Skulpturen & Bronzen

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Ernst Seger, Erwachende

1. Hälfte 20. Jh., auf der Plinthe signiert E. Seger, Gießereimarke W.N. (Gießerei Wilhelm Nürnberg Berlin), Bronze dunkel patiniert, weiblicher Akt, sich nach dem Erwachen genüsslich streckend, auf leicht oblonger, ovaler Plinthe, reinigungsbedürftig, etwas gestaucht, Sockel ergänzt, H Bronze 35 cm, H gesamt 38,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender schlesischer Bildhauer (1868 in Neurode bis 1939 Berlin), u.a. Schüler von Christian Behrens, 1893/94 Mitarbeit im Atelier von August Rodin in Paris, danach gründete er sein eigenes Atelier in Berlin, ab Ende des 19. Jh. erhielt er erste größere Aufträge für Denkmäler und erreichte um 1900 vor allem durch seine Jugendstil-Bildhauerarbeiten, hierbei vor allem durch seine Mädchenakte, Popularität, 1938 war er mit drei Bronzen auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Münchner Haus der Deutschen Kunst vertreten. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3425
Limit: 180,00 €

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Henri Chapu, Relief Allegorie der Weisheit

um 1900, signiert H. Chapu., Gießerstempel Thiebau Freres Fondeurs Paris, Bronze braun patiniert, historisierende, allegorische Darstellung der Weisheit, Wissenschaft und Literatur als weibliche, von Tüchern mit elegantem Faltenwurf umgebene Figur, auf einer Stufe sitzend, in der Hand eine Schriftrolle, zu ihren Füßen ein Stapel Bücher mit Schreibfeder, hinter ihrer Schulter ist eine Büste der Pallas Athene als Göttin der Weisheit, der Künste und der strategischen Klugheit, auf Marmorsockel, rückseitig Montagespuren, Plakette fehlt, Altersspuren, H Relief 15,5 cm, H gesamt 18 cm. Künstlerinfo: französischer Bildhauer und Medailleur (1833 Le Mée-Sur-Seine/Seine-et-Marne bis 1891 Paris), studierte an der Ecolé des Beaux Arts unter James Pradier und Francisque Duré sowie Leon Cogniet, gewann den Prix de Rome, bereiste Italien, lehrte an der Academie Julianne. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3426
Limit: 150,00 €

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Prof. Victor Heinrich Seifert, "Trinkende"

um 1900, auf der Plinthe signiert V. Seifert. fec., Bronze gegossen und hellbraun patiniert, eleganter Mädchenakt mit lockerem Haarknoten, aus einer Schale trinkend (diese fehlt), auf kleiner runder Plinthe, auf hohen, oben oktogonal facettierten Marmorsockel montiert, dieser bestoßen, eine Gussnaht an der Schulter offen, Altersspuren, H Bronze 36 cm, H gesamt 50 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer (1870 Wien bis 1953 Berlin), wurde als Sohn des Garteninspektors Franz Seifert und der Franziska Seifert geboren, besuchte Schulen in Wien und München, Studium am Kunstgewerbemuseum sowie der Berliner Kunstakademie, Schüler von Ernst Herter, Ludwig Manzel und Peter Breuer, unternahm Studienreisen nach Paris, Italien, Brüssel und London, Dresslers Kunsthandbuch, Band 2, Seite 945 weist ihn als Professor aus, 1930 wohnte er in Berlin W, Lietzenburger Straße 31, war Mitglied der Künstler-Genossenschaft und des Künstlervereins der Bildhauer, Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. sowie Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3427
Limit: 390,00 €

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Georg Muth, Bäuerin nach der Feldarbeit

datiert (18)96, signiert fec.(it) G. Muth 96., Geg. A-G. Schaeffer & Walcker. Berlin., Bronze braun patiniert, Darstellung einer jungen Bäuerin im Kleid, mit Schürze und Kopftuch, in den Händen ihre Schuhe und einen Rechen über der Schulter tragend, auf kleiner runder Plinthe, auf Marmorsockel mit abgeschrägten Oberkanten montiert, dieser bestoßen, ein Zahn des Rechens fehlt, H Bronze 47 cm, H gesamt 50 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer (1859 Leipzig bis ?), Ausbildung an der Leipziger Akademie unter Melchior Anton zur Straßen, schuf mehrere architektonische Gestaltungselemente, insbesondere an Kirchen. Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG.

Katalog-Nr.: 3428
Limit: 600,00 €

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Claude Michel Clodion, figürlicher Tafelaufsatz

Ende 19. Jh., unleserlich signiert, Bronze braun patiniert, auf kleiner naturalistischer Felsenplinthe stehender Putto, im Arm eine Schale tragend, diese aus gepresstem und gekniffenem Uranglas, auf getrepptem und gekehltem Sockel aus Granatserpentin, dieser mit kleinen Chips, Glas ebenfalls mit kleineren Chips, Bronze restauriert, H gesamt 37 cm, H Skulptur 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Claude Michel “Clodion”, französischer Bildhauer (1738 Nancy bis 1814 Paris), lernte bei seinem Onkel Lambert Sigisbert Adam und bei Jean-Baptiste Pigalle, erhielt den “grand prix de sculpture” und arbeitete unter anderem in Rom für den Herzog de La Rochefoucauld, für Katharina II. sowie für den französischen König Ludwig XVI. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3429
Limit: 180,00 €

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Paar kleine Putten-Büsten

Ende 19. Jh., unsigniert, Bronze dunkelbraun patiniert, lachender und weinender Putto als Büsten auf getrepptem und gekehltem Postamentsockel, Patina berieben, H je ca. 11 cm.

Katalog-Nr.: 3430
Limit: 240,00 €

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Hans Everding, Männerakt nach dem Bade

datiert 1875, teils schwer leserlich signiert Hans Everding fec. Juli 1875, undeutliche Stempelmarke, Metallguss dunkel patiniert, stehender Akt eines jungen Mannes, den Körper zur Seite geneigt und mit einem Tuch sein Bein hinabgleitend, auf flacher Plinthe mit eckiger Vorder- und gerundeter Hinterseite, Patina mit Ausblühungen, H 70 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer (1876 Gelsenkirchen bis 1914 Kassel), Studium an der Kasseler Akademie sowie bei Carl Begas in Berlin, 1899 Träger des Großen Staatspreises der Berliner Akademie, langjähriger Aufenthalt in Rom, dort 1910 Auszeichnung mit dem Preis Müller der Accademia di S. Luca, beschickte u. a. die Große Berliner Kunstausstellung 1896 (prämiert) und 1898, die Weltausstellung Paris 1900 sowie Venedig 1899, schuf bedeutende Denkmäler in Kassel und Bonn, Quelle: Thieme-Becker, Kunstchronik, Die Kunst, Die Kunstwelt.

Katalog-Nr.: 3431
Limit: 2800,00 €

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Bernhard Hoetger, Sämann

Anfang 20. Jh., auf der Plinthe signiert B. Hoetger, Gießerstempel Eug. Blot Paris, Bronze dunkelbraun patiniert, expressionistische Darstellung eines Bauern, in bewegter Formensprache und fast grob wirkender Linienführung wird der kraftvolle, jedoch von der schweren Arbeit leicht gebeugte Körper eines säenden Bauern auf unregelmäßiger Plinthe dargestellt, der sein Saatgut vor dem Bauch in ein Stück Stoff gehüllt trägt, etwas berieben und minimal grünspanig, H 15 cm. Quelle: Bernard Hoetger – Skulptur, Malerei, Design, Architektur, Hauschild, 1998. Künstlerinfo: dt. Bildhauer (1874 Hörde bis 1949 Interlaken), Maler und Kunsthandwerker, 1888–1892 Bildhauerlehre, später Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1900–1907 Aufenthalt in Paris, wo er sich vom Werk A. Rodins beeinflussen ließ, 1911 Berufung in die Darmstädter Künstlerkolonie. Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG.

Katalog-Nr.: 3432
Limit: 1600,00 €

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Bernhard Hoetger, Bauer mit Spaten

Anfang 20. Jh., auf der Plinthe signiert B. Hoetger, Gießerstempel Eug. Blot Paris, Bronze dunkelbraun patiniert, expressionistische Darstellung eines Bauern, in bewegter Formensprache und fast grob wirkender Linienführung wird ein zum Boden greifender, auf seinen Spaten gestützter Landarbeiter auf naturalistisch anmutender Plinthe dargestellt, trotz stark reduzierter Form und dem Weglassen jeglicher Details vermittelt die Skulptur eindrucksvoll den kraftvollen, jedoch gebeugten Körper und dessen kräftezehrende Arbeit, etwas berieben, H 9 cm. Quelle: Bernard Hoetger - Skulptur, Malerei, Design, Architektur, Hauschild, 1998. Künstlerinfo: dt. Bildhauer (1874 Hörde bis 1949 Interlaken), Maler und Kunsthandwerker, 1888-1892 Bildhauerlehre, später Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1900-1907 Aufenthalt in Paris, wo er sich vom Werk A. Rodins beeinflussen ließ, 1911 Berufung in die Darmstädter Künstlerkolonie. Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG.

Katalog-Nr.: 3433
Limit: 1600,00 €

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Peter Breuer, Ikarus

Anfang 20. Jh., auf der Plinthe signiert Peter Breuer, Gießerstempel Lauchhammer Bildguss, gestempelte Nummer 221, Bronze braun patiniert, verkleinerte Version des von Breuer im Gedenken an Otto Lilienthal entworfenen Denkmals (1914), welches in Berlin-Steglitz errichtet wurde und an den deutschen Aviatiker erinnert, dem ab 1891 als erstem Menschen erfolgreich und wiederholt Gleitflüge mit einem Flugzeug gelangen und der am 10. August 1896 an den Folgen eines Absturzes, aufgrund einer thermischen Unregelmäßigkeit, verstarb, Darstellung des Jünglings Ikarus aus der griechischen Sage mit an den ausgebreiteten Armen befestigten Flügeln, auf quer gerichteter, oblonger Plinthe, auf flachem Sockel aus Zöblitzer Granatserpentin, dieser mit winzigen Eckblessuren, sonst altersgemäß gut erhalten, H Bronze 16 cm, H gesamt 17,5 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer und Medailleur (1856 Köln bis 1930 Berlin), Lehre zum Steinmetz in Köln, ab 1874 an der Münchener Kunstakademie, danach bei Heinrich Hoffmeister in Berlin, 1878 Studium in Berlin bei Fritz Schaper, unterrichtete seit 1896 als Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Berlin-Charlottenburg, der heutigen Akademie der Künste, ab 1898 Mitglied der Königlichen Akademie der Künste, 1894 kleine Goldmedaille auf der Großen Berliner Kunstausstellung, 1897 große Goldmedaille. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3434
Limit: 360,00 €

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Théophile François Somme, Adlerjagd

Anfang 20. Jh., undeutlich signiert, Bronze in Kaltbemalung staffiert, Darstellung eines jungen Mannes als Halbakt, heroisch an einer Felswand einen Adler jagend, Rückwand mit Metallplatte verschlossen, nicht komplett, einige Gussnähte gelockert, H 58 cm. Künstlerinfo: französischer Bildhauer (1871 Nancy bis 1952 Sucy-en-Brie), künstlerische Ausbildung nicht im Detail überliefert, Leben und Wirken als französischer Bildhauer des Jugendstils/Art déco, Mitglied des Salon des Artistes Français in Paris seit 1899, regelmäßige Ausstellungsteilnahmen mit Anerkennungen (u. a. Silbermedaille 1924, Goldmedaille 1925 und Goldmedaille auf der Exposition Internationale 1937). Quelle: Bénézit/ArtLorrain, askART.

Katalog-Nr.: 3435
Limit: 330,00 €

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Nachguss der Dixi-Kühlerfigur Kentaur

Entwurf August Sauermilch um 1920, Metallguss in Kaltbemalung staffiert, nach der bekannten Kühlerfigur der Dixi-Automobile Eisenach, die Ende der 1920er Jahre durch BMW aufgekauft wurde, auf Alabastersockel, dieser mit Kerben, Patina teils berieben und etwas blasig?, H Skulptur 14 cm, H gesamt 17 cm.

Katalog-Nr.: 3436
Limit: 120,00 €

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Carl Stock attr., Siegfried mit Lindwurm

um 1930, unsigniert, Holz geschnitzt und dunkelbraun gebeizt, heroische Darstellung des Schmieds Siegfried, den Hammer an seine Brust gepresst, zu seinen Füßen sich der Drache aus der Nibelungensage windend und Feuer spuckend, rückseitig alte Montagespuren, kleine Bereibungen und zwei winzige Fehlstellen, H 71 cm.

Katalog-Nr.: 3437
Limit: 200,00 €

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Arno Breker, "Die Sinnende"

1980, signiert und datiert, nummeriert 329/999, Gießerstempel venturi arte, Bronze braun und grün patiniert, auf den Unterschenkeln sitzender weiblicher Akt, die Arme beide sinnend vor die Stirn gelegt, auf kleiner Plinthe, auf Marmorsockel montiert, partiell etwas grünspanig, H Bronze 36 cm, H gesamt 38 cm. Beigegeben: V. G. Probst, Das Bildnis des Menschen, Berlin, 1981, dort abgebildet mit Nr. 20 f.. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker (1900 Elberfeld bis 1991 Düsseldorf), zunächst Steinbildhauerlehre und Besuch der Kunstgewerbeschule Elberfeld, studierte von 1920–25 an der Düsseldorfer Akademie bei Hubert Netzer, 1927–33 in Paris ansässig, 1933 Rompreis und achtmonatiger Aufenthalt an der Deutschen Akademie Rom (Villa Massimo), 1937–45 Professur für Bildhauerei an der HBK Berlin, unter anderem tätig in Wemding, Paris und Düsseldorf, Quelle: Vgl. Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG., Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3438
Limit: 1800,00 €

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Denis, Tänzerin "Folie" für Max Le Verrier

um 1930, auf der Plinthe signiert Denis, ausgeführt von der Gießerei Max Le Verrier, Metallguss dunkelgrün patiniert, Akttänzerin in der zurückgenommenen Formensprache des Art déco, auf einem Bein stehend, das andere Bein angezogen und ihr Tuch elegant mit ausgebreiteten Armen schwingend, auf Marmorsockel montiert, Oberschenkel mit Kratzer, H Skulptur 23,5 cm, H gesamt 28 cm.

Katalog-Nr.: 3439
Limit: 180,00 €

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Prof. Arno Breker, "Sinnende"

1979, signiert A. Breker, Gießerstempel Venturi Arte, Nummerierung 140/300, Bronze grün patiniert, kniender weiblicher Akt, sich nach hinten auf eine Hand stützend, einen Arm über den Kopf erhoben, partiell gering berieben, H 26 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker (1900 Elberfeld bis 1991 Düsseldorf), zunächst Steinbildhauerlehre und Besuch der Kunstgewerbeschule Elberfeld, studierte von 1920–25 an der Düsseldorfer Akademie bei Hubert Netzer, 1927–33 in Paris ansässig, 1933 Rompreis und achtmonatiger Aufenthalt an der Deutschen Akademie Rom (Villa Massimo), 1937–45 Professur für Bildhauerei an der HBK Berlin, unter anderem tätig in Wemding, Paris und Düsseldorf, Quelle: Vgl. Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG., Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3440
Limit: 2400,00 €

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Ferdinand Preiss, Tafelaufsatz

um 1900, signiert F. Preiss, Bronze hell patiniert, Elfenbein feinst beschnitzt sowie Schale und Stand aus hellgrünem Onyx, von drei Jugendstilmädchen getragene Schale auf säulenartigem Schaft, mit verschlungenen Verzierungen, winzige Altersspuren und Trocknungsrisse, H 18 cm, D 22,5 cm, beigegeben Cites-EG-Bescheinigung. Quelle: B. Catley, Art déco and other Figures, S. 277, dort ähnlich. Künstlerinfo: Johann Philipp Ferdinand Preiss (1882 Erbach bis 1943 Berlin), bedeutender dt. Bildhauer und Elfenbeinschnitzer, Schüler von Phillipp Willmann, Studienreisen nach Mailand, Rom und Paris, tätig in Berlin, dort Gründung der eigenen Firma Preiss & Kassler, deren Kollektion anfangs Kleinplastiken aus Elfenbein, unter anderem Kinderstatuetten und Skulpturen, umfasste, ab 1910 entstanden die ersten Kombinationsplastiken aus Bronze mit Elfenbein. Quelle: Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach, Von Jugendstil bis Art déco, S. 121, Preiss, Ferdinand.

Katalog-Nr.: 3441
Limit: 6000,00 €

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Paul Phillippe, Chryselephantin Violinistin

1925, signiert Phillippe., Gießermarke R. u. M. für Rosenthal & Maeder Berlin, Bronze polychrom in Kaltbemalung gefasst, Kopf, Hände, Violine und Bogen feinst beschnitzt aus Elfenbein, minimal abstrahierte Darstellung einer auf Stufen sitzenden Violinistin in weich fallendem Kleid, mit in sich gekehrtem Blick ihr Instrument spielend, auf mehrteiligem Marmorsockel mit gekehlter Oberkante, altersgemäß gut erhalten, beigegeben CITES-EG-Bescheinigung, H Bronze 30 cm, H gesamt 35 cm. Künstlerinfo: französischer Bildhauer und Maler (1870 Thorn/Polen bis 1930 Paris), studierte an der königlichen Akademie der Künste in Berlin, zog dann nach Paris und lebte dort in der Künstlerkolonie Les Fusains, war ein Schüler von Antonin Larreux, beschickte 1902-09 zahlreiche Pariser Salons der Société des Artistes Français. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3442
Limit: 2400,00 €

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Prof. Odoardo Fantacchiotti, Büste eines Engels

verso signiert, Prof. O. Fantacchiotti, Schriftzug Made in Italy, Carrara-Marmor, das lebensgroße Original als Engel mit Flügeln wurde 1848 für den Hauptaltar der Kathedrale St. Peter in Chains geschaffen und vom Erzbischof von Cincinnati gestiftet, es wird heute im Cincinnati Art Museum ausgestellt, hier spätere verkleinerte Brustdarstellung dieses Engels mit kurzem lockigen Haar und idealisiertem Gesicht, altersgemäß gut erhalten, H Büste 45 cm, H gesamt 48 cm. Künstlerinfo: italienischer Bildhauer (1811 Rom bis 1877 Florenz), künstlerische Ausbildung an der Accademia di Belle Arti in Florenz bei Stefano Ricci und später bei Aristodemo Costoli, Leben und Wirken als italienischer Bildhauer des späten Neoklassizismus mit Professur an der Florentiner Kunstakademie und öffentlichen Aufträgen im 19. Jahrhundert, Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Auszeichnungen für seine Arbeiten im In- und Ausland, Quelle: Wikipedia, Grokipedia, Bazzanti Art Gallery.

Katalog-Nr.: 3443
Limit: 5400,00 €

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nach Francesco Laurana, Büste Neorenaissance

Ende 19. Jh., unsigniert, am Boden undeutlich gestempelt "...Friedrich Kraft Grav v...", Stuck, farbig gefasst und vergoldet, Brustdarstellung einer Renaissancedame, die in der Wissenschaft häufig als Darstellung der Ippolita Maria Sforza gehandelt wird, das originale Werk wurde im 2. Weltkrieg beim Beschuss von Berlin beschädigt und die Teile befinden sich in verschiedenen Museen in Moskau und Berlin, ein bekannter Abguss befindet sich derzeit im Victoria & Albert Museum in London, kleine Farbverluste und etwas reinigungsbedürftig, H 27 cm.

Katalog-Nr.: 3444
Limit: 20,00 €

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Büste einer Venus

um 1900, verso gestempelt "...München" mit geritztem Namenszug Albrecht, Stuck, cremefarben und grau gefasst, Brustdarstellung eines weiblichen Akts mit geknotetem, und von Haarbändern gehaltenem Haar, auf Postamentplinthe, restauriert, kleinere Farb- und Substanzverluste, H 42 cm.

Katalog-Nr.: 3445
Limit: 20,00 €

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Antikenrezeption Büste der Livia Drusilla

um 1800, unsigniert, Carrara-Marmor, Rezeption nach einer Darstellungen der jungen Livia Drusilla, der 3. und bis zu seinem Tode angetrauten Ehefrau des ersten römischen Kaisers (Gaius Octavius) Augustus, die nach einem Original aus Basalt von ca. 31 v. Chr. geschaffen wurde, das sich heute im Louvre in Paris befindet, auf Marmorsockel, dieser mit aufgelegten, durchbrochen gearbeiteten, floralen Kartuschen aus Bronze mit Täubchen verziert, Altersspuren, Sockel mit winzigen Verlusten, H Büste 42 cm, H gesamt 51 cm.

Katalog-Nr.: 3446
Limit: 420,00 €

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Arthur Selbmann, "Die Badende"

Anfang 20. Jh., seitlich signiert Selbmann, Marmor, bogenförmiges Relief eines weiblichen Akts mit langem, über den Rücken fallendem Haar, sich nach dem Bade in ein Tuch wickelnd, auf Marmorsockel, geringe Altersspuren und ein kleiner Materialfehler im Haar der Frau, Sockel mit kleinen Eckblessuren, H Relief 37,5 cm, H gesamt 42 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer (1874 Dresden bis 1946 Reichenbach), studierte an der Dresdner Kunstakademie unter Johannes Schilling, bereiste 1889 Rom, ab 1900 freischaffend tätig in Dresden, 1910–12 fertigte er zwei der 16 überlebensgroßen Sandsteinfiguren, die den Dresdner Rathausturm zieren ("Frömmigkeit" und "Barmherzigkeit") sowie das König-Albert-Denkmal in Zittau und 1920 die Marmorbüsten "Mozart" und "Beethoven" für die Ehrengalerie in der Semperoper, bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 verlor er seine Wohnung sowie sein Atelier. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3447
Limit: 600,00 €

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Guiseppe Bessi, "Modestia"

um 1900, verso signiert Prof. G. Bessi, recto bezeichnet Modestia, Alabaster, mehrfarbig, Brustdarstellung einer Jugendstilschönheit mit geknotetem Haar und ornamental gemustertem Gewand, den Blick sittsam zu Boden gerichtet, auf oblongem Sockel, winzigste Verluste und Altersspuren, H gesamt 40 cm. Künstlerinfo: italienischer Bildhauer (1857 Volterra bis 1922 ebenda), Besuch der Kunstschule Volterra unter Paride Bagnolesi, Studium an der Akademie der Schönen Künste in Florenz unter Augusto Rivalta, ab 1872 zurück in Volterra, 1879 Gründung einer eigenen Werkstatt, sein Schwerpunkt lag bei der Verarbeitung von Alabaster, Marmor und Onyx, obwohl er auch mit Bronze arbeitete, 1891–1910 Direktor der Kunstschule in Volterra, wo er bis zu seinem Tod lehrte, seine Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt und sind sehr begehrt, sie werden in Museen weltweit gezeigt. Quelle: Wikipedia Italien.

Katalog-Nr.: 3448
Limit: 280,00 €

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nach Jean-Baptiste Pigalle, Mädchenbüste

20. Jh., unleserlich signiert und gestempelt Made in Italy?, Terrakotta, farbig gefasst, Brustdarstellung eines jungen Mädchens mit geflochtenem Haar, Oberfläche herstellungsbedingt rau, Farbfassung berieben, H 30 cm.

Katalog-Nr.: 3449
Limit: 80,00 €

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