Gemälde

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Arnold Fritz, attr., Straße in Périgneux

stark abstrahierter Straßenzug in Mischtechnik, Öl gespachtelt auf Zeitungspapier, unsigniert, rückseitig Klebeetikett mit Bezeichnung und Datierung 1984, weiterhin Adressetikett, gerahmt in schlichter Leiste, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1907 Berlin bis 1991 Hildesheim), tätig in Ost-Berlin, Magdeburg und Langensalza, ältester Sohn eines Gelehrten und einer Malerin, Scharfenberg-Schule Berlin ab 1922, Mitglied der Novembergruppe, ausgestellt im Erfurt und Hildesheim, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4400
Limit: 120.00 €, Acceptance: 170.00 €

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Wilhelm Imkamp, Abstrakte nächtliche Stadtlandschaft

kubistisch aufgefasste Nachtlandschaft mit Häusern, Bäumen und Turm, vor blauem Himmel mit Vollmond, gering pastose Malerei, Öl auf Karton, links unten undeutlich signiert und datiert "W. Imkamp [19]69", rückseitig Rahmungsetikett Bonn, sehr schön im modernen Designerrahmen gefasst, Falzmaße ca. 32,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1906 Münster bis 1990 Stuttgart), ab 1920 Schüler der "Gipsklasse" und ab 1922 Malstudien im Aktsaal an der Kunstgewerbeschule Münster, studierte 1926-29 mit Stipendium des Landes Westfalen am Staatlichen Bauhaus Dessau bei Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger, 1929-30 Weiterbildung in Paris, ab 1930 freischaffend in Essen/Ruhr, 1933-39 offiziell ausschließlich als Portrait- und Landschaftsmaler tätig - die abstrakte Kunst entsteht im Verborgenen, um einen drohenden Berufsverbot zu entgehen, 1939 Umzug nach Gießen, 1939-45 Kriegsdienst, beschickte 1939-43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München mit realistischen Portraits, er fand hier regen Beifall der NS-Führung und wurde als "Kriegsmaler" an die Westfront verpflichtet, 1944 Zerstörung des Ateliers in Gießen und Umzug nach Allendorf/Lumda, 1948 Umzug nach Asperg, 1949 Mitglied der Künstlervereinigung "Die Schanze" in Münster, 1951 Mitglied der Künstlervereinigung "Gruppe sw" und Mitglied im Verband Bildender Künstler Württemberg, 1952-58 Jurymitglied im Stuttgarter Kunstverein, 1953 Umzug nach Stuttgart und 1963 Bau eines Atelierhauses auf dem Stuttgarter Killesberg, 1979 Verleihung des Professorentitels, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Homepage Privatarchiv Wilhelm Imkamp.

Lot-No.: 4401
Limit: 360.00 €, Acceptance: 2400.00 €

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Peter Keil, Frauenportrait

abstrahiertes, expressives Kopfbildnis, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl und Acryl auf aus zwei separaten, zusammenmontierten einfachen Leistenrahmen gespanntem dunkelgrünen Stoff, 1980er Jahre, rechts unten undeutlich signiert, geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 140,5 x 105 cm. Künstlerinfo: eigentlich Peter Robert Keil, dt. Maler und Plastiker (geboren 1942 in Züllichau/Pommern), Kindheit in Berlin-Wedding, ab 1954 Schüler von Otto Nagel, zunächst ab 1954 Lehre als Kunstschlosser, 1959–61 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin-Charlottenburg, anschließend Aufenthalte bei Joan Miró auf Mallorca, Vertreter der "Jungen Wilden" und der "Hippie-Bewegung" der 1960er und 1970er Jahre, Mitglied im Bund Bildender Künstler Berlins, tätig in Zimmerau, Berlin, London, Paris und Los Angeles (Hollywood), Quelle: Wikipedia und Internethomepage des Künstlers.

Lot-No.: 4402
Limit: 100.00 €, Acceptance: 150.00 €

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Peter Keil, Expressiver Frauenakt

stark abstrahierte Darstellung einer nackten Frau, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl und Acryl auf dunkelbraunem Stoff auf schlichtem Leistenrahmen, 1980er Jahre, links unten undeutlich signiert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 150 x 104 cm. Künstlerinfo: eigentlich Peter Robert Keil, dt. Maler und Plastiker (geboren 1942 in Züllichau/Pommern), Kindheit in Berlin-Wedding, ab 1954 Schüler von Otto Nagel, zunächst ab 1954 Lehre als Kunstschlosser, 1959–61 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin-Charlottenburg, anschließend Aufenthalte bei Joan Miró auf Mallorca, Vertreter der "Jungen Wilden" und der "Hippie-Bewegung" der 1960er und 1970er Jahre, Mitglied im Bund Bildender Künstler Berlins, tätig in Zimmerau, Berlin, London, Paris und Los Angeles (Hollywood), Quelle: Wikipedia und Internethomepage des Künstlers.

Lot-No.: 4403
Limit: 100.00 €, Acceptance: 220.00 €

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Karl Lagasse, "I love you forever"

farbenfrohe, an Street-Art Arbeit mit dem Schriftzug "I love you forever", Graffiti, Acryl, Rakel und Edding auf schwarzer Leinwand, 2022, auf der Rückseite betitelt und signiert "Karl Lagasse", ungerahmt, Maße ca. 51 x 40 cm. beigegeben Echtheitsbestätigung. Künstlerinfo: frz. Künstler (1981 in Paris geboren), 2003 erste Personalausstellung, ab 2004 auch als Bildhauer tätig und Umzug in die Normandie, 2009 entstand seine bekannteste Plastik „One Dollar“, ab 2014 Zusammenarbeit mit Maserati, auf verschiedenen Kunstmessen vertreten. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4404
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Rudolf Lemke, attr., Abstrakte Komposition

pastelltonige geometrische Assemblage in maritim wirkender Auffassung, Öl auf Hartfaserplatte, unsigniert, rückseitig Klebeetikett „Nachlass Rudolf Lemke, Sammlung S. Lemke“, in tief gekehlter, matt gebeizter Holzleiste gerahmt, diese mit kleineren Farbfehlstellen, Falzmaße ca. 44 x 31 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Hermann Lemke, dt. Psychiater, Neurologe, Hochschullehrer sowie Freizeitmaler und Lithograph (1906 Gollnow bis 1957 Jena), Studium der Medizin an den Universitäten Jena, Wien, Freiburg und Berlin, 1928 Staatsexamen, ab 1934 nebenberuflich am Erbgesundheitsgericht und Erbgesundheitsobergericht in Jena tätig, ab 1939 Mitglied der NSDAP, während des 2. Weltkriegs Arzt in der Nervenabteilung des Lazaretts in Jena, 1940 Ernennung zum Medizinalrat, 1942 Ernennung zum Professor, wurde nach dem 2. Weltkrieg, trotz seiner zahlreichen Verstrickungen mit dem Naziregime, entnazifiziert, 1945-51 Mitglied der SED, ab 1948 Vertreter am Lehrstuhl für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Jena, den passionierten Hobbymaler verband eine enge Freundschaft mit dem Maler Hans Trimborn, 1941 fertigte er unter anderem ein Portrait von Ricarda Huch an, 1952-57 regelmäßige Studienaufenthalte bei dem Lithograph und Drucker Arno Fehringer in Weimar, Quelle: Wikipedia und Sebastian Lemke „Das Malen bringt mich über die Krise der Jetzt Zeit hin weg“, Klee "Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945".

Lot-No.: 4405
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Marios Loizides, Geometrische Komposition

kontemplative Farbflächengestaltung in fein verlaufenden Farbakzenten, hierzu bemerkt die englische Wikipedia: "... Loizides Werk zählt zur geometrisch-abstrakten Kunst. Sein künstlerisches Ziel war es, nicht die Welt der Sinne, sondern die tiefere, immanente Einheit des Universums darzustellen; daher sein visionärer Kunstansatz. ...", Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rückseitig auf der Leinwand signiert und datiert "M. Loizides 1980", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 140 x 164 cm. Künstlerinfo: griechisch-zypriotischer Maler, Graphiker, Bühnen- und Kostümbildner und Designer (1928 Nikosia auf Zypern bis 1988/1989 auf Hydra), studierte 1951–54 an der St. Martin’s School of Art in London Malerei und Lithographie, parallel Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner, danach bis 1958 in London als Grafiker und Designer tätig, 1958 Umzug nach Griechenland, 1961–88 als Maler auf der griechischen Insel Hydra in der Ägäis tätig, 1968 Teilnahme an der Biennale von Alexandria, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem in Brüssel, Athen, Nikosia und London, Quelle: A. Danos und T. Loizou in "Κύπριοι Καλλιτέχνες. Η Δεύτερη Γενιά/Cypriot Artists. The Second Generation" und Internet.

Lot-No.: 4406
Limit: 390.00 €, Acceptance: 650.00 €

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Markus Lüpertz, "Melonen-Mathematik XII."

surrealistische, expressive Komposition mit Melonenstücken, abstrahiertem Vogel und Zupfinstrument, collageartige Mischtechnik – Öl auf Wellpappe mit teils freigelegten Pappwellen auf Pressspanplatte, 1984–85, links unten Künstlermonogramm "Ml" im Kreis, rückseitig Annotationen, unter anderem betitelt "Melonen-Mathematik XII." und signiert "Markus Lüpertz" sowie diverse Vorbesitzer-Etiketten wie "Galerie Michael Werner, Gertrudenstr. 25–28, D – 5000 Köln 1 – Markus Lüpertz »Melonen-Mathematik« XII, 1984–1985. Öl auf Wellkarton, 122 x 97 cm. 645", originaler Künstlerrahmen aus Metall, Falzmaße ca. 122 x 97 cm. Quelle: Abgebildet in Markus Lüpertz, Neunundreissig Bilder 1984-1985, Michael Werner in Köln 1985. Künstlerinfo: bedeut. dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (1941 in Reichenberg/Tschechoslowakei geboren), 1948 Umsiedlung seiner Familie nach Rheydt im Rheinland, aus der Lehre als Maler für Weinflaschenetiketten mangels Talent entlassen, 1956–61 Studium an der Werkkunstschule Krefeld, Studienaufenthalt im Kloster Maria Lach, kurzzeitiges Studium (ein Semester) an der Kunstakademie Düsseldorf, Verpflichtung zur französischen Fremdenlegion und wenige Monate später desertierte er, 1962 Umzug nach West-Berlin, 1964 gründete er zusammen mit Peter Sorge, Wolfgang Petrick, Karl Horst Hödicke und weiteren Künstlern die Selbsthilfegalerie Großgörschen 35, 1970 Villa-Romana-Preis, 1974–86 Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, 1981 Veröffentlichung der Gedichtsammlung „Und ich, ich spiele ...“, 1983 Professur an der Sommerakademie in Salzburg, ab 1986–2009 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf, ab 1988 Rektor der Kunstakademie in Düsseldorf, 1993 zusammen mit Georg Baselitz und Anselm Kiefer Einladung in den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig – Lüpertz überließ seinen Platz den beiden anderen Künstlern, um selbst auszustellen, wenn er zu einer Einzelpräsentation eingeladen wird, ab 2009 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, ab 2014 Dozent an der Akademie der Bildenden Künste an der Alten Spinnerei in Kolbermoor, Quellen: Saur, Kürschner und Wikipedia.

Lot-No.: 4407
Limit: 12000.00 €, Acceptance: 15000.00 €

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Karl Ortelt, Abstrakte Komposition

ineinander verschlungene organische Formen in Blau, Violett, Gelb und Grün, Tempera? und Fettkreide auf Hartfaserplatte, 1970, links unten signiert "Ortelt", auf der Rückseite signiert, datiert und bezeichnet "Ortelt (19)70 Weimar" sowie "TL9", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt Falzmaße ca. 51 x 54 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1907 Mühlhausen bis 1972 Jena), 1921–27 Lehre und Tätigkeit als Bauschlosser, 1931 Bühnenarbeiter bei einem Theaterverlag, ab 1934 Malunterricht bei Walter Krause in Mühlhausen und Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Weimar bei Alfred Hierl, 1940–45 Kriegsdienst, 1946–50 freischaffend in Engelrod tätig, ab 1951 in Weimar ansässig und Dozent an der hiesigen Hochschule, seit 1952 freischaffend, Quelle: „Karl Ortelt Malerei“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Bildatlas „Kunst in der DDR“.

Lot-No.: 4408
Limit: 450.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Karl Ortelt, Komposition in Blau

ineinander verwobene organische Formen in Blau vor changierendem Grund, typische Arbeit aus dem Spätwerk des Künstlers, Tempera (?) auf Hartfaserplatte, 1970, rechts unten signiert "Ortelt", auf der Rückseite in Blei "1970" und Nummer "TL29", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 63 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1907 Mühlhausen bis 1972 Jena), 1921–27 Lehre und Tätigkeit als Bauschlosser, 1931 Bühnenarbeiter bei einem Theaterverlag, ab 1934 Malunterricht bei Walter Krause in Mühlhausen und Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Weimar bei Alfred Hierl, 1940–45 Kriegsdienst, 1946–50 freischaffend in Engelrod tätig, ab 1951 in Weimar ansässig und Dozent an der hiesigen Hochschule, seit 1952 freischaffend, Quelle: „Karl Ortelt Malerei“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Bildatlas „Kunst in der DDR“.

Lot-No.: 4409
Limit: 550.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Paul Petersen, Abstrakte Komposition

pastose, tachistische Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf schwarzem Karton, um 1990, rechts unten Künstlermonogramm "P", hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 43 x 33,5 cm. Künstlerinfo: dänischer Maler und Bildhauer (1935 Kopenhagen bis 2000 Kopenhagen), zunächst ab 1951 Lehre zum Schlosser, ab 1958 Lehre zum Maschinenbauer, künstlerisch Autodidakt, 1963 Gründung der "Heisteel" Maschinenfabrik in Videbaek, 1978 Übersiedlung in die BRD, ab 1987 tätig in Mainz-Weisenau, 1988-95 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz, 1995 Übersiedlung nach Douarnenez in Frankreich, Quelle: Katalog "Paul Petersen 1935-2000" und Internet.

Lot-No.: 4410
Limit: 80.00 €, Acceptance: 80.00 €

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Paul Petersen, Köpfe

skurrile Darstellung mehrerer Personen mit langem Haar oder verschleiert, Öl auf Malpappe, rechts unten in Blau monogrammiert, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 80 cm.

Lot-No.: 4411
Limit: 140.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Maurice Élie Sarthou, "La Mira"

abstrahierte verschneite Berglandschaft, wohl Motiv des Berges "la Mira" in der Sierra de Gredos in Zentralspanien, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1970, rechts unten signiert "M. E. Sarthou", rückseitig auf dem Keilrahmen spanisch betitelt "La Mira", auf der Rahmenrückseite bezeichnet "Maurice Élie Sarthou (1911–1999)", Altersspuren, freigestellt gerahmt, Bildmaße ca. 50 x 50 cm. Künstlerinfo: frz. Maler der "Neuen Pariser Schule", Kunstpädagoge, Glasfenstergestalter, Lithograph, Aquarellist und Illustrator (1911 Bayonne bis 1999 Paris), ab 1927 Architekturstudium an der Kunsthochschule in Montpellier, studierte mit Stipendium der Stadt Montpellier ab 1930 Malerei an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris mit Abschluss als Zeichenlehrer, zunächst Kunsterzieher in Bastia auf Korsika, ab 1937 Kunsterzieher in Bordeaux, 1939–41 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg im Fernmeldekorps, ab 1943 Mitglied der Société des Indépendants Bordelais [Bordeaux], ab 1949 Förderung durch Jacques Lassaigne, beschickte den Salon des Indépendants Bordelais in Bordeaux, 1949–63 den Salon de Mai und 1951–87 den Salon d'automne in Paris, 1950 Übersiedlung nach Paris, hier Zeichenlehrer am Lycée Henri IV., 1952 Umzug ins Languedoc nach Sète in der Provence, pendelte fortan nach Paris, 1958 Aufgabe der Lehrtätigkeit und fortan künstlerisch freischaffend in Sète, 1962 fertigte er in der Werkstatt des Glasmachermeisters Jacques Simon in Reims Buntglasfenster, tätig in Sète, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Website des Virtuellen Museum des Protestantismus, Bénézit und Internet.

Lot-No.: 4412
Limit: 260.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Helimar Schoormans, "Es war einmal der Kreis"

an eine Zeichnung von Leonardo da Vinci erinnernde Komposition, Acryl auf Leinwand, rückseitig ligiertes Künstlermonogramm, datiert "(19)79" und betitelt "Es war einmal der Kreis (Lionardo)", in Schattenfugenleiste gerahmt, Leinwandmaße ca. 123 x 98,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Kunstpädagoge (1925 Mainz bis 2013 Mainz), 1944–48 französische Kriegsgefangenschaft, Besuch der Mainzer Kunstschule, nachfolgend als Kunstlehrer tätig, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4413
Limit: 200.00 €, Acceptance: 200.00 €

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Soerre, Tachistische Farbkomposition

stark abstrahierte Landschaft, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, lins unten unleserlich bezeichnet, rechts signiert und datiert "Soerre [19]64", gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 61 cm.

Lot-No.: 4414
Limit: 140.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Eduard Steinberg, attr., Große suprematistische Komposition

geometrische Figuren zu einer suprematistischen Komposition arrangiert, für den Künstler typisches Werk mit harmonisch-gedämpfter Farbgebung und zum Teil erdfarbenen Oberflächen, wenngleich im Colorit dezenter und ausgewogener sowie in der Anordnung der geometrischen Formen verspielter, steht Steinbergs Werk unter dem Einfluss des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch, das Landesmuseum Wiesbaden, welches den malerischen Nachlass des Künstlers verwaltet, ordnet Steinbergs Wirken kunsthistorisch dergestalt ein, dass dieser den Suprematismus als Richtung der Moderne in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, "wie kaum ein anderer Künstler," im Sinne einer ihm eigenen "Meta-Geometrie" kreativ fortgeführt habe, für den Konzeptkünstler Ilja Kabakov sind es insbesondere Steinbergs auch in diesem Werk prägnant zu den geometrischen Formen in Beziehung gesetzte Linien, durch die dessen Werke eine weitere Bedeutungsebene erlangen, Steinberg nämlich "fand die Sprache, immer über Hohes, über Erhabenes zu sprechen, immer über die letzte Ebene, immer über das ‚meta‘. Über die Vertikalen und nie über die Horizontalen, über die möglichen Grenzebenen des Bewusstseins.", für Steinbergs Biographen Ullrich Schuhmacher ist es nicht die geometrische Komposition per se, die dessen Werke ausmachen, „… sondern vielmehr deren poetische Überhöhung. Es sind Geschichten, die er in seinen Bildern erzählt mit Metaphern, in denen sich Russland in all seiner Vielfalt wiedererkennen lässt.“, Öl auf Leinwand, rechts unten kyrillisch monogrammiert "E S" sowie datiert "1978", rückseitig von Künstlerhand nochmals betitelt "Komposition" sowie datiert "März 1978", Stempel in kyrillischer Sprache, Craquelure sowie etwas reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 67 x 67 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eduard Arkadjewitsch Steinberg, auch: Schteinberg, russisch: Эдуард Аркадьевич Штейнберг, russischer Suprematist (1937 Moskau bis 2012 Paris), Sohn des Dichters und Malers Arkady Steinberg, dieser verbrachte zur Zeit des Stalinismus viele Jahre im Gulag und kehrte erst 1954 zurück, Eduard Steinberg litt unter den Vorwürfen, der Sohn eines Volksfeindes zu sein, nach des Vaters Rückkehr gemeinsamer Umzug nach Tarussa, hier betrieb Steinberg autodidaktische Studien, ab den 1970er Jahren wandte sich Steinberg zunehmend geometrischen Kompositionen zu und orientierte sich im Sinne des Post-Suprematismus am Werk Kasimir Malewitschs, Steinberg entzog sich damit dem seinerzeit in der Sowjetunion vorherrschenden Sozialrealismus und blieb bis zum Ende des Eisernen Vorhangs im Untergrund der osteuropäischen Kunstszene, im Vergleich zum traditionellen russischen Suprematismus nahm Steinberg eine weniger starre Ausdrucksweise an, nach dem Tod des Vaters zog sich Steinberg ab 1984 aufs Land zurück und arbeitete an seinem suprematistsichen Zyklus "Das Dorf", in welchem er sich mit dem Verschwinden des traditionellen russischen Dorfs auseinandersetzte, und welches den Höhepunkt seines Schaffens darstellt, 1989 kam der Zyklus erstmals in Moskau zur Ausstellung, in der russischen Hauptstadt hatte er auch im Jahr 1987 in der "Hermitage" erstmals seine Kunst ausgestellt, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs lebte Steinberg zeitweise in Paris, 1991, 1993 und 2002 stellte er unter anderem in der Galerie Claude Bernard in Paris aus, nach Steinbergs Tod übergab dessen Witwe, Galina Manevič, den künstlerischen Nachlass an das Landesmuseum Wiesbaden, heute sind seine Werke in einschlägigen Kunstsammlungen und Museen vertreten, darunter der Galerie Tretjakov in Moskau sowie dem Museum Ludwig in Köln, Quelle: Benezit; Schumacher, Eduard Steinberg, Website Landesmuseum Wiesbaden und Claudia Beelitz, Eduard Steinberg.

Lot-No.: 4415
Limit: 3000.00 €, Acceptance: 5400.00 €

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Zeitgenössisches Doppelgemälde Acrylmalerei

Synästhesie verschiedener Farben in horizontaler Komposition auf dunklem Hintergrund, Leinwand rückseitig unleserlich monogrammiert und datiert 1985, zwei rückseitig verblattete Keilrahmen, normale Altersspuren, Maße gesamt 140 x 100 cm.

Lot-No.: 4416
Limit: 100.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Abstrakte Komposition

stark pastose, schwarz konturierende Malerei mit breitem Pinselduktus mit dominantem Grün, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten nachträglich bezeichnet "E.M.L.", rückseitig auf der Leinwand Annotation in Kugelschreiber "Else.Medom.L.", gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 70 cm.

Lot-No.: 4417
Limit: 140.00 €, Acceptance: 0.00 €

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Große moderne Collage 152

Hartfaser-, Karton- bzw. Sperrholzstücke in Zweitverwendung, teils mit bedruckten Papierfragmenten, teils mit vernähten Stoffstücken beklebt und mosaikartig auf Sperrholzplatte montiert und stellenweise in Erdtönen gefasst, um 2000, unsigniert, rückseitig Etikettierungsspuren, links und rechts oben Löcher einer ehemaligen Wandbefestigung, in schöner Silberleiste gerahmt, Falzmaße ca. 139 x 96,5 cm.

Lot-No.: 4418
Limit: 20.00 €, Acceptance: 60.00 €

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