Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Wilhelm Breiting, Historismus-Zimmerentwurf

Blick ins herrschaftliche gründerzeitliche Stubeninterieur mit Kachelofen und holzvertäfeltem, erhöhtem Essbereich, fein ausgeführte Tuschfederzeichnung auf Papier, um 1900, rechts unten signiert "W. Breiting", hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 45,5 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Baumeister, Oberlehrer und Studienrat (erwähnt 1910 bis 1930), Mitglied im 1905 gegründeten halleschen Künstlerverein "Auf dem Pflug", ab 1910 Lehrer für Fachzeichnen und Leiter der Kunstschlosserei sowie Studienrat an der Handwerkerschule Halle/Burg Giebichenstein, 1924 an die gewerbliche Berufsschule in Halle versetzt, tätig in Halle an der Saale, Quelle: Dissertation von Sabine Meinel "Karl Völker Leben und Werk", Dressler, Isabell Schmock-Wieczorek in "Die Stadt als künstlerischer Lebens- und Schaffensraum: Bildende Künstler als Akteure im halleschen Kunstsystem in der Zeit der Klassischen Moderne" und Internet.

Lot-No.: 3700
Limit: 80.00 €

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Wilhelm Breiting, Gründerzeit-Vestibül

Blick ins prächtige Empfangsinterieur im üppigen Gründerzeitstil, mit der Plastik des "Fliegender Merkur" nach Giambologna, rechts unten eingefügter Grundriss des Raums, feine Architektur-Entwurfszeichnung in sepiafarbener Tusche mit sparsamer Kolorierung in Aquarell, um 1880, rechts unten auf den Treppenstufen signiert "W. Breiting", rechts unter der Zeichnung nochmals teils unleserlich signiert "Entwurf: W. Breiting", Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Zeichnungsmaße ca. 40 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Baumeister, Oberlehrer und Studienrat (erwähnt 1910 bis 1930), Mitglied im 1905 gegründeten halleschen Künstlerverein "Auf dem Pflug", ab 1910 Lehrer für Fachzeichnen und Leiter der Kunstschlosserei sowie Studienrat an der Handwerkerschule Halle/Burg Giebichenstein, 1924 an die gewerbliche Berufsschule in Halle versetzt, tätig in Halle an der Saale, Quelle: Dissertation von Sabine Meinel "Karl Völker Leben und Werk", Dressler, Isabell Schmock-Wieczorek in "Die Stadt als künstlerischer Lebens- und Schaffensraum: Bildende Künstler als Akteure im halleschen Kunstsystem in der Zeit der Klassischen Moderne" und Internet.

Lot-No.: 3701
Limit: 80.00 €

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Herrschaftlicher Gründerzeit-Salon

Blick auf Sitzgruppe im hohen, üppig gründerzeitlich ausgestatteten Wohnraum, feine Mischtechnik (Tusche in Schwarz laviert mit Weißhöhung über Bleistiftvorzeichnung) auf Karton, um 1890, unsigniert, entstammt einem Konvolut von Architekturentwürfen mit Arbeiten des Architekten, Baumeisters und Oberlehrers an der Handwerkerschule Halle/Burg Giebichenstein, Wilhelm Breiting, Altersspuren, schön hinter Glas und Passepartout im Gründerzeitrahmen mit ausgestellten Ecken gefasst, Passepartoutausschnitt ca. 27,5 x 18 cm.

Lot-No.: 3702
Limit: 80.00 €

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Johann Jacob Hoch, Der Gelehrte

im kargen gotischen Interieur sitzender älterer Mann mit hellwachem, zum Himmel gerichtetem Blick, umgeben von Globus, ägyptisch anmutenden Artefakten wie einem Steinblock mit Hieroglyphen, einigen Büchern und großer Büchse mit Münzen zu seinen Füßen, auf seinem Schoß ein großformatiges aufgeschlagenes Buch, mit spitzem Pinsel ausgeführte miniaturhafte Malerei, Gouache/Tempera auf Papier, rechts auf dem Steinsockel signiert und datiert "J. Hoch fec. Z 1790", das Gemälde reiht sich einer Folge von mindestens zwei weiteren Bildern aus dem gleichen Jahr ein (Der Alchemist, Jude im Interieur), auf Rahmenrückseite altes Besitzetikett, Messingschild auf Rahmen "J. Jacob 1790", rechts unten Kratzer und partiell leicht berieben, hinter Glas in alter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 36,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1750 Mainz bis 1829 Mainz), mit seinem Bruder zur Ausbildung durch Kurfürst Friedrich Karl v. Erthal in Ausland geschickt, ab 1778 in Wien und ab 1783 in Paris ansässig, 1788 Rückkehr nach Mainz, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3703
Limit: 2200.00 €

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Fritz Lütkemeyer, Skizzenbuch

mit schätzungsweise 50 Zeichnungen versehenes Album und drei lose Blätter, unter anderem Motive von Nürnberg, Tellshaus Bürglen, Bourg-la-Reine (Frankreich), Schloss Heidelberg, Landschaft bei Olevano, Nemisee und Burg Eltz, weiterhin Detailzeichnungen verschiedener tropischer Pflanzen und Zeichnung aus Ägypten, rückseitig teilweise handschriftlicher Text, Graphit, Tusche, teils aquarelliert, 2. Hälfte 19. Jh., mehrmals signiert "Fritz Lütkemeyer", auf erster Seite Stempel "Theatermalerei Prof. F. Lütkemeyer Coburg", unterschiedliche Erhaltung, Buchblock teils gelöst, Einband repariert, Blattmaße ca. 21 x 28 cm. Künstlerinfo: eigentlich Friedrich Wilhelm Ludwig Lütkemeyer, bedeutender dt. Theatermaler und Bühnenbildner (1842 Herford bis 1912 Coburg), Lehre in München, ab 1864 in Coburg selbstständig tätig, 1894 Ernennung zum Professor, Belieferung zahlreicher Theater im In- und Ausland. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3704
Limit: 80.00 €

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Königin Dido, Von Aeneas verlassen

die nackte, in wallende Tücher gehüllte Göttin im prunkvollen Interieur, im Fensterdurchblick sind die Segelschiffe zu erkennen, auf denen Aeneas sie verlässt, Gouache auf Papier, wohl 18./19. Jh., leicht wellig und etwas berieben, ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 22,5 x 30 cm.

Lot-No.: 3705
Limit: 100.00 €

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Altmeisterliches Hirtencapriccio

locker auf dem Blatt verteilte Hirten- und Reiterszenen sowie eine liegende Ziege unter Geäst, teils mit Weiß gehöhte und lavierte Tuschepinselzeichnung auf getöntem Bütten, 17./18. Jh., unsigniert, auf der Rückseite in Blei bezeichnet "LB 144148", leichte Altersspuren und minimal fleckig, in Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 29,5 cm.

Lot-No.: 3706
Limit: 100.00 €

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Bauern in der Taverne

zwei Bauern, ein Knecht und ein Mönch, gemeinsam in einem spärlich beleuchteten Raum sitzend, wobei der in der Bildmitte sitzende Bauer etwas vom Mönch in das Ohr zugeflüstert bekommt, stimmungsvolle Zeichnung mit gekonnter Behandlung des Lichts, Tusche in Braun und Schwarz, teils laviert auf schwachen Bütten, wohl Ende 17. Jh., unter der Darstellung ungeprüfte Zuschreibung "Ostade", geringe Retuschen, leichte Altersspuren, auf der Rückseite Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße ca. 9,1 x 8,1 cm, Blattmaße ca. 9,8 x 8,6 cm.

Lot-No.: 3707
Limit: 180.00 €

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Eduard Agricola, Brunnen in Italien

von Vegetation umgebener, am Wegesrand stehender Brunnen mit Marienbildnis, Graphit und dezente Aquarellfarben auf Papier, um 1850, auf der Rückseite Stempel "Eduard Agricola Nachlass 1800-1877", leicht gebräunt und fleckig sowie geringe Knitterspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fritz Rudolf Eduard Agricola, dt. Landschaftsmaler und Zeichner (1800 Berlin bis 1877 Karlsruhe), 1818-26 Studium der Malerei an der Kunstakademie Berlin, nachfolgend bis 1830 in München und Salzburg ansässig, 1830-50 in Rom und Neapel ansässig, 1845 Mitbegründer des Deutschen Künstlervereins in Rom, in den 1840er Jahren für Carl und Albrecht von Preußen tätig, ab ca. 1850 wieder in Deutschland ansässig, beschickte 1873 die Weltausstellung in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, AKL und Wikipedia.

Lot-No.: 3708
Limit: 120.00 €

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Hans von Bartels, attr., Briefträger im Wattenmeer

durch das Watt zu einer Hallig gehender älterer Herr mit hochgekrempelten Hosen, mit lockerem Pinselstrich ausgeführte Malerei, Deckfarben auf Karton, Ende 19. Jh., rechts unten monogrammiert "H B", ein Ölgemälde mit dem gleichen Motiv, jedoch in etwas anderer Farbwahl ist bei Wikipedia zum Künstler hinterlegt, auf der Rahmenrückseite neuzeitliches Etikett "Hans von Bartels 1856 Hamburg – 1913 München...", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 37,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Nicolaus Heinrich von Bartels, dt. Maler (1856 Hamburg bis 1913 München), Studium bei Rudolf Hardorff in Hamburg, anschließend in Düsseldorf bei Adolph Schweitzer und wiederum in Hamburg bei Carl Oesterley sen., nach Studienreisen ließ er sich 1885 in München nieder und wurde 1891 zum Professor ernannt, galt zu seiner Zeit als einer der führenden Aquarellmaler, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3709
Limit: 180.00 €

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Bonhardt, Jugendstildame

elegant gekleidete, in die Ferne blickende junge Frau, Graphit und Pastell auf getöntem Bütten, links unten signiert (teils vom Passepartout bedeckt) "...Bonhardt", sowie bezeichnet und datiert "Mateau du Holz 1905", rückseitige Klebebänder, sich auf Vorderseite abzeichnend, hier teils mit Einrissen, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 45 x 30,5 cm.

Lot-No.: 3710
Limit: 200.00 €

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Friedrich Brauer, Ruhendes Vieh

stehendes und liegendes Rind sowie ein Schaf, in mit wenigen gekonnten Strichen angedeuteter Landschaft, Tuschefeder in Schwarz und Grau auf festem Bütten, um 1820-30, links unten signiert "Friedrich Brauer fec.", auf der Rückseite drei verschiedene Stempel Sammlung Kasimir Hagen/Köln, rückseitig Spuren alter Montierung, etwas fleckig und angeschmutzt, Blattmaße ca. 23,5 x 36,5 cm.

Lot-No.: 3711
Limit: 100.00 €

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Albert Brendel, Konvolut Tierstudien

drei Zeichnungen mit der Darstellung von Pferden, Rindern und Schafen, Graphit oder Tusche auf dünnem Papier, Ende 19. Jh., auf Unterlagekarton montiert und hier rückseitig Stempel "A. Brendel Nachlaß", fleckig und teils Verluste im Randbereich, Blattmaße max. ca. 19 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Heinrich Brendel, dt. Tiermaler und Graphiker (1827 Berlin bis 1895 Weimar), zunächst Schüler des Landschaftsmalers Wilhelm Schirmer, studierte an der Akademie Berlin, weitergebildet bei dem Marinemaler Wilhelm Krause, parallel Studium der Tiermalerei an der Tierarzneischule zu Berlin, 1851 Studienreise über Holland, die Normandie nach Paris, hier Schüler von Thomas Couture und des Landschafts- und Tiermalers Guiseppe Palizzi, 1852 Studienreise durch Italien und Sizilien, 1854–64 tätig in Paris, mit Sommeraufenthalten in Barbizon und Anschluss an die Malergruppe von Théodore Rousseau, Jean-François Millet und Constant Troyon im Wald von Fontainebleau, 1869–75 in Berlin ansässig, 1875 Übersiedlung nach Weimar und Berufung zum Professor an die Weimarer Kunstschule, 1882–85 deren Direktor, Ehrenmitglied der Berliner Akademie, tätig in Berlin, Barbizon und Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Meyers Konversationslexikon und Internet.

Lot-No.: 3712
Limit: 100.00 €

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Roberto Gigli, attr., Das Kolosseum in Rom

Ansicht des noch frei stehenden Kolosseums mit der Seitenansicht des Konstantinsbogens, Aquarell, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Gigli", auf der Rahmenrückwand neuzeitliche Zuschreibung "Roberto Gigli 1846-1922", gebräunt und fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22,5 x 32 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler und Aquarellist ( 1846 Rom bis 1922 Rom), künstlerische Ausbildung wohl im akademischen Umfeld Roms, erlangte durch die präzise Darstellung der Bauten des alten Roms Bekanntheit. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3713
Limit: 500.00 €

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Gaetano Esposito, attr., Ansicht von Malta

Blick auf die am Meer gelegene Festung, die durch den Widerstand der Christen gegenüber den Osmanen um 1600 Bekanntheit erlangte, Mischtechnik (Aquarell und Deckfarben) auf Papier, um 1900, rechts unten signiert und bezeichnet "Esposito Malta", auf Rahmenrückwand wohl nicht korrekte Zuschreibung "Cesare Esposito 1886–1943", gering wellig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22 x 50,5 cm. Künstlerinfo: ital. Maler (1858 Salerno bis 1911 Sala Consiliana), Zeichenunterricht bei Gaetano D'Agostino in Salerno, ab 1872 am Königlichen Institut der Schönen Künste in Neapel bei Domenico Morelli, dazu Besuch der Abendschule von Stanislao Lista, seine Motive fand der Umtriebige und bei Mitschülern Streitbare auf den Straßen der Stadt und des Umlands, während seiner Studien Beginn einer lebenslangen Freundschaft mit dem Maler Antonio Mancini, ab 1875 auf Ausstellungen der Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste in Neapel vertreten, 1877 Gewinn des Förderungspreises der Akademie Neapel, anschließend Studienreise nach Florenz, wählte in Anlehnung an seinen Lehrer Morelli Motive aus dem Evangelium vor orientalischen Kulissen, später stärkerer Fokus auf die neapolitanischen Maler des 17. Jahrhunderts, insbesondere auf Massimo Stanzione und Bernardo Cavallino, in den letzten beiden Jahrzehnten seines Schaffens widmete er sich mit Vorliebe Küstenlandschaften, Espositos Leben endete tragisch, nachdem sich eine seiner Schülerinnen in unerwiderter Liebe zu ihm umgebracht hatte, tat Esposito es ihr, geplagt von Schuldgefühlen, gleich, seine Werke finden sich heute unter anderem in der Gallerien d'arte moderna von Florenz, Rom und Neapel, Quelle: Thieme-Becker, Benezit, Website Istituto dell’Enciclopedia Italiana und Matini.

Lot-No.: 3714
Limit: 240.00 €

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Roberto Gigli, attr., Der Konstantinsbogen in Rom

der Konstantinsbogen in Rom mit dem Kolosseum im linken Bildbereich, im Vordergrund dezente Figurenstaffage, Aquarell, Ende 19. Jh., im unteren Bildbereich Signatur "Gigli", auf der Rahmenrückwand neuzeitliche Zuschreibung "Roberto Gigli 1846–1922", fleckig und gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 23 x 32 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler und Aquarellist ( 1846 Rom bis 1922 Rom), künstlerische Ausbildung wohl im akademischen Umfeld Roms, erlangte durch die präzise Darstellung der Bauten des alten Roms Bekanntheit. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3715
Limit: 500.00 €

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H. Hoffmann, Ansicht Rottenburg

Blick auf Befestigungsmauern und Wachtürme, hierbei könnte es sich um Stadt oder Schloss Rottenburg handeln, Aquarell und Deckweiß auf Papier und auf Karton kaschiert, links unten signiert und datiert "H. Hoffmann 1889", auf der Rückseite bezeichnet "Rottenburg", gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 19 x 14 cm.

Lot-No.: 3716
Limit: 100.00 €

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Franz Kopallik, "Der Posten vor dem Schlosse"

von einem Soldaten bewachtes prächtiges Portal auf einer belebten Flanierstraße, im unteren Bereich betitelt "Der Posten vor dem Schlosse.", detailreiche Zeichnung mit gekonnter Behandlung der Lichteffekte, lavierte Tuschezeichnung, partiell in Weiß gehöht, Ende 19. Jh., rechts unten signiert und bezeichnet "F. Kopallik Wien", entstand als Illustrationsvorlage, auf Unterlage montiert, gleichmäßig gebräunt, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 38 x 33 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Zeichner (1860 Wien bis 1931 Wien), 1878–81 Absolvent des Lehrerbildungskurses von Michael Rieser an der Kunstgewerbeschule Wien, anschließend bis 1919 Zeichenlehrer und Prof. an Wiener Mittelschulen, bereiste 1882 Oberitalien, beschickte ab 1882 die Ausstellungen des Wiener Künstlerhauses, 1898 mit Stipendium des Fürsten Franz Liechtenstein Studienreise nach Russland über Wiborg, St. Petersburg und Moskau, beschickte 1900 die Weltausstellung in Paris und 1906 die Internationale Kunstausstellung in Mailand, tätig für das österreichische Kaiserhaus, den König von Rumänien und das bulgarische Königshaus, schuf zahlreiche Veduten Wiens, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", vertreten in diversen Sammlungen, unter anderem in den Städtischen Kunstsammlungen Wien, ab 1890 Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, tätig in Wien Ober-Döbling, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3717
Limit: 180.00 €

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Adolph Liebmann, Spinnende Neapolitanerin

im Fensterrahmen sitzende junge Frau in neapolitanischer Tracht, mit Spinnrocken und Handspindel gedankenverloren spinnend, feine Mischtechnik (Bleistift, Kohle Weißhöhung in Kreide) auf bräunlichem Papier, Mitte 19. Jh., rechts unten signiert "Adolph Liebmann", aufgeheftet auf Karton, Erhaltungsmängel, freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 58 x 42 cm.

Lot-No.: 3718
Limit: 20.00 €

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Arnaldo de Lisio, Neapolitanerin am Brunnen

junge Frau in typischer Kleidung, mit Krügen in den Händen vor Brunnen, mit lockerem Strich ausgeführte Genremalerei, Aquarell auf Bütten, um 1900, links unten signiert und bezeichnet "A. d. Lisio Napoli", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas in breiter Furnierleiste gerahmt, Falzmaße ca. 72,5 x 51 cm. Künstlerinfo: ital. Maler, Graphiker und Bildhauer (1869 Castelbottaccio bis 1949 Neapel), um 1901 Studienaufenthalt in Paris, 1906 Ausstellung in Mailand, war in Neapel tätig. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3719
Limit: 220.00 €

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Hugo Mühlig, attr., Blick auf Pappenheim

Ansicht der mittelfränkischen, im Altmühltal gelegenen Stadt mit Burgruine, Bleistift auf Papier, unten rechts bezeichnet und datiert "Pappenheim (19)18", unter der Darstellung in weiterem Passepartoutausschnitt bezeichnet "Hugo Mühlig/1854 Dresden - Düsseldorf 1929", an der Passepartoutkante etwas gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 10,5 x 19 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hugo Theodor Mühlig, dt. Landschafts- und Genremaler (1854 Dresden bis 1929 Düsseldorf), Sohn des Meno Mühlig und Neffe des Bernhard Mühlig, 1872-73 Schüler seines Vaters, studierte 1871-73 an der Akademie Dresden, hier 1877-80 Meisterschüler von Viktor Paul Mohn, ab 1881 in Düsseldorf ansässig, 1883-91 regelmäßige Sommeraufenthalte in der Künstlerkolonie Willingshausen und ab 1908 in Röllshausen in der Schwalm, 1887-1929 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten" und ab 1891 der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" Boetticher, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Dressler, Boetticher und Wikipedia.

Lot-No.: 3720
Limit: 20.00 €

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Robert Pabst, Portraitstudien

acht fein ausgeführte Portraits, auf einem Blatt arrangiert, Graphit, teils gewischt und partiell mit Weiß gehöht, unten mittig signiert und datiert "Robert Pabst fc. 1836", Papier stark gebräunt, wasserrandig und kleiner Einriss, Deckweiß teils oxydiert, ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 56 x 43 cm.

Lot-No.: 3721
Limit: 120.00 €

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Moritz Pläschke, attr., Figurenstudie

Gruppe von interagierenden Gelehrten, mit sich windender Schlange im Vordergrund, Bleistift auf Papier, um 1860, auf der Rückseite teils nicht korrekte Zuschreibung "Gezeichnet von Plüschar, oder Plüschke. Dieser war Meisterschüler von Ludwig Richter", Papier leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, rückseitig ebenfalls Glasscheiben (mit Sprung), Passepartoutausschnitt ca. 17 x 10,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Moritz Pläschke, dt. Maler der Düsseldorfer Schule (1817 Strehlen/Schlesien bis 1888 Düsseldorf), 1836–40 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Theodor Hildebrandt, ließ sich in Düsseldorf nieder, Gründungsmitglied des Künstlervereins Malkasten. Quelle: Boetticher, Lexikon der Düsseldorfer Malerei und Wikipedia.

Lot-No.: 3722
Limit: 20.00 €

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Franz Rösler, Antike Szene

junge, freizügig gekleidete Frau im antikisierenden Gewand, innig einen Marmorjüngling umarmend, Deckfarben und Aquarell, um 1900, unten rechts signiert "Fr. Rösler", auf Rahmenrückwand Infos zum Künstler, minimal fleckig, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 31 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1864 Wunzerlsdorf bis 1941 Polau). Quelle: Internet.

Lot-No.: 3723
Limit: 260.00 €

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Eduard Schwaab, Paar Küstenszenen

Abend am Meer und befestigter Hafen an gebirgiger Küste, im Vordergrund mit Figurenstaffage, mit sicherem Strich und gekonnter Behandlung des Lichts ausgeführte maritime Szenen, Tuschefeder und teils lavierter Tuschepinsel auf Papier, jeweils unter der Darstellung rechts signiert und datiert "Eduard Schwaab 1820", teils kaum wahrnehmbare Knickspuren, jeweils gleichmäßig gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. ca. 19,5 x 27,5 cm.

Lot-No.: 3724
Limit: 20.00 €

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