Friedrich Reimann, Wasservögel im Schilf
majestätischer Purpurreiher und zwei Ohrentaucher im Prachtkleid, auf einem sonnenbeschienenen See im dürren Schilf, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Hartfaserplatte, 1970er Jahre, links unten signiert und ortsbezeichnet "F. Reimann Zeulenroda - Thür. [Thüringen]", original in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912-15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915-17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917-18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der II. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920-22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938-44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942-46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.