ausdrucksstarkes Selbstbildnis des Malers mit Pinsel, vor der Staffelei stehend, hinter ihm seine Kinder, einen Teddy bzw. eine Puppe in der Hand haltend, bemerkenswertes Werk aus der früheren Schaffensperiode des Künstlers, Öl auf Karton auf Sperrholzplatte kaschiert, 1930er Jahre, rechts unten signiert "Meinig", darüber mit teils unleserlicher Widmung wohl für seine Kinder "Für Roland und Regine [...]", etwas restaurierungsbedürftig, Retuschen, ungerahmt, Maße ca. 78,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1902 Dresden bis 1887 Freiburg/Breisgau), 1927-1929 Studium in Dresden bei Franz Gaudeck, Robert Paul Geißler und Richard Müller, Anfang der 1930er Jahre Kunstlehrer in Meißen, 1934 und 1935 Teilnahme an der Sächsischen Kunstausstellung Dresden, ab 1949 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR, schuf in der frühen DDR vor allem Landschaftsbilder um Meißen und Darstellungen der arbeitenden Bevölkerung, Mitglied der Dresdner Künstlergruppe „Das Ufer“ mit Rudolf Bergander und Franz Nolde, 1952 gewann er den Kunstpreis der Stadt Meißen, 1952 Umzug nach Freiburg/Breisgau, dort nunmehr vor allem als Landschafts- und Blumenmaler tätig, heute mit seinen Werken u.a. in der Galerie Neue Meister in Dresden, dem Stadtmuseum Meißen, im Museum für Neue Kunst in Freiburg sowie im Dreiländermuseum Lörrach vertreten, im Verlauf seines lebenslangen Schaffens entwickelte er eine große motivische Spannbreite, darunter eingängige Szenen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, Quelle: Vollmer, Eisold und Sächsische Zeitung vom 13.9.2022.
Katalog-Nr.: 4100
Limit: 360,00 €
auf seinen Stab gestützter Schäfer mit Pfeife und hinter ihm sitzendem Hund, seine Herde beobachtend, feine Tuschefeder auf Papier, Anfang 20. Jh., links unten signiert "Hugo Mühlig", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 14 x 11 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hugo Theodor Mühlig, dt. Landschafts- und Genremaler (1854 Dresden bis 1929 Düsseldorf), Sohn des Meno Mühlig und Neffe des Bernhard Mühlig, 1872–73 Schüler seines Vaters, studierte 1871–73 an der Akademie Dresden, hier 1877–80 Meisterschüler von Viktor Paul Mohn, ab 1881 in Düsseldorf ansässig, 1883–91 regelmäßige Sommeraufenthalte in der Künstlerkolonie Willingshausen und ab 1908 in Röllshausen in der Schwalm, 1887–1929 Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten" und ab 1891 der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Dresdner Akademie, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Dressler, Boetticher und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4101
Limit: 80,00 €
liegender weiblicher Akt, sich an die Füße eines stehenden Ibisses klammernd, sehr bekanntes Werk mit subtiler Erotik, Farboffset/Heliographie, um 1915, auf Rahmenrückwand in Blei bezeichnet "Richard Müller pinx.", "Der rote Ibis" und "Druck und Verlag von August Scherl G. m. b. H.", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27,5 x 48,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz [Perštejn] an der Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meissener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil 1888–90 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte 1890–94, trotz noch nicht erreichten Mindesteintrittsalters an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, Mitglied des "Goppelner Künstlerkreises", 1895, auf Anregung von Max Klinger, autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“ und reiste nach Italien, 1897–1900 Lehrer an der Dresdner Kunstschule, 1900–35 Lehrer und ab 1903 Professor für Malerei und Zeichenkunst sowie Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Frankreich, 1933–35 Rektor der Kunstakademie Dresden, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdner Elbhang" und Internet.
Katalog-Nr.: 4102
Limit: 180,00 €
großformatige, surreale Komposition aus sich gegenseitig beißender Echse, Frauenakt und Männerakt, siehe Werksverzeichnis Günther 102, Kaltnadelradierung in Dunkelbraun mit leichtem Plattenton, 1920, posthumer Abzug, unter der Darstellung rechts Prägestempel "Prof. Richard Müller, Dresden" und links in Blei nummeriert "65/90", oben mittig in der Platte ligiertes Monogramm "RM" und im unteren Bereich datiert "1920", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 42 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz [Perštejn] an der Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meissener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil 1888–90 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte 1890–94, trotz noch nicht erreichten Mindesteintrittsalters an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, Mitglied des "Goppelner Künstlerkreises", 1895, auf Anregung von Max Klinger, autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“ und reiste nach Italien, 1897–1900 Lehrer an der Dresdner Kunstschule, 1900–35 Lehrer und ab 1903 Professor für Malerei und Zeichenkunst sowie Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Frankreich, 1933–35 Rektor der Kunstakademie Dresden, beschickte die großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdner Elbhang" und Internet.
Katalog-Nr.: 4103
Limit: 150,00 €
sommerlicher Blick, vorbei an Nadelbäumen und einem alpinen Bauernhaus in Mittenwald, auf imposante schneebedeckte Hochgebirgskulisse, im warmen Licht der späten Sonne, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, links unten signiert "H. Münnich", rückseitig originales gedrucktes Künstleretikett "Hans Münnich Kunstmaler Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] Hübschmannstraße 24/Fernsprecher 31826 ..." hier handschriftlich vom Künstler monogrammiert und maschinenschriftlich betitelt und datiert "Karwendelgebirge – Blick von Mittenwald 1954", im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 40 x 29,5 cm. Künstlerinfo: genannt „Hans Ahlbeck“ oder "Münnich Senior", dt. Landschaftsmaler (1892 Chemnitz bis 1970 Karl-Marx-Stadt/Chemnitz), Vater des Malers Heinz Münnich Junior, tätig in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt und in Ahlbeck auf Usedom, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4104
Limit: 80,00 €
rauschender Bachlauf mit kleinem Haus und Blick auf die Berge bei Berchtesgaden, flott erfasste pastose Malweise, rückseitig auf original maschinengeschriebenem Klebeetikett datiert 12.06.1952, Motivangabe und bezeichnet: nach Prof. Bauriedl Kunstakademie München, rechts unten in Schwarz signiert, geringe Farbplatzer am oberen Rand, in beschädigtem Rahmen, beigegeben Kopie der originalen Kaufquittung auf einer Visitenkarte Heinz Münnichs, Falzmaße 31,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: auch Münnich Junior, dt. Maler und Graphiker (1921 Chemnitz bis 1977 Starnberg), Sohn des Chemnitzer Kunstmalers Hans Münnich (1892 Chemnitz bis 1970 Chemnitz), erste Ausbildung beim Vater, weitergebildet in Dresden und in Luxemburg, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Italien, der Schweiz, Griechenland, Österreich, Sizilien, Kanada und den USA, ab 1944 freischaffend, beschickte die Ausstellungen des „Hauses der Kunst“ in München, ab 1944 tätig in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), später in Ingolstadt an der Donau, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4105
Limit: 90,00 €
vier Architekturzeichnungen, betitelt "Hamburg", „Carlshütte", "Obere Brücke Bamberg" und "Rathaus, Obere Brücke Bamberg", Graphit auf Papier, drei Arbeiten von Hand monogrammiert "RNC", datiert zwischen 1904–18, geringe Altersspuren, je unter Passepartout montiert. Passepartoutausschnitt ca. 11 x 17,5 cm, beigegeben, Blick ins Elbsandsteingebirge, Druck auf Papier und auf Karton kaschiert. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4106
Limit: 150,00 €
Blick auf die sanften Hügel der sächsischen Schweiz, im Vordergrund vier Bäume, einer schon mit verfärbenden Blättern, pastose Malerei in warmer Farbigkeit, Mischtechnik (Tempera und Bleistift) auf Karton, rechts unten monogrammiert "RNC" und datiert 1929, Datierung teilweise vom Rahmen verdeckt, rückseitig noch einmal datiert "23.07.1929", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße 34 x 41 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4107
Limit: 300,00 €
zwei hoch zu Ross kämpfende Ritter in Rüstung während eines Turniers, vor an Nürnberg erinnernder Phantasiestadtlandschaft, mit differenziertem Federstrich ausgeführte Tuschezeichnung auf gelblichem Papier, unten rechts in Blei signiert und datiert "Richard Naumann-Coschütz 1912", minimale Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 22,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4108
Limit: 180,00 €
Blick vom Berg in Richtung einer Felsformation, im Vordergrund Nadelbäume und herbstliche Laubbäume, kraftvolle und pastose Landschaftsmalerei, Pleinairmalerei Mischtechnik (Tempera und Graphit) auf Papier auf Malpappe, links unten mit Bleistift monogrammiert, datiert (1)925, rückseitig betitelt, signiert, beschrieben und nochmals datiert, ungerahmt, geringe Altersspuren, Maße 33,5 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4109
Limit: 200,00 €
junges Bauernpaar vor der lichtdurchfluteten Landschaft des Elbsandsteingebirges, Bleistift und Aquarell auf leichtem Karton, rechts unten ligiertes Monogramm "RNC" und datiert "1917", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 12,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4110
Limit: 150,00 €
auf steilem, schroffem Fels thronende Burg und im Vordergrund von Wind und Wetter gezeichnete Kiefer, Mischtechnik, Stifte und Farben auf Papier und auf Karton kaschiert, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Richard Naumann-Coschütz" sowie links betitelt und datiert "Grahlsburg 1925", in der Darstellung ligiertes Monogramm und datiert "RNC 1925", minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 42 x 33 cm, Kartonmaße ca. 58 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich Max Richard Naumann, dt. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Graphiker, Exlibris- und Werkkünstler (1886 Freital bis 1961 Dresden), zunächst ab 1900 Lehre zum Lithographen, studierte ab 1909 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, Oskar Zwintscher, Richard Müller und Hermann Prell, 1919–22 Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann, ab 1923 freischaffend in Dresden, wurde in der Folge zum einfühlsamen Schilderer des Dresdner Umlandes, vor allem der Sächsischen Schweiz, tätig in Dresden-Coschütz, Quelle: Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 4111
Limit: 150,00 €
der gekreuzigte Jesus vor Sommerblumen, Offsetdruck nach einer Arbeit von Max Pechstein, im unteren linken Bereich in Blei gewidmet, datiert und signiert "Für Joles 28. XI. (19)47 HMPechstein", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 38,5 x 29 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Max Pechstein, dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1881 Zwickau bis 1955 Berlin), 1896–1900 Dekorationsmalerlehre in Zwickau, anschließend Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und ab 1902 Meisterschüler von Otto Gussmann, ab 1903 Weiterbildung an der Akademie in Dresden, 1906 Begegnung mit Erich Heckel und Ernst-Ludwig Kirchner, fortan Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, 1907 mit sächsischem Staatspreis Italienaufenthalt und 1907/08 in Paris, ab 1908 in Berlin, 1908 Mitglied der Berliner „Secession“ und 1910 Mitglied der „Neuen Secession“, was 1912 zum Ausschluss aus der „Brücke“ führte, ab 1909 regelmäßige Aufenthalte in Nidden (Ostpreußen) und in Italien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem zu den Palau-Inseln und nach Südfrankreich, 1918 Mitbegründer der „Novembergruppe“, ab 1923 Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 als „entartet“ entlassen und mit Malverbot belegt, 1937 Ausschluss aus der Akademie, 1944 Verlust eines Großteils seines Lebenswerkes durch Kriegseinwirkungen, 1945 erneut Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.
Katalog-Nr.: 4112
Limit: 100,00 €
"Rote Ara I", 1908, Werksverzeichnis Götze D 5 und "Japanische Quitte", 1933, Werksverzeichnis Götz D 48, Farbholzschnitte auf Japanpapier, jeweils im Stock monogrammiert "MEPH", rechts unter der Darstellung in Blei signiert "M. E. Philipp", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße 23 x 15,5 und 23 x 29 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4113
Limit: 120,00 €
"Stillleben mit japanischer Figur", Werksverzeichnis Götze D 11, um 1920–30 und "Poinsettia" (Weihnachtsstern), Werksverzeichnis Götze D 55, 1936, Farbholzschnitte auf Japanpapier, jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "M. E. Philipp", im Stock monogrammiert "MEPH", leichte Erhaltungsmängel, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 22 x 21,5 cm und 48 x 33,5 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4114
Limit: 120,00 €
Hüftbild frontal nach rechts, den Kopf leicht nach rechts gedreht, eine farbige Mischung aus blauen, grünen und violetten Farbtönen, mit einer für die 1990er Jahre typischen Brille, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert (19)94, rückseitig betitelt und erneut datiert, auf Keilrahmen Adressstempel des Künstlers, geringe Altersspuren, in Schwarz gerahmt, Falzmaße 64,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Plastiker und Pädagoge (1934 Vangerow Kreis Köselin bis 2025 Leipzig), gilt als maßgeblicher Erfinder der Decelithstich-Technik, 1946 Aussiedlung aus Vangerow [polnisch: Węgorzewo/Okonek] in der ehemaligen preußischen Provinz Pommern und Umzug nach Sülzenbrücken/Amt Wachsenburg in Thüringen, 1949–53 Gymnasiumbesuch in Arnstadt, 1953–57 Studium der Kunsterziehung an der Karl-Marx-Universität Leipzig bei Elisabeth Voigt, Heinz Olbrich, Hans Schulze und Kurt Biegholdt, 1957 Abschluss als Plastiker, 1957–59 Kunsterzieher in Eisleben, ab 1959 Assistent für Malerei und Graphik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1961–63 Aufbau-Fernstudium an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden bei Lea Grundig, ab 1970 Dozent für Kunsterziehung und 1978–93 Professor für Malerei und Grafik an der Sektion Kultur- und Kunstwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1963–67 Kandidat und ab 1967 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, nach seiner Pensionierung 1993 intensiv malerisch freischaffend in Leipzig, unternahm zahlreiche Studienreisen in die Sowjetunion (Kiew, Kasan und Rostow), die Tschechoslowakei (Olomouc, Prag, Bratislava), Bulgarien, Dänemark, London, die Provence und Schottland, ab 1997 Mitglied und 1998–2002 stellvertretender Vorsitzender des Bundes Bildender Künstler Leipzig, Mitglied des Lützschenaer Künstlerkreises, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Katalog der Galerie Koenitz Leipzig "Siegfried Ratzlaff" (2022) und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4115
Limit: 240,00 €
Bild eines alten Mannes auf einem Schaukelstuhl, frontal die Betrachter anblickend, mit seinen Händen einen Faden haltend, mit oranger Perlenkette um den Hals, womöglich als Memento Mori zu verstehen, indem der Mann den Lebensfaden in der Hand hält und die Betrachter durch den Blick dazu auffordert, sich selber Gedanken über das Leben und den Tod zu machen, Öl auf Leinwand auf Holz, um 1998, unsigniert, rückseitig betitelt, nummeriert 39/98, unter Angabe der Maße 330 x 565 mm, Holzplatte rückseitig schwarz grundiert und Leinwand an den Kanten geschwärzt und an die Holzplatte angepasst, Maße der Platte 32,5 x 56,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Plastiker und Pädagoge (1934 Vangerow Kreis Köselin bis 2025 Leipzig), gilt als maßgeblicher Erfinder der Decelithstich-Technik, 1946 Aussiedlung aus Vangerow [polnisch: Węgorzewo/Okonek] in der ehemaligen preußischen Provinz Pommern und Umzug nach Sülzenbrücken/Amt Wachsenburg in Thüringen, 1949–53 Gymnasiumbesuch in Arnstadt, 1953–57 Studium der Kunsterziehung an der Karl-Marx-Universität Leipzig bei Elisabeth Voigt, Heinz Olbrich, Hans Schulze und Kurt Biegholdt, 1957 Abschluss als Plastiker, 1957–59 Kunsterzieher in Eisleben, ab 1959 Assistent für Malerei und Graphik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1961–63 Aufbau-Fernstudium an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden bei Lea Grundig, ab 1970 Dozent für Kunsterziehung und 1978–93 Professor für Malerei und Grafik an der Sektion Kultur- und Kunstwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1963–67 Kandidat und ab 1967 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, nach seiner Pensionierung 1993 intensiv malerisch freischaffend in Leipzig, unternahm zahlreiche Studienreisen in die Sowjetunion (Kiew, Kasan und Rostow), die Tschechoslowakei (Olomouc, Prag, Bratislava), Bulgarien, Dänemark, London, die Provence und Schottland, ab 1997 Mitglied und 1998–2002 stellvertretender Vorsitzender des Bundes Bildender Künstler Leipzig, Mitglied des Lützschenaer Künstlerkreises, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Katalog der Galerie Koenitz Leipzig "Siegfried Ratzlaff" (2022) und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4116
Limit: 120,00 €
gekonnt erfasster Blick, über eine mit Birken, Nadel- und anderen Bäumen bestandene Anhöhe, auf hügelige, bewaldete Landschaft mit weiten Wiesen, unter leicht bewölktem Himmel, leicht pastose Landschaftsmalerei, Öl auf dicker Malpappe, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "Rich. Sachs", Altersspuren, ungerahmt, ca. 60 x 79,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Entwerfer (1875 Plauen bis 1947 Speziallager Jamlitz bei Lieberose), Begründer der vogtländischen Malerfamilie Sachs, bis 1892 Schüler der Königlichen Industrieschule in Plauen (Kunstschule), anschließend Wanderschaft durch Bayern und Tirol, zeitweise in Trient als Klostermaler tätig, 1902 erste eigene Ausstellung, ab 1905 freischaffend in Jocketa tätig, unterhielt hier ein Musterzeichenatelier, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", ab ca. 1934 Hilfslehrer an der Plauener Kunst- und Gewerbeschule, beschickte 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, 1945–47 in Bautzen und später im Speziallager Jamlitz bei Lieberose interniert, tätig in Jocketa, Quelle: Familie des Künstlers, Thieme-Becker, Dressler, Müller-Singer, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich ...", Flämig "Staatliche Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen/Vogtl." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".
Katalog-Nr.: 4117
Limit: 120,00 €
Bildnis eines zum Betrachter blickenden Herrn mit Kneifer, vor hellem Grund, Portraitmalerei in ausgewogenem Kolorit mit leicht pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Hugo Schimmel 1921", auf der Keilrahmenrückseite bezeichnet "Nr. 210. Hugo Schimmel, Dresden 1921" sowie "Stadtverordn. ... Gustav Hoyer Schönebeck +12 Dez. 1915", das Bild entstand nach dem Ableben des Dargestellten, leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 82,5 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1869 Chemnitz bis 1935/36 München?), Studium an der Akademie in Dresden bei Carl Bantzer, tätig in München, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Dressler.
Katalog-Nr.: 4118
Limit: 80,00 €
bestehend aus vier Radierungen (der Künstler mit seinen Eltern, Selbst im Profil, Selbst und Blick aus der Riedelstraße 6 in Leipzig) und einer Tuschezeichnung (Selbstbildnis stehend), datiert 1949–51, jeweils von Hand signiert, unterschiedliche Erhaltungen, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße max. ca. 23,4 x 17,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1930 Leipzig bis 2021 Leipzig), 1946–51 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Max Schwimmer und Elisabeth Voigt, anschließend freischaffend, ab 1968 Kontakt, über Freundschaft mit Václav Neumann, zum Gewandhausorchester, woraus zahlreiche Zeichnungen und Graphiken von Musikern und Dirigenten entstanden, 1991–99 Dozent an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 1991–2001 stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Bildender Künstler, Mitglied im Sächsischen Kultursenat, 2005 Verleihung der Ehrenprofessur durch den Freistadt Sachsen, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4119
Limit: 200,00 €
kleines Heft mit fünf faksimilierten Zeichnungen, auf Deckel Aquarell "Junges Paar", handschriftliche Widmung "Griffounagen von ehemals in 12 Exemplaren, Dies ist Nr. 9 für Hans Engels Weihnachten 1947 M. S. (Max Schwimmer)", beigegeben Mädchen und Pferde, Mischtechnik auf Papier, rückseitig handschriftliche Zuschreibung "Aquarell von Max Schwimmer" und Teile einer Skizze, Blattmaße ca. 26 x 33 cm, unterschiedliche Erhaltungen, beide Arbeiten aus dem Nachlass des Leipziger Malers und Graphikers Hans Engels. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1895 Leipzig bis 1960 Leipzig), künstlerisch weitestgehend Autodidakt, zunächst Studium am Lehrerseminar Leipzig-Connewitz und zeitweise im Schuldienst im erzgebirgischen Oberseyda und Marienberg sowie in Lützschena bei Leipzig tätig, Soldat im 1. Weltkrieg, 1920–23 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Leipzig, erste künstlerische Arbeiten entstehen, 1923–24 Lehrer in Eythra bei Leipzig, Mitarbeit an den Satirezeitschriften "Die Aktion" und "Der Drache", 1924–25 Studienreise durch Italien (unter anderem Sommerkurs bei Hans Purrmann auf Ischia) und Frankreich, anschließend kurzzeitig in Berlin, ab 1926 Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Leipzig, parallel Pressezeichner und Kritiker der "Leipziger Volkszeitung", Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, 1933 aus dem Schuldienst entlassen, als "entartet" diffamiert und zeitweise mit Arbeits- und Ausstellungsverbot belegt, anschließend Hinwendung zur Buchillustration, 1939 kurzzeitige Einberufung zum Sanitätsdienst, ab September 1944 zum Kriegsdienst als Wache des Kriegsgefangenenlagers "Stalag IVB" in Mühlberg einberufen, 1945 Direktor der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1946–50 Professor für Graphik der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig, 1951–60 Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Dresden, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1952 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Katalog-Nr.: 4120
Limit: 100,00 €
duftiges Frühlingsblumenarrangement aus Osterglocken, Narzissen, Tulpen, Zuckerröschen, Krokussen, Blausternen, Schneeglöckchen, Himmelschlüsseln, Goldsternen, Primeln und Buschwindröschen im hellen Sonnenlicht, feinst erfasste Blumenmalerei in freundlicher, lichter Farbigkeit, Aquarell über zarter Bleistiftvorzeichnung, um 1950, rechts unten signiert "Eleonore Seidel", rückseitig originales Rahmungsetikett "Kunsthandlung Fritz Geyer, Plauen ...", laut Vorbesitzerangabe wohl Künstlerin aus Reichenbach im Vogtland, geringe Altersspuren, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 62 x 48 cm.
Katalog-Nr.: 4121
Limit: 80,00 €
in einem Garten Blick auf diverse Sträucher und Pflanzen, im Arrangement ein Tisch mit Kakteen, farbintensive, expressive Arbeit, Öl auf Karton, links unten monogrammiert "HS" und datiert 22.9.87, Rückseite abgedeckt, guter Zustand, in sehr prunkvollem Rahmen, Falzmaße 60,5 x 90 cm. Künstlerinfo: eigentlich Horst Georg Skorupa, dt. Keramiker, Objekt- und Collagekünstler, Maler und Graphiker (1941 Breslau [Wrocław] bis 2004 Schaddel), 1961-63 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Fritz Dähn und Herbert Behrens-Hangeler, 1963 Studienabbruch und bis 1965 als Hilfsarbeiter in der Kohleförderung des Leunawerks tätig, 1966-68 Studium der Museologie in Leipzig, 1968-70 Assistent am Regionalmuseum Bad Frankenhausen und am Regionalmuseum Neubrandenburg, 1970-73 Mitarbeiter des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz, 1972 Erwerb einer Mühle in Großbothen/Schaddel, ab 1973 als Keramiker freischaffend in Schaddel bei Grimma, hier 1974 Gründung des keramischen "Kollegium Bildender Künstler Schaddelmühle" mit Sigrid Huß, Regina Junge und Astrid Dannegger, zeitweise tätig im Porzellanwerk Lichte-Wallendorf, 1981-82 künstlerischer Mitarbeiter im Studio der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen, 1973-90 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem die Kunstausstellung der DDR in Dresden 1977-78 und 1987-88, 1991 Zusammenarbeit mit dem Keramiker Martin Gruner, 1992 wegen Erkrankung Aufgabe der künstlerischen Arbeit, Quelle: AKL, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Katalog-Nr.: 4122
Limit: 120,00 €
bergige Landschaft mit Zypressen und vereinzelten Häusern, mit sicherem Strich eingefangene Landschaftsdarstellung des bei Florenz gelegen Künstlerorts, entstanden während seiner für das spätere Werk prägenden Italienreise, Graphit auf Velin, unter der Darstellung mittig betitelt "Fiesole Mai 1971", rechts in Blei signiert "Tübke" und von fremder Hand Werksverzeichnisnummer "10/71", war nie gerahmt, Blattmaße ca. 29,6 x 42 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1929 Schönebeck/Elbe bis 2004 Leipzig), gilt neben Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Heinz Zander zum Begründer der „Leipziger Schule“, 1945–46 Malerlehre in Schönebeck und Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg, 1948–50 Studium an der HGB Leipzig bei Elisabeth Voigt, Walter Arnold und Ernst Hassebrauk, Mitglied des Schönebecker Kreises und beeinflusst von Katharina Heise, 1950–53 Studium an der Universität Greifswald, 1953 Staatsexamen, 1953–54 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst Leipzig, anschließend freischaffend bzw. als Assistent und später Dozent an der HGB Leipzig, 1972 Professor an der HGB und 1973–76 deren Rektor, 1976 freiberuflich tätig und Beauftragung mit der Ausführung des mit 1722 m² weltgrößten Gemäldes „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ für das Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen, an dem er bis 1987 arbeitete, 1982 Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Schwedens, 1983 Ehrenmitglied der Akademie der Künste der DDR, 1985 Ehrendoktorwürde, Mitglied und ab 1989 Vizepräsident des VBK der DDR, erhielt zahlreiche Ehrungen, war tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Eisold “Künstler in der DDR” und Internet.
Katalog-Nr.: 4123
Limit: 650,00 €
Personengruppe mit orientalischer Kleidung, in einem von Gebäuden umgebenen Hof, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell, Kreide, Kohle) auf gelblichem Ingress-Bütten, rechts unten signiert und datiert "Wachter (19)91", geringe Altersspuren, Blattmaße ca. 63 x 48 cm. Künstlerinfo: (1951 Chemnitz), Studium unter Volker Stelzmann und Arno Rink an der Leipziger Hochschule für Grafik- und Buchkunst (HGB), schuf Landschafts und Figurenbilder mit meist tief in sich gekehrten Einzelfiguren oder Gruppen in verschiedenen MiIieus, bei denen gefühlvoll das Wechselspiel zwischen Isolation und Interaktion beleuchtet wird, er stellte auf zahlreichen Einzelausstellungen bundesweit und auf Gruppenausstellungen in den USA, Südkorea und auf Mallorca aus. Quelle: Galerie Supper und Andreas Wachter, Andreas Wachter [2–10], 2010, S. 52 f.
Katalog-Nr.: 4124
Limit: 200,00 €