an der Stadtmauer stehende Häuser mit Durchfahrt, Farbkreiden auf Papier und auf leichtem Karton montiert, um 1910–20, rechts unten in Blei signiert "Fritz Beckert", leichte Altersspuren, Maße Zeichnung ca. 30,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894–96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896 bis 1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier", die 1909 in der "Dresdner Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925–45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrats, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.
Lot-No.: 3807
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerliche Landschaft mit Bauerngarten im Vordergrund und am Horizont Schornstein der Nema in Netzschkau, vor blauem Himmel, farbintensive Landschaftsmalerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert "Fredo Bley" und datiert (19)87", auf der Rückseite betitelt "Blick auf den Nema Schornstein (bei Netzschkau) 1987" und bezeichnet "Fredo Bley Buchwald Vogtland", sehr gut erhalten, ungerahmt, Maße ca. 50 x 65,3 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3810
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €
farbintensiver Wald an leichtem Hang, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten ligiertes Monogramm und datiert "FB (19)73", Zweitverwendung der Hartfaserplatte, da rückseitig nicht passend betitelt, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3812
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €
dabei unfertiges Ölgemälde einer weiten vogtländischen Sommerlandschaft in abendlicher Stimmung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen (ohne Keile), um 2010, unsigniert, weiterhin zwei aquarellierte Kugelschreiberzeichnungen mit Hochgebirgslandschaften und eine aquarellierte Kugelschreiberzeichnung eines knorrigen Laubbaums, die Zeichnungen je signiert "Fredo Bley" und datiert "30. Juni 2010" bzw. "2010", beigegeben Broschüre mit Text der Vorbesitzerin mit Erinnerungen an Fredo Bley und der Geschichte der vier Arbeiten nebst Notizzettel zur Erwerbsgeschichte gehörig und Zeitungsartikel zur Broschüre, unterschiedliche Erhaltungszustände, Gemälde ungerahmt, die drei Zeichnungen im Bilderträger hinter Glas, Gemäldemaße ca. 60 x 80 cm, Zeichnungsmaße je ca. 30 x 20 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3813
Limit: 360.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerliche Erzgebirgslandschaft mit Blick von einer Anhöhe über das Tal der Zschopau zum Schellenberg mit dem kurfürstlichen Jagdschloss Augustusburg und der Pfarrkirche St. Petri, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Grosser [19]62", schön in Eichenleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 80 cm.
Lot-No.: 3814
Limit: 130.00 €, Acceptance: 0.00 €
charaktervolle, teils lachende Figuren in karger Landschaft, Tuschefeder über kräftigem, getöntem Papier, unter der Darstellung rechts von Hand signiert und datiert "Curt Großpietsch (19)71", rückseitig in Blei bezeichnet, gut erhalten, Blattmaße ca. 21 x 23,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905-11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911-14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914-19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930-33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3815
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
eindrucksvoller Zyklus aus ursprünglich sieben (sechs vorhanden) Tuschefederzeichnungen und eine Bleistiftzeichnung zur Thematik Vietnamkrieg, jedes Blatt handsigniert "Curt Großpietsch" und mit 1965 oder 1966 datiert, meist dem Alter entsprechend gut erhalten, Blattmaße max. ca. 33,5 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Leipzig bis 1980 Dresden), Mitglied der ASSO, Lehre als Lackierer im väterlichem Betrieb und parallel von 1905–11 Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1911–14 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Robert Sterl, Richard Müller und Oskar Zwintscher, hier Freundschaft mit Otto Dix und George Grosz, 1914–19 Soldat im 1. Weltkrieg, teils mit schweren Verletzungen, bis 1923 Fortsetzung des Studiums bei Otto Gußmann, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Die Schaffenden“, 1930–33 Mitglied der ASSO, ab 1933 Mitglied der NSDAP und ließ als Referent der Kunstkammer Dresden zahlreiche Unterlagen von Kollegen verschwinden und bewahrte sie dadurch vor Repressalien, nach 1945 als freischaffender Künstler in Dresden tätig, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3820
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerlicher Blick zum Auersberg und Sommerblumenstillleben, Aquarelle, um 1970–80, je signiert "S. Hauffe", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, geringe Erhaltungsmängel, Passepartoutausschnitt ca. 46,5 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Tier-, Jagd- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1923 Plauen bis 1997 Plauen), studierte 1937–41 an der Plauener Kunstschule bei Walther Löbering und Kurt Geipel, ab 1945 freischaffend, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen-Kauschwitz, Quelle: Vollmer, Eisold “ Künstler in der DDR”, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3822
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
biedermeierlich gekleidetes Paar auf sonnigem Weg in gebirgiger Sommerlandschaft, Aquarell, rechts unten signiert und datiert "Heinz Himmel 1953", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter schlichtem Passepartout und Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 41 cm.
Lot-No.: 3828
Limit: 60.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerliche alpine Hochgebirgslandschaft mit Bauernhaus und Kirchlein vor imposanter Bergkulisse, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen altes Etikett, hier undeutlich betitelt und signiert "»Gut aus Gierfeld [?]« Hofmann-Stollberg" und weitere Vorbesitzerannotationen, Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), welcher mit Paul Miller und Kurt Arnold Findeisen die Zeitschrift "Das Vogtland und seine Nachbargebiete" herausgab, an der auch Alfred Hofmann-Stollberg mitwirkte, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alfred Hofmann, irrtümlich auch Hoffmann, nannte sich ab 1910 "Alfred Hofmann-Stollberg", dt. Kunsterzieher, Maler, Illustrator und Graphiker (1882 Oberplanitz bei Zwickau bis 1962 Dresden), 1898–1903 Ausbildung zum Kunsterzieher am Lehrerseminar Schneeberg, 1906–10 Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Richard Guhr, 1910–29 Lehrer für Kunsterziehung am Lehrerseminar Stollberg im Erzgebirge, hier Ernennung zum Studienrat und Leiter einer Laienspielgruppe, 1929–44 Lehrtätigkeit in Dresden-Plauen, 1951 Erblindung, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Dresden-Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Rochhaus "Künstlerlexikon Erzgebirge" und Wikipedia.
Lot-No.: 3836
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
21 Blatt, meist Darstellung verschiedener Sehenswürdigkeiten von Bad Elster wie Theater und Gondelteich, meist Lithographien auf verschiedenen Papieren, um 1920, zwei Blatt von Hand signiert "Hermann Knothe", unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. 33 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1891 Leipzig bis 1961 Bad Elster), 1906–09 Lehre als Lithograph, 1909 zeitweise Zeichner im Leipziger Kunstverlag Eckert & Pflug, parallel 1907–09 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, später bei Carl Bantzer, Robert Sterl, Ferdinand Dorsch und Walter Tiemann in Dresden, Privatlehrer eines Sohnes König Friedrich August III. von Sachsen, ab 1915 Kriegsdienst und schwere Kriegsverletzung im 1. Weltkrieg, 1916 zur Kur nach Bad Elster, daraufhin zunächst wechselnd in Leipzig und Bad Elster tätig, ab 1936 ausschließlich in Bad Elster, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3840
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
junges Mädchen beim Versuch, eine alte, vom Leben gezeichnete Frau am Rauchen zu hindern, Kohle auf Papier, rechts unten datiert "Nov. (19)84" und datiert "Manfred Leibl", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 3841
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €
Arrangement aus Roulettekessel und jungem Paar, Aktmalerei mit gekonnter Behandlung der Stofflichkeit und des Lichts, Acryl auf leinenkaschierter Platte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 2010", hinter Passepartout, ohne Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48,5 x 76 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 3843
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €
leuchtende Sonnenblumen, umgeben von Gräsern und rotblühenden Zweigen, Mischtechnik (Acryl und Aquarell) auf Papier, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 2020", hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 68 x 47,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 3844
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €
ausdrucksstarkes Selbstbildnis des Malers mit Pinsel, vor der Staffelei stehend, hinter ihm seine Kinder, einen Teddy bzw. eine Puppe in der Hand haltend, bemerkenswertes Werk aus der früheren Schaffensperiode des Künstlers, Öl auf Karton auf Sperrholzplatte kaschiert, 1930er Jahre, rechts unten signiert "Meinig", darüber mit teils unleserlicher Widmung wohl für seine Kinder "Für Roland und Regine [...]", etwas restaurierungsbedürftig, Retuschen, ungerahmt, Maße ca. 78,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1902 Dresden bis 1887 Freiburg/Breisgau), 1927-1929 Studium in Dresden bei Franz Gaudeck, Robert Paul Geißler und Richard Müller, Anfang der 1930er Jahre Kunstlehrer in Meißen, 1934 und 1935 Teilnahme an der Sächsischen Kunstausstellung Dresden, ab 1949 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, schuf in der frühen DDR vor allem Landschaftsbilder um Meißen und Darstellungen der arbeitenden Bevölkerung, Mitglied der Dresdner Künstlergruppe „Das Ufer“ mit Rudolf Bergander und Franz Nolde, 1952 gewann er den Kunstpreis der Stadt Meißen, 1952 Umzug nach Freiburg/Breisgau, dort nunmehr vor allem als Landschafts- und Blumenmaler tätig, heute mit seinen Werken u.a. in der Galerie Neue Meister in Dresden, dem Stadtmuseum Meißen, im Museum für Neue Kunst in Freiburg sowie im Dreiländermuseum Lörrach vertreten, im Verlauf seines lebenslangen Schaffens entwickelte er eine große motivische Spannbreite, darunter eingängige Szenen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, Quelle: Vollmer, Eisold und Sächsische Zeitung vom 13.9.2022.
Lot-No.: 3847
Limit: 600.00 €, Acceptance: 0.00 €
vier Arbeiten zu Oskar Panizza "Der Korsettenfritz", mit Kreiden überzeichnete Lithographien auf hellgrauem Velin, jeweils unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Hermann Naumann 1991" und links nummeriert "4/13", unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße ca. 34 x 25 cm, Blattmaße ca. 54 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Bildhauer (1930 Kötzschenbroda/Radebeul bis 2025), ab 1946 Steinmetzlehre, parallel Privatausbildung zum Plastiker bei Burkhart Ebe, 1947–50 Bildhauerstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Herbert Volwahsen, ab 1950 Mitglied im VBK der DDR und freischaffend im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1950 autodidaktische Hinwendung zur Malerei und Graphik (Litho, Radierung, Punzenstich), 1994 Umzug nach Dittersbach in das „Künstlerhaus Hofmannsches Gut“, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Lot-No.: 3850
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerlicher Blick vom Palaisgarten des Japanischen Palais des Neustädter Elbufers, über die Elbe mit Dampfschiff, auf die Altstädter Seite mit Frauenkirche, Secundogenitur, Ständehaus, Rathausturm, Hofkirche und Schloss und dem Italienischen Dörfchen, stimmungsvolle Vedute der berühmten Dresdner Altstadtsilhouette vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, links unten signiert und ortsbezeichnet "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig auf dem Keilrahmen undeutlich betitelt "Dresden v. Palasgarten [sic. - meint Palaisgarten]" und rechts nochmals schwach signiert, ortsbezeichnet und wohl datiert "Rud. Poeschmann Dresden 1924", gerahmt, Falzmaße ca. 61, x 80,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler, Zeichner und Graphiker (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844-1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Lot-No.: 3852
Limit: 550.00 €, Acceptance: 0.00 €
Blick auf die alten Weberhäuser am Mühlgraben vor der Rähme in Plauen mit dem Weisbachschen Haus ("Fabrik der Fäden") im Hintergrund, Linolschnitt auf Pergamentpapier, links unten im Druck monogrammiert "Ra.", ins Passepartout eingeheftet, hier handschriftlich vom Künstler bezeichnet und betitelt "Orig. Linolschnitt »Alt Plauen«" und rechts handsigniert und datiert "W. Rahm [19]48", rückseitig gestempelt "Bilderrahmenhaus Müller Plauen (Vogtl.)" sowie "11. Feb. 1950" und vom Künstler signiert und datiert "Walter Rahm Plauen, d. 11.2.1950", weiterhin Besitzerannotation "Rösler", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 18,5 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bauplastiker, Emaillekünstler und Gebrauchsgraphiker (1921 Plauen bis 1987 Plauen), zunächst Lehre als graphischer Zeichner, 1938–41 Studium an der Kunstschule Plauen bei Walther Löbering und Reinhard Metz, ab 1947 freischaffend als Gebrauchsgraphiker, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Adressbuch der Kreisstadt Plauen i.V. 1950, und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Lot-No.: 3854
Limit: 50.00 €, Acceptance: 0.00 €
Bildnis eines zum Betrachter blickenden Herrn mit Kneifer, vor hellem Grund, Portraitmalerei in ausgewogenem Kolorit mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Hugo Schimmel 1921", auf der Keilrahmenrückseite bezeichnet "Nr. 210. Hugo Schimmel, Dresden 1921" sowie "Stadtverordn. ... Gustav Hoyer Schönebeck +12 Dez. 1915", das Bild entstand nach dem Ableben des Dargestellten, leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 82,5 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1869 Chemnitz bis 1935/36 München?), Studium an der Akademie in Dresden bei Carl Bantzer, tätig in München, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Dressler.
Lot-No.: 3858
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
vorfrühlingshafter Blick durch einen Tannenwald, mit Resten alten Schnees auf der Loipe, Öl auf Malkarton, links unten unleserlich signiert, reinigungsbedürftig, kleine Kratzer in der Farbschicht, gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 52 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Blumenmaler (1870 Eichigt bis 1939 Jößnitz), Kindheit bei Jößnitz, Schüler der Plauener Kunstschule und einer privaten Münchner Malschule, studierte ab 1899 bei Gabriel von Hackl an der Akademie München, unternahm Studienreisen nach Tirol, Wanderschaft, zusammen mit Albin Enders, in den Schwarzwald und die Fränkische Schweiz, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", tätig in Plauen und Jößnitz, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Akademie München und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Lot-No.: 3859
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
um einen kleinen Platz gruppierte Stadthäuser und schattige Gasse, farblich abgestimmte Malerei, Öl und Tempera auf Hartfaser, rechts unten ligiertes Monogramm "MS", auf der Rückseite Etikett und hier in Kugelschreiber bezeichnet ""o. T." (19)95/Öl und Tempera auf Hartfaserplatte/Michael Schmidt", sehr gut erhalten, gerahmt, Falzmaße ca. 138 x 103 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1963 in Stollberg/Erzgebirge geboren), 1980–82 Lehre als Zimmermann, 1990–91 Studium an der Freien Kunstschule Ravensburg, 1992–97 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink, lebt und arbeitet in Leipzig. Quelle: Internetseite VNG-Art.
Lot-No.: 3860
Limit: 300.00 €, Acceptance: 0.00 €
Dorf mit Kirche und wenigen Häusern in sanfter hügeliger Landschaft mit reifen Feldern, unter locker bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei in heller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1960-70, reinigungsbedürftig, gerahmt, Sichtmaße ca. 59 x 73 cm.
Lot-No.: 3866
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
"Tax Free", 1997 und "De Profundis", 1993, Farbholzschnitte auf handgeschöpften Papieren, unter der Darstellung in Blei signiert "Eißner", jeweils bezeichnet "unikatäre Variante" sowie betitelt, geringe Lagerspuren, Blattmaße max. ca. 76 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1959 in Leipzig geboren), 1976–78 Lehre als Offsetretuscheur, anschließend bei Offizin Andersen Nexö tätig, 1984–89 Studium an der HGB Leipzig bei Rolf Kuhrt und Dietrich Burger, ab 1989 freischaffend und Gründung seiner eigenen Grafikpresse, lebt und arbeitet in Leipzig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Lot-No.: 3867
Limit: 150.00 €, Acceptance: 0.00 €
formatfüllende Komposition aus verschiedenfarbigen, sich überlappenden Flächen, Mischtechnik (Kreiden, Deckfarbe) auf bräunlichem Papier, rechts unten von Hand signiert und datiert "T Exit (19)92", minimale Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49 x 64 cm. Künstlerinfo: eigentl. Thorsten Eckhardt, dt. Künstler (1962 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren), 1989–1995 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, 1993–94 Gaststudent im Bachelor-Studiengang Bildende Kunst am Chelsea College of Art and Design in London, 1995 Diplom, 1995–1996 Forschungsaufenthalt am Chelsea College of Art and Design, ab 1996 freiberuflich tätig, ab 2001 Gastdozent am Chelsea College of Art and Design und seit 2011 Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3868
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
verschiedene, teils figurative Formen auf lebhaftem Grund, Farblichtdruck auf Papier, um 1995, an der Unterkante, weitestgehend vom Falz verdeckt signiert und nummeriert, leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 98 x 67 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Buchkünstler (geboren 1950 in Leipzig), 1966–69 Ausbildung als Maurer mit Abitur, 1969–74 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, 1974–77 Meisterschüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, ab 1977 Mitglied im VBK der DDR, ab 1980 Zusammenarbeit mit Olaf Wegewitz, Mitinitiator des „1. Leipziger Herbstsalons“, 1983–86 Arbeit am Kunstbuch „unaulutu“, seit 1985 Zusammenarbeit mit der Keramikerin Claudia Rückert, 1989–90 Studienreise nach Mexiko und Kuba, lebt und arbeitet in Groß-Pelsen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR und Internet.
Lot-No.: 3871
Limit: 20.00 €, Acceptance: 0.00 €