Gemälde

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Mann im Kücheninterieur

auf einer Bank vor einem niedrigen Tisch sitzender Mann mit Mütze, beim Schließen einer Dose, im rechten Bildbereich großer offener Kamin, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf schwacher Holztafel, wohl Niederlande, 17./18. Jh., gering restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 18 x 20 cm.

Katalog-Nr.: 3950
Limit: 190,00 €

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Jagdstillleben mit Geflügel

sommerliche Gebirgslandschaft mit auf einem Stein am Waldesrand präsentierter Jagdbeute aus erlegtem Wiedehopf, Auerhenne, Blaumeise und anderen Vögeln, fein lasierende Tiermalerei in barocker Manier und kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, wohl 18. Jh., auf neuerem Keilrahmen montiert, unsigniert, nach Vorbesitzerangaben eventuell Werk von Jacob Samuel Beck (1715–1778), Altersspuren, im sehr schönem Spätbiedermeier-Goldstuckrahmen mit geweitetem Falz in Zweitverwendung gefasst, Falzmaße ca. 62,5 x 77 cm.

Katalog-Nr.: 3951
Limit: 1800,00 €

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Robert Weir Allan, attr., Klosterruine Tintern Abbey

spätsommerlicher Blick vom Fluss Wye, über Wiesen mit Bauern bei der Arbeit, auf die mit Efeu überwucherte Ruine des 1131 gestifteten und 1536 aufgegebenen mittelalterlichen Zisterzienser-Klosters Tintern Abbey im britischen Wales, das Kloster war das erste Zisterzienserkloster in Wales und das zweitälteste in Großbritannien und gehörte zu den vermögendsten Klöstern des Landes, im Zuge der Gründung der anglikanischen Staatskirche nach 1531 unter Heinrich VIII. musste das Kloster 1536 aufgegeben und das Vermögen der britischen Krone übergeben werden, die Gebäude wurden dem Verfall preisgegeben und erlangten erst mit der aufkommenden Romantik im 18. Jh. an Bedeutung, 1782 verfasste der Pfarrer William Gilpin seinen populären Reiseführer "Observations on the River Wye", welcher das Kloster wieder ins Bewusstsein der Menschen zurückholte, Künstler wie Thomas Gainsborough und William Turner verewigten die romantischen Ruinen in ihren Gemälden und der Dichter und führende Vertreter der englischen Romantik, William Wordsworth, besuchte 1793 die Abbey und veröffentlichte 1798 sein berühmtes Gedicht "Lines Composed A Few Miles Above Tintern Abbey, On Revisiting The Banks Of The Wye During A Tour. July 13, 1798", effektvolle, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten signiert "Allan", Altersspuren, in neuzeitlicher Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 61 cm. Künstlerinfo: auch genannt Bob Allan, schottischer Zeichner, Aquarellist, Maler und Graphiker (1852 Glasgow bis 1942 London), zunächst Ausbildung zum Lithographen bei seinem Vater David Allan, früh autodidaktische Hinwendung zur Malerei, beschickte bereits 1873 das Glasgow Institute of Fine Arts mit Ölgemälden, 1875–80 mit väterlichem Erbe Studienaufenthalt in Paris, hier Atelierschüler bei Tony Robert-Fleury an der Académie Julian und Schüler von Alexandre Cabanel an der École des Beaux-Arts, anschließend Studienreise nach Spanien, schließlich Rückkehr nach Schottland, ab 1880 Mitglied der Royal Scottish Society of Painters in Watercolour [dt.: Königliche Schottische Gesellschaft der Aquarellmaler] und 1908–10 deren Vizepräsident, ab 1880 regelmäßig und ab 1883 gänzlich in London tätig, ab 1886 Mitglied des New English Art Club, 1910 Vizepräsident der Royal British Colonial Society of Artists, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Holland, Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland, Nordafrika, Damaskus, 1891–92 nach Indien und 1907 nach Japan, 1915 und 1920 Besuch bei den Schwiegereltern in den USA, beschickte diverse Ausstellungen wie den Pariser Salon der Société des Artistes Français, das Glasgow Institute of the Fine Arts, die Royal Academy London, die Londoner Grosvenor Gallery, den New English Art Club, das Royal Institute of Oil Painters, die Fine Art Society London, die Royal Scottish Academy und die Pariser Weltausstellungen 1889 und 1900, tätig in London, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 3952
Limit: 280,00 €

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Albert Aublet, Jesus von Nazareth

Halbfigurenbildnis des Jesus von Nazareth im schlichten Gewand vor blauem Grund, fein dünn lasierende, partiell gering pastose Malerei in zurückhaltender blaugrüner Farbigkeit, Öl auf Papier und Leinwand und Keilrahmen, um 1900, rechts unten undeutlich signiert "Albert Aublet", rückseitig angehefteter Zettel "Albert Aublet (1851-1938) »Christus-Portrait« 46 x 62 cm, Oel /Lw.", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 62,5 x 46 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Louis Aublet, frz. Akt-, Bildnis- und Genremaler sowie Bildhauer, Orientalist und Illustrator (1851 Paris bis 1938 Neuilly-sur-Seine), 1865-70 Atelierschüler von Claude Jacquand und 1870-74 Schüler von Jean-Léon Gérôme, Mitglied der Société des artistes Français, ab 1881 zeitweise in Nordafrika (Tunesien), hier Mitglied der Société coloniale des artistes Français und Präsident der Société des Artistes de Tunis, unternahm später eine Studienreise nach Konstantinopel, schuf 1889-95 Entwürfe für Ausmalungen im Pariser Rathaus [Hôtel de Ville], beschickte 1873-1937 den Pariser Salon des Artistes français, 1889 Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung, beschickte darüber hinaus die Große Berliner Kunstausstellung und den Münchner Glaspalast, ab 1890 ständiges Mitglied der Société Nationale des Beaux-Arts und 1890 Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, Großoffizier des Nichan-Iftikhar-Ordens, Berufung als Professor an die École des Beaux-Arts de Paris, tätig in Paris und Neuilly-sur-Seine, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Info Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie, Glaspalastkataloge, Bénézit, Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 3953
Limit: 1200,00 €

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Bantzer, Das Treffen im Wald

dichter Wald mit junger Frau, einen jungen Mann beobachtend, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unten rechts nachträglich bezeichnet "Bantzer (18)74", auf Keilrahmenrückseite fragmentarisches Etikett und hier handschriftlich bezeichnet "Erwartung" und "Bantzer", Erhaltungsmängel, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 47 x 37 cm.

Katalog-Nr.: 3954
Limit: 360,00 €

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Thomas Barker of Bath, attr., Auf der Dorfstraße

poesievolle sommerliche, ländliche Szene mit Wirt und Bierkutscher, beim Plausch vorm Wirtshaus sowie Reisigsammler mit Hund auf der Landstraße, vor Dorfkulisse mit Windmühle, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., links unten undeutlich signiert "Barker pinx.", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliches Etikett "Thomas Barcker England [sic.]", laut Vorbesitzerangabe wohl Thomas Barker of Bath, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 61,5 cm. Künstlerinfo: genannt Thomas Barker of Bath, englischer Genremaler, Zeichner und Lithograph (1767 oder 1769 Trosant bei Pontypool/Monmouthshire bis 1847 Bath), Sohn und Schüler des Tiermalers Benjamin Barker (gestorben 1793), künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Bruder des Landschaftsmalers Benjamin Barker (1776-1838), früh wurde sein Talent durch den Auktionator und Wagenbauer Charles Spackmann entdeckt, welcher Barker als Lehrling einstellte und ihn zum Kopieren holländischer Meister wie Meindert Hobbema und britischer Meister wie Thomas Gainsborough und Richard Wilson ermunterte, in der Folge schuf er Bildkompositionen in Rückgriff auf diese drei Künstler, mit Spackmanns Unterstützung 1790-93 Studienreise nach Italien, ab 1793 wieder als Genremaler in England, beschickte 1791-1829 die Ausstellungen der Royal Academy of Arts, vier seiner Söhne wurden ebenfalls Maler und ahmten seine Arbeiten nach, tätig in Bath, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3955
Limit: 500,00 €

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Fritz Beinke, Alter Schäfer

von seinem Hund begleiteter Schäfer, vor Stall mit herauslaufender Schafherde, idyllische Genremalerei mit minimal pastosem Farbauftrag, Öl auf Holztafel, Ende 19. Jh., links unten signiert "F. Beinke", minimale Altersspuren, ansprechend gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 27,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Beinke, dt. Maler (1842 Düsseldorf bis 1907 Düsseldorf), 1858–67 Studium an der Akademie in Düsseldorf bei Josef Wintergerst, Wilhelm Sohn, Eduard Bendermann, Heinrich Mücke, Rudolf Wiegmann sowie Andreas und Karl Müller, hier Meisterschüler von Karl Ferdinand Sohn, unternahm Studienreisen durch Deutschland und Oberitalien, anschließend freischaffend in Düsseldorf, beeinflusst von Ludwig Knaus, ab 1870 auf Ausstellungen in Berlin, Dresden, München, Düsseldorf und Wien vertreten, 1879 I. Preis auf der Kunstausstellung in Sydney, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft und 1871–1907 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten, tätig in Düsseldorf, Quelle: AKL, Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Müller-Singer, Bénézit, Boetticher, Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3956
Limit: 180,00 €

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Edmund Berninger, Straßenszene in Kairo

geschäftiges Treiben mit Marktständen und Kamelreitern vor orientalischer Stadtkulisse, mit dem Minarett einer Moschee, im hellen Sonnenlicht, hierzu schreibt Thieme-Becker: „... Seine vielseitige artistische Ausbeute [seiner Orientreisen] verarbeitete er zu reich staffierten Landschafts- und Architekturbildern, welche alle im Zauber des vollen Sonnenlichtes, das farbenprächtige Leben des Orient abspiegeln. ...“, lasierende, teils gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1890, links unten ortsbezeichnet "Cairo" und rechts unten signiert "E. Berninger", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 48 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Architekturmaler, Orientalist und Illustrator (1843 Arnstadt bis 1919 München?), zunächst als Pharmazeut tätig, studierte 1870-74 bei Theodor Hagen an der Kunstschule Weimar, seit 1874 in München ansässig, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach England, Holland, Italien, Frankreich, Algier, Ägypten, Palästina, Griechenland und Konstantinopel, 1903-04 Parisaufenthalt, anschließend wieder in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 3957
Limit: 3600,00 €

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Joseph Brunner, Laubwald mit Weiher

mit mächtigen, vom Alter gezeichneten Laubbäumen bewachsener Hügel an einem Teich mit Reihern, im Hintergrund Ebene mit lockeren Baumbestand, mit spitzen Pinsel ausgeführte Landschaftsmalerei, Öl auf mehrfach gesperrter Holztafel, Mitte 19. Jh., rechts unten signiert "Jos. Brunner", auf Gemälderückseite montiertes Messingschild "Brunner", geringe Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 37 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschaftsmaler und Radierer (1826 Wien bis Hinterbrühl 1893), Schüler der Wiener Akademie, protegiert von Erzherzog Ferdinand Maximilian, schuf zahlreiche Hochgebirgslandschaften aus dem Gebiet der K. u. K.-Monarchie, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3958
Limit: 240,00 €

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Eduard Charlemont, attr., Dame am Fenster

Ganzfigurenbildnis einer Frau in mittleren Jahren, am Fenster eines eleganten Wohnzimmers, sich ein Armband anlegend, fein lasierende Genremalerei, Öl auf zweifach gesperrter Holzplatte, um 1900, unsigniert, geringe Altersspuren, im Goldstuckrahmen mit jüngerem Messingrahmenschild "Eduard Charlemont" gefasst, Falzmaße ca. 69 x 51,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Figuren-, Portrait-, Stillleben- und Genremaler, Orientalist, Aquarellist, Wandmaler und Zeichner (1848 Wien-Breitenfeld bis 1906 Wien), zunächst Schüler und Mitarbeiter seines Vaters, des Miniaturmalers Matthias Adolf Charlemont, beschickte ab 1863 die Wiener Akademieausstellung, fand 1863 eine Anstellung als Zeichenlehrer an einer Mädchenschule studierte ab 1865 an der Wiener Akademie bei Eduard von Engerth, ab 1870 Ateliermitarbeiter von Hans Makart (1840–1884) in der Wiener Gußhausstraße, unternahm Studienreisen nach Italien (lebte zeitweise in Venedig) und Deutschland, schließlich 1885–1904 in Paris tätig, hier beeinflusst von Ernest Meissonier, beschickte hier regelmäßig den Pariser Salon der Société des Artistes Français, 1900 vertreten auf der Pariser Weltausstellung, ab 1888 Ehrenmitglied der Wiener Akademie, ab 1906 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf unter anderem drei monumentale Wandgemälde im Burgtheater in Wien, Ehrung als Ritter diverser Orden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Hülmbauer "Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts", Fuchs, Müller-Singer, Boetticher und Internet.

Katalog-Nr.: 3959
Limit: 180,00 €

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M. Doelle, Rehe vor Dorf

Rehbock und Ricke mit Kitzen in sommerlicher Landschaft am Kohlfeld, mit Vogelscheuche am Dorfrand, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "M. Doelle", Altersspuren, original im durchbrochen gearbeiteten Florentiner Goldstuckrahmen (rest.bed.), Falzmaße ca. 43 x 54,5 cm.

Katalog-Nr.: 3960
Limit: 120,00 €

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M. Dohmen, Südliche Seelandschaft

Sommerabend am mediterranen See mit Segelbooten, vor mit Türmen bewehrter Stadt am Seeufer, von Burganlage überragt, nahezu identische Motive schuf der Maler Heinrich Karl Jäckel (erwähnt 1842-1876), das identische Motiv wurde vom Maler mitunter mit "Lac de garde [dt.: Gardasee]" aber auch mit "Lago Di Como [dt.: Comer See]" bezeichnet, stimmungsvolle, lasierende Landschaftsmalerei in warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1890, rechts unten signiert "M. Dohmen", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 76 x 95 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Historienmaler, erwähnt 1877-1919 in Düsseldorf.

Katalog-Nr.: 3961
Limit: 360,00 €

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Felix von Ende, Dame mit Graupapagei

in Schwarz gekleidete Dame mit weißem Tuch über den Haaren, auf ihrer Hand einen Graupapagei tragend und diesen mit Freude betrachtend, gering pastose Malerei, Öl auf rückseitig gesperrter Holztafel, links unten signiert und datiert "vEnde (18)92", im oberen rechten Bereich schwer entzifferbarer, getilgter Namenszug "...rossina", auf der Rückseite nochmals signiert, und in Blei alt bezeichnet "Anna Folsner/Ledererstraße 25/4" und irrtümlich bezeichnet "Queen Victoria mit COCO", Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 40,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Felix Friedrich Freiherr von Ende, dt. Genre- und Landschaftsmaler (1856 Breslau bis 1929), 1872–78 Studium an der Akademie in Düsseldorf, ab 1880 Studium an der Akademie in München, Mitglied der Münchner Secession, war auf zahlreichen großen Ausstellungen vertreten, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3962
Limit: 280,00 €

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Georg Fischhof, attr., Fischerbarken an der Küste

Fischer mit ihren Segelbooten bei bewegter See an der Küste, pastose Genremalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten ligiert signiert "JWagner", rückseitig auf altem fragmentarischen Etikett betitelt »Fischerbarken an der dalmatinischen Küste«, Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild "J. Wagner" gefasst, Falzmaße ca. 68,5 x 55,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Kunstgewerbler und Illustrator (1859 Wien bis 1914 Wien), zunächst Architekturstudium in Wien, wechselte jedoch zu Friedrich Sturm an die Wiener Kunstgewerbeschule, fortgebildet in München, verwandte zahlreiche Pseudonyme, unter anderem: J. Claiton, Johann Ducat, H. Wagner, A. L. Terni, John Wagner, J. Tomann, J. v. d. Helder, Fabre, L. Fabretto, C. Kaufmann, C. Leutner, Rosini, K. Schwartz, Toretti, Th. Wagner, J. Wagner, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3963
Limit: 200,00 €

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Elise Foertsch, Sommerliche Waldeinsamkeit

Jäger mit seinem Hund unter hohen Laubbäumen am Waldbach in der Abenddämmerung, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Elise Foertsch [18]55", rückseitig auf dem Keilrahmen appliziertes Fragment der Todesanzeige "Elise Förtsch - Landschaftsmalerin, Tochter des Red. und Verl. des Würzb. Abendblattes J. B. C. Förtsch in Würzburg. Sie ward geboren zu Würzburg den 20. Januar 1832 und erreichte sonach ein Alter von 24 Jahren, 4 Monaten, 10 Tagen.", Altersspuren, im originalen Spätbiedermeier-Goldstuckrahmen der Zeit, Falzmaße ca. 91 x 71 cm. Künstlerinfo: auch Elise Förtsch, dt. Landschaftsmalerin, Zeichnerin und Kopistin (1832 Würzburg bis 1856 Markt-Erlenbach), Tochter des Redakteurs und Verlegers des 1836-74 existierenden Würzburger Abendblattes J. B. C. Förtsch, beschickte die Ausstellungen des Würzburger Kunstvereins, 1854 in Düsseldorf tätig erwähnt, tätig in Würzburg, Quelle: Todesanzeige und Artikel in Würzburger Abendblatt.

Katalog-Nr.: 3964
Limit: 480,00 €

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Friedrich Gauermann "Ricke und Rehkitz"

am Bach mit ihrem Nachwuchs liegende Ricke, in idyllischer felsiger Umgebung mit allerlei Wildwuchs, im Hintergrund, im Dunst und Wolken verschwindende Bergkette, zu der Bildauffassung schreibt Thieme-Becker: (nach Studienwanderungen wollte Gauermann als einer der Ersten) "...nicht mehr nur die durch „Staffage“ belebte Vedute malen, die noch seinem Vater als höchstes Kunstideal galt, sondern den lebendigen Naturausschnitt, in dem Landschaft, Mensch u. Tier zum einheitlichen, Kunstganzen verschmelzen sollten.", mit spitzem Pinsel detailreich ausgeführtes Gemälde mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf Leinwand und alt doubliert, um 1830-40, links unten signiert "F. Gauermann", dezentes Craquelure und alt retuschiert, in breiter, tief gekehlter vergoldeter Leiste der Zeit gerahmt (mit leichten Erhaltungsmängeln), Falzmaße ca. 53 x 43 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich August Matthäus Gauermann, bedeutender österreichischer Maler, Zeichner und Graphiker (1807 Scheuchenstein/Miesenbach bis 1862 Wien), Sohn des Malers, Zeichners und Kupferstechers Jakob Gauermann (1772-1843), zunächst zum Kaufmann bestimmt, ab 1821 Schüler seines Vaters und seines Bruders Carl Gauermann (1804-1829), 1824-27 Schüler der Wiener Akademie bei Joseph Mössmer und Joseph Rebell, weitestgehend jedoch autodidaktische Ausbildung auf Wanderungen durch die Steiermark, Salzburg und Tirol, beeinflusst durch seine Künstlerfreunde Joseph Höger, Johann Fischbach, Joseph Feid und Anton Hansch, unternahm Studienreisen ins Salzkammergut, nach Dresden und München, ab 1836 Mitglied der Wiener Akademie, 1838 Reise nach Venedig, ab 1840 Mitglied des Münchner Kunstvereins, 1845 Ehrung mit dem Luxemburgischen Orden der Eichenkrone durch König Wilhelm II. der Niederlande, 1848 Ehrenbürger der Stadt Wien und ausgedehnte Studienreise nach Venedig, Padua, Verona, Mailand und Tirol, beschickte 1855 die Pariser Weltausstellung, 1861 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, tätig in Wien und Miesenbach, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Andresen "Die deutschen Maler-Radirer ...", Wikipedia, Allgemeine Deutsche Biographie, Wurzbach, Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Nagler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3965
Limit: 9800,00 €

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Guglielmo Giusti, Abends auf dem Meer

mehrere Fischerboote auf ruhiger See, vor im warmen Licht der untergehenden Sonne beschienener bergiger Insel (Capri?), maritime Malerei in heller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert "Giusti", leichte Altersspuren und reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 51,5 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler der Neapolitanischen Schule (1824 Neapel bis 1916), Schüler von Theodore Duclère, war zu Lebzeiten auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3966
Limit: 120,00 €

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L. Haag, Hochgebirgslandschaft

breiter, zwischen Felsen zu Tal stürzender Fluss in herbstlicher Gebirgslandschaft, vor imposanter schneebedeckter Bergsilhouette, lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., rechts unten undeutlich signiert "L. Haag", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 58 cm.

Katalog-Nr.: 3967
Limit: 80,00 €

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Guido Hampe, Südtiroler Hochgebirgslandschaft

sommerlicher Blick, vorbei an Wanderern entlang eines Gebirgsbachs mit Brücke, zur dörflichen Kulisse vor steil aufragender Bergkulisse, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "G. Hampe [18]79", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei schwer lesbar bezeichnet "Süds-Tyrol", Altersspuren, in breiter Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 55,5 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1839 Berlin bis 1902 Berlin?), unternahm Studienreisen nach Griechenland, Italien und Spanien und fand seine Motive vor allem in Thüringen, im Schwarzwald und in der Schweiz, beschickte 1862-70 die Berliner Akademieausstellung, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Bénézit, Saur und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3968
Limit: 260,00 €

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Anton Hansch, attr., Felsstudie

wenige Pflanzen zwischen mächtigen Felsbrocken im dämmrigen Licht, skizzenhaft angelegte Naturstudie, Öl auf Leinwand und auf Leinwand kaschiert, Mitte 19. Jh., etwas retuschiert, gerahmt und hier Metallschild "A. Hansch", Falzmaße ca. 30,5 x 51 cm. Künstlerinfo: österr. Landschaftsmaler (1813 Wien bis 1876 Salzburg), Schüler von Joseph Mößmer, 1834 Studienreise in die Steiermark und das Salzkammergut, gefördert von Erzherzog Franz Karl, weitere Studienreisen nach Kärnten, Bayern, Tirol und Italien, 1848 Mitglied der Wiener Akademie, 1868 Mitglied des akademischen Rates, zahlreiche Auszeichnungen und Ankäufe durch das Kaiserhaus, ab 1875 in Salzburg, beschickte neben den Wiener Ausstellungen auch die großen Kunstausstellungen in Berlin, Brüssel, München (Glaspalast), Köln und London, tätig in Wien und Salzburg, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 3969
Limit: 300,00 €

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H. Hartung, Haus hinter blühenden Bäumen

sanft bewegte frühlingshafte Landschaft, mit blühenden Obstbäumen vorm Fachwerkhaus, hinter Baumgruppe im Talgrund, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, 2. Hälfte 19. Jh., links unten signiert "H. Hartung", rückseitig auf der Leinwand mehrfach unleserlicher ovaler Stempel, laut Vorbesitzerangabe wohl Eifellandschaft von Heinrich Hartung II. (1816–1893), geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 51 x 70,5 cm. Info Heinrich Hartung II: dt. Landschaftsmaler, Karnevalist, Liedtexter, Redner und Vortragskünstler (1816 Koblenz bis 1893 Koblenz), Mitglied der Koblenzer Maler- und Künstlerdynastie Hartung, Sohn des Malers und Kunstschreiners Heinrich Hartung I. (ca. 1785–1849), möglicherweise um 1840 kurzzeitig Schüler der Elementarklasse der Düsseldorfer Akademie, unterhielt Freundschaft zu Franz von Lenbach und Kaspar Heising, befreundet mit dem Industriellen Hugo von Stumm, den er auf ausgedehnten Reisen begleitete, unter anderem 1875 nach Ägypten und in die Sahara, Mitglied des Karnevalsvereins "Courant", Mitglied der Koblenzer Casino-Gesellschaft, der Künstlervereinigung "Allotria" sowie 1856–1867 Mitglied der Gesellschaft "Im Stübchen", trat 1874 als Librettist der im Koblenzer Stadtheater aufgeführten Operette "Der Ritter im Orient" in Erscheinung, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Brauksiepe, AKL, Rheinland-Pfälzische Personendatenbank, Coblenzer Heimatblatt 3.1926, Stadtarchiv Koblenz, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3970
Limit: 20,00 €

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Carl Heinisch, Frühlingslandschaft

überflutete Bachaue mit im Wasser stehenden Laubbäumen im hellen Sonnenlicht, hierzu bemerkt Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." "... Mit Vorliebe malte er Landschaften aus Oberbayern und vom Bodensee. Mit seiner genauen Beobachtung der Licht- und Luftverhältnisse und der malerischen Auflösung der Form läßt er sich in den weiteren Umkreis der Diez-Schule einordnen, aber auch die Errungenschaften der Freilichtmaler integrierte er in sein Werk. ...", pastose impressionistische Malerei in grüntoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, um 1910, links unten undeutlich ligiert signiert "CAHeinisch", rückseitig handschriftliches Etikett "Karl Heinisch Landschaftsmaler geb. 1847 Neustadt Oberschlesien, gest. 1924 [sic.! – korrekt wäre 29.12.1923] z. München", im versilberten Stuckrahmen, Falzmaße ca. 20,5 x 30 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Adam Heinisch, auch Karl Heinisch, dt. Landschafts- und Genremaler (1847 Neustadt an der Prudnik in Ober-Schlesien [Nové Město] bis 1923 München), Vertreter der Münchner Schule, ab 1870 Studium an der Münchner Akademie, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, von 1879–1913 fast jährlich Beteiligung an den Jahresausstellungen im Glaspalast in München, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Bremen und Berlin, tätig in München, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Goldstein, Dressler, Boetticher, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3971
Limit: 120,00 €

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Johann Julius Heinsius, attr., Damenportrait

klassizistisches Brustbildnis einer auf einem Fauteuil sitzenden Frau mittleren Alters, im mit Spitzen und Perlen besetzten freizügigen Kleid im Halbprofil, mit Diadem im Haar und einen Brief in der Hand haltend, lasierende Portraitmalerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Leinwand, Ende 18. Jh., links oben signiert "Heinsius pinxit.", die beiden gleich signierenden Brüder Johann Ernst Heinsius und Johann Julius Heinsius werden in ihren Werken oft verwechselt, allerdings schreibt Walther Scheidig "H. [Johann Julius Heinsius] scheint seine Bildnisse stets auf der Vorderseite zu signieren, meist auch zu datieren. Er signiert ... in der Spätzeit „heinsius“ mit Minuskel-h.", doubliert, Altersspuren, schön im alten Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 65 x 54,5 cm. Künstlerinfo: nannte sich in Frankreich auch Jean Jules Heinsius, dt. Portrait- und Miniaturmaler (1740 Hildburghausen bis 1812 Orléans), jüngerer Bruder des Malers Johann Ernst Heinsius (1731-1794), begleitete 1752 seinen Vater, den Maler Johann Christian Heintz, in die Niederlande, 1767 Mitglied der „Confrérie“ in Den Haag, bis 1779 wechselnde Aufenthalte in Utrecht, Lille, Douai und Rouen, ab 1779 in Paris ansässig und zum "premier peintre de Mesdames [dt.: Erster Maler der Damen]" der Töchter König Ludwig XV. ernannt, nach Ausbruch der Französischen Revolution 1789 Übersiedlung nach Orléans, später zur Kaiserzeit unter Napoleon Bonaparte zeitweise wieder in Paris tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Walther Scheidig in "Deutsche Biographie", Bénezit, Nagler und Internet.

Katalog-Nr.: 3972
Limit: 1200,00 €

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Andreas Herrenburg, Sommerliche Rast am Bachufer

Wanderer unter Laubbäumen am Seeufer rastend, mit Fernblick über See, vor steil aufragender alpiner Gebirgskulisse mit schneebedeckten Gipfeln, gering pastose Landschaftsmalerei mit teils breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1880, rechts unten signiert "A. Herrenburg", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Andreas von Herrenburger, dt. Landschafts- und Architekturmaler, Orientalist und Kunstsammler (1824 Berlin bis 1906 Berlin), studierte in Berlin bei Karl Eduard Biermann, weitergebildet in München, Studienreisen durch Deutschland, Frankreich und Italien, 1845 Studienreise nach Griechenland, hier Erforschung der griechischen Altertümer im Auftrag von König Otto, 1846 Leiter einer künstlerischen und wissenschaftlichen türkischen Expedition nach Kleinasien, Palästina, Syrien und Persien, lebte anschließend zeitweise auf Zypern, 1847 Reise nach Ägypten, Nubien und den Abessinien, 1848 Rückkehr über Italien, Paris und England nach Berlin, erhielt Gemäldeaufträge von Alexander von Humboldt und König Friedrich Wilhelm IV., anschließend Münchenaufenthalt und Kontakt zu Moritz von Schwind und Bonaventura Genelli, hier Zusammenarbeit mit Friedrich Voltz, 1855 Übersiedlung nach Dresden, unternahm weitere Studienreisen, unter anderem nach Norwegen, Schweden und Italien, beschickte unter anderem die Ausstellungen der Akademien Berlin, München und Dresden und den Münchner Glaspalast, 1855 und 1867 vertreten auf der Pariser und 1873 auf der Wiener Weltausstellung, Ehrung durch Sultan Abdülmecid I. mit dem Titel eines Bei und dem Mecidiye-Orden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger und Internet.

Katalog-Nr.: 3973
Limit: 180,00 €

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Oscar Herschend, "Sumpflandschaft"

kahle Bäume am Ufer eines Tümpels in abendlicher, stark bewölkter Herbstlandschaft im Dämmerlicht, stimmungsvolle, gering pastose Landschaftsmalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Mahagoniholzplatte, rechts unten signiert und datiert "O. Herschend 1882", rückseitig aufgeheftete neuzeitliche Info zum Gemälde, Craquelure, restauriert, im alten Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 36 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Oskar Herschend, dänischer Maler (1853 Landsitz Herschendsgave bei Skanderborg bis 1891 Landsitz Herschendsgave bei Skanderborg), zunächst Lehre zum Maurer, studierte 1870-74 Architektur an der Akademie Kopenhagen, wandte sich dann jedoch zur Landschafts- und Marinemalerei, Studienaufenthalte in Göteborg, Uddevalla und Paris, beschickte 1880-88 die Ausstellungen auf Schloss Charlottenborg in Kopenhagen und 1883-88 vertreten auf der Nordischen Kunstausstellung in Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Weilbach, Karl Madsen "Skagens Malere", Laura Jacobsen "Søllerød, gesehen mit dem Auge eines Malers" und Internet.

Katalog-Nr.: 3974
Limit: 200,00 €

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