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Horst Janssen, Umfangreiches Konvolut

bestehend aus den Büchern "Der tanzende Tod" und "Die Litze", Leporello mit Farbstiftzeichnung, drei kleinen Karten zu einer Ausstellung 1982 im Kunsthaus Lübeck, Kalender auf das Jahr 1995, Zinkographie für die Buchhandlung Laatzen und Farbzinkätzung zur Ausstellung "Doppelkopf" im Schauspielhaus Hamburg 1968, alle Arbeiten, außer dem Kalender, in Blei signiert "Janssen", teils leichte Altersspuren, die beiden Plakate hinter Glas gerahmt, Blattmaße max. ca. 86,5 x 61 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker und Maler (1929 Hamburg bis 1995 Hamburg), studierte 1946–52 an der Kunsthochschule Hamburg, Meisterschüler von Alfred Mahlau, 1952 Lichtwark-Stipendium, zahlreiche Preise und Ehrungen, unter anderem Großer Preis der Biennale Venedig 1968 und 1992 Ehrenbürger von Oldenburg, tätig in Oldenburg und Hamburg-Blankenese, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3625
Limit: 120.00 €

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Edmund Daniel Kinzinger, Akte in Landschaft

sich reckender Akt mit Tuch und sich dehnender Akt vor bergiger Landschaft, Linolschnitt in Braun, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Edm. D. Kinzinger" sowie links bezeichnet und datiert "Handdruck 1912", Druckfarbe ausgeblutet, Papier gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 31 cm, Blattmaße ca. 34 x 42 cm. Künstlerinfo: deutsch-amerikanischer Maler, Graphiker und Hochschullehrer (1888 Pforzheim bis 1963), ab 1909 Studium an den Akademien in München und Stuttgart, ab 1912 Meisterschüler von Adolf Hölzel, kurzzeitig Schüler von Henri Matisse und Fernand Leger an der Académie Moderne in Paris, 1914–18 Soldat im 1. Weltkrieg, zusammen mit Hans Spiegel, Albert Mueller, Oskar Schlemmer und Willi Baumeister Gründungsmitglied der Vereinigung Üecht, 1919 Meisterschüler von Arno Waldschmidts, ab 1924 in München ansässig, 1925–28 in Spanien teils Zusammenarbeit mit Pablo Picasso, 1928–30 Austauschlehrer am Art Institute of Minneapolis, 1930–33 in München Direktor der Schule der bildenden Künste von Hans Hofmann, ging 1933 nach Paris und 1935 Emigration in die USA und hier Professor an der Baylor University in Waco/Texas, ab 1948 legte er seine Professur nieder und stellte auch die Malerei aus gesundheitlichen Gründen ein. Quelle: Bruckmann „Lexikon der Münchner Kunst“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3626
Limit: 280.00 €

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Ernst Ludwig Kirchner, zu "Neben der Heerstraße"

24 Arbeiten, entstanden als Illustration zu Jakob Bosshart "Neben der Heerstraße“, Holzschnitte, 1923, nicht signiert, leicht gebräunt, einzeln unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Falzmaße je ca. 18,5 x 13,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Entwerfer (1880 Aschaffenburg bis 1938 Frauenkirch bei Davos), Kindheit in Chemnitz, zunächst 1901-05 Architekturstudium an der Technischen Hochschule (TH) in Dresden, zwischenzeitlich an der TH München und Kunstschüler an der Münchner Debschitz-Schule, 1905 zusammen mit Fritz Bleyl, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel Gründung der Künstlergruppe „Brücke“ in Dresden, 1907-11 Sommeraufenthalte der Gruppe in Goppel, auf Fehmarn und den Moritzburger Teichen, 1911 Umzug nach Berlin, 1912 zusammen mit Max Pechstein erfolglose Gründung der Malschule „MUIM (Moderner Unterricht im Malen)“, 1913 Zerwürfnis der Brücke infolge Kirchners Brückechronik, durch die seit 1914 beschickten Werk-Ausstellungen des Jenaer Kunstvereins zunehmende Popularität, 1917 Umzug in die Schweiz, 1931 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1933-45 in Deutschland als „entartet“ diffamiert, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3627
Limit: 360.00 €

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Oskar Kokoschka, Frauenportait

Bildnis einer sinnenden jungen Frau, Blatt sechs aus dem Mappenwerk "Variationen über ein Thema", Lithographie auf leichtem Karton, 1920–21, unsigniert, Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Modelleur und Schriftsteller (1886 Pöchlarn bis 1980 Montreux), studierte an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie bei Gustav Klimt, W. Löffler und Adolf Loos, um 1910 Übersiedlung nach Berlin und Mitarbeit an der Zeitschrift "Der Sturm" von Herwarth Walden, 1911 Rückkehr nach Wien, tätig als Assistent an der Kunstgewerbeschule und Zusammenarbeit mit den Wiener Werkstätten, 1914 Mitglied der Freien Sezession Berlin und Kriegsfreiwilliger, nach Verwundung 1917 Übersiedlung nach Dresden, hier 1919–26 Mitglied des akademischen Rats und Professor an der Kunstakademie, bereits ab 1924 von seinen Professorenpflichten beurlaubt, unternimmt Kokoschka eine sieben Jahre andauernde Reise durch Europa, Nordafrika und die Länder am östlichen Mittelmeer, 1931 Rückkehr nach Wien und wechselnde Aufenthalte in Paris und Wien, 1933–45 als “entartet” diffamiert, 1934 Flucht nach Prag, hier Prof. an der Kunstakademie und 1937 Gründung des “Oskar-Kokoschka-Bundes”, 1938 Emigration nach England, 1946 britische Staatsbürgerschaft, 1953 Gründung der “Schule des Sehens” in Salzburg und Übersiedlung nach Villeneuve, in der Folge zahlreiche Reisen, Ausstellungen (z.B. documenta in Kassel) und internationale Ehrungen, 1975 wieder österreichischer Staatsbürger, Mitglied des Deutschen und des Österreichischen Künstlerbundes, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3628
Limit: 120.00 €

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Broncia Koller-Pinell, Über den Dächern von Wien

Blick über Dächer auf die mächtige Kuppel der Karlskirche, Farbholzschnitt, um 1920 (Entstehung der Druckstöcke), unter der Darstellung in Blei rechts vom Sohn signiert "Rupert Koller" und links nummeriert "6/80", Papier gleichmäßig gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 29,5 x 38 cm. Künstlerinfo: geboren als Bronislawa Pineles, österr. Malerin und Graphikerin (1863 Sanok bis 1934 Wien), 1870 Umzug der Familie nach Wien, hier Privatunterricht bei Alois Delug und Robert Raab, 1885–87 Studium an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins bei Ludwig von Herterich, in Nürnberg tätig, 1902 Rückkehr nach Wien, Kontakt zum Kreis um Gustav Klimt und der Wiener Secession, 1904 Umzug nach Oberwaltersdorf, hier ließ sie ihr Haus von Kolo Moser und Josef Hoffmann ausstatten, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3629
Limit: 280.00 €

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Alfred Kubin, "Frühlingsvision"

auch "Frühlingswind", figurative, fantasievolle Komposition, Werksverzeichnis Raabe 202, Tuschelithographie, 1923, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Kubin" und links als "Probedruck" bezeichnet, in der Darstellung nochmals signiert, Papier gleichmäßig gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 23 x 33 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotografen beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905–06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“ des Vorgängers des „Blauen Reiter“, 1933–45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Lot-No.: 3630
Limit: 150.00 €

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Alfred Kubin, "Menschheitsdämmerung"

an einen Menschen erinnernde Kreatur mit Vogelkopf, die teils am Boden liegende Bevölkerung auspeitschend, währenddessen die Oberschicht in einem Boot davonfährt, siehe Werksverzeichnis Raabe 251, Tuschelithographie, 1924, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Kubin" und links nummeriert "20/75", gleichmäßig gebräunt und etwas knitterspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 26,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotografen beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905–06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“ des Vorgängers des „Blauen Reiter“, 1933–45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Lot-No.: 3631
Limit: 150.00 €

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Wilhelm Laage, "Der dunkle Krug"

Komposition aus dunkel glasiertem Tonkrug, Gläsern und Obst, großformatiger Farbholzschnitt auf Papier, in der Darstellung monogrammiert und datiert "L (19)17", unter der Darstellung typographisch bezeichnet rechts "Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien" und links "Wilhelm Laage, Der dunkle Krug, Holzschnitt", farbfrischer Druck, sehr gut erhalten, nur auf der Rückseite minimal schmutzspurig, Darstellungsmaße ca. 40 x 49,5 cm, Blattmaße ca. 46 x 58 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler und Holzschneider (1868 Stellingen bei Hamburg bis 1930 Ulm), begann in seiner Freizeit zu zeichnen und zu malen, 1890 bis 1892 besucht er die Gewerbeschule Hamburg, durch Förderung Alfred Lichtwarks 1893 bis 1899 die Kunstakademie in Karlsruhe unter Carl Langhein, Robert Poetzelberger und Leopold von Kalckreuth, dessen Meisterschüler er wurde, ab 1896 grafisches Schaffen mit Holzschnitt und Lithografie, ab 1899 an der Kgl. Kunstschule in Stuttgart, 1900–1901 Aufenthalt in Paris im Atelier in der Rue Leclercs, ab 1904 auf ersten Ausstellungen vertreten, zuerst ansässig in Cuxhaven, dann in Betzingen bei Reutlingen. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3632
Limit: 120.00 €

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Alméry Lobel-Riche, Tanzende

freudestrahlende junge Frau beim Tanzen in der Natur, Farbradierung auf Bütten, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert, "Lobel-Riche", im Druck nochmals signiert, geringe Erhaltungsmängel. Darstellungsmaße ca. 53 x 42,5 cm, Blattmaße ca. 72 x 58 cm. Künstlerinfo: franz. Maler, Illustator und Radierer (1880 Genf bis 1950 Paris), bekannt für seine Erotica, Schüler der Ecole des Beaux Arts in Montpelier, später Schüler von Bonnat in Paris, Mitglied der Society des Artistes Francaise, tätig in Paris, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3633
Limit: 150.00 €

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Klaus Magnus, "Berlin-Mappe"

acht "Portraits" Berliner Häuser sowie Deckblatt und Einleitungsblatt, eingelegt in mit grünem Leinen bezogene Mappe, herausgegeben von Lothar Lang für den Staatlichen Kunsthandel der DDR, Radierungen auf leichtem Karton, 1973, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Magnus (19)73" und links nummeriert "27/120", auf Mappendeckel kleinere Radierung kaschiert, minimal gebräunt, Blattmaße ca. 47,5 x 37 cm, beigegeben Kaufbeleg des Staatlichen Kunsthandels der DDR über 240 Mark. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (geboren 1936 Gumbinnen), 1945 Flucht aus Ostpreußen in die Sowjetische Besatzungszone, 1951-54 Lehre als Schaufensterdekorateur, anschließend bis 1957 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und 1957-62 an der Hochschule bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1964-66 Aspirant, nachfolgend bis 1969 Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR, danach freischaffend, Mitglied des VBK der DDR, war auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, 1990 Umzug nach Bonn und später nach Fulda, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3634
Limit: 80.00 €

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Adolph Mahnke, Mappenwerk "Faust II"

leinenbezogene und bedruckte Flügelmappe, hierin eingelegt zwölf Lithographien, angeregt von einer Aufführung im Staatstheater Dresden im Goethejahr 1932, und ein Deckblatt, jede Graphik rechts unten in Blei signiert "Mahnke", auf den Blättern rückseitig teils Stempel "Alfred-Reucker-Archiv Dresden...", die Graphiken leicht gebräunt und gering stockfleckig, die Mappe stockfleckig, Blattmaße ca. 46 x 51 cm. Künstlerinfo: dt. Bühnenbildner (1891 Berlin bis 1945 Dresden), Ausbildung als Bühnenbildner, ab 1922 Leiter des Malsaals am Schauspielhaus Dresden, Bühnengestalter einiger Uraufführungen von Kurt Weill und Richard Strauss, ab 1933 Ausstattungsleiter von Semperoper und Schauspielhaus, ab 1940 Professur an der Staatlichen Kunsthochschule in Dresden. Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung und Wikipedia.

Lot-No.: 3635
Limit: 150.00 €

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Georges Manzana-Pissarro, Hühner

drei schwarze Hühner vor goldfarbenem Grund mit stilisierten Gräsern, Farbholzschnitt auf Papier, links unten im Bereich der Darstellung signiert und datiert "Manzana-Pissarro (19)37", leichte Erhaltungsmängel, hinter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 29,5 x 45 cm. Künstlerinfo: auch Georges Henri Pissaro oder Georges Manzana, französischer Maler des Impressionismus und des Neoimpressionismus und Entwerfer (1871 Louveciennes bis 1961), Sohn des Camille Pissaro, anfänglich Zusammenarbeit mit seinem Vater und Kontakt mit den häufig zu Besuch kommenden Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne und Paul Gaugin, ging 1887 nach London und Besuch der Schule von William Morris, seit 1894 Verwendung des Pseudonyms Manzana, ab 1906 als Entwerfer tätig, 1907 Ausstellung bei Ambroise Vollard, 1938–47 lebte der Künstler mit seiner Familie in Casablanca, Quelle: Bénézit, Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3636
Limit: 100.00 €

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Henri Matisse, zu James Joyce

mit lockerem Strich angelegte figurative Szene, Umdrucklithographie auf gelblichem Papier nach einer Zeichnung von 1935, an der unteren rechten Blattkante unleserlich im Druck bezeichnet, etwas wellig, unter Passepartout und Folie montiert, Passepartoutausschnitt ca. 19 x 14 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Graphiker und Bildhauer (1869 Le Cateau-Cambrésis bis 1954 Ciemiez bei Nizza), 1887–89 Jurastudium in Paris, 1891 Aufgabe seiner Juristenkarriere und ging nach Paris, hier Studium an der École des Arts Décoratifes, 1893 Wechsel an die École des Beaux-Arts zu Gustave Moreau, 1900 erste, jedoch erfolglose Ausstellungen, schloss sich den „Les Fauves“ an und wurde so zum Begründer des Fauvismus, Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Beschäftigung mit dem Holzschnitt und der Lithographie, ab 1941 schwere Erkrankung, von der er sich nicht mehr erholte, im Krankenlager entstanden großformatige Papiercollagen, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3637
Limit: 20.00 €

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Henri Matisse, "Femme nue Couchée"

auf Kissen ruhende nackte Frau, siehe Delteil 14, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten" herausgegeben von Cassierer in Berlin, Radierung auf schwachen Bütten, um 1906, im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt, Darstellungsmaße ca. 13,5 x 19,5 cm, Blattmaße ca. 19 x 24 cm. Künstlerinfo: frz. Maler , Graphiker und Bildhauer (1869 Le Cateau-Cambrésis bis 1954 Ciemiez bei Nizza), 1887-89 Jurastudium in Paris, 1891 Aufgabe seiner Juristenkarriere und ging nach Paris, hier Studium an der École des Arts Décoratifes, 1893 Wechsel an die École des Beaux-Arts zu Gustave Moreau, 1900 erste, jedoch erfolglose Ausstellungen, schloss sich den „Les Fauves“ an und wurde so zum Begründer des Fauvismus, Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Beschäftigung mit dem Holzschnitt und der Lithographie, ab 1941 schwere Erkrankung von der er sich nicht mehr erholte, im Krankenlager entstanden großformatige Papiercollagen, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3638
Limit: 80.00 €

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Henri Matisse, Plakat zu Ausstellung Dresden

erschien anlässlich der Ausstellung "Plakate aus Frankreich" im Kupferstichkabinett Dresden vom 29.10.1966 bis 4.12.1966, unter Verwendung eines zweifarbigen Scherenschnitts des Künstlers aus dem Jahr 1950, welcher bereits im Jahr seiner Entstehung als Plakat für eine Ausstellung in Paris Verwendung fand, Farbsiebdruck, im Randbereich geringe Erhaltungsmängel, im Bereich der schwarzen Farbe Knitterspuren, rückseitig schmutzspurig, sehr selten, Blattmaße ca. 61,5 x 43 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Graphiker und Bildhauer (1869 Le Cateau-Cambrésis bis 1954 Ciemiez bei Nizza), 1887–89 Jurastudium in Paris, 1891 Aufgabe seiner Juristenkarriere und ging nach Paris, hier Studium an der École des Arts Décoratifes, 1893 Wechsel an die École des Beaux-Arts zu Gustave Moreau, 1900 erste, jedoch erfolglose Ausstellungen, schloss sich den „Les Fauves“ an und wurde so zum Begründer des Fauvismus, Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Beschäftigung mit dem Holzschnitt und der Lithographie, ab 1941 schwere Erkrankung, von der er sich nicht mehr erholte, im Krankenlager entstanden großformatige Papiercollagen, Quelle: Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3639
Limit: 240.00 €

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Curt Meyer-Eberhardt, Paar Hundedarstellungen

sitzender Scottish Terrier und drei sitzende Hunde, nuancenreiche Radierungen auf Velin, Mitte 20. Jh., jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Meyer-Eberhardt", gute Erhaltung, Darstellungsmaße max. ca. 26 x 32,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, aufgrund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen, erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslanges Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3640
Limit: 120.00 €

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Curt Meyer-Eberhardt, Fauchender Tiger

den Betrachter anfauchender Tiger in Angriffshaltung, Radierung auf Bütten, um 1930–40, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Meyer-Eberhardt" und links nummeriert "36/60", minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 22 x 22 cm, Blattmaße ca. 35 x 43 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, aufgrund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen, erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslanges Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3641
Limit: 100.00 €

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Arno Mohr, "In der Nationalgalerie"

Blick in das Treppenhaus der Alten Nationalgalerie mit einigen Besuchern, Feder- und Pinsellithographie auf getöntem Papier, unter der Darstellung rechts in Blei monogrammiert und datiert "A. M. (19)75", Blattmaße ca. 30 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Gebrauchsgraphiker (1910 Posen bis 2001 Berlin), ab 1911 in Berlin, zunächst 1924-27 Lehre zum Schildermacher bei Ladewig & Co. in Berlin, anschließend tätig im Beruf, 1929-30 Abendkurse an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin, 1933-34 Studium an der Vereinigten Staatsschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg bei Maximilian Klever und Erich Wolfsfeld, anschließend autodidaktisch weitergebildet und in verschiedenen Berufen tätig, u. a. 1937 Anstellung als Zeichner in einer Berliner Lampenfabrik, 1940-46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946-75 Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, parallel Werkstatt für Druckgrafik in Lichtenberg, Mitglied (zeitweise Bezirksvorsitzender, Präsidiumsmitglied und später Ehrenmitglied) des VBK der DDR, ab 1970 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, und ab 1993 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1961 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1962 den Goethepreis und 1980 den Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur, erreichte Bekanntheit durch die ab 1971 entstandenen Portraits von Helene Weigel und Bertolt Brecht, tätig in Berlin, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3642
Limit: 20.00 €

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Arno Mohr, Helene Weigel vor dem Berliner Ensemble

die Ehefrau von Bertold Brecht vor ihrer Wirkungsstätte, Kreide- und Tuschelithographie, 1971, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "A. Mohr", minimale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 33 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Gebrauchsgraphiker (1910 Posen bis 2001 Berlin), ab 1911 in Berlin, zunächst 1924–27 Lehre zum Schildermacher bei Ladewig & Co. in Berlin, anschließend tätig im Beruf, 1929–30 Abendkurse an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin, 1933–34 Studium an der Vereinigten Staatsschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg bei Maximilian Klever und Erich Wolfsfeld, anschließend autodidaktisch weitergebildet und in verschiedenen Berufen tätig, u. a. 1937 Anstellung als Zeichner in einer Berliner Lampenfabrik, 1940–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946–75 Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, parallel Werkstatt für Druckgrafik in Lichtenberg, Mitglied (zeitweise Bezirksvorsitzender, Präsidiumsmitglied und später Ehrenmitglied) des VBK der DDR, ab 1970 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, und ab 1993 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1961 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1962 den Goethepreis und 1980 den Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur, erreichte Bekanntheit durch die ab 1971 entstandenen Portraits von Helene Weigel und Bertolt Brecht, tätig in Berlin, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3643
Limit: 100.00 €

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Arno Mohr, "Wachaufzug Unter den Linden"

auf der Prachtstraße in Berlin aufmarschierende Soldaten mit Musikinstrumenten vor der Neuen Wache, verfolgt wird die Zeremonie von zahlreichen Schaulustigen, partiell geschabte Tuschelithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "A. Mohr 1975" sowie links nummeriert "93/140", ungewöhnlich großes Blatt, Darstellungsmaße ca. 31,5 x 49 cm, Blattmaße ca. 42 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Gebrauchsgraphiker (1910 Posen bis 2001 Berlin), ab 1911 in Berlin, zunächst 1924–27 Lehre zum Schildermacher bei Ladewig & Co. in Berlin, anschließend tätig im Beruf, 1929–30 Abendkurse an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin, 1933–34 Studium an der Vereinigten Staatsschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg bei Maximilian Klever und Erich Wolfsfeld, anschließend autodidaktisch weitergebildet und in verschiedenen Berufen tätig, u. a. 1937 Anstellung als Zeichner in einer Berliner Lampenfabrik, 1940–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946–75 Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, parallel Werkstatt für Druckgrafik in Lichtenberg, Mitglied (zeitweise Bezirksvorsitzender, Präsidiumsmitglied und später Ehrenmitglied) des VBK der DDR, ab 1970 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, und ab 1993 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1961 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1962 den Goethepreis und 1980 den Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur, erreichte Bekanntheit durch die ab 1971 entstandenen Portraits von Helene Weigel und Bertolt Brecht, tätig in Berlin, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3644
Limit: 100.00 €

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Adolf Oberländer, Mappe "Zehn Federzeichnungen"

zehn Blatt mit für den Künstler typischen humoristischen Darstellungen sowie ein Deckblatt und Blatt Impressum, Heliogravüre auf Kupferdruckkarton, 1923 in einer Auflage von 500 Exemplaren im Verlag Braun & Schneider erschienen, Impressum vom Künstler in Blei signiert "AOberländer", außerhalb der Darstellungen braunfleckig, Altersspuren, Mappe nur teilweise vorhanden, Blattmaße ca. 43,5 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Maler und Karikaturist (1845 Regensburg bis 1923 München), studierte ab 1861 an der Akademie München bei Hermann Anschütz und Carl von Piloty, ab 1863 als Zeichner Mitarbeiter der Münchner "Fliegenden Blätter", die ihm schnell Popularität sicherten, ab 1869 auch Zeichner für die "Münchner Bilderbogen", ab 1879 Herausgabe des "Oberländer-Albums", Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 3645
Limit: 100.00 €

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Ernst Oppler, Die Tänzerin Gertrud Falke

die bekannte Tänzerin und Tanzpädagogin Gertrud Falke (1891–1984) auf der Bühne, Kaltnadelradierung, 1910–20, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "E Oppler" und links unten unleserlich bezeichnet, gleichmäßig gebräunt und etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1867 Hannover bis 1929 Berlin), 1886 Studium an der Akademie der Künste bei Nikolaus Gysis, Ludwig von Löfftz und Karl Raupp, Auszeichnung auf der Weltausstellung in Chicago, 1894–97 Aufenthalt in London und Beschäftigung mit der Radierkunst, ab 1898 Mitglied der International Society of Sculptor, Painters und Gravers, 1895 Mitglied der Münchner Sezession, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1895 auf sechs Biennalen vertreten, 1901 Umzug in das niederländische Dorf Sluis und Beschäftigung mit der Landschafts- und Freilichtmalerei, 1905 Jurymitglied der Berliner Sezession, 1914–15 zum Kriegsdienst eingezogen, 1916 umfangreiche Ausstellung seines grafischen Werkes in der Kestnergesellschaft, Teile seines Nachlasses befinden sich heute in den USA, Quelle: Wikipedia und Vollmer.

Lot-No.: 3646
Limit: 20.00 €

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Otto Pankok, "Lauschende Kinder"

vier gebannt zuhörende Kinder, Werksverzeichnis Zimmermann 213, Farbholzschnitt auf Velin, Holzstöcke von 1947, hier späterer Abzug, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Otto Pankok", leicht gebräunt, Darstellungsmaße ca. 29,7 x 15 cm, Blattmaße ca. 44 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer (1893 Mülheim an der Ruhr bis 1966 Wesel), ab 1912 studierte einige Monate an der Akademie in Düsseldorf und an der Kunstschule Weimar, im Frühjahr 1913 Übersiedlung mit Carl Lohse in die Künstlerkolonie Dötlingen, zeitweise Studienaufenthalt in Paris, 1914-17 Kriegsdienst und schwere Verwundung mit längeren Lazarettaufenthalten, anschließend Aufenthalte in Berlin und Ostfriesland, ab 1919 in Düsseldorf-Oberkassel ansässig, hier mit Otto Dix Mitglied der Künstlergruppe "Junges Rheinland", 1921 Heirat, anschließend Reisen nach Weimar, an die Ostsee, den Niederrhein, die Niederlande, Italien, Frankreich und Spanien, ab 1931 Freundschaft zu Sinti und Roma die er in der Folge häufig in seinen Werken thematisierte, nach 1933 "innere Emigration" und 1935 Übersiedlung nach "Haus Langen" im Münsterland, 1936 Arbeitsverbot, 1937 Beschlagnahmung zahlreicher Arbeiten in dt. Museen und als "entartet" verfemt, weitere Aufenthalte in Gildehaus in der Grafschaft Bentheim, danach bis 1941 in Bokeloh bei Meppen im Emsland, 1941 zunächst in Iversheim danach bis 1946 in Pesch, 1946-58 in Düsseldorf und ab 1947 als Professor an der Akademie tätig, unternahm Studienreisen nach Frankreich und Jugoslawien, 1958 Übersiedlung ins Haus Esselt in Drevenack am Niederrhein, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Deutschen Künstlerbund Weimar und Vorstand der Rheinischen Sezession, erhielt zahlreiche Ehrungen, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet

Lot-No.: 3647
Limit: 180.00 €

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Hermann Max Pechstein, "Selbstbildnis mit Pfeife"

fast das gesamte Format füllendes Portrait des Künstlers mit Pfeife, siehe Krüger H250, Holzschnitt, 1921, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "HMPechstein", in der unteren rechten Ecke Prägestempel "Euphorion Verlag", gebräunt, rückseitig Spuren alter Montierung, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 34 x 28 cm, Blattmaße ca. 41 x 31,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Max Pechstein, dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1881 Zwickau bis 1955 Berlin), 1896–1900 Dekorationsmalerlehre in Zwickau, anschließend Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und ab 1902 Meisterschüler von Otto Gussmann, ab 1903 Weiterbildung an der Akademie in Dresden, 1906 Begegnung mit Erich Heckel und Ernst-Ludwig Kirchner fortan Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, 1907 mit Sächsischem Staatspreis Italienaufenthalt und 1907/08 in Paris, ab 1908 in Berlin, 1908 Mitglied der Berliner „Secession“ und 1910 Mitglied der „Neuen Secession“, was 1912 zum Ausschluss aus der „Brücke“ führte, ab 1909 regelmäßige Aufenthalte in Nidden (Ostpreußen) und in Italien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem zu den Palau-Inseln und nach Südfrankreich, 1918 Mitbegründer der „Novembergruppe“, ab 1923 Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 als „entartet“ entlassen und mit Malverbot belegt, 1937 Ausschluss aus der Akademie, 1944 Verlust eines Großteils seines Lebenswerks durch Kriegseinwirkungen, 1945 erneut Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3648
Limit: 300.00 €

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Hermann Max Pechstein, "Südsee-Frisieren"

zwei Knaben beim Kämmen der Haare, umgeben von Vegetation, Werksverzeichnis Krüger L 339, erschienen 1919 in "Reisebilder Italien-Südsee", Lithographie, unter der Darstellung in Blei links nummeriert "177/800", gebräunt, unter Passepartout und hinter Folie montiert, Passepartoutausschnitt ca. 22 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Max Pechstein, dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1881 Zwickau bis 1955 Berlin), 1896-1900 Dekorationsmalerlehre in Zwickau, anschließend Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und ab 1902 Meisterschüler von Otto Gussmann, ab 1903 Weiterbildung an der Akademie in Dresden, 1906 Begegnung mit Erich Heckel und Ernst-Ludwig Kirchner fortan Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, 1907 mit Sächsischem Staatspreis Italienaufenthalt und 1907/08 in Paris, ab 1908 in Berlin, 1908 Mitglied der Berliner „Secession“ und 1910 Mitglied der „Neuen Secession“, was 1912 zum Ausschluss aus der „Brücke“ führte, ab 1909 regelmäßige Aufenthalte in Nidden (Ostpreußen) und in Italien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem zu den Palau-Inseln und nach Südfrankreich, 1918 Mitbegründer der „Novembergruppe“, ab 1923 Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 als „entartet“ entlassen und mit Malverbot belegt, 1937 Ausschluss aus der Akademie, 1944 Verlust eines Großteils seines Lebenswerks durch Kriegseinwirkungen, 1945 erneut Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3649
Limit: 20.00 €

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