einer Heiligen) über der Knopfleiste im Halbprofil nach rechts, fein lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Zoll p. 1805", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliche Annotationen "Franz Joseph Zoll 1770-1833 - signiert unten links, datiert 1805", geringe Craquelure, doubliert, alt restauriert, in alter Goldleiste in Zweitverwendung gerahmt (Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 68,5 x 53,5 cm. Künstlerinfo: ursprünglich Franz Joseph Soll, Portrait-, Historien- und Kirchenmaler (1770 Möhringen an der Donau bis 1833 München), entstammt der badischen Künstlerfamilie Soll, Sohn und Schüler des Bildhauers und Fürstlich Fürstenbergischen Hof- und Theatermalers Conrad Soll (später: Zoll), 1784-86 Weiterbildung und Mitarbeit bei seinem Onkel Franz Joseph Soll in Trostberg bei Traunstein, anschließend Weiterbildung bei Johann Jakob Dorner dem Älteren (1741-1813) und Joseph Hauber (1766-1834) in München, dann freischaffend als Portraitmaler, zeitweise tätig für den Hohenzollerschen Hof in Sigmaringen, ab 1802 Hofmaler der Fürsten zu Fürstenberg, ansässig in Freiburg im Breisgau, hier Unterricht in Ästhetik durch den Philosophen und Dichter Johann Georg Jacobi, hier auch Bekanntschaft mit Anton Karl Freiherr von Baden und mit dessen Unterstützung 1802 Studienreise nach Paris und danach zwei Jahre nach Wien, betrieb hier anatomische Studien, über München Rückreise nach Karlsruhe, wo er Bildnisse des Kurfürsten Karl Friedrich von Baden malte, dessen Enkel und Nachfolger ihn 1812-13 einen Aufenthalt in Rom ermöglichte, anschließend freischaffend in Möhringen und Karlsruhe, 1821-25 Berufung durch Großherzog Ludwig als Zeichenlehrer und Professor an die Universität Freiburg, ab 1825 Lehrer an der Bauschule von Friedrich Weinbrenner, 1830 Inspektor und 1831 Direktor der Gemäldesammlung Mannheim, starb auf einer Reise in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Mülfarth, Füßli, Nagler, Boetticher, Noack "Das Deutschtum in Rom" und Internet.

Katalog-Nr.: 4020
Limit: 220,00 €

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Marienbildnis

Maria in Gestalt einer jungen Frau mit langem lockigen Haar und Heiligenschein, Öl mit Resten alter Vergoldung auf Kupfer, 19. Jh., geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 22,6 x 17,5 cm

Katalog-Nr.: 4021
Limit: 100,00 €

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Der junge Christus mit Kreuz und Drache

der junge Jesus mit weißem Gewand und Kreuz in seiner rechten Hand, mit seinem Fuß und dem Kreuz einen Drachen niederdrückend, angesiedelt ist die Szene in einer weiten, leicht hügeligen Landschaft, unter der Darstellung der Sinnspruch "In hoc signo vincens" (In diesem Zeichen wirst du siegen), mit spitzem Pinsel ausgeführte religiöse Malerei mit Einflüssen der Nazarener, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, auf Keilrahmenrückseite Stempel "Zimmermann Auktionen/Paradiesgasse 55/6008 Frankfurt/Main..." sowie die handschriftlichen Nummern "198/132" und "22/44", Craquelure, ansprechend im vergoldeten und goldbronzierten Rahmen mit Rundbogen im oberen Bereich gerahmt (mit Retuschen), Bildausschnitt max. ca. 25 x 12,5 cm, beigegeben Kopie einer Begutachtung von Helmut Zimmermann aus 6/1995, welcher das Gemälde "in der Art des Malers und Zeichners – Julius Schnorr von Carolsfeld" sieht, sowie Kaufbeleg.

Katalog-Nr.: 4022
Limit: 1800,00 €

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Kreuzabnahme Jesu

die trauernde Mutter Gottes, Maria, mit ihrem toten Sohn Jesus im Schoß, am Fuße des Kreuzes auf Golgatha, mit Jesu Lieblingsjünger Johannes, welcher die Dornenkrone hält und Maria Magdalena mit den drei Kreuznägeln vor lichtem Goldgrund, gering pastose präraffaelitische Malerei, Öl und Goldbronze auf Kupfertafel, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 62 x 40,5 cm.

Katalog-Nr.: 4023
Limit: 1200,00 €

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König Maximilian II. von Bayern im Krönungsornat

Halbfigurenbildnis des Monarchen aus dem Hause Wittelsbach (1811 München bis 1864 München) von 1848-64 König von Bayern, lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, Mitte 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 65,5 x 53,5 cm.

Katalog-Nr.: 4024
Limit: 1200,00 €

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