Johann Baptist Homann, Karte Asien
erschienen bei Homanns Erben, in der unteren linken Ecke figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Asia secundum legitimas projectionis...Homannianorum Hered. A. 1744", Darstellung des Gebiets zwischen Spitzbergen im Norden, Neuguinea im Osten, Sumatra im Süden und Madrid im Westen, verzerrte, an die Optik eines Globus erinnernden Darstellung, teilkolorierter Kupferstich, mittig übliche Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) ca. 47 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.