Sächsische Künstler

Lot-No. 3837

Alfred Hofmann-Stollberg, Ansicht Meißen

sommerlicher Blick vom erhöhten Standort, elbabwärts über den Fluss mit Dampfer, zum Burgberg mit Albrechtsburg und Dom, expressive Pastellzeichnung mit flirrendem Strich auf Karton, links unten teils vom Falz verdeckt monogrammiert und datiert "Ho.-St. [19]30", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), welcher mit Paul Miller und Kurt Arnold Findeisen die Zeitschrift "Das Vogtland und seine Nachbargebiete" herausgab, an der auch Alfred Hofmann-Stollberg mitwirkte, Altersspuren, hinter Glas in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 48 x 68,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alfred Hofmann, irrtümlich auch Hoffmann, nannte sich ab 1910 "Alfred Hofmann-Stollberg", dt. Kunsterzieher, Maler, Illustrator und Graphiker (1882 Oberplanitz bei Zwickau bis 1962 Dresden), 1898-1903 Ausbildung zum Kunsterzieher am Lehrerseminar Schneeberg, 1906-10 Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Richard Guhr, 1910-29 Lehrer für Kunsterziehung am Lehrerseminar Stollberg im Erzgebirge, hier Ernennung zum Studienrat und Leiter einer Laienspielgruppe, 1929-44 Lehrtätigkeit in Dresden-Plauen, 1951 Erblindung, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Dresden-Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Rochhaus "Künstlerlexikon Erzgebirge" und Wikipedia.

Limit:
120.00 €

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