Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Georg Willy Stieborsky, Beim Ankleiden

Haushälterin, einer eleganten jungen Dame vor dem Toilettenspiegel beim Ankleiden helfend, Mischtechnik (Farbstifte und Deckweiß) auf Papier, um 1920, unten links signiert "Willy Stieborsky", gebräunt und minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1881 Wien bis 1966), Studium an der Akademie in Wien, Mitarbeiter an der Zeitschrift „Muskete“ und der „Lustigen Blätter“ und „Fliegenden Blätter“, im 1. Weltkrieg Kriegsmaler, 1931 als Bühnenbildner für Gerhard Hauptmanns „Winterballade“ tätig, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3798
Limit: 260.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Max Storno, attr., Ansicht Salzburg

herbstlicher Blick über die Altstadt Salzburgs, zur Silhouette der Festung Hohensalzburg im morgendlichen Dunst, stimmungsvolle, dünn lasierende, impressionistische Vedutenmalerei, Mischtechnik (Aquarell und Gouache) auf Karton, Mitte 20. Jh., rechts unten bezeichnet "Storno M.", schön gerahmt, Falzmaße ca. 15 x 25 cm. Künstlerinfo: eigentlich Miksa Storno, dt. Maximilian oder Max Storno, österreichischer Archäologe, Maler und Graphiker (1887 Sopron [dt.: Ödenburg] bis 1978 Salzburg), Mitglied der ursprünglich aus der italienischen Schweiz stammenden Künstlerfamilie Storno, zunächst militärische Laufbahn, 1911 bestandene Offiziersprüfung in Bratislava, ab 1914 Reserveoffizier der 5. Batterie des Kaiserlich-Königlichen 13. Artillerieregiments in Sopron, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, anschließend bis August 1919 italienische Kriegsgefangenschaft in Cassino in der Grafschaft Caserta, künstlerisch Schüler seines Vaters, des akademischen Malers Franz (Ferenc) Storno dem Jüngeren (1851 Sopron bis 1938 Sopron), Studium der Archäologie, ca. 1905 Eheschließung in Salzburg, lebte zunächst vor allem im elterlichen Haus in Sopron, 1945 Übersiedlung nach Salzburg, gab hier amerikanischen Besatzungssoldaten Unterricht im Malen, Mitglied des Salzburger Kunstvereins, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3799
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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lgnatius Taschner, attr., "Sport beim Salvator"

Menschenmenge auf einer Rennbahn mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln, in der Hoffnung das Ziel zu erreichen, eine Schar von Schaulustigen beobachtet das Treiben, rechts unten freie Stelle für Text, vermutlich Illustrationsentwurf für die Zeitschrift Jugend, Tusche Aquarell und Graphit auf Pergamentpapier, Anfang 20. Jh., rückseitig in Blei bezeichnet "I. Taschner München", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30,5 x 23 cm. Künstlerinfo: auch Ignatz Taschner, dt. Bildhauer, Gestalter, Graphiker und Illustrator (1871 Kissingen bis 1913 Mitterndorf bei Dachau), Kindheit in Lohr am Main, 1885-88 Lehre als Steinmetz, 1889-1895 Studium an der Akademie in München, 1894 erster öffentlicher Auftrag, durch Karl von Marr Vermittlung von mehreren Aufträgen, Arbeit für den Verleger Martin Gerlach in Wien, 1899-1905 war der Bildhauer Hermann Nolte sein Assistent, Teilnahme an der Pariser Weltausstellung, ab 1903 Dozent an der Kunst- und Gewerbeschule Breslau und enge Freundschaft mit Ludwig Thoma, Mitarbeit am Simplicissimus, ab 1904 in Berlin tätig, Entwurf des Tafelsilbers für Kronprinz Wilhelm, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1906 Umzug nach Mitterndorf bei Dachau, Gestaltung des Märchenbrunnens im Volkspark Friedrichshain/Berlin, 1911 Fertigstellung seiner Künstlervilla, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3801
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Brynolf Wennerberg, Herbst im Chiemgau

sanft durch ein weites Tal fließender Fluss mit vereinzelten Bäumen an seinem Ufer und im Vordergrund an das Ufer grenzender Garten, mit sicherem Pinselstrich eingefangene Morgenstimmung, Deckfarben, um 1920–30, links unten signiert "B. Wennerberg", auf der Etikett "...Eigentum der bayerischen Gemeindebank München" und darauf Stempel "Entwertet zu Gunsten Aktion Sternstunden" und Inventarnummer "II/107", an der linken Kante geringer Farbverlust und im unteren linken Bereich einige Kratzspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 69 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gunnar Brynolf Wennerberg, dt.-schwedischer Maler, Zeichner, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1866 Otterstad/Schweden bis 1950 Bad Aibling), studierte ab 1885 an der Kunstgewerbeschule in Stockholm, wechselte 1886–88 an die Kunstnernes Frie Studieskoler (die freien Studienschulen der Künstler) in Kopenhagen und wurde Meisterschüler von Peder Severin Krøyer, ab 1888 Zeichenlehrer und Gebrauchsgraphiker in Leipzig, 1900 Umzug nach München, 1901–05 tätig in Emmering bei Fürstenfeldbruck, ab 1905 in München ansässig, im Frühjahr 1912 Übersiedlung auf die Isle of Wight und ab Herbst 1912 nach Paris, mit zeitweisen Aufenthalten im Sommerquartier in Glarisegg in der Schweiz, 1914 Beginn des 1. Weltkriegs und Verlust seiner Pariser Habseligkeiten, ab 1915 in Bad Aibling unter anderem im ehemaligen Atelier von Wilhelm Leibl tätig, 1892–1900 Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift "Meggendorfer Blätter", 1909–19 Mitarbeiter des "Simplicissimus", ab 1916 Mitarbeiter der "Lustigen Blätter" und zeitweise Illustrator der Zeitschrift "Die Woche", darüber hinaus tätig für die amerikanischen Zeitschriften "Puck" und "Pictorial Review", Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Benezit, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3804
Limit: 280.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hurra, der Zug kommt

Gänsehütender Junge am Teich, hocherfreut, dass unweit von ihm ein von einer Dampflok gezogener Zug vorbeirauscht, Aquarell in Braun- und Grautönen mit sparsamer Weißhöhung, links unten monogrammiert und datiert "FH (19)07", leicht knitterspurig und fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 37,5 x 54 cm.

Lot-No.: 3809
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Frauenkopf

nach einem Selbstportrait von Käthe Kollwitz, einfühlsame Zeichnung mit gekonnter Behandlung des Lichts, Graphit auf Papier und auf Karton kaschiert, 2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Papier gebräunt, im oberen Bereich fleckig, Blattmaße ca. 21 x 17,5 cm.

Lot-No.: 3812
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paar weibliche Akte

an einem Altartisch, sich vor einer rauchenden Schale Kauernde und auf einer Wiese liegender, sich sonnender Akt in parkähnlicher Landschaft, Aquarell und Mischtechnik auf Papier, um 1930–50, jeweils monogrammiert "KS", leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 23 x 29 cm.

Lot-No.: 3813
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Lore Bert, Komposition

Arrangement aus zwei stilisierten französischen Lilien in Purpur und Gold, Collage auf weißem Papier, unten rechts in Blei signiert und datiert "Lore Bert 2010", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 15 x 10,5 cm. Künstlerinfo: dt. Künstlerin (geboren 1936 in Gießen), 1953–57 Studium an der Werkkunstschule Darmstadt und Hochschule für Bildende Künste Berlin, 1985 erste Auslandsausstellung in Montreal, Teilnahme an den Biennalen in Venedig, Sharjah und Izmir, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3820
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €

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