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Katalog-Nr. 3680

Homanns Erben, Kupferstichlandkarte Harz

oben rechts in mit Rollwerk verzierter Kartusche bezeichnet "Delineatio aurae Sterilitatis ... Hercinae Metalliferae ... Homannianorum Heredum...", links unten prachtvolle Legende, Darstellung eines Teils des Harzes zwischen Goslar im Norden, Schierke im Osten, Lauterberg im Süden und Oldershausen im Westen, kolorierter Kupferstich, Mitte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, Quetschfalte durch Druckvorgang, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 56 cm. Info: Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Limit:
80,00 €
Zuschlag:
160,00 €

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