Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

Lot-No. 3690

Rudolf Bredow, "Bunte Krüge, Anemonen und Gurke"

Komposition aus bemalten Krügen, Blumen und Gemüse, kraftvolle, leuchtende Stilllebenmalerei, Aquarell über Graphit auf Bütten, rechts unten signiert "Bredow" und datiert "(19)63", auf der Rahmenrückwand handschriftlich bezeichnetes Etikett "Rudolf Bredow/"Bunte Krüge, Anemonen und Gurke III" 1963/Aquarell 48,5 x 58,5 cm/Werk Nr. A99 C 3700.–", leichte Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49 x 59,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Kunsterzieher, Modezeichner und Szenograph (1909 Berlin bis 1973 Bremen), studierte 1930–34 an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg bei Hans Orlowski, Harold Bengen und Max Kaus, 1935–40 freischaffend als Maler, Grafiker und Bühnenbildner für Film, Werbung, Mode und Theater in Berlin tätig, Freundschaft zu Bolislav Barlog und beeinflusst durch Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, belegte Zeichenkurse bei Max Kaus,1939 Parisreise, 1940–42 Kunst- und Zeichenlehrer in Berlin, 1942–45 Kriegsdienst und sowjetische Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, ab 1949 Lehrer für Kostümentwurf, Malen und Zeichnen an der Städtischen Fachschule für Textilindustrie und Mode, 1952–54 Zeichenlehrer an der Berufsschule Berlin-Neukölln, ab 1955 an privaten und staatlichen Schulen als Kunsterzieher tätig, unter anderem in Bad Sachsa 1955–56, Langeoog 1957–58, Hinterzarten 1959, Oberhausen 1961–64 und 1966–71, Bad Honnef 1964–66, Schloss Schwarzenberg 1971–73, seit 1973 Staatliche Niedersächsische Heimschule Esens/Ostfriesland, unternahm zahlreiche Studienreisen nach Paris, Korsika, Costa Brava, Spanien, Marokko, Frankreich, ins Tessin und jährliche Aufenthalte in Italien, zählt zu den Künstlern der „verschollenen Generation“, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Meißner/Tavernier „Rudolf Bredow 1909–1973 Expressionist aus Überzeugung“, Kürschners Graphikerhandbuch 1967, Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus – Malerei der Verschollenen Generation" und Wikipedia.

Limit:
180.00 €

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