Gemälde

Lot-No. 4163

Sepp Meindl, "Mühle an der Teisnach"

herbstliche Landschaft mit Mühlengebäude am Mühlteich, im effektvollen Sonnenlicht, lasierende, teils gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in stark kontrastierender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "S. Meindl [19]61", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet und betitelt "Sepp Meindl, Mittenwald, Ludwig Murrstr. 5 – »Mühle an der Teisnach«" sowie "Künstlerbund »Isar« e.V. Bad Wörishofen.", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Josef Meindl, dt. Landschafts-, Portrait- und Stilllebenmaler sowie Graphiker (1892 München bis 1967 Mittenwald), Lehre und bis 1921 Tätigkeit im Bankberuf, studierte parallel 1913–14 an der Münchner Akademie bei Peter von Halm, 1918–19 Atelierschüler von Carl von Marr, ab 1920 Vorstandsmitglied im Feldgrauen Künstlerbund und 1927–33 Vorsitzender des aus vorigem Verein hervorgegangenen Künstlerbundes München, ab 1922 Mitglied der Gerhardinger-Gruppe der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1927 Mitglied der "1927er Gruppe", Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, ab 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1948 Vorsitzender des Künstlerbundes Mittenwald, beschickte bereits vor seinem Studium an der Münchner Akademie 1913 den Münchner Glaspalast, 1922–66 regelmäßig vertreten auf den Münchner Jahresausstellungen, 1938–44 mit 28 Werken auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München vertreten, um 1942 wohl Kriegsdienst in der Ukraine, tätig in München, zwischen 1913 und 1921 erwähnt in Marienstein/Waakirchen, während des 2. Weltkriegs Umzug nach Mittenwald, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Anke Gröner »Ziehet die Bahn durch deutsches Land«, Glaspalastkataloge, Ausstellungskartei Große Deutsche Kunstausstellung 1937–44 und Internet.

Limit:
120.00 €

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