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Salvador Dali, attr., "Venus"

mit gekonnten Umrisslinien angedeutete, stehende junge Frau mit langem Haar, Werksverzeichnis Michel/Löpsinger 654, Radierung mit dezentem Plattenton auf Velin, 1974, unter der Darstellung rechts "Dali" und bezeichnet "H.C.", auf Unterlagekarton geheftet, außerhalb der Darstellung etwas angestaubt und leicht wellig, hinter Glas im rahmenlosen Bilderträger, Darstellungsmaße ca. 57,5 x 37 cm, Blattmaße ca. 76 x 56 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940-48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.

Lot-No.: 3675
Limit: 100.00 €

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Salvador Dali, "Hommage de Meissonier"

erschienen in französischer Sprache anlässlich einer Ausstellung im Hotel Meurice/Paris im Jahr 1967, mit vier eingebundenen Farblithographien des Künstlers, Fadenheftung minimal gelockert, in originaler Papphülle, Maße geschlossen ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: eigentlich Salvador Dali y Domenech, bedeutender spanischer Maler, Graphiker und Illustrator (1904 Figueras bis 1989 Figueras), ab 1916 Unterricht im Kolleg der Maristen, ab 1922 Studium an der Academia San Fernando in Madrid und an der Escuela Catalana in Barcelona, 1928 Parisreise zu Pablo Picasso, hier 1929 Anschluss an die Surrealistengruppe um Breton, deren bedeutendster Vertreter er werden sollte, 1934 Heirat mit Gala und USA-Reise, tätig in Portlligat bei Cadaqués, nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien Reise nach London und Italien, 1940-48 Übersiedlung nach Cleveland Ohio/USA, zurückgekehrt tätig in Figueras und Púbol. Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG. und Internet.

Lot-No.: 3676
Limit: 20.00 €

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Piero Dorazio, Geometrische Komposition

abstrakte Komposition mit verschiedenfarbigen Strichstrukturen auf rotem Grund, Farbsiebdruck auf kräftigem Karton, links unter der Darstellung in Blei nummeriert "29/100" und rechts handsigniert sowie datiert "Piero Dorazio 1990", gerollt, geringe Altersspuren, Blattmaße ca. 70 x 55 cm. Künstlerinfo: ital. Maler und Grafiker (1927 Rom bis 2005 Perugia/Umbrien), ab 1945 Architekturstudium, 1947–48 Studium an der École National supérieure des Beaux Art in Paris, 1950 Gründung des Galerieforums "Age d'Or" in Rom und Florenz, 1953–54 Aufenthalt in den USA, vertreten auf den documenten II und III in Kassel, Mitglied der Mailänder Gruppe "Movimento d'Arte Concreta", ab 1959 Lehrauftrag an der University of Pennsylvania, hier 1963 Gründung des Institute of Contemporary Art und 1968 Ernennung zum Professor, danach ansässig in Rom, ab 1974 im verlassenen Kloster von Todi in Umbrien und auf Rhodos tätig, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3677
Limit: 120.00 €

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Max Ernst, "Lewis Carroll – La chasse au Snark"

abstrahierte Darstellung eines Mannes, Werksverzeichnis Spies/Leppien 124, erschienen in "Le Cicle", Lithographie über Tonplatte auf Velin mit Wasserzeichen "Arches", 1968, unter der Darstellung in Blei links nummeriert "120/130", rückseitig typographisch bezeichnet, leichte Druckspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maximilian Maria Ernst, dt. Maler, Bühnenbildner, Graphiker, Zeichner, Schriftsteller und Plastiker (1891 Brühl/Rheinland bis 1976 Paris), 1910–14 Studium der Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Bonn, 1911 Freundschaft zu August Macke, 1912 autodidaktische Hinwendung zur Malerei, 1913 erste Ausstellungsbeteiligung an der Ausstellung der Rheinischen Expressionisten in Bonn und im "Ersten Deutschen Herbstsalon" in der Berliner Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden, 1919 mit Johannes Baargeld und Hans Arp Gründungsmitglied der Kölner Dada-Gruppe, Mitglied der Künstlervereinigung "Das Junge Rheinland", 1922 Umzug nach Paris, hier Anschluss an die Surrealisten um André Breton, 1923 vertreten im "Salon des Indépendants“, 1925 erstes Atelier in Paris, 1933-45 in Deutschland als "entartet" diffamiert, ab 1939 als Deutscher in Frankreich zeitweise interniert, 1941 Flucht mit seiner späteren Ehefrau Peggy Guggenheim in die USA, 1946 Übersiedlung nach Sedona in der Wüste von Arizona, 1948 amerikanische Staatsbürgerschaft, 1953 Rückkehr nach Frankreich, 1954 vertreten auf der Biennale in Venedig, ab 1955 Landsitz in Huismes, 1958 frz. Staatsbürgerschaft, ab 1964 regelmäßiger Aufenthalt in Südfrankreich, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Lot-No.: 3678
Limit: 20.00 €

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Johnny Friedländer, Abstrakte Komposition

an eine Collage erinnerndes Arrangement auf grünem Grund, Farbaquatintaradierung auf Velin, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Friedländer" und links nummeriert "71/95", an der unteren linken Blattkante Prägestempel "manus presse", gebräunt und etwas fleckig, ansprechend unter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 52 x 48,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gotthard Johnny Friedländer, dt. Maler und Graphiker (1912 Pless in Oberschlesien bis 1992 Paris), studierte 1928–30 an der staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau bei Otto Mueller und Carlo Mense, 1930 Übersiedlung nach Dresden, 1933 KZ-Haft, steht danach unter Beobachtung, 1935 Emigration in die Tschechoslowakei, ab 1937 in Paris, 1939–43 im frz. Internierungslager, ab 1945 wieder in Paris, erhielt zahlreiche nationale und Internationale Auszeichnungen, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3679
Limit: 100.00 €

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Moritz Götze, "In Betrachtung einer Handlung"

Tisch mit allerlei Gegenständen des täglichen Lebens, Farbsiebdruck, unter der Darstellung in Blei links signiert und datiert "Moritz G. 2006" sowie rechts nummeriert "10/50", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 44 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Emaille- und Objektkünstler sowie Musiker (geboren 1964 in Halle/Saale), Vertreter der zeitgenössischen Pop-Art, zunächst 1981–83 Lehre zum Möbeltischler, parallel 1981–85 Sänger und Gitarrist der Punk-Band ”Größenwahn”, künstlerisch Autodidakt, 1985–95 Betrieb einer Graphikwerkstatt, 1991–94 Lehrauftrag für Siebdruck an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, 2006 mit Peter Gerlach Gründung des ”HASENVERLAG”, tätig in Halle, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3680
Limit: 150.00 €

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Helge Leiberg, "Exaltiert"

im Raum schwebende, sich voller Hingabe bewegende Figuren, Farblithographie auf Velin, Ende 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Leiberg" und links nummeriert "91/100", unten rechts Prägestempel des Graphikdruckers Klaus Göbel/Chemnitz, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 54 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Illustrator, Graphiker, Trickfilmgestalter und Plastiker (geboren 1954 in Dresden-Loschwitz), zunächst Lehre und Tätigkeit zum Positiv-Retuscheur, parallel Abendstudium an der HBK Dresden, studierte 1973-78 an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden bei Gerhard Kettner, anschließend Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR und freischaffend in Dresden sowie Gründung einer Malerband mit Michael Freudenberg und A. R. Penck, 1984 Übersiedlung in die BRD und lebt in Berlin-Charlottenburg, hier als Illustrator für die Büchergilde Gutenberg tätig, 1990 Gründung der Performance-Gruppe GOKAN mit der Tänzerin Fine Kwiatkowski und den Musikern Lothar Fiedler und Dietmar Diesner, ab 1994 Hinwendung zur Plastik, unternahm Studienreisen nach den USA, China und Nepal, 2013 Ehrung mit dem Brandenburger Kunstpreis, tätig in Berlin und im Oderbruch, Quelle: Wikipedia, Eisold "Künstler in der DDR" und Homepage des Künstlers.

Lot-No.: 3681
Limit: 20.00 €

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André Masson, "Verführung"

stehendes, abstrahiertes Paar, Farblithographie, um 1960, unter der Darstellung in Blei links nummeriert "221/650", etwas gebräunt, unter Passepartout und hinter Folie montiert, Passepartoutausschnitt ca. 33,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Bildhauer und Graphiker (1896 Balgny-sur-Thérain bis 1987 Paris), ab 1904 in Brüssel ansässig, ab 1910 Studium an der Kunstakademie in Brüssel, Fortsetzung seines Studium in Paris an der „École Nationale Supérieur des Beaux-Arts“, meldet sich als Freiwilliger im 1. Weltkrieg, 1917 schwere Kriegsverletzung, 1924 schloss er sich kurzzeitig der Gruppe um den Surrealisten André Breton an, 1928 Illustration mit 150 Radierungen des erotischen Romans „Le Con d´lréne“ von Louis Aragon, enge Freundschaft mit Georges Bataille, 1938 Präsentation seiner Werke in der Ausstellung „Exposition Internationale du Surréalisme“, 1942 Emigration in USA, 1945 Rückkehr nach Frankreich, Teilnahme an den documenten I, II, III in Kassel, ab 1977 Ehrenmitglied der „American Academy of Arts and Letters“, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Lot-No.: 3682
Limit: 20.00 €

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Joan Miró, "Die große Figur"

mit spontan wirkendem Pinselstrich entworfene Arbeit für die Kunstzeitschrift "Derriere Le Miroir", Werksverzeichnis Mourlot 379, Farblithographie, 1965, rückseitig typographisch bezeichnet, unter Passepartout und Folie montiert, Passepartoutausschnitt ca. 37 x 27 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joan Miró i Ferrà, bedeutender spanischer Maler, Graphiker, Entwerfer und Plastiker (1893 Barcelona bis 1983 Palma de Mallorca), zunächst kaufmännische Ausbildung und Arbeit als Buchhalter, parallel Kunstunterricht, zeitweise in Mont-roig del Camp, studierte ab 1912 an der Akademie Barcelona, ab 1919 in Paris, hier Begegnung mit Picasso, 1920 an der Pariser Académie de la Grande Chaumière, 1926 zusammen mit Max Ernst Bühnenbild für „Romeo und Julia“, ab 1928 in Holland, erste Begegnung und lebenslange Freundschaft zu Alexander Calder, 1933 Zusammentreffen mit Wassily Kandinsky, ab 1939 in den USA, beschickte unter anderem mehrere Ausstellungen der documenta in Kassel, ab 1956 auf Mallorca tätig, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Ehrendoktorwürde der Harvard Universität, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3683
Limit: 20.00 €

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Joan Miró, Graphikkonvolut

fünf Arbeiten mit für den Künstler typischen verspielten Motiven, Farblithographien auf leichtem Karton, um 1970, rückseitig typographisch bezeichnet, zwei Blatt mit geglättetem Mittelfalz, Blattmaße max. ca. 49,5 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joan Miró i Ferrà, bedeutender spanischer Maler, Graphiker, Entwerfer und Plastiker (1893 Barcelona bis 1983 Palma de Mallorca), zunächst kaufmännische Ausbildung und Arbeit als Buchhalter, parallel Kunstunterricht, zeitweise in Mont-roig del Camp, studierte ab 1912 an der Akademie Barcelona, ab 1919 in Paris, hier Begegnung mit Picasso, 1920 an der Pariser Académie de la Grande Chaumière, 1926 zusammen mit Max Ernst Bühnenbild für „Romeo und Julia“, ab 1928 in Holland, erste Begegnung und lebenslange Freundschaft zu Alexander Calder, 1933 Zusammentreffen mit Wassily Kandinsky, ab 1939 in den USA, beschickte unter anderem mehrere Ausstellungen der documenta in Kassel, ab 1956 auf Mallorca tätig, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Ehrendoktorwürde der Harvard Universität, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3684
Limit: 100.00 €

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Joan Miró, Graphikkonvolut

vier Arbeiten mit farbenfrohen Kompositionen, Farblithographien, um 1970, rückseitig typographisch bezeichnet, zwei Blatt mit geglättetem Mittelfalz, Blattmaße max. ca. 49,5 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Joan Miró i Ferrà, bedeutender spanischer Maler, Graphiker, Entwerfer und Plastiker (1893 Barcelona bis 1983 Palma de Mallorca), zunächst kaufmännische Ausbildung und Arbeit als Buchhalter, parallel Kunstunterricht, zeitweise in Mont-roig del Camp, studierte ab 1912 an der Akademie Barcelona, ab 1919 in Paris, hier Begegnung mit Picasso, 1920 an der Pariser Académie de la Grande Chaumière, 1926 zusammen mit Max Ernst Bühnenbild für „Romeo und Julia“, ab 1928 in Holland, erste Begegnung und lebenslange Freundschaft zu Alexander Calder, 1933 Zusammentreffen mit Wassily Kandinsky, ab 1939 in den USA, beschickte unter anderem mehrere Ausstellungen der documenta in Kassel, ab 1956 auf Mallorca tätig, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Ehrendoktorwürde der Harvard Universität, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3685
Limit: 100.00 €

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Eduardo Moll, Graphikkonvolut

drei Arbeiten, betitelt mit "Kahuite", "Tuku" und "Upiana", Aquatintaradierung mit schönen Strukturen, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Moll", mittig betitelt, datiert zwischen 1969–71 cm, rückseitig Montagespuren, teils leicht fleckig, Darstellungsmaße max. 25 x 40,5 cm, Blattmaße max. ca. 53 x 75,5 cm. Künstlerinfo: deutsch-peruanischer Künstler (1929 Leipzig bis 2018), 1939 Emigration nach Peru und Beschäftigung mit der Moderne, Studium in Paris, Lima und München, gilt als Pionier der abstrakten Kunst in Peru, auch als Kunstkritiker tätig, 1979 Gründung der Galerie Moll in Lima, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3686
Limit: 180.00 €

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Hans Orlowski, Kopfbildnis

kraftvolle, abstrahierte Darstellung eines Kopfes, Holzschnitt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Orlowski", links nummeriert "671/7" sowie mittig datiert "1962", gleichmäßig leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 43,5 x 28 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Holzschneider (1894 Insterburg/Ostpreußen bis 1967 Berlin), 1911-15 Studium an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Charlottenburg Linolschnitt, nach Kriegsdienst 1918-19 Besuch der Staatlichen Kunstschule Berlin und Kontakt zu Philipp Franck, 1922-45 an der Kunstgewerbeschule tätig, 1931 Ernennung zum Professor, 1934 Einzelausstellung in der Galerie Gurlitt, 1945 Leiter einer Klasse für Glas- und Wandmalerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3687
Limit: 20.00 €

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A. R. Penck, Figurative Szene

Komposition aus tanzenden, gehenden Personen und Portraits, mit schnellem Strich angelegte Arbeit, Radierung mit Plattenton auf Bütten, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "ar. penck" und links bezeichnet "e.a.", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 22,5 x 48,5 cm. Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich), 1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an der documenta 5, 7 und 9, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3688
Limit: 300.00 €

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A. R. Penck, aus "Was einem Emigranten..."

Komposition aus Tieren, Köpfen und verschiedenen Gegenständen, Blatt aus der fünf Graphiken umfassenden Serie "Was einem Emigranten durch den Kopf geht", außerhalb der Auflage von 30 nummerierten Exemplaren, kraftvolle, teils tiefschwarze Radierung auf Arches-Bütten mit dezentem Plattenton, 1987, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "ar. penck" und links bezeichnet "Probedruck", in den Blattecken Reißzweckenlöchlein, im Randbereich leicht braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 82,5 x 69 cm, Blattmaße ca. 84 x 78 cm. Künstlerinfo: mit eigentlichem Namen Ralf Winkler, verwandte auch die Pseudonyme "Mike Hammer", "T.M.", "Mickey Spilane", "a.Y." oder "Y", dt. Maler, Grafiker und Objektkünstler (1939 Dresden bis 2017 Zürich), 1953–54 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Strawalde), ab 1956 bewarb sich der Künstler viermal ohne Erfolg an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin, 1955–56 Lehre als Zeichner bei der DEWAG, nach Abbruch der Lehre in verschiedenen Berufen tätig, 1966 als Kandidat für den VBK der DDR zugelassen und Umbenennung in „A. R. Penck“, 1971 Mitglied der „Künstlergruppe Lücke“, 1976 Begegnung mit Jörg Immendorff, ab dieser Zeit setzte er sich für die Abschaffung der innerdeutschen Grenze ein, 1980 Ausbürgerung aus der DDR, 1981 Verleihung des Rembrandt-Preises der Goethe-Stiftung Basel, 1983 Umzug nach London, 1988 Berufung zum Professor der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit 2003 in Dublin, Teilnahme an der documenta 5, 7 und 9, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3689
Limit: 500.00 €

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Anton Stankowski, "Geometrisches Paar"

rotes Quadrat und blaues Parallelogramm vor weißem Grund, Siebdruck, rechts unten signiert "A. Stankowski", rückseitig Stuttgarter Kunsthandelsetikett, hier bezeichnet "Anton Stankowski »Geometrisches Paar« Siebdruck 1988–1991, K 791", hinter Plexiglas gerahmt, Falzmaße ca. 120 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphikdesigner, (1906 Gelsenkirchen bis 1998 Esslingen am Neckar), Lehre als Dekorations- und Kirchenmaler, ab 1927 Studium an der Folkwangschule in Essen bei Max Buchartz, 1929 Übersiedlung nach Zürich, 1934 Entzug der Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz, ging nach Lörrach, 1938 Umzug nach Stuttgart und selbständig als Graphiker tätig, 1940–48 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1951 Gründung des eigenen graphischen Ateliers, zu seinen Künstlerfreunden zählte hier unter anderem Mia Seeger, Max Bense, Egon Eiermann und Willi Baumeister, er arbeitete unter anderem für Viessmann, IBM und SEL, 1964 Teilnahme an der documenta III in Kassel, und Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm, 1972 tritt Karl Duschek in sein Büro ein, 1973 Entwicklung des heutigen Logos der Deutschen Bank, 1976 Verleihung einer Professur, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Konstruktive Tendenzen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3690
Limit: 120.00 €

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Anton Stankowski, Komposition vor Grau

geometrische Komposition mit weißen, schwarzen und gelben Streifen vor grauem Grund, Farbsiebdruck, ca. 1980, links unter der Darstellung in Blei bezeichnet "E.A." und rechts unten handsigniert "A.Stankowski", hinter Glas gerahmt (Altersspuren), Darstellungsmaß: 59,5 x 56,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphikdesigner, (1906 Gelsenkirchen bis 1998 Esslingen am Neckar), Lehre als Dekorations- und Kirchenmaler, ab 1927 Studium an der Folkwangschule in Essen bei Max Buchartz, 1929 Übersiedlung nach Zürich, 1934 Entzug der Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz, ging nach Lörrach, 1938 Umzug nach Stuttgart und selbständig als Graphiker tätig, 1940–48 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1951 Gründung des eigenen graphischen Ateliers, zu seinen Künstlerfreunden zählte hier unter anderem Mia Seeger, Max Bense, Egon Eiermann und Willi Baumeister, er arbeitete unter anderem für Viessmann, IBM und SEL, 1964 Teilnahme an der documenta III in Kassel, und Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm, 1972 tritt Karl Duschek in sein Büro ein, 1973 Entwicklung des heutigen Logos der Deutschen Bank, 1976 Verleihung einer Professur, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Konstruktive Tendenzen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3691
Limit: 80.00 €

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Anton Stankowski, Rotes Viereck

geometrische Komposition mit roten und schwarzen Flächen vor weißem Grund, Farbsiebdruck, ca. 1980, rechts unter der Darstellung in Blei nummeriert "87/100" und handsigniert "A.Stankowski", freigestellt hinter Glas gerahmt (Altersspuren), Blattmaße: 42 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphikdesigner, (1906 Gelsenkirchen bis 1998 Esslingen am Neckar), Lehre als Dekorations- und Kirchenmaler, ab 1927 Studium an der Folkwangschule in Essen bei Max Buchartz, 1929 Übersiedlung nach Zürich, 1934 Entzug der Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz, ging nach Lörrach, 1938 Umzug nach Stuttgart und selbständig als Graphiker tätig, 1940–48 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1951 Gründung des eigenen graphischen Ateliers, zu seinen Künstlerfreunden zählte hier unter anderem Mia Seeger, Max Bense, Egon Eiermann und Willi Baumeister, er arbeitete unter anderem für Viessmann, IBM und SEL, 1964 Teilnahme an der documenta III in Kassel, und Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm, 1972 tritt Karl Duschek in sein Büro ein, 1973 Entwicklung des heutigen Logos der Deutschen Bank, 1976 Verleihung einer Professur, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Konstruktive Tendenzen, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3692
Limit: 80.00 €

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Stefan Szczesny, "Akt und abstrakte Formen"

aus dem Wasser steigender Akt neben organisch-abstrakten Formen, Farblithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Szczesny (19)82" sowie links nummeriert "44/100", hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 56 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Objektkünstler, Vertreter der „Jungen Wilden“, studierte 1967-69 an der privaten Schule für freie und angewandte Kunst München, anschließend an der Akademie München und Gaststudium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni München, 1975-76 Studienaufenthalt in Paris, 1980 Gastaufenthalt in der Villa Roma in Florenz, 1981 Umzug nach Köln, 1982-83 Rompreis und Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, 1984-89 Herausgeber der Zeitschrift „Malerei - Painting - Peinture“, 1990 erster Karibikaufenthalt, 1991-92 Theaterprojekte, ab 1994 Atelier in New York, 2000 mit der „Weltkarte des Lebens“ auf der „Expo2000“ vertreten, ab 2001 Hauptwohnsitz und Atelier in St. Tropez, außerdem in Berlin und New York tätig, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3693
Limit: 20.00 €

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Günther Uecker, "Welle"

dynamische, in Papier geprägte Nagelstruktur in Kombination mit Siebdruck in Pink, interessante, recht frühe Arbeit des Künstlers, an der unteren Blattkante in Blei rechts signiert und datiert "Uecker (19)65" (teils von Passepartout verdeckt), sowie links nummeriert "16/75", im Randbereich gebräunt, kleine Knickspur, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 49,5 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Objektkünstler (1930 Wendorf bei Crivitz bis 2025 Düsseldorf), Kindheit auf Wustrow, 1949–53 Studium der Malerei in Wismar und an der Kunstakademie Berlin-Weißensee, 1953 Übersiedlung nach Westberlin und 1955 nach Westdeutschland, 1955–57 Studium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf, 1956/57 Entstehung seines ersten Nagelbilds, ab 1961 Mitglied der Künstlergruppe ZERO, 1970 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1974–95 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3694
Limit: 2000.00 €

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Jaques Villon, aus "Á Poémes Rompus"

wie auf das Papier gestreut wirkende Farbflächen, Blatt aus dem Zyklus "Á Poémes Rompus" (Zerbrochene Gedichte), siehe Werksverzeichnis Ginestet/Pouillon APP 32, Farbaquatinta auf feinem Bütten, teils mit Schöpfrand, Mitte 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Jaques Villon" und links nummeriert "VI/VI", minimalst braunfleckig, hinter Glas in historischer Leiste gerahmt (Altersspuren), Darstellungsmaße ca. 13,7 x 11,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gaston Èmile Duchamp, franz. Maler und Graphiker (1875 Damville bis 1963 Puteaux bei Paris), Bruder der Künstler Raymond Duchamp-Villon, Suzanne Duchamp und Marcel Duchamp, Studium der Rechtswissenschaften und kurzzeitig als Notar tätig, ab 1894 Studium an der Ècole nationale supérieure des beaux-arts in Paris und 1894–1906 als Karikaturist für mehrere Pariser Zeitschriften tätig sowie Plakatentwerfer, 1899 bis 1909 druckte er bei Eugéne Delâtre ca. 60 Farbaquatintaradierungen, Umzug nach Puteaux, ab 1912 Mitglied der Künstlergruppe Section d´Or, 1913 Teilnahme an der Armory Show in New York, 1919 erste ungegenständliche Bilder, ab den 1940er Jahren Beschäftigung mit der Buchillustration, 1950 Verleihung des Carnegie-Preises in Pittsburgh, 1956 Großer Preis der Biennale in Venedig, Teilnahme an der documenta I und II sowie posthum an der documenta III, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Lot-No.: 3695
Limit: 300.00 €

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Penck/Leiberg/Breidenbruch, Gemeinschaftswerk

Titel "Coop", großformatige Graphik, entstanden als Gemeinschaftswerk von Helge Leiberg, Frank Breidenbruch und A. R. Penck, hier Abzug außerhalb der Auflage und nicht zusätzlich mit der gelben Druckplatte, Kaltnadelradierung auf Velin, 1992-93, unter der Darstellung von allen drei Künstlern signiert und mit "e. a." bezeichnet, intensiver gratiger Druck, im Randbereich leicht knitterspurig, Darstellungsmaße ca. 42,5 x 49,5 cm, Blattmaße 50 x 69 cm.

Lot-No.: 3696
Limit: 120.00 €

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Penck/Breidenbruch, Radierung Gemeinschaftswerk

Komposition aus kraftvollen Strichen und Formen und mittig der Schriftzug "Helmut", Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Velin, um 1992, unter der Darstellung von beiden Künstlern signiert und mit "17/20" nummeriert, breitrandiges Exemplar, Darstellungsmaße ca. 22,5 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 69,5 cm.

Lot-No.: 3697
Limit: 120.00 €

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Mappenwerk "Centro Spirituale"

sechs in Gemeinschaftsarbeit von A. R. Penck und Frank Breidenbruch entstandene Farbradierungen und Deckblatt, eingelegt in Flügelmappe, erschienen 1993 in Carrara, je nummeriert "12/20", alle Radierungen von beiden Künstlern signiert, kräftige Abzüge, minimal wellig und an den Kanten gering bestoßen, Blattmaße ca. 51 x 69 cm.

Lot-No.: 3698
Limit: 1000.00 €

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Bolaffiarte, Graphikkonvolut

erschienen in der Zeitschrift Bolaffiarte, herausgegeben im Verlag Bolaffi Mondadori/Mailand, bestehend aus zwölf handsignierten Fotolithographien von Renzo Vespignani, Achille Perilli, Pietro Consagra, Andrea Cascella, Rafael Alberti, Mario Schifano, César Baldacini, Giacomo Manzù, Francesco Menzio, Giò Pomodoro, Corrado Cagli und Floriano Bodini, eine unsignierte Fotolithographie von Mario Radice, eine stempelsignierte Fotolithographie von Joan Miró und zwei Fotografien von Michelangelo Pistoletto und Claudio Parmiggiani, unterschiedliche Techniken, 2. Hälfte 20. Jh., jeweils mit Prägestempel, rückseitig typographisch bezeichnet, je eines von 5.000 Exemplaren, meist gut erhalten, Blattmaße max. ca. 30 x 23,5 cm.

Lot-No.: 3699
Limit: 280.00 €

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