Holland, um 1730, auf dem aufwendigst mit feinsten Gravuren verzierten bogenförmigen Ziffernblatt signiert, dargestellt sind verschiedene Musiker in barocken Gewändern und höfische Szenen, im Bogen Posaune blasende Engel, versilberter Ziffernring mit römischen Ziffern und Minuterie, Datumsanzeige, kleine Sekunde, abstellbares Schlagwerk und drei Einstellungen für das Carillon, im Bogen Mondphase und Mondalter, Messingplatinenwerk mit drei Gewichten, Halbstundenschlag auf zwei Glocken, seitlich Carillon mit 19 Hämmern auf 10 Glocken, Repetition für beide Schlagwerke, das Werk ist komplett und gehfähig, Carillon spielt, müsste jedoch gereinigt und eingestellt werden, Pendel und Gehäuse später ergänzt, H 260 cm. Info: Roger Dunster (ca. 1695-1747) stammte ursprünglich aus England, ließ sich jedoch in den Niederlanden nieder und gilt heute als einer der bedeutendsten und fähigsten Uhrmacher Amsterdams, ab 1722 arbeitete er zunächst in einer Partnerschaft mit Christopher Clarke (Clarke & Dunster), bevor er die Werkstatt ab etwa 1730 unter eigenem Namen am renommierten Amsterdamer Vijgendam weiterführte, eine seiner Standuhren findet man im Victoria & Albert Museum in London. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 1900
Limit: 900,00 €
Frankreich, 1. Hälfte 19. Jh., Schild und Pendel aus geprägtem Messingblech farbig bemalt, Werk mit Halbstundenschlag auf obenliegende Glocke, Emailleziffernblatt mit Datumsanzeige und römischen Ziffern, Gewichte fehlen, Altersspuren, H ca. 130 cm.
Katalog-Nr.: 1901
Limit: 20,00 €
deutsch, um 1880, in Nussbaum furniertes Holzgehäuse, Werk mit einem Gewicht, makelloses Emailleziffernblatt mit römischen Ziffern und kleiner Sekunde, gehfähig, Altersspuren, Bekrönung fehlt, H 120 cm.
Katalog-Nr.: 1902
Limit: 20,00 €
deutsch, um 1880, auf der Werkplatine gemarkt Lenzkirch A.G.U., Werk mit zwei Messinggewichten und Halbstundenschlag auf Tonfeder, makelloses Emailleziffernblatt mit kleiner Sekunde, eine Aufzugsschnur gerissen, etwas reparaturbedürftig, H 125 cm.
Katalog-Nr.: 1903
Limit: 20,00 €
Furtwangen, um 1890, auf der Werkplatine gemarkt LFS 2876, Holzgehäuse mit Kupferblech beschlagen und partiell in Gold bemalt, dekorative Pendellinse mit reliefiertem Allianzwappen, Werk mit Halbstundenschlag auf Tonröhre, Pendelfeder gerissen, ein Gewicht fehlt, reparaturbedürftig, H Schild 37 cm.
Katalog-Nr.: 1904
Limit: 20,00 €
Österreich, um 1830, Gehäuse aus schwarz poliertem Birnbaum, verglastes gewölbtes Emailleziffernblatt mit arabischen Ziffern und Datumsanzeige, darüber Scheinpendel, farbig emaillierte Kartusche mit Landschaftsdekor, sowie Einstellung von Schlagwerk und Repetition, Messingplatinenwerk mit Spindelgang, drei Federhäuser mit Kette und Schnecke, Viertelstundenschlag auf zwei Glocken, Repetition, funktionstüchtig, unrestaurierter Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren, H 42 cm.
Katalog-Nr.: 1905
Limit: 390,00 €
England, 19. Jh., feines Messingplatinenwerk mit Graham-Hemmung, Antrieb über ein großes Federhaus mit Stahldraht und Schnecke, ohne Schlag, Gehäuse in Mahagoni mit Einlagen aus Messing, Blechziffernblatt mit römischen Ziffern, funktionstüchtig, H 40 cm.
Katalog-Nr.: 1906
Limit: 240,00 €
Schönsee (bei Schwandorf), datiert 1811, auf der Werkplatine gemarkt, konisches Gehäuse in Kirschbaum auf Nadelholz furniert, von Adler aus Messing bekrönt, quadratisches Messingplatinenwerk mit zwei Federhäusern, Viertelstundenschlag auf zwei Glocken mittels eines Hammers, welcher zur vollen Stunde auf die größere Glocke schlägt, Pendel mit Pendelfeder (aptiert), Werk ist gehfähig, Gehäuse mit Trocknungsrissen und Altersspuren, mit Schlüssel, H 62 cm.
Katalog-Nr.: 1907
Limit: 240,00 €
Frankreich, um 1900, stehendes Mädchen, Seifenblasen beobachtend, Gehäuse aus Bronze und Messing vergoldet, gekehlter Sockel aus massivem Eichenholz, seitlich eingelegte runde Platten aus Onyx, Pendulenwerk mit Halbstundenschlag auf Glocken, makelloses, farbig emailliertes Ziffernblatt mit arabischen Ziffern, funktionstüchtig, Altersspuren, Figur später mit Schellack gestrichen, Blasröhrchen fehlt, H 42 cm.
Katalog-Nr.: 1908
Limit: 120,00 €
Frankreich, um 1810, Gehäuse aus feuervergoldeter Bronze, mehrteilig gegossen und verschraubt, fein ziseliert und partiell poliert, Darstellung eines jungen Griechen beim Briefe schreiben, auf dem Tisch ein Bücherstapel und Öllampe, Pendulenwerk mit Halbstundenschlag auf Glocke, Pendel mit Fadenaufhängung, makelloses Emailleziffernblatt mit römischen Ziffern, funktionstüchtig, sehr guter Zustand, H 39 cm.
Katalog-Nr.: 1909
Limit: 850,00 €
Kopie nach der berühmten Tischuhr von Jeremias Metzger (1527-1599), die sich im Kunsthistorischen Museum in Wien befindet, überaus aufwendig gestaltetes Gehäuse aus Bronze und Metallguss vergoldet, Bodenplatte versilbert, über vielfigurig reliefiertem Sockel hochrechteckiges Uhrengehäuse, flankiert von eingestellten Balusterstäben, geschweift ansteigende, durchbrochen gearbeitete Abdeckung der Glocken mit abschließender Figurenbekrönung (eine Hand fehlt), allseitig astronomische Anzeigen wie Kalender, Planetenstellungen und Tierkreiszeichen (nicht funktionstüchtig), an einer Schmalseite eingravierter lateinischer Text, Pendulenwerk mit Halbstundenschlag auf Glocke, reparaturbedürftig, Zeiger fehlen, H 31 cm.
Katalog-Nr.: 1910
Limit: 900,00 €
Frankreich, 1. Hälfte 19. Jh., auf der Werkplatine gemarkt, reich verziertes Gehäuse aus feuervergoldeter Bronze, sehr fein ziseliert und partiell poliert, neben dem Ziffernblatt stehender junger Bacchus, geschmückt mit einem Kantharos und Weintrauben, seitlich angelehnt ein Thyrsos, ebenfalls von Wein geschmückt und von Pinienzapfen bekrönt, sehr guter Zustand, funktionstüchtig, mit Schlüssel, H 40 cm.
Katalog-Nr.: 1911
Limit: 200,00 €
Frankreich, um 1860, signiert Th. Gechter, für Jean-François Théodore Gechter (französischer Bildhauer, 1796-1844), Bronze vergoldet und fein ziseliert, mehrteilig gegossen und verschraubt, Uhrensockel aus schwarzem Marmor, imposante Jagdgruppe mit Franz I. zu Pferd, einen wütenden Eber zur Strecke bringend, Pendulenwerk mit Halbstundenschlag auf Glocke, Werk ist gehfähig, Bronze mit Alterspatina und Korrosionsspuren, Schwert verbogen, Maße 77 x 60 x 28 cm.
Katalog-Nr.: 1912
Limit: 900,00 €
Frankreich, Ende 19. Jh., Metallguss vergoldet, verziert mit farbig bemalten Porzellaneinlagen, Pendulenwerk gemarkt Samuel Marti & Cie in Montbéliard, mit Halbstundenschlag auf Glocke, gehfähig, Pendel fehlt, dazu zwei passende Kerzenleuchter, H max. 36 cm.
Katalog-Nr.: 1913
Limit: 80,00 €
deutsch, um 1890, geschweiftes Holzgehäuse in Mahagoni und Nussbaumwurzel furniert, mit vergoldeten Bronzebeschlägen und Fadeneinlage in Ahorn, makelloses Emailleziffernblatt mit arabischen Ziffern, Messingplatinenwerk gemarkt Lenzkirch AGU, Kurzpendel, Halbstundenschlag auf Tonspirale, Pendelfeder gerissen, mit originalem Schlüssel, etwas reparaturbedürftig, H 32 cm.
Katalog-Nr.: 1914
Limit: 80,00 €
Frankreich, Ende 19. Jh., auf mehrfarbig emailliertem Ziffernblatt signiert und bezeichnet Louis Girard Sue, vergoldetes Metallguss-Gehäuse verziert mit versilberten Galvano-Reliefs, Pendulenwerk mit Halbstundenschlag auf Glocke, signiert JAPY Freres, auf originalem Holzsockel, funktionstüchtig, mit Schlüssel, H 42 cm.
Katalog-Nr.: 1915
Limit: 150,00 €
um 1900, auf dem farbig emaillierten Ziffernblatt gemarkt, versilbertes Messinggehäuse mit reliefierten figürlichen Szenen, verglaste Front mit sichtbarer Unruh, darunter gravierte Widmung "24. Schlesisches Bundesschießen Kattowitz 0/S. 1912", Werk revisionsbedürftig, in originaler Box, H 9 cm.
Katalog-Nr.: 1916
Limit: 480,00 €
Frankreich, 2. Hälfte 19. Jh., auf dem Ziffernblatt signiert CH. OUDIN BREVTÈ Palais Royal 59, graviertes Silbergehäuse mit Freimaurersymbolik, am Fuß mit Minervapunze gestempelt, vergoldetes Werk mit Zylinderhemmung, No. 1741, makelloses Emailleziffernblatt mit arabischen Ziffern, Werk läuft, H 19,5 cm, G ca. 217g. Info: Charles Oudin ist ein traditionsreiches Pariser Uhrenhaus, das 1797 von Charles Oudin, einem begabten Schüler des legendären Uhrmachermeisters Abraham-Louis Breguet, gegründet wurde. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 1917
Limit: 1200,00 €
deutsch, um 1920, auf Werkplatine gemarkt Lenzkirch A.G.U., Werk mit obenliegendem Echappement, massives Eichengehäuse, Emailleziffernblatt mit arabischen Ziffern, funktionstüchtig, mit Schlüssel, H 19 cm.
Katalog-Nr.: 1918
Limit: 140,00 €
deutsch, um 1900, Gehäuse aus Messingguss, mit Wurzelholz furniert und mit feinsten floralen Einlegearbeiten verziert, Messingplatinenwerk mit Zylinderhemmung, Lack des Ziffernblatts blasig, Werk revisionsbedürftig, H 12 cm.
Katalog-Nr.: 1919
Limit: 50,00 €
Paris, 1980er Jahre, signiert Cartier Paris und Swiss Made, Gehäusenummer 7519 06170, Gehäuse aus vergoldetem Messing, die ovale Lünette ist in einem tiefen, leuchtenden Lapislazuliblau lackiert und mit markanten Goldsprenkeln durchzogen, weißes Ziffernblatt mit typischen römischen Ziffern von Cartier und schlanke schwarze Zeiger, Schweizer Quarzwerk, komplett mit originalem, rotledergefütterten Präsentationsetui und originalem Bedienungsanleitung, ohne Batterie, Maße 7 x 6 x 9 cm.
Katalog-Nr.: 1920
Limit: 300,00 €
Schweiz, 1970er Jahre, Messinggehäuse mit breiter drehbarer Lünette, darauf Städte und Zeitzonen, mechanisches Werk mit Handaufzug, im originalen schwarzen Lederetui, funktionstüchtig, Maße 60 x 60 mm.
Katalog-Nr.: 1921
Limit: 180,00 €
deutsch, um 1980, Barometer, Hygrometer und Thermometer im zylindrischen verchromten Messinggehäuse, dazu passende maritime Wanduhr mit Anzeiger der Tiede, Quarzwerk, dieses ist nicht funktionstüchtig, D je 17 cm.
Katalog-Nr.: 1922
Limit: 20,00 €
Schweiz, 1920er Jahre, Gehäuse in 14K Gelbgold, partiell schwarz emailliert, feines Ankerwerk mit Genver Streifenschliff, Kaliber 716, Aufzugsfeder defekt, vergoldetes Ziffernblatt mit arabischen Ziffern und kleiner Sekunde, im Originaletui, D 43 mm.
Katalog-Nr.: 1923
Limit: 500,00 €
um 1920, auf Ziffernblatt und Werkplatine gemarkt Deutsche Uhrenfabrikation Glashütte - A. Lange & Söhne Glashütte i/S., schweres Dreideckel-Goldgehäuse gestempelt 585, Werk und Gehäuse nummerngleich gestempelt 86612, körnig vergoldete Platine, A. Lange & Söhne-Präzisionsankerwerk mit Goldanker und Goldankerrad, Qualität DUF, Feinregulierung, perfekt erhaltenes Emailleziffernblatt mit roter 24-Stunden-Anzeige, insgesamt sehr gut erhalten, kaum getragene Sammleruhr, mit Originaletui, Ersatzfeder und Ersatzglas sowie Kaufbeleg der Frau Bürgermeister Schels Tirschenreuth 1926 über 620 RM, funktionstüchtig, Z 1, D 54 mm, G ca. 97,7 g.
Katalog-Nr.: 1924
Limit: 3000,00 €