Leo von Welden, Ehepaar Fliegerhauptmann Auer
Brustbildnis eines mit Orden (Eisernes Kreuz 1. Klasse, Flugzeugführerabzeichen, große Ordensspange etc.) dekorierten Militärs in Paradeuniform und weißem Hemd, Fliege sowie weißer Weste, als Gegenstück Brustbildnis einer eleganten jungen Frau mit Perlenkette, im schulterfreien schwarzen Kleid, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Malplatte, je rechts oben signiert und datiert "Welden [19]44", auf der Rückseite des Damenportraits Pferde- und Figurenstudien, Dedikation des Künstlers "Zum 22. Aug. [August] für Edmund, Charlotte" sowie umfangreiche Infos zu den Dargestellten "Bildnis Charlotte Auer geb. Baumann * München 14.6.[19]25, Ehefrau d. ...Fliegerhauptmanns Edmund Auer - gemalt in Bad Aibling (Flughorst) im Kriegsjahr 1944, August" nebst karikiertem Flugzeug und Fallschirm, Altersspuren, als Pendants in Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße je ca. 65 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1899 Paris bis 1967 Bad Feilnbach), studierte 1913-14 an der Académie Julian in Paris, mit Ausbruch des 1. Weltkriegs Internierung und 1915 Übersiedlung nach München, 1919-20 Schüler der Malschule von Heinrich Knirr in München, 1920-25 Studium an der Akademie München bei Angelo Jank, Peter von Halm und Adolf Schinnerer, 1925-41 freischaffend in Trudering bei München, zeitweise Arbeit für die Zeitschrift "Jugend", ab 1941 Kriegsdienst, 1943 Vernichtung eines Großteils seines Werks bei Bombenangriff und Übersiedlung nach Bad Aibling, nach Kriegsende und -gefangenschaft Rückkehr nach Bad Aibling, Mitglied der „Gruppe 51“, 1952 Umzug nach Bad Feilnbach in Oberbayern, unternimmt jährliche Studienreisen, unter anderem nach Italien, Griechenland und Frankreich, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Vereins für Originalradierung, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.