St. Antonius von Padua mit Christuskind
Bildnis des Heiligen und Kirchenlehrers Antonius von Padua (geboren als Fernandus um 1195 bis 1231 Arcella bei Padua) im Habit des Franziskanerordens mit Lilienzweig, Bibel und dem Christuskind im Arm, der bereits zu Lebzeiten verehrte Kirchenmann wurde auf Verlangen der Gläubigen bereits ein Jahr nach seinem Tod durch Papst Gregor IX. heilig gesprochen, er wurde in der Folge einer der bedeutendsten "Volksheiligen", auch weil einige Patronate von Antonius dem Großen (ca. 251–356) auf ihn übergingen, er war Schutzpatron zahlreicher Städte wie Padua, Lissabon, Paderborn, Hildesheim und anderer, er ist bis heute universeller Schutzpatron der Bäcker, Schweinehirten, Reisenden, Sozialarbeiter, Bergleute, Frauen, Kinder, der Eheleute, Armen, Verliebten, Pferde und Esel und wurde gegen die Pest, Unfruchtbarkeit, Schiffbruch, Fieber, Viehkrankheiten und Kriegsnot angebetet, er sollte bei der Partnersuche helfen und wurde zum Auffinden verloren gegangener Dinge angebetet, was ihm in Bayern den liebevollen Spitznamen "Schlampertoni" einbrachte, gering pastose barocke Malerei mit schönem Licht, Öl auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, unten fragmentarische Bezeichnung "S. Antonius ... Padua", doubliert, Erhaltungsmängel, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 33,5 cm.