detaillierte Seitenansicht der weit verbreiteten Entenart, oberhalb der Darstellung im Druck bezeichnet "Anas Clypeata, mas.", sauber kolorierter Stahlstich auf Bütten, 1. Hälfte 19. Jh., hinter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 40 x 34 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3525
Limit: 80.00 €
die freundschaftlich verbundenen Künstler Friedrich Overbeck und Franz Pforr ersannen gemeinsam die Mädchengestalten Maria und Sulamith, über Jahre entstanden hierzu zahlreiche Zeichnungen, welche sie sich gegenseitig übereigneten, 1832 ließ der Frankfurter Kunstverein die 1808 entstandene Zeichnung in diese Lithographie umsetzen, Federlithographie über Tonplatte auf leichtem Karton, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 23,7 x 18 cm, Blattmaße ca. 31 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Romantik (1788 Frankfurt am Main bis 1812 Albano Laziale bei Rom), nach frühem Tod der Eltern unter Obhut und Förderung von Johann Heinrich Tischbein, ab 1805 Studium an der Kunstakademie in Wien, durch den strengen, an den Klassizismus orientierten Stil der Akademie, kam es immer mehr zu Konflikten und schließlich 1809 zum Ausschluss aus der Akademie, was Pforr jedoch als Befreiung verstand, 1809 Gründungsmitglied des Lukasbundes, ab 1810 in Rom ansässig und Mitentwicklung des Stils der Nazarener Kunst, welche eine wichtige Strömung der Romantik wurde, im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose verstorben. Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie und Wikipedia.
Lot-No.: 3526
Limit: 100.00 €
Panoramaansicht des Wasserfalls in der Schweiz mit Figurenstaffage im Vordergrund, unter der Darstellung bezeichnet "Vue de la Chute du Rhine", kolorierte Lithographie, um 1830, in den Ecken unterhalb der Darstellung bezeichnet "J. J. Schalch del." sowie "J. J. Steingrübl sculp.", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 32 x 44 cm. Künstlerinfo: auch Steingrübl, dt. Maler, Graphiker und Lithograph (1804 Augsburg bis 1838 Augsburg), erster Kunstunterricht bei seinem Vater, ab 1826 Studium an der Akademie in München, 1834–37 Aufenthalt in Italien, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Lot-No.: 3527
Limit: 80.00 €
jeweils gerichtet an seinen Cousin Woldemar Heinitz (1874-1946, Konstrukteur, Uhrmacher und Erfinder in Dresden), zwei Karten mit Abbildung eines Portraits der gemeinsamen Großmutter und einmal Bildnis von Heinrich Zille, alle handschriftlich signiert/monogrammiert, datiert 1897-1899, mit Briefmarken und abgestempelt in Berlin-Charlottenburg, etwas gebräunt, Maße max. ca. 9 x 14 cm. Künstlerinfo: genannt "Pinselheinrich", bedeutender dt. Maler, Zeichner, Lithograph, Fotograf und Graphiker (1858 Radeburg bis 1929 Berlin), erste Lebensjahre in Radeburg, 1861-67 Kindheit in Dresden und Potschappel, ab 1867 in Berlin, zunächst Lithographenlehre bei Fritz Hecht, parallel Zeichenunterricht bei Theodor Hosemann an der königlichen Kunstschule, ab 1875 vorwiegend als Gebrauchsgraphiker, unter anderem in der Lithographieanstalt „Winckelmann & Söhne“, arbeitete 1877-1907 für die „Photographischen Gesellschaft Berlin“, parallel künstlerisch tätig, 1907 Entlassung wegen seiner gesellschaftskritischen Kunst, anschließend freiberuflich tätig, schuf Zeichnungen für die Zeitschriften "Simplicissimus", "Jugend" und "Die Lustigen Blätter" sowie die Berliner Satirezeitschrift "Ulk", Förderung durch seinen Freund Max Liebermann, 1903-13 Mitglied der Berliner Secession und zunehmender Erfolg, 1913 Ehrung mit dem Menzelpreis der "Berliner Illustrierten Zeitung", 1913 Gründungsmitglied und Vorstand der Freien Secession, auf Vorschlag Max Liebermanns 1924 Ernennung zum Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1928 große Retrospektive „Zilles Werdegang“ im Märkischen Museum Berlin, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 3528
Limit: 300.00 €
Gesamtansicht der Stadt mit der Osterburg, umgeben von zwölf Ansichten mit charakteristischen Gebäuden der Stadt, kolorierte Lithographie, Mitte 19. Jh., minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 30 cm.
Lot-No.: 3529
Limit: 120.00 €
59 Blatt, unter anderem mit der Darstellung von Dresden, Eisenach mit Wartburg, Leipzig, Wernigerode, Schwarzenberg, Meiningen, Sangerhausen und Rostock, Stahlstiche, 19. Jh., meist unter Passepartout, unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. ca. 18 x 25 cm.
Lot-No.: 3530
Limit: 120.00 €
Heft mit zehn Seiten mit der Darstellung von Zierrat und Besteckteilen und ein separates Blatt, Lithographie, im Stein signiert und datiert "J. Bergmann 1817", geringe Erhaltungsmängel, Maße des Hefts ca. 38 x 26 cm.
Lot-No.: 3531
Limit: 180.00 €
35 Standportraits wichtiger Politiker und Adeliger in Uniform, unter der Darstellung jeweils bezeichnet und mit faksimiliertem Schriftzug versehen, Lithographien, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, identisch hinter Glas gerahmt (Rahmen teils zerkratzt), Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,5 x 19 cm, Falzmaße ca. 37 x 27,5 cm.
Lot-No.: 3532
Limit: 330.00 €
Bildnis einer nachdenklich nach unten blickenden Frau, hierbei handelt es sich um die Wirtin einer Gastwirtschaft in Armsheim, welche ein beliebtes Ausflugsziel der Künstler der Willingshäuser Malerkolonie war, Kreidelithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Carl Bantzer s/c F Fennel" (Widmung an Friedrich Fennel), oben links nochmals im Stein signiert und datiert "1915", auf Rahmenrückwand bezeichnet, Knitterspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Carl Ludwig Noah Bantzer, dt. Maler und Hochschullehrer (1857 Ziegenhain bis 1941 Marburg), 1863 Umzug nach Marburg, 1875–80 Studium an der Berliner Akademie, kam 1884 und 1885 für mehrere Wochen nach Marburg zurück, um hier mit dem Dresdner Maler Wilhelm Claudius zu arbeiten, Mitglied der Künstlerkolonie Goppeln, ab 1887 in Willingshausen in der Schwalm ansässig, Anfang 1890 Aufenthalt in Paris, 1891 in Dresden, aber bereits 1892 wieder in Willingshausen, 1896 ließ er die Holzkirche am Forsthaus in Willingshausen neben sein Atelier versetzten, 1896 Berufung zum Professor an der Königlichen Kunstakademie in Dresden und im gleichen Jahr erhielt er auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin die kleine Goldmedaille zuerkannt, Teilnahme an den Weltausstellungen 1900 und 1904, 1903 Verleihung der großen Goldmedaille in Berlin, 1918 Berufung an die Kunstakademie Kassel, dessen Direktor er wurde, 1937 Verleihung der Goethemedaille, 1941 letzter Aufenthalt in Willingshausen, ein Teil des schriftlichen Nachlasses wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg verwahrt, Carl Bantzer war unter anderem Lehrer von Conrad Felixmüller, Josef Hegenbarth und Kurt Schwitters, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Königlichen Akademie der Künste in Dresden, seine Tochter Marigard Bantzer wurde die Ehefrau von Erich Ohser (E. O. Plauen), Quelle: Thieme-Becker, Dressler, AKL, Müller-Singer und Wikipedia.
Lot-No.: 3533
Limit: 150.00 €
Bildnis des bedeutenden Geigers beim Spiel der Violine, Lithographie auf grauem Papier, an der unteren Darstellungskante im Druck links signiert "Willy von Beckerath" und rechts bezeichnet und datiert "München 1902", unterhalb der Darstellung faksimilierte Signatur "Joseph Joachim", minimale Erhaltungsspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 48 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Düsseldorfer Schule (1868 Krefeld bis 1938 Irschenhausen), 1894-95 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf, nachfolgend Studium an der Akademie in München und hier Freundschaft mit Alexej von Jawlensky und Rudolf Czapek, 1902 Mitbegründer der Münchner Werkstätten für Handwerkskunst, 1907-30 Professor an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, ein Teil des schriftlichen Nachlasses wird im Germanischen Nationalmuseum verwahrt, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3534
Limit: 120.00 €
vollflächig tätowierte Frau, dem Betrachter entgegentretend, Farbradierung, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Klaus Böttger", links bezeichnet "Probedruck" und mittig signiert "Tätowierter Akt", geringe Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 26,8 x 24,8 cm, Blattmaße ca. 53 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Klaus Boettger, dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Zeichner (1942 Dresden bis 1992 Wiesbaden), 1950-51 in Berlin und Aachen, ab 1951 in Wiesbaden, 1964-1969 Studium der Kunstgeschichte, Kunsterziehung, Philosophie und Biologie in Mainz, ab 1964 verstärkt Hinwendung zur Druckgraphik, ab 1969 vor allem als Radierer freischaffend, arbeitete für die Büchergilde Gutenberg, tätig in Wiesbaden, Quelle: AKL, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3535
Limit: 80.00 €
Blick zum Himmel mit zwei vorbeifliegenden Möwen, erschienen für "Descente aux Enfers" bei Nouveau Cercle Parisien du Livre/Paris im Jahr 1961, zarttonige Farblithographie auf Velin, unten rechts in Blei signiert "G Braque", Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker 1882 Argenteuil bis 1963 Paris), gilt zusammen mit Pablo Picasso als Begründer des Kubismus, 1890 Übersiedlung nach Le Havre, hier ab 1899 Lehre zum Dekorationsmaler und parallel Abendschüler der École des Beaux-Arts, 1902-04 Studium an der Académie Humbert in Paris, hier Bekanntschaft mit Francis Picabia und Marie Laurencin, es entstehen impressionistische Arbeiten, 1906 Ausstellungsbeteiligung am 22. Salon des Indépendants, hier Bekanntschaft mit Henri Matisse, Albert Marquet und André Derain und Hinwendung zum Fauvismus, in Le Havre Zusammenarbeit mit Othon Friesz und Raoul Dufy, ab 1906 künstlerisch beeinflusst von Paul Cézanne, ab 1907 in Paris und Bekanntschaft mit Picasso und Hinwendung zum Kubismus, 1914 Einzug zum Kriegsdienst, 1915 schwere Kopfverletzung und anschließend längere Genesung in Sorgues, 1917 Rückkehr nach Paris, ab 1930 Landhaus im Badeort Varengeville-sur-Mer, ab 1947 Zusammenarbeit mit dem Steindrucker Fernand Mourlot in Paris, beschickte mehrere documenten in Kassel, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.
Lot-No.: 3536
Limit: 650.00 €
nächtliche, triste Landschaft mit brennenden Häusern, im Vordergrund antikisierende Figurenstaffage und mehrere Amphibien, Farbradierung, um 1990, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Brauer" und links nummeriert "99/120", minimal geblichen, auf Unterlagekarton und hinter Glas im versilberten, über Eck gearbeiteten Rahmen, Darstellungsmaße ca. 19,8 x 15 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 30 cm. Künstlerinfo: eigentlich Erich Brauer, österreichischer Maler, Grafiker, Sänger und Tänzer (1929 Wien bis 2021 Wien), 1946–51 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Albert Paris Gütersloh und Robin Christian Andersen, zusammen mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner Anton Lehmden und Wolfgang Hutter Gründung der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“, 1951–54 mit Fahrrad Reise durch Afrika und Europa, 1954–55 als Tänzer in Israel tätig, lebt ab 1957 in Paris, 1964 Rückkehr nach Wien, 1986–97 Professor an der Akademie der Künste Wien, 1991–94 Gestaltung des Arik Brauer-Hauses in Wien, Quellen: Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3537
Limit: 20.00 €
Ufer eines Sees mit Eisvogel und Mond über dem See, wohl Bodenseeansichten, Farbradierungen, um 1920–30, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Max Brüning" und links bezeichnet "Original-Radierung", gegilbt, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße je ca. 21 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Entwerfer und Radierer (1887 Delitzsch bis 1968 Lindau/Bodensee), studierte ab 1902 an der Akademie Leipzig bei Alois Kolb, später Schüler von Peter Halm in München, 1913 Studienreise nach Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, Kleinasien und die Türkei, ab 1914 als Meisterschüler bei Franz von Stuck an der Akademie München, während des 1. Weltkriegs Zeichenlehrer des Kronprinzen Wilhelm von Preußen, 1918–23 in Leipzig tätig, 1923 Umzug nach Berlin, sein Atelier wurde hier zur vielbeachteten Sehenswürdigkeit, er besaß eine der reichsten Kunstsammlungen asiatischer Provenienz, es wurde zum Treffpunkt in- und ausländischer Persönlichkeiten aus Film, Kunst, Sport und Politik, nach Heirat 1935 kurzzeitig an der Ostsee und in Oberstdorf, ab 1938 in Igls bei Innsbruck, 1943 Vernichtung von ca. 300 Radierplatten durch Bombenangriff in Berlin, 1945 Ausweisung als dt. Staatsbürger aus Österreich und Ansiedlung in Lindau am Bodensee, in den 1950er Jahren Studienreisen nach Spanien und ins Tessin, 1963 Verkehrsunfall und Ende des künstlerischen Schaffens, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Internet.
Lot-No.: 3538
Limit: 80.00 €
der auf dem Boden sitzende und den Betrachter anblickende impressionistische Maler Armand Guillaumin, in Dunkelbraun gedruckte Radierung mit leichtem Plattenton auf schwachem Bütten mit Wasserzeichen "Van Gelder Zon...", 1873, späterer Abzug Anfang 20. Jh., geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 15 x 11 cm, Blattmaße ca. 24 x 18,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Grafiker (1839 Aix-en-Provence bis 1906 Aix-en-Provence), Lehre in einer Bank und ab 1859 Jurastudium, welches er 1861 abbrach und gegenüber seiner Familie Durchsetzung des Besuchs einer Zeichenschule und Umzug nach Paris, hier Kontakt zu Émile Zola, Besuch der Académie Suisse, hier Begegnung im Camille Pissarro, 1871 Umzug nach L´Estaque, ab 1889 lebte der Künstler sehr zurückgezogen, Quelle: Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3539
Limit: 80.00 €
dem Sturm trotzende Birkengruppe vor dynamischem Himmel, Farbholzschnitt, teils mit Farbverlauf auf Papier, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Oscar Droege", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 39 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentl. Paul Oscar Droege, dt. Grafiker (1898 Hamburg bis 1983 Hamburg), Soldat im 1. Weltkrieg, 1919-22 Studium an der privaten Kunstakademie des Großherzogs von Hessen in Darmstadt, anschl. kurzzeitiges Studium an der Akademie in Düsseldorf, Rückkehr nach Hamburg und Bekanntschaft mit Leopold von Kalckreuth sowie intensive Beschäftigung mit dem Farbholzschnitt, 1919 Umzug nach Heikendorf-Kitzeberg, Kriegsdienst und bis 1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, ab 1963 in Hamburg ansässig und tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3540
Limit: 80.00 €
nackte Frau auf einer Bühne vor Publikum, Radierung und Aquatinta, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Eisler" und links bezeichnet "E. d`A.", etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45 x 34,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1928 Wien bis 1998 Wien), Sohn des Komponisten Hanns Eisler, 1936 Emigration, lebte mit seiner Mutter in Moskau und Prag, ab 1939 in England, hier Studium an der Stockport School of Art und der Manchester Academy, 1944 in London Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, welcher ihn unterrichtete, 1946 Rückkehr nach Wien, 1961 Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen für Otto Klemperers Inszenierung der Zauberflöte am Royal Opera House Covent Garden in London, 1968-72 Präsident der Wiener Sezession, 1972 Studienaufenthalt im österreichischen Kulturinstitut, 1974 Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 1976 USA-Reise, ab 1981 Leitung von Klassen an der Sommerakademie in Salzburg, ab 1987 Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin, 1990 folgte weitere Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Hamburg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs und Wikipedia.
Lot-No.: 3541
Limit: 80.00 €
"Patteriol am Arlberg" und "Zug mit Rotwand", malerisch wirkende Farbradierungen auf Seide und Bütten, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Hans Figura", teils geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 22 x 27 cm und 29,5 x 25 cm. Künstlerinfo: österreichisch-ungarischer Maler, Graphiker, Illustrator und Kunstgewerbler (1898 Nagy Kikinda bis 1978 Wien), ab 1908 in Wien ansässig, studierte an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, unternahm zahlreiche Studienreisen durch Europa und in die USA, Quelle: Vollmer, Saur, Fuchs und Internet.
Lot-No.: 3542
Limit: 60.00 €
junge nackte Frau und sich an ihren Arm klammernder Greis, Lithographie mit Tonplatte auf Velin, 1967, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "94/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 93 x 64,5 cm, Blattmaße ca. 94 x 64,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.
Lot-No.: 3543
Limit: 150.00 €
prächtiger Blumenstrauß in schlichter Vase, aquarellierte Lithographie auf Velin, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "149/190", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 49,5 x 31 cm, Blattmaße ca. 64 x 42,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.
Lot-No.: 3544
Limit: 120.00 €
nackte junge Dame in einem transparenten Morgenmantel gehüllt, aquarellierte Lithographie, Ende 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "66/250", unter Passepartout und hinter Acrylscheibe gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.
Lot-No.: 3545
Limit: 20.00 €
Darstellung des berühmten Wiener Gebäudeensembles, welches in Zusammenarbeit der Architekten Josef Krawina und später Peter Pelikan mit Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) entstand, Farbradierung, wohl 1990, links unter der Platte als "E.A." bezeichnet, mittig vom Künstler betitelt, dediziert und wohl datiert "»Hundertwasserhaus Wien« Herzlich für Rainer Engstfeld ... Goldammer [19]90" sowie rechts signiert "Goldammer", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout im Designerrahmen gefasst, Plattenmaße ca. 40 x 53 cm. Künstlerinfo: eigentl. Karl Strnad, österr. Maler und Lithograph (1950 Wien bis 2020), 1964–69 Besuch der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, ab 1969 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, seit 1972 freischaffend als Künstler tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3546
Limit: 180.00 €
weite holländische Landschaft mit einigen Windmühlen, siehe Kraemer 23, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten", herausgegeben von Cassierer in Berlin, Farbradierung auf schwachem Bütten, in der Platte unten rechts monogrammiert "A. G.", leicht gebräunt und minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 13,5 x 19,5 cm, Blattmaße ca. 19 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jean-Baptiste Armand Guillaumin, frz. Maler und Graphiker (1841 Paris bis 1927 Orly, Val-de-Marne), autodidaktische Beschäftigung mit der Malerei, ab 1861 Besuch der Académie Suisse und hier Beginn der Freundschaft zu Camille Pissarro und Paul Cézanne, 1863 Teilnahme am Salon des Refusés, Förderung durch Paul Cachet, ab 1891 durch Lottogewinn finanziell unabhängig, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Lot-No.: 3547
Limit: 20.00 €
Holztür mit einem Werbeschild für einen Wahrsager sowie, teils plastisch ausgearbeiteter Detailausschnitt der gleichen Tür und des Schildes, Deckfarben, Profil und verschiedene Kartons, im unteren Bereich in Blei rechts signiert und datiert "Richard Hartwell (19)75" sowie mittig betitelt "Soothsayer", geringe Erhaltungsmängel, Maße gesamt ca. 50,5 x 70 cm. Künstlerinfo: britischer Künstler (1946 in March/England geboren), Kunststudium in Cambridge, London und Hamburg, 1978 erster Preis der Mostra D´Art Multiple Barcelona, 1979-80 Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen, 1989 Romstipendium, lebt und arbeitet in Zürich, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3548
Limit: 390.00 €
aus der Serie "Striptease in Soho", drei von vier Blatt mit der Darstellung von teils unbekleideten Frauen in dunklem Interieur, erschienen im Verlag Anton Schroll & Co. in Wien und München, Farbradierungen auf Velin, 1968, jeweils unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Hrdlicka", teils minimal fingerspurig, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 18 cm, Blattmaße ca. 24 x 22 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Maler, Graphiker, Bildhauer, Bühnenbildner und Schriftsteller (1928 Wien bis 2009 Wien), zunächst Lehre als Zahntechniker, studierte 1946-52 an der Wiener Akademie Malerei bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky, 1953-57 hier Bildhauerei bei Fritz Wotruba, ab 1960 erste Ausstellungen, 1964 Vertretung Österreichs auf der Biennale Venedig, übernahm mehrere Professuren, 1971-73 und 1975-86 Akademie Stuttgart, 1973-75 Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Hamburg, 1986-89 Universität der Künste Berlin und ab 1989 Universität Wien, zahlreiche angetragene Ehrungen wurden vom Künstler ausgeschlagen, war tätig in Wien, Quelle: Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3549
Limit: 110.00 €