Gemälde

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Otto Engelhardt-Kyffhäuser, Ansicht Görlitz

Blick aus Richtung Zgorzelec über die Lausitzer Neiße auf Görlitz, mit der evangelischen Stadtkirche St. Peter und Paul in der Abenddämmerung, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in dunkeltoniger Farbigkeit, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Karton, um 1940, rechts unten angeschnittene nahezu unleserliche Signatur "O. Engelhardt-Ky....", rückseitig alte Annotation "Verkauft Herr Matut", laut Vorbesitzerangaben "Provenienz Hotel Kaiserhof Görlitz", schön gerahmt, Falzmaße ca. 69,5 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901–07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919–39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 4200
Limit: 240.00 €, Acceptance: 900.00 €

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Eberhard von der Erde, Dresden

Blick über die Elbe, auf das noch, teils als Ruine, stehende Ensemble aus Schlosskirche, Schloss, Semperoper und Augustusbrücke, in breiten Pinselstrichen angelegte Malerei in der typischen Farbigkeit der Dresdner Schule, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert "E. Busch", minimale Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eberhard Busch, verwendet als Künstlernamen "Eberhard von der Erde", dt. Maler und Graphiker (1945 geboren in Freital), bis 1961 Jugend in Freital, hier ab 1959 gefördert durch den Maler Gottfried Bammes und den Antiquar Gerhard Patzig, studierte 1961–63 an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Dresdner Kunsthochschule, 1963 Studienabbruch, autodidaktische Weiterbildung, ab 1965 in Dresden tätig, ab 1968 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1981–82 wegen Sympathie für die polnische Gewerkschaft Solidarnosč inhaftiert, nach 1989 Dozent für Malerei und Zeichnen, 2011 Ehrung mit dem Kultur- und Kunstpreises "Stadtzeichner" der Stadt Freital, tätig in Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR“, Info Stadt Freital, Kürschners Handbuch bildender Künstler (2007) und Homepage des Künstlers.

Lot-No.: 4201
Limit: 300.00 €, Acceptance: 330.00 €

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Erich Erler-Samaden, Theatiner Kirche in München

Winterabend mit wenigen Passanten in der verschneiten Theatinerstraße, vor der Kulisse Theatinerkirche genannten barocken Hof- und Stiftskirche "St. Kajetan und Adelheid", vor blassrosa Himmel der Dämmerung, stimmungsvolle, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in fein abgestimmter dezenter Farbigkeit, Öl auf Leinwand , um 1910, rechts unten signiert "Erler-Samaden", rückseitig auf dem Keilrahmen Reste des originalen Künstleretiketts – hier lesbar "E ... (Theatinerkirche) ...", auf der Leinwand unleserlich gestempelt, geringe Altersspuren, schön gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: nannte sich zwischen 1898 und 1908 auch „Erich Erler-Samaden“ zur Unterscheidung von seinem berühmten Bruder Fritz Erler, dt. Maler, Entwerfer, Illustrator, Plakatkünstler, Kunstgewerbler und Schriftsteller (1870 Frankenstein/Schlesien [Ząbkowice Śląskie] bis 1946 Ickring), ab 1987 Lehre zum Buchdrucker und Schriftsetzer in Breslau [Wrocław], 1890 Umzug nach Schweidnitz [Świdnica] und hier als Zeitungsredakteur tätig, 1892–93, gefördert vom jüdischen Arztehepaar Neisser, Schüler der Kunst- und Gewerbeschule Breslau bei Albrecht Peter Bräuer, 1893–97 tätig als Buchdrucker und Schriftsetzer in Breslau, 1897 Zeitungskorrespondent in Paris, parallel autodidaktisch weitergebildet, in Paris Erkrankung an Tuberkulose, 1897 Übersiedlung nach München, 1898 krankheitsbedingter Umzug nach Samaden (Samedan) im Engadin, hier gefördert von dem Arzt und Kunstsammler Dr. Oskar Bernhard, Hinwendung zu Malerei und beeinflusst von Giovanni Segantini, ab 1903 wieder zeitweise in München und Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift „Jugend“, regelmäßige Sommeraufenthalte in Holzhausen am Ammersee und im Engadin, Mitglied der Münchner Vereinigung für Angewandte Kunst und 1901–11 Mitglied der Künstlergruppe „Die Scholle“, mit der er ab 1901 im Glaspalast München ausstellte, 1902 Ankauf eines Gemäldes durch die Münchner Pinakothek, 1910 Goldmedaille in München, nach 1912 Mitglied der Münchner Sezession, trotz Lungenleidens 1914 Kriegsfreiwilliger als Kriegsmaler im 1. Weltkrieg, dessen Erleben ihn tief erschütterte, 1916 Ernennung vom bayerischen König zum Honorarprofessor, nach dem Krieg Rückzug nach Icking im Isartal und zeitweise als Landwirt tätig, ab 1921 Professur in München, in den 1920er Jahren Vorstandsmitglied des Künstlerbunds "Die Türmer", Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem die Berliner Sezession, die Kunstausstellungen in Dresden und Düsseldorf sowie 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, im August 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", tätig in Samaden und Icking, Quelle. Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Brun, Davidson, Jansa, Prestel "Die Scholle", Gottfried Fellner und Internet.

Lot-No.: 4202
Limit: 2400.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Rosina del Fabro, "Begonien am Fenster"

gelbe und rote Begonien mit unterschiedlicher Laubfärbung, in Blumentöpfen auf dem Fensterbrett, gering pastose Stillebenmalerei, Öl über Bleistift auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "R. del Fabro", rückseitig Rahmungsetikett Frankfurt am Main und auf dem Keilrahmen signiert und betitelt "Rosina del Fabro »Begonien am Fenster«", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 53 x 42 cm. Künstlerinfo: auch Rosina Delfabro, österreichische Bildnis- und Blumenmalerin (1874 Wien bis 1946 Wien), tätig in Wien-Meidling, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs und Internet.

Lot-No.: 4203
Limit: 280.00 €, Acceptance: 300.00 €

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Willi Freitag, Lenin empfängt eine Delegation Bauern

Interieurszene mit drei Bauern und Wladimir Iljitsch Lenin (1870–1924) im Disput vertieft, gering pastose, miniaturhafte Kopie nach einem 1950 entstandenen Gemälde von Vladimir Aleksandrovich Serov (1910–1968), Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "Willi Freitag [19]60", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 14 x 13 cm.

Lot-No.: 4204
Limit: 80.00 €, Acceptance: 450.00 €

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Willi Freitag, Sommerblumenstrauß im Fenster

sommerlicher Blumenstrauß mit verschiedenen Ritterspornen, gelben Astern und weißen Margeriten, im Steinzeugkrug auf Fensterbank am Butzenfenster, mit weitem Ausblick ins sonnige Taubertal, gering pastose Malerei, wohl nach einem Motiv von Hans Prentzel (1880 Berlin bis 1956 Rothenburg ob der Tauber), Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links unten signiert und datiert "Willi Freitag [19]57", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 85 x 70 cm.

Lot-No.: 4205
Limit: 120.00 €, Acceptance: 180.00 €

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Fretz, Damenportrait

über eine Stuhllehne den Betrachter anblickende junge Frau mit längerem schwarzen Haar, vor dunklem Grund, feintonig ausgeführte Malerei im Stil der Neuen Sachlichkeit, Öl auf Platte, links oben nicht ganz eindeutig signiert "Fretz" und datiert "1929", auf der Rückseite mit Bleistift angelegtes Damenbildnis, etwas frühschwundrissig, geringe Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 48 x 40,5 cm.

Lot-No.: 4206
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Pál Fried, Ballerina beim Schuhebinden

Bildnis einer auf einem Stuhl sitzenden jungen Frau im Tutu, sich ihre Ballettschuhe bindend, dünn lasierend, studienhaft-flott erfasste Genremalerei, Mischtechnik (Öl über Bleistift) auf Leinwand, um 1940, rechts unten ungarisch signiert "Fried Pál", rückseitig auf der Leinwand unleserlich gestempelt, Altersspuren, hinter Passepartout im älteren prächtigen Goldstuckrahmen in Zweitverwendung, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: ungarisch Fried Pál, ungarischer Maler (1893 Budapest bis 1976 New York), studierte an den Ungarischen Kunstakademie in Budapest [Académie hongroise des arts] bei Hugo Pohl, weitergebildet in Paris, hier Studium an der Académie Julian und Schüler von Lucien Simon, in Paris starke Beeinflussung durch die französischen Impressionisten Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir, die ihn zum Malen von Tänzerinnen, Zirkusartisten und Ballerinen inspirierten, unternahm Studienreisen nach Spanien, Marokko, Indien, Algier und Südafrika, 1946 Übersiedlung in die USA, lehrte ab 1947 als Professor an der Kunstakademie in New York, ab 1953 US-amerikanischer Staatsbürger, galt als gesuchter Portraitist, schuf unter anderem Bildnisse von Greta Garbo, Marilyn Monroe und Rita Hayworth, lebte abwechselnd in Los Angeles und New York City, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.

Lot-No.: 4207
Limit: 800.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Arnold Fritz, attr., Selbstbildnis

Darstellung des Künstlers in langem Mantel mit Hut, rauchend an einer Treppe stehend, unsigniert, Öl auf Malkarton, rückseitig industrielle Landschaftsdarstellung, stärkere oberflächliche Fehlstellen und mehrere Beklebungen bzw. Farbreste am Rand, Falzmaße ca. 100 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1907 Berlin bis 1991 Hildesheim), tätig in Ost-Berlin, Magdeburg und Langensalza, ältester Sohn eines Gelehrten und einer Malerin, Scharfenberg-Schule Berlin ab 1922, Mitglied der Novembergruppe, ausgestellt im Erfurt und Hildesheim, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4208
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Oskar Gansloser, Am Wollmatinger Ried

winterlicher Blick in die weite Naturschutzlandschaft am Bodensee, im Hintergrund die Hügel sanft verlaufend, Öl auf Leinwand, impressionistische Landschaftsmalerei mit Einflüssen des Pointilismus, links unten in Schwarz signiert, rückseitig bezeichnet mit Nummer "i75H." und Rahmenstempel Düsseldorf, im Busch eine restaurierungsbedürftige Beschädigung, gerahmt, Falzmaße ca. 35 x 47 cm. Künstlerinfo: Oskar Gansloser (1881–1945).

Lot-No.: 4209
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Heinrich Garossa, Blumenstillleben

Bukett aus Rosen und Iris auf steinerner Platte, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, rechts unten signiert "Garossa", im prächtigen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 30,5 x 24 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Blumenmaler (1902 Zürich bis unbekannt), studierte sechs Jahre an der Züricher Kunstschule, zweijährige Weiterbildung bei Wittlich in München, Studienaufenthalte in Italien, Portugal und Spanien, beschickte Ausstellungen in Lissabon und München, Quelle: Künstleretikett auf Gemälderückseite und Internet.

Lot-No.: 4210
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Raimund Geiger, Herr im Lehnstuhl

Halbfigurenbildnis eines im historistischen Lehnstuhl sitzenden älteren Herrn mit Buch auf dem Schoß, eine Brille in der linken Hand haltend, die Figur erinnert etwas an den Schriftsteller Thomas Mann (1875-1955), pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "R. Geiger [19]52", rückseitig Etikett mit unkorrekten Vermutungen zum Gemälde, Craquelure, alt restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, 90 x 75 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Raimund Geiger, nannte sich auch Raimund Geiger-München, dt. Maler, Graphiker, Plakatgestalter, Illustrator, Karikaturist, Zeichner und Kunstschriftsteller (1889 München bis 1968 auf Mallorca), Sohn und Schüler des Malers Caspar August Geiger (1847-1924), 1908 mit seinem Vater in Kaiserslautern tätig, studierte 1909-11 an der Münchner Akademie, weitergebildet bei Otto Dill und Hugo Joseph Anton Freiherr von Habermann, Mitglied der Münchner Sezession, deren Ausstellungen er im Münchner Glaspalast beschickte, 1927-28 Reise nach Spanien und regelmäßige Aufenthalte auf Mallorca, zum Professor an die Münchner Kunstgewerbeschule berufen, lieferte 1930-40 Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", ab 1945 zeitweise Übersiedlung nach Velden an der Vils, beschickte 1949-59 die Große Kunstausstellung München, 1954 Rückkehr nach München, lebte später gänzlich auf Mallorca, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Info des Münchner Stadtmuseums und Internet.

Lot-No.: 4211
Limit: 160.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Berthold Genzmer attr., Mädchen vor Bauernkate

sommerlich beschienenes Haus mit Reetdach und fegendem Mädchen, im Hintergrund Blick durch einen Zaun in den Garten, Öl auf Malkarton, leicht pastose Malweise, rückseitig in Blei falsche Zuschreibung, bezeichnet Wollin Pommern, unleserliche Signatur und Jahreszahl in Rot, in schlichter Lackleiste gerahmt, rechts unten in der Ecke eine oberflächliche Fehlstelle, sonst normale Altersspuren, Falzmaße ca. 35 x 23 cm.

Lot-No.: 4212
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Richard Graef, "Land des Vergessens"

Dreiviertelfigur einer zwischen Bambus und exotischen Blüten am Seeufer stehenden jungen nackten Frau, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert "R. Graef", rückseitig fragmentarisches Ausstellungsetikett und auf dem Rahmen Hinweise vom Vorbesitzer zum Bild des "Altmeisters Richard Graef", hier auch betitelt "Land des Vergessens", Altersspuren, im ca. 13 cm breiten handbemalten Künstlerrahmen gefasst, Falzmaße ca. 102 x 68 cm. Künstlerinfo: auch Gräf, dt. Maler, Graphiker, Zeichner und Illustrator (1879 Oberweißenbach bei Selb in Oberfranken bis 1945 Dachau), 1897 Übersiedlung nach München, zunächst Ausbildung zum Buchbinder, Ableistung des Militärdienstes, zeitweise in Leipzig tätig, schließlich Schüler der Malschule Ažbe in München, 1904 Umzug nach Dachau, ab 1905 Schüler von Hans von Hayek in Dachau, 1907 Eheschließung mit Sabine Licht und Hochzeitsreise nach Paris, hier umfangreiche Malstudien, anschließend Gründung eines gemeinsamen Malateliers in der Frühlingsstraße in Dachau, 1906–16 und 1924–36 tätig als Karikaturist für die Münchner Zeitschrift "Simplicissimus", darüber hinaus Mitarbeiter der Zeitschriften "Jugend", "Der wahre Jacob", "Meggendorfer Blätter" und "Fliegende Blätter", während des 1. Weltkriegs Übersiedlung nach Niederzedlitz bei Crossen an der Oder [poln. Krosno Odrzańskie] auf das Familiengut seines Schwiegervaters Hugo Licht, 1930 Scheidung, ab 1934 wieder in Dachau ansässig und Mitglied der Dachauer Künstlerkolonie, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, im Deutschen Künstlerbund Weimar, Mitglied und um 1930 Vorsitzender im Ostmärkischen Künstlerbund und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Thiemann-Stoedtner/Hanke "Dachauer Maler", Reitmeier "Dachau ein Kunstbilderbuch", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Fleming, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 4213
Limit: 390.00 €, Acceptance: 390.00 €

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Hermann Graf, Reizvolles Interieur

wirkungsvoll von Tageslicht beleuchteter Flur mit samtbezogenem Stuhl, unter Tapete mit eindrucksvollem Floraldekor, daneben an der Wand, zwischen goldenen Wandleuchtern, hängende Rüstungsteile, darunter Brustschild, Helm und Speere, gering pastose bis lasierende Interieurmalerei in wohltemperiertem Colorit, Öl auf Holzplatte, um 1920, oben rechts signiert "HERM. GRAF W[eima]r", rückseitig auf dem Malträger nochmals signiert sowie nummeriert "B.74.", auf Etikett handschriftliche Annotationen zur Künstlerbiographie, minimal frühschwundrissig, punktuelle Retuschen, Schellackleiste des Jugendstil, Falzmaße ca. 61 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Eugen Graf, dt. Maler (1873 Frankfurt am Main bis 1940 Weimar), Sohn und Schüler des Malers Franz Josef Adolf Cornelius Graf (1840-1915), zunächst tätig als Musiker, studierte 1897-1900 an der Kunstschule Weimar bei Aristide Sartorio und Max Thedy, 1900-02 Studium an der Akademie München bei Carl von Marr und Ludwig von Löfftz, unternahm Studienreisen nach Holland, Belgien und Dänemark, anschließend in Weimar ansässig, ab 1904 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem 1904-20 auf der Glaspalastausstellung und 1937 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, weiterhin 1905-20 vertreten auf den großen Kunstausstellungen Berlin und 1911-20 in Düsseldorf, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und Vorstand der Renten- und Pensions-Anstalt für deutsche bildende Künstler Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, AKL, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Weizsacker-Dessoff, Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777-2010", Schweers und Gorenflo.

Lot-No.: 4214
Limit: 330.00 €, Acceptance: 420.00 €

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Hermann Graf, "Die Näherin"

an einem offenen Fenster eine junge Dame sitzend, in die Näharbeit vertieft, für Graf typische, kontemplative Interieurszene in zurückhaltendem Colorit und in großem Format, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., rückseitig auf Etikett signiert/bezeichnet "Hermann Graf" und betitelt "Die Näherin", nummeriert "No. 5" und alte handschriftliche Besitzannotation "Heyne", auf dem Rahmen mit Stempel "Heinrich Ernst Kiel", partiell frühschwundrissig, Craquelure, teildoubliert, reinigungsbedürftig, Jugendstilrahmen, Falzmaße ca. 76 x 63 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Eugen Graf, dt. Maler (1873 Frankfurt am Main bis 1940 Weimar), Sohn und Schüler des Malers Franz Josef Adolf Cornelius Graf (1840-1915), zunächst tätig als Musiker, studierte 1897-1900 an der Kunstschule Weimar bei Aristide Sartorio und Max Thedy, 1900-02 Studium an der Akademie München bei Carl von Marr und Ludwig von Löfftz, unternahm Studienreisen nach Holland, Belgien und Dänemark, anschließend in Weimar ansässig, ab 1904 auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, unter anderem 1904-20 auf der Glaspalastausstellung und 1937 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, weiterhin 1905-20 vertreten auf den großen Kunstausstellungen Berlin und 1911-20 in Düsseldorf, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Allgemeinen Kunstgenossenschaft und Vorstand der Renten- und Pensions-Anstalt für deutsche bildende Künstler Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, AKL, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Weizsacker-Dessoff, Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777-2010", Schweers und Gorenflo.

Lot-No.: 4215
Limit: 330.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Hans Graß, Stillleben

üppiges Stillleben mit Früchten, Winde, Mohn, Rose und Ranunkel, im Vordergrund eine Biene auf einer Quitte sitzend sowie ein kleiner Falter, Öl auf Holzplatte, rechts unten signiert, Rahmen mit originalem Messingschild Hans Grass 1935 Königsberg, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 39,5 x 36 cm.

Lot-No.: 4216
Limit: 100.00 €, Acceptance: 360.00 €

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Otto Grassl, Commedia dell’arte

bunte, teils maskierte Damengesellschaft, mit Puppe und Meerkatze, auf einer Treppe vorm Vorhang, lasierende Malerei des Jugendstils mit breitem, flächigem Pinselduktus, Mischtechnik (Aquarell und Gouache) auf Papier und Leinwand auf Keilrahmen aufgespannt, links unten signiert und datiert "Otto Graßl 1915", Altersspuren, ungerahmt, Falzmaße ca. 181 x 131 cm. Künstlerinfo: auch Otto Graßl, dt. Maler, Kirchenmaler, Graphiker, Zeichner, Illustrator und Kunstpädagoge (1891 München bis 1976 Dachau), nach dem Abitur 1902–05 am Münchner Maximiliansgymnasium, 1906–08 Schüler der Münchner Gewerbeschule, 1908–10 Studium der Illustrationskunst an der Kunstgewerbeschule München bei Julius Diez und Maximilian Dasio, 1912 Gemeinschaftsausstellung im Deutschen Buchgewerbemuseum Leipzig, ab 1912 Ausstellungsbeteiligungen auf den Frühjahrsausstellungen der Münchner Sezession im Münchner Glaspalast und im Münchner Kunstverein, 1915–16 Studium an der Münchner Akademie bei Franz von Stuck und Max Doerner, ab 1919 Lehrer für kunstgewerbliches Malen an der Kunstgewerbeschule München, 1926–28 Fachlehrer für Kirchliche Malerei an der Städtischen Gewerbeschule München, ab 1942 in Dachau tätig, Mitglied der Münchner Künstlervereinigung "Der Bund", Mitglied im Bund Deutscher Graphiker, im Deutschen Werkbund, in der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, in der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, ab 1943 Mitglied der Künstlervereinigung Dachau, nach 1945 Mitglied der "Neuen Münchner Künstlergenossenschaft", beschickte 1949–70 das Münchner Haus der Kunst, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Thiemann-Stoedtner/Hanke "Dachauer Maler", Dressler, Horst Ludwig "Franz von Stuck und seine Schüler", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Kürschners Graphikerhandbuch 1967 und Wikipedia.

Lot-No.: 4217
Limit: 390.00 €, Acceptance: 390.00 €

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Hans Greinke, attr., Am Teich

Teich mit baumbestandenem Ufer, Landschaftsmalerei mit kraftvollem Pinselstrich und teilweise geritztem, pastosem Farbauftrag, Öl auf Karton, um 1925, unten rechts nur schwer erkennbare Ritzsignatur "...ke", auf der Rückseite gewidmet "Ostern 1930 in Weimar, Zur ewigen Erinnerung an diese Tage! Der ...", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 39 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Illustrator (1891 Berlin bis 1960 Weimar), studierte an der Akademie Weimar bei Gari Melchers, Theodor Hagen, Max Merker und Max Thedy, um 1913 Aufenthalt in der "Siedlung Heimland" bei Luhme (heute zu Rheinsberg), später in Neuoberweimar ansässig, Quelle: Dressler, "Aufstieg und Fall der Moderne" und Internet.

Lot-No.: 4218
Limit: 100.00 €, Acceptance: 100.00 €

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Hans Greinke, Kornfeld

Blick entlang eines Weges, über ein Kornfeld mit Mohn und Kornblüten, in eine hügelige Landschaft, Öl auf Malplatte, links unten in Schwarz signiert, Rahmen der Zeit, geringe Altersspuren, rückseitig mit Widmung: "Meiner einzigen Schwester Eva-Elisabeth zum Geburtstag in Dankbarkeit gewidmet, Weimar den 18. September 1949 [...]", Falzmaße ca. 65,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Illustrator (1891 Berlin bis 1960 Weimar), studierte an der Akademie Weimar bei Gari Melchers, Theodor Hagen, Max Merker und Max Thedy, um 1913 Aufenthalt in der "Siedlung Heimland" bei Luhme (heute zu Rheinsberg), später in Neuoberweimar ansässig, Quelle: Dressler, "Aufstieg und Fall der Moderne" und Internet.

Lot-No.: 4219
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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J. Greuter, Angler am Fluss im Abendlandschaft

wildromantische, sommerliche Flusslandschaft am Waldrand mit angelnden Knaben, pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert "J. Greuter", Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 66,5 x 96 cm.

Lot-No.: 4220
Limit: 390.00 €, Acceptance: 390.00 €

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Grigoriew, Boote an der Küste

Männer mit ihren Booten an der Küste, zu einem zum Himmel übergehenden Meer, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Pappe, Ende 20. Jh., rechts unten signiert "Grigoriew", gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm.

Lot-No.: 4221
Limit: 130.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Elisabeth Grüttefien, Norwegischer Fjord

sommerlicher Blick vom Ufer eines Fjords, aufs Wasser mit Dampfschiff, vor steil aufragender, imposanter Bergkulisse, unter effektvoll bewölktem Himmel, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "E. Grüttefien", rückseitig diverse Annotationen, Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 120 cm. Künstlerinfo: geborene Josephine Elisabeth Grüttefien, ab 1903 verehelichte Grüttefien-Kiekebusch auch Kiekebusch-Grüttefien, dt. Malerin (1871 Kettwig bis 1954 West-Berlin), Schülerin des an der Düsseldorfer Akademie ausgebildeten norwegischen Malers Eilert Adelsteen Normann (1848–1918), ab 1903 Ehefrau des Landschaftsmalers Friedrich Hermann Kiekebusch (1857–1929), Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Schlachtensee, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Lot-No.: 4222
Limit: 360.00 €, Acceptance: 650.00 €

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Fernand L. Guey, attr., Pariser Straßenszene

Blick von oben in eine belebte Pariser Straße mit angedeuteten Passanten und Tram, flott erfasste pastose Studie, Öl auf Sperrholz, links unten monogrammiert GF., in floral reliefierter Leiste gerahmt, diese stärker trocknungsrissig, sonst normale Altersspuren, Falzmaße ca. 30 x 21 cm.

Lot-No.: 4223
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €

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Hans Hage, Meereswogen

an felsige Küste gischtende Meeresbrandung, gering pastose, partiell dünn lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Hans Hage 1915", rückseitig auf dem Rahmen Datum "26.6.1994", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 90,5 x 150,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Kopist (erwähnt 1915–1919), Quelle: Internet.

Lot-No.: 4224
Limit: 180.00 €, Acceptance: 420.00 €

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