fast lebensgroßes Brustportrait einer Dame im weißen Kleid mit Kette, mit sinnendem Horizontblick, impressionistische Portraitmalerei in frischer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, mittig rechts signiert "Otto Rasch" sowie datiert "1919", goldfarbene Leiste der Zeit mit ovalförmiger Einlage, Bildausschnittsmaße ca. 59 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1862 Artern bis 1932 Weimar), stud. 1879-90 an der Akademie Weimar bei Alexander Struys und Max Thedy, ab 1899 Prof. an der Akademie Weimar, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und Vorstand des Radiervereins Weimar, tätig in Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Boetticher und Dressler.
Lot-No.: 4300
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €
Bildnis eines kapitalen Damhirschs im sonnigen Herbstwald, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Karton, um 1970, rechts unten signiert "F. Reimann", rückseitig applizierte Info zum Künstler und irrtümlich als "Elch an der Wasserstelle" bezeichnet, sehr schön mit Messingrahmenschild "Friedrich Reimann – 1896 Mariaschein – 1991 Zeulenroda" gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der 2. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.
Lot-No.: 4301
Limit: 180.00 €, Acceptance: 650.00 €
am Strand angelandetes Segelboot mit Fischersfrauen, beim Übernehmen des Fangs, gering pastose Genremalerei, Öl auf Hartfaserplatte, Mitte 20. Jh., links unten signiert "W. Reinert", rückseitig Kunsthandelsetikett Neuss, Retuschen, im schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 70 x 80 cm.
Lot-No.: 4302
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
junge Mutter an der Wiege mit Säugling, im dämmrigen Interieur einer Bauernstube, poesievolle, gering pastose Genremalerei mit lockerem, breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten mehrfach signiert "A. M. Renz" bzw. "Renz", rückseitig Farbspuren, altes Etikett "Münchner Kunstausstellung 1917 im Kgl. Glaspalaste zu München Nr. 2072 ..." und handschriftliche Nummer "A 45.", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 93 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Interieur- und Figurenmalerin (1866 Ludwigsburg/Baden-Württemberg bis 1955 Weilheim), Schülerin von Ludwig von Herterich an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins in München, um 1903 weitergebildet in Paris, beschickte unter anderem 1903–25 den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, um 1906 tätig in Oberalting bei Seefeld, um 1908 in Diessen, spätestens ab 1911 in Riederau am Ammersee, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Svenskt Konstnärslexikon, Gorenflo, Schweers, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Seemann "Kunstchronik – Neue Folge" Ausgabe vom 16.10.1903 und Internet.
Lot-No.: 4303
Limit: 280.00 €, Acceptance: 390.00 €
im seichten Wasser des Strandes liegende Fischerboote, im Vordergrund in einem Korb der bereits an Land gebrachte Fang des Tages, leicht pastose Malerei in heller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte des 20. Jh., rechts unten signiert "F. M. Richter-Reich", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Veduten- und Genremaler sowie Graphiker (1896 Berlin bis 1950 Hamburg), Schüler der Privatschule Lewin-Funke in Berlin, arbeitete zeitweise in Amsterdam und Haarlem, tätig in Hamburg, Quelle: Der neue Rump.
Lot-No.: 4304
Limit: 120.00 €, Acceptance: 120.00 €
junge Frau am Fenster im herrschaftlichen Interieur, in die Handarbeit vertieft, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert "A. Rieper", rückseitig auf dem Keilrahmen altes Künstleretikett "August Rieper, München, Liebigstr. 37 – No. 493 »Sonnige Zeiten «" und diverse Zahlenannotationen, Altersspuren, im neueren Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 91 x 71 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Interieur-, Portrait-, Akt-, Stillleben- und Genremaler sowie Zeichner, Lithograph und Radierer (1865 Hamburg bis 1940 München), erste künstlerische Förderung an der Hamburger Kunstgewerbeschule, studierte ab 1884 für einige Monate an der Akademie München, entschloss sich jedoch zunächst für eine autodidaktische Ausbildung an den Altmeistern, beschickte ab 1887 Münchner Ausstellungen und stießen hier auf reges Interesse Münchner Künstler wie Rudolf von Seitz, Franz von Lenbach und Friedrich August von Kaulbach, Rieper wurde in der Folge freundschaftlich von Seitz und Kaulbach gefördert, beschickte 1888 die internationale Kunstausstellung im Münchner Glaspalast, ferner Ausstellungen in Hamburg, Wien, Dresden und Berlin, studierte ab 1898 erneut an der Münchner Akademie bei Rudolf von Seitz, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Künstlerbund "Isar", im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Staatskommission für Restaurierungsangelegenheiten an der bayerischen Staatsgalerie, Ankäufe seiner Gemälde durch Kaiser Wilhelm II. und den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", "Der neue Rump", Müller-Singer, Ries, Matrikel der Münchner Akademie, Boetticher, Dressler und Wikipedia.
Lot-No.: 4305
Limit: 280.00 €, Acceptance: 750.00 €
blühender Rhododendron vor leicht abhängiger Wiese mit Koniferen im hellen Sonnenlicht, pastose Malerei in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten ritzsigniert "S. Rochel", rückseitig auf der Leinwand bezeichnet "Original von Siegfried Rochel", auf dem Rahmen Rahmungsetikett "Bilder-Geyer [Plauen] ...", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1904 Berlin bis 1985 Berlin), studierte an der Kunstgewerbeschule und der Hochschule der bildenden Künste (HbK) Berlin bei Emil Orlik, Johannes Böhland, Koch, Walter Kampmann, Ludwig Bartning und Hardank, unternahm Studienreisen durch Europa, tätig in Berlin: Quelle: Künstleretikett, Archiv der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.
Lot-No.: 4306
Limit: 150.00 €, Acceptance: 200.00 €
Bauern auf dem Feld beim Heu einfahren und pflügender Bauer, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalereien, Öl auf Holz, um 1930, jeweils rechts unten signiert und bezeichnet "K. Rohrhirsch München", Craquelure, reinigungsbedürftig, als Pendants gerahmt, Falzmaße ca. 15 x 19 cm. Künstlerinfo: auch "R. Karoly" oder "Karol", Künstlername „Karl Rohrhirsch-München“, dt. Landschafts- und Genremaler (1875 München bis 1954 Greding/Franken), bis 1927 tätig in München, anschließend in Greding, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts", Bénézit und Internet.
Lot-No.: 4307
Limit: 80.00 €, Acceptance: 220.00 €
Katze mit drei Jungen im Korb, fein lasierende, partiell gering pastose Tiermalerei, Öl auf Holzplatte, um 1890, rechts oben signiert "Henriette Ronner", minimale Altersspuren, original im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 30,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: geboren als Henriëtte Knip, verehelichte Henriëtte Ronner-Knip, niederländisch-belgische Genre- und Tiermalerin sowie Zeichnerin (1821 Amsterdam bis 1909 Elsene [Ixelles]), Schülerin ihres Vaters, des Kunstmalers Josephus-Augustus Knip (1777-1847), früh Hinwendung zur Darstellung von Hunden und Katzen, die zu ihrem Markenzeichen werden sollten, zunächst tätig in ’s-Hertogenbosch, nach 1840 verzog sie nach Berlicum und 1847 nach Boxtel, 1850 Eheschließung in Amsterdam mit Feico Ronner und Umzug nach Brüssel, Mitglied der Vereinigung belgischer Künstlerinnen "Cercle des femmes peintres", deren Ausstellungen sie beschickte, beschickte 1838-1895 Ausstellungen in Den Haag, Dresden, Hannover, Brüssel, Berlin, München und Amsterdam, vertreten auf den Weltausstellungen 1873 in Wien und 1876 in Philadelphia, tätig in Brüssel, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Ries, Schurr, Pamplona, Wurzbach, Scheen, Immerzeel und Internet.
Lot-No.: 4308
Limit: 450.00 €, Acceptance: 1100.00 €
Blumenstrauß neben Flötenvase, mit lockerem Strich ausgeführte Blumenmalerei in harmonischer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Marie Rotteveel 1902", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 21 x 26,5 cm. Künstlerinfo: Marie Louize Wilhelmina Rotteveel, niederl. Blumenmalerin (1870 Den Haag bis 1956), wohl autodidaktische Beschäftigung mit der Malerei. Quelle: Internet.
Lot-No.: 4309
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
weite herbstliche Landschaft mit auffliegenden Enten am Teich und Dorf am Horizont vor Gebirgskulisse, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1930, rechts unten signiert "A. v. Rüdt", Altersspuren, ungerahmt. Maße ca. 33 x 48,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1900 bis 1966), tätig wohl in München, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4310
Limit: 20.00 €, Acceptance: 0.00 €
Blick auf das berühmte Forum in Rom aus dem Jahre 143 n. Chr., stark pastose, teilweise gespachtelte Malweise, Öl auf Leinwand, rechts unten in hellem Grün signiert, Verso handschriftlich bezeichnet, im modernen blattvergoldeten Rahmen, Falzmaße ca. 80 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer, Maler und Gebrauchsgraphiker (1890 München bis 1974 München), 1907–09 Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule, 1909–11 Studium der Bildhauerei an der Akademie München bei Balthasar Schmitt, anschließend zwei Jahre als Bildhauer tätig, 1913–14 erneut Bildhauerei-Studium an der Münchner Akademie bei Hermann Hahn, 1914–16 Kriegsdienst, 1916 Verwundung, infolge der Kriegsverletzungen Aufgabe der Bildhauerei und Wechsel zur Malerei, 1916–19 Studium an der Münchner Akademie bei Hugo von Habermann und Angelo Jank, anschließend als Gebrauchsgraphiker tätig, wirkte ab 1928 verstärkt als Maler, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München nach 1945 zeitweise in Kempten, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.
Lot-No.: 4311
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
sommerlicher Blick auf den mit Passanten gefüllten berühmten Marktplatz in Venedig, Öl auf Leinwand, stärker pastose, teilweise gespachtelte Malweise, rechts unten in Schwarz signiert, in schlichtem Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 80 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer, Maler und Gebrauchsgraphiker (1890 München bis 1974 München), 1907-09 Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule, 1909-11 Studium der Bildhauerei an der Akademie München bei Balthasar Schmitt, anschließend zwei Jahre als Bildhauer tätig, 1913-14 erneut Bildhauerei-Studium an der Münchner Akademie bei Hermann Hahn, 1914-16 Kriegsdienst, 1916 Verwundung, infolge der Kriegsverletzungen Aufgabe der Bildhauerei und Wechsel zur Malerei, 1916-19 Studium an der Münchner Akademie bei Hugo von Habermann und Angelo Jank, anschließend als Gebrauchsgraphiker tätig, wirkte ab 1928 verstärkt als Maler, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, nach 1945 zeitweise in Kempten, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.
Lot-No.: 4312
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
stimmungsvolle sommerliche Ansicht eines üppig blühenden Gartens vorm Tiroler Bauernhaus, im hellen Sonnenlicht, laut Vorbesitzerinfo handelt es sich um das "Brantnerhäusl" genannte Wohnhaus des Künstlers in Brixlegg, welcher es 1901 als Sommerhaus erwarb und ab 1921 als ständigen Wohnsitz nutzte, pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert "Schlabitz", geringe Altersspuren, schön im originalen, ca. 15 cm breiten Lackleistenrahmen, Falzmaße ca. 92 x 65 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Gustav Schlabitz, dt. Portrait- und Genremaler sowie Radierer und Illustrator (1854 Groß-Wartenberg [Syców] in Schlesien bis 1943 Brixlegg/Tirol), studierte 1875–82 an der Berliner Akademie bei Paul Thumann, Otto Knille, Karl Gussow und Ernst Hildebrand, 1883 Assistent an der Königliche Kunstschule zu Berlin, 1883–84 mit Rohr’schen Stipendium Studienaufenthalt in Paris, hier Studium an der Académie Julian bei Jules-Joseph Lefebvre und Gustave Boulanger, unternahm ferner Studienreisen durch Europa (Elsass, Tirol) und in die USA, 1884–87 Aufenthalt in München, 1887 Umzug nach Berlin und 1889 Eröffnung einer privaten Mal- und Zeichenschule, parallel dazu 20 Jahre Assistent von Ernst Henseler an der Technischen Hochschule Berlin, 1897–1901 Lehrer an der Unterrichtsanstalt am Königlichen Kunstgewerbemuseum Berlin, 1901 Erwerb eines Sommerhauses, das „Brantnerhäusl" in Brixlegg in Tirol, ab 1908 Assistent von Ernst Hancke an der Hochschule für bildende Künste und hier 1909–16 Leiter einer Zeichenklasse, 1911 auf Fürsprache von Anton von Werner zum Professor ernannt, arbeitete bis 1918 als Lehrer, unter anderem von Lyonel Feininger, Ernst Kolbe und August Brömse, ab 1921 gänzlich in Brixlegg ansässig, parallel 1935–41 ältestes Mitglied der Berliner "Ateliergemeinschaft Klosterstraße", Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste, im Berliner Kunstverein und im Verein Berliner Künstler, im Verein Deutscher Illustratoren, Vorstandsmitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, als Freimaurer seit 1896 Mitglied der Loge "Urania zur Unsterblichkeit" in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Vollmer, Boetticher, Dressler, Müller-Singer, Ries und Internet.
Lot-No.: 4313
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €
heftige Diskussion der Rabbiner über den Talmud, dramatisch dargestellt in einem einfachen Interieur, Kopie von B. Rivitts?, Öl auf Leinwand, doubliert, um 1900, geringe Altersspuren, Falzmaße 46,5 x 65,5 cm.
Lot-No.: 4314
Limit: 280.00 €, Acceptance: 280.00 €
alter Gnom mit Stock, einem Fliegenpilz mit Gesicht und überdimensionierter Nase eine Prise Schnupftabak anbietend, humorvoll-märchenhafte, gering pastose Malerei, partiell in Ritztechnik, Öl auf Karton, um 1900, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "Heinrich Schlitt München", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 10,5 x 16,5 cm. Künstlerinfo: dt. Fayencemaler, Historien- und Genremaler, Zeichner und Illustrator (1849 Biebrich-Mosbach bis 1923 München), zunächst Soldat in niederländischen Diensten, erste Malstudien in Holland, später Schüler von Kaspar Kögler in Wiesbaden, Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Barth, ab 1874 Atelierschüler von Wilhelm von Lindenschmit, studierte ab 1875 bzw. 1876 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit, schuf Beiträge für diverse Zeitschriften wie "Illustrierte Zeitung", "Ueber Land und Meer", "Daheim", "Gartenlaube" und die humoristische Zeitung "Schalk", als Dekorentwerfer Mitarbeiter der Firma Villeroy & Boch in Mettlach, Mitglied der Osternberger Künstlerkolonie um Hugo von Preen, Mitglied der "Luitpoldgruppe", berühmt als "Münchner Gnomenmaler" für seine Gnomen- und Zwergendarstellungen (1878-1921), beschickte 1879-1917 unter anderem Düsseldorfer und Nürnberger Kunstausstellungen sowie den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und im Verein Deutscher Illustratoren, tätig in München und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Internet, Matrikel der Akademie München, Müller-Singer, Glaspalastkataloge, Boetticher, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Kurt Flemig, Hans Ries, Dressler und ausführlicher Artikel im "Sammler-Journal 8/2007".
Lot-No.: 4315
Limit: 3000.00 €, Acceptance: 4000.00 €
humorvolle Darstellung eines musizierenden Zwerges, unter einem riesigen Pilz stehend, die Notenblätter getragen von Zweigen, fein mit spitzem Pinsel erfasste gefühlsvolle, märchenhafte Malerei, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert, geringe Farbfehlstellen, später gefirnist, in gekehlter schwarzer Lackleiste gerahmt, diese ebenfalls etwas restaurierungsbedürftig, Falzmaße 29,5 x 20,5 cm. Künstlerinfo: dt. Fayencemaler, Historien- und Genremaler, Zeichner und Illustrator (1849 Biebrich-Mosbach bis 1923 München), zunächst Soldat in niederländischen Diensten, erste Malstudien in Holland, später Schüler von Kaspar Kögler in Wiesbaden, Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Barth, ab 1874 Atelierschüler von Wilhelm von Lindenschmit, studierte ab 1875 bzw. 1876 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit, schuf Beiträge für diverse Zeitschriften wie "Illustrierte Zeitung", "Über Land und Meer", "Daheim", "Gartenlaube" und die humoristische Zeitung "Schalk", als Dekorentwerfer Mitarbeiter der Firma Villeroy & Boch in Mettlach, Mitglied der Osternberger Künstlerkolonie um Hugo von Preen, Mitglied der "Luitpoldgruppe", berühmt als "Münchner Gnomenmaler" für seine Gnomen- und Zwergendarstellungen (1878–1921), beschickte 1879–1917 unter anderem Düsseldorfer und Nürnberger Kunstausstellungen sowie den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und im Verein Deutscher Illustratoren, tätig in München und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Internet, Matrikel der Akademie München, Müller-Singer, Glaspalastkataloge, Boetticher, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Kurt Flemig, Hans Ries, Dressler und ausführlicher Artikel im "Sammler-Journal 8/2007".
Lot-No.: 4316
Limit: 3600.00 €, Acceptance: 4800.00 €
Passanten am Reiterdenkmal Friedrich des Großen vor der Berliner Humboldtuniversität, auf dem Prachtboulevard "Unter den Linden", gering pastose Vedutenmalerei, Öl auf Kupferblech, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und teils vom Falz verdeckt unleserlich datiert "Heinz Scholtz Berlin 1991?", rückseitig Etikett "Berlin »Unter den Linden« von Heinz Scholtz" mit handschriftlicher Annotation "Renate", weiterhin Nummernetikett "14331" sowie Kunsthandlungsetikett Berlin-Charlottenburg, hinter Leinenpassepartout im silbernen Stuckrahmen, Falzmaße Leinenpassepartout ca. 24,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1925 in Berlin), ab 1940 Ausbildung zum Graphiker, parallel Abendstudium im anatomischen Zeichnen, Einziehung zum Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und anschließende russische Kriegsgefangenschaft, hier Bekanntschaft und Förderung durch den weißrussischen Maler Boris Krasnikoff und Entwürfe für Deckengemälde und Wandgestaltungen in Minsk, schließlich Versetzung in ein Kohlebergwerk im Donbas, später Rückkehr nach Berlin und als Maler historischer Ansichten des noch unzerstörten Berlin tätig, fand später seine Motive unter anderem auch in Köln, Heidelberg, Goslar, Hamburg, München, Nürnberg, Celle und Braunschweig, Quelle: Info zum Künstler von Gerd Schindelgruber und Internet.
Lot-No.: 4317
Limit: 300.00 €, Acceptance: 420.00 €
im Bett liegende rothaarige Dame, neben Tisch mit Obstteller, Buch, Glas und Wasserflasche, expressive flächige Malerei in kraftvoll leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, wohl 1. Hälfte 20. Jh., nachträglich etwas wellig auf älteren Karton in Zweitverwendung aufgezogen, links unten undeutlich signiert "Schönberger", Altersspuren, Pendant zur nachfolgenden Position, als Pendants gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt.-ungarischer Maler und Bildhauer (1885 Galgóc [Freistadtl] bis 1974 Budapest), studierte in Budapest, weitergebildet bei Anton Azbe in München und bei Károly Ferency in Nagybánya, Studienaufenthalt an der Grand-Chaumiere in Paris, mit Lajos Kassák, János Kmetty, József Nemes Lampert und Béla Uitz Gründer der Gruppe der "Sieben", tätig in Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.
Lot-No.: 4318
Limit: 450.00 €, Acceptance: 1600.00 €
am Tresen neben einem Weinglas mit aufgestütztem Kopf sitzende, sinnende rothaarige Dame, im Hintergrund spiegelverkehrter Schriftzug "Bar", expressive flächige Malerei in kraftvoll leuchtender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, wohl 1. Hälfte 20. Jh., nachträglich etwas wellig auf älteren Karton in Zweitverwendung aufgezogen, rechts oben undeutlich signiert "Schönberger", Altersspuren, Pendant zur vorhergehenden Position, als Pendants gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: dt.-ungarischer Maler und Bildhauer (1885 Galgóc [Freistadtl] bis 1974 Budapest), studierte in Budapest, weitergebildet bei Anton Azbe in München und bei Károly Ferency in Nagybánya, Studienaufenthalt an der Grand-Chaumiere in Paris, mit Lajos Kassák, János Kmetty, József Nemes Lampert und Béla Uitz Gründer der Gruppe der "Sieben", tätig in Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.
Lot-No.: 4319
Limit: 450.00 €, Acceptance: 1200.00 €
schäumend an den Strand gischtende Wellen, vor effektvoll bewölktem Abendhimmel mit untergehender Sonne, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "K. Schrader", im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 60 x 90 cm. Künstlerinfo: dt. Marinemaler (1925 Hamburg-Altona bis 2012 Hamburg), zunächst nach der Schulzeit Lehre zum Sattler, arbeitete danach als Steinmetz, künstlerisch Autodidakt, zeichnete und skizzierte schon früh maritime Motive, 1941 traf er im Luftschutzkeller einen Altonaer Landschaftsmaler, der sein Talent erkannte und ihn in Ölmalerei unterrichtete, 1942 Einzug zur Kriegsmarine, 1945–48 in frz. Kriegsgefangenschaft, malte hier mit Unterstützung eines Malers für die Offiziere des Lagers, beschickte ab 1955 Galerien am Timmendorfer Strand, 1957 Bekanntschaft und Förderung durch den Marinemaler Johannes Holst (1880–1965), weitere künstlerische Anregungen erhielt er durch Wilhelm Battermann (1872–1964), 1963 Umzug nach Blankenese, seit 1989 tätig in Hamburg-Altona, Quelle: "Der neue Rump" und Internet.
Lot-No.: 4320
Limit: 360.00 €, Acceptance: 500.00 €
sommerlicher Blick vom Wasser auf Marienkapelle und mediterrane Uferbebauung im hellen Sonnenlicht, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "R. Schultze", rückseitig teils undeutliche handschriftliche Annotationen auf dem Keilrahmen "Prof. Hofman W..." und späteres wie unkorrektes maschinenschriftliches Etikett "»Isola Bella am Gardasee« Orginal-Ölgemälde [sic.] von Robert Schultze – München", Altersspuren, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 47 x 67 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1828 Magdeburg bis 1910 München), studierte 1845–47 an der Akademie Dresden, ab 1847 Studium an der Akademie Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer, anschließend in Düsseldorf tätig, 1875 Übersiedlung nach München, beschickte hier die Kunstausstellungen im Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Bénézit und Internet.
Lot-No.: 4321
Limit: 390.00 €, Acceptance: 0.00 €
Blick durch zwei Bäume mit Passanten, auf einen See mit Schwänen und Ruderboot, am Baum ein Schild "Baden verboten", Öl auf Malplatte, links unten signiert und datiert 1971/5, rückseitig bezeichnet, in schlichter mattweiß lackierter Leiste gerahmt, diese stärker trocknungsrissig, im Bild normale Altersspuren, Falzmaße ca. 24,5 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1905 Reinickendorf bis 1996 Berlin-Pankow), Vertreter des Nachimpressionismus der Ostberliner Schule, schuf Monotypien, Lithografien, Siebdrucke, Holz- und Linolschnitte mit Bezug zu den Brücke-Künstlern, später begann er Bilder in vereinfachter Weise im Stil der 1920er Jahre zu malen, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 4322
Limit: 260.00 €, Acceptance: 950.00 €
Blick entlang eines Flusslaufes in spätsommerlicher Gebirgslandschaft, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Johannes Schütz 1924", original gerahmt, Falzmaße ca. 53 x 63 cm. Künstlerinfo: dt.-schweizerischer Landschaftsmaler (1886 Düsseldorf oder Dresden bis 1953? St. Moritz?), in den 1940er Jahren in Berlin tätig erwähnt, beschickte 1941–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, meist mit Motiven aus Oberbayern, Quelle: Internet.
Lot-No.: 4323
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €
zwischen Feld und Birkenwald verlaufender Weg unter locker bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf mit Leinen kaschierter Pappe, Anfang 20. Jh., auf der Rückseite betitelt "Aus der Heide", auf Rahmenrückseite Zettel mit handschriftlicher Zuschreibung, im Bereich des Himmels kleiner Farbverlust, gerahmt, Falzmaße 37 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler (1852 bis 1913), studierte an der Akademie in Düsseldorf bei Peter Janssen und Eugen Dücker, tätig in Hamburg, Quelle: Thieme-Becker.
Lot-No.: 4324
Limit: 140.00 €, Acceptance: 0.00 €