vor schwarzem Hintergrund eine Hibiskusblüte und zwei Orangenblüten mit Blattwerk, das Gemälde ist in der Art der dänischen Blumenstilllebenmaler aus dem Umfeld von Johan Laurentz Jensen (1800–1856) gehalten, ein sehr ähnliches Bild-Arrangement findet sich beim dänischen Künstler Christian Juul Frys Mollback (1853–1921), Öl auf Leinwand, wohl Dänemark, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, leicht restaurierungsbedürftig, kleinere Retuschen, Rahmen minimal bestoßen, Falzmaße 37 x 29 cm.
Katalog-Nr.: 4375
Limit: 20,00 €
üppiger Blumenstrauß in altmeisterlicher Manier, unter anderem mit Papageientulpen und Prunkwinde in grüner Glasvase, vor welcher Aprikosen drapiert sind, gering pastose Malerei vor dunklem Hintergrund, Öl auf Holztafel, Ende 19./Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "K fec.", leichte Altersspuren, ungerahmt, ca. 39,5 x 33,5 cm.
Katalog-Nr.: 4376
Limit: 100,00 €
Frühlingslandschaft mit Bauern hinterm Pflug mit Pferden, sein Feld bestellend, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten signiert "Willy Ahrweiler", rückseitig auf der Leinwand Info zum Maler und auf dem Rahmen Kaufquittung zum Gemälde von 1982 über 2700,- DM, geringe Altersspuren, im über Eck gearbeiteten Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 16,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Genre-, Tier- und Marinemaler (1895 oder 1905 Krefeld bis 1987), studierte 1924-25 an der Akademie Düsseldorf bei Wilhelm Döringer und Julius Paul Junghanns, ab 1934 Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule München unter Josef Hillerbrand und Meisterschüler bei Prof. Richard Klein, tätig in München, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4377
Limit: 20,00 €
weiter Blick in spätsommerliche Gebirgslandschaft im warmen Licht der Abendsonne, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten ritzsigniert "H. Antlitz", restauriert, im schönen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 44,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Bildhauer (1902 Offenbach bis 1978 Offenbach), 1917-19 Schüler der Zeichenakademie Hanau bei Schminke und Rudolf Koch, 1919-21 Studium an der Technischen Lehranstalt Hanau, hier Schüler in Bildhauerei bei Karl Huber und in Malerei bei Richard Throll, 1824-27 Weiterbildung an der Akademie in Rom und Schüler von E. Durig, ab 1927 freischaffend in Offenbach, 1932-33 Studium an der Hochschule der bildenden Künste "Städelschule" Frankfurt am Main bei Richard Scheibe und Hartwig, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Spanien, Österreich, Holland und der Schweiz, Mitglied im Berufsverband bildender Künstler, Mitglied der Künstlerkolonie "Künstler der Bachstraße" in Offenbach und Mitglied und zeitweise Vorstand im Bund Offenbacher Künstler, tätig in Offenbach, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Kürschners Graphikerhandbuch 1967, Schweers und Internet.
Katalog-Nr.: 4378
Limit: 20,00 €
Bauern und Bäuerinnen beim Markttreiben im slawischen Dorf, gering pastose Malerei, Öl auf Platte, um 1920, rechts unten in Bleistift undeutlich signiert "E. Bachrach-Baree", rückseitig altes Etikett "August Schöninger München Dachauerstr. 17, Sendlingerstr. 44", geringe Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen (bestoßen), Falzmaße ca. 14 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Emmanuel Bachrach-Baree, dt. Genremaler, Zeichner und Illustrator (1863 Oberberg/Schlesien bis 1943 München), künstlerisch Autodidakt, ab 1885 in München tätig, Mitglied der Luitpoldgruppe München, beschickte die Ausstellungen im Münchner Glaspalast und die Sezessionsausstellungen München und Wien, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4379
Limit: 80,00 €
üppiges Blumenbukett, unter anderem mit Pfingstrosen, in reich verzierter Vase, daneben eine Schale und herabgefallene Blütenblätter, Arrangement in gering pastoser Malweise und leuchtenden Farben, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Balogh Béla", rückseitig nummeriert "47/6", geringe Altersspuren, Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 60,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: ungarischer Blumenmaler (1909 bis 1980), malte vor allem üppige Blumenstillleben, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4380
Limit: 80,00 €
Gegenstück zum Herrenbildnis, großformatiges, repräsentatives Portrait einer sitzenden Adeligen, frontal, die Füße abgeschnitten, die Betrachter anblickend, in goldenem Kleid und Pelzstola, eine blaue Decke um sie herum drapiert, Diadem und Perlenkette, nach hinten ein roter Vorhang mit einem aus dem Vorhang herausschauenden Möbelstück, rechts oben Allianzwappen, nicht entschlüsselt, kräftige Farben, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert H. Bauer und datiert 1920, leicht restaurierungsbedürftig, Retuschen, prachtvoller Rahmen, bestoßen, Falzmaße 158 x 105 cm.
Katalog-Nr.: 4381
Limit: 500,00 €
vor einem an eine Gefängniszelle erinnernden rot-gelben Hintergrund eine Mutter mit zwei verängstigten Kindern, Mutter im Profil in blauem Oberteil nach links blickend, sehr kraftvolle, intensive Arbeit einer ihre Kinder beschützenden Frau, Karton collagenhaft mit Papier überklebt, rückseitig Reste eines Entwurfs, dort notiert "Ich bring ihnen alich Jhr Zeitschriften und Modehefte ins Haus - Berliner Modenblatt - Wiener-Mode Praktische Mode - Das Atelier Modenschau/Ich liefere Ihnen alle in der DDR zugelassenen Zeitschriften für Lehrer, Erzieher Schulen [...]/Bitte geben Sie mir ihre Abonnement in Auft[...]", rechts unten monogrammiert, wohl ein Aufruf zum Unterstützen der Kinder, die Zeitschriften austragen, Mischtechnik auf Karton, links unten signiert und datiert (19)49, Erhaltungsmängel, Rückseite stark beschädigt, weißer Rahmen, Falzmaße 90 x 66,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar), 1917-24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921-22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923-24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930-32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4382
Limit: 300,00 €
Ein Zug von jungen Müttern mit Kindern, im Vordergrund eine junge Frau in rotem Oberteil mit Kind, im Hintergrund eine Industriestadt im Dunst erkennbar, sozialkritische Darstellung, wohl die Hungersnot der 1970er Jahre unter Pinochet thematisierend, Mischtechnik auf Malplatte, links unten signiert, Datierung unter Rahmen abgedeckt (wohl 1970er Jahre), rückseitig betitelt "Flucht vor dem Hunger – Chiles Mütter klagen an", Altersspuren, Rahmen minimal bestoßen, Falzmaße 53 x 68 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar), 1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4383
Limit: 300,00 €
an einer Parkmauer ein Bettler mit gesenktem Blick, barfuß, um seinem Hals ein Schild betitelt "blind" hängend, mit einem Hut nach Spenden fragend, im Vordergrund junge Dame mit Kinderwagen, erschreckt den Mann anblickend, im Hintergrund ein Mädchen und eine weitere Figur am Gehsteig, im Hintergrund kahle Bäume und eine Stadt, sozialkritische Arbeit der Nachkriegszeit, stilistische Ähnlichkeiten zu Werken von Otto Dix, Mischtechnik auf Malplatte, links unten signiert und datiert 1948, rückseitig bezeichnet, altes Transportetikett, weitere Etikettenreste, mit Bleistift betitelt "Blinder Bettler", leichte Altersspuren, weißer Rahmen bestoßen, Falzmaße 70 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar), 1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4384
Limit: 300,00 €
Gegenstück zum Damenbildnis, Kniestück eines preußischen Offiziers aus der Zeit des 1. Weltkriegs in der damals typischen Felduniform, mit mehreren Auszeichnungen am Revers sowie dem Eisernen Kreuz, in seiner Hand eine preußische Pickelhaube, mit Monokel, Öl auf Leinwand, links oben Familienwappen des Dargestellten (Wappenschild mit quer liegendem Pfeil, nicht aufgelöst), links unten signiert H. Baur und datiert 1917, rückseitig Rahmeretikett L. Caby-Georis, Rue Saint-Remy 12, Liége, restaurierungsbedürftig, im opulenten Rahmen, bestoßen, Falzmaße 155,5 x 101 cm.
Katalog-Nr.: 4385
Limit: 500,00 €
Blick auf ein Dorf auf einem Hügel, im Vordergrund ein Bauernhof mit Kuhtrieb auf dem Weg ins Dorf, bewölkte Stimmung, mit breitem Pinselduktus gemalt, schönes und typisches Beispiel für die späten Ausläufer der für die ungarischen Malerei wichtigen Schule von Nagybánya, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert 1934, leichte Altersspuren, leicht reinigungsbedürftig, in schwarzem, leicht bestoßenem Rahmen, Falzmaße 70,5 x 79 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler (1882 in Budapest bis 1961 dort), Vater des gleichnamigen ungarischen Architekten, Schüler an der Akademie in Budapest und an der freien Kunstschule in Nagybánya (Baia Mare/heutiges Rumänien) bei Simon Hollósy, später Zeichenlehrer an der Gewerbezeichenschule in Budapest, 1935-37 Rektor der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste Budapest, seine Malerei war stark von der Künstlerkolonie in Nagbáya geprägt, gewann 1929 eine Gold-Medaille auf der Exopsitione Universal in Barcelona, stand neben seinen Gemälden als Entwerfer für kunsthandwerkliche Objekte in Verbindung zum Hagenbund in Wien. Quelle: Allgemeines Künstlerlexikon Online.
Katalog-Nr.: 4386
Limit: 280,00 €
Voralpenlandschaft mit mehreren Seen, im Hintergrund Bergmassiv, leicht pastose Landschaftsmalerei mit flüchtigem breiten Duktus in hellen Farben, Öl auf Platte, 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Birndorfer", rückseitig Klebeetikett bezeichnet "Anton Birndorfer, Eichstädt A. i" sowie handschriftlich "Toni Fred Birndorfer, München/Eichstätt" und betitelt, Altersspuren, gekehlte silberfarbene Rahmung, Falzmaße ca. 40,5 x 50,5 cm.
Katalog-Nr.: 4387
Limit: 80,00 €
Blick aus der Froschperspektive auf ein Bauernhaus in den Alpen, rechts ein Baum, seine herbstlichen Blätter verlierend, stark pastose Malerei mit dickem Pinselstrich, sehr farbintensive Malerei, stark an das Vorbild Oskar Mulley angelehnt, Öl auf Leinwand, links unten signiert, kleinere Erhaltungsmängel, in modernen Holzrahmen, Falzmaße 69 x 101 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (geboren 1903 in München), Schüler der Kunstgewerbeschule München bei Rudolf Schistl, die starke Anlehnung an sein Vorbild Oskar Mulley (1891–1949) führte 1932 zu einem Rechtsstreit mit dem Künstler, später in Nürnberg tätig, sonst wenig Informationen zum Künstler bekannt. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4388
Limit: 180,00 €
am hinteren Ende von Häusern eingerahmt, von links aus der Häuserschlucht eine Allee, im Vordergrund Figurenstaffage sowie zwei Autos, im Hintergrund eine gebirgige Landschaft, impressionistische, an Renoir erinnernde Arbeit, Öl auf Leinwand auf Karton aufgezogen, hinter Glas gerahmt, links unten signiert, rückseitig Reste eines alten Zollstempels, sehr massiver und breiter Rahmen bestoßen, Falzmaße ca. 77,5 x 97 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler und Graphiker (1897 in Orosháza bis 1984 in Budapest), Ausbildung an der Akademie in Budapest bei István Réti, von 1920 bis 1923 Schüler an der Privatschule von Sándor Kubinyi in München, Mitglied der Künstlerkolonie Nagybánya (heutiges Rumänien) bei János Thorma, ab 1941 Professor im Fach Zeichnung an der Akademie in Budapest, Bronzemedaille auf der Weltausstellung 1929 in Barcelona, 1930 Zichy-Preis für Kopisten, in seinem Stil nahe an den französischen Impressionisten, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4389
Limit: 750,00 €
Blick ins herrschaftliche barocke Ambiente des Aachener Couven-Museums, der Kunsthistoriker Felix Kuetgens (seit 1923 Direktor der Städtischen Museen Aachens) richtete im bereits ab 1681 errichteten, später von den Architekten Johann Joseph Couven und Jakob Couven barock umgebauten Haus Fey, welches 1925 von der Stadt erworben wurde, ein Museum bürgerlicher Wohnkultur des 18./19. Jh. ein, ab 1929 schuf August von Brandis Gemälde der wertvollen Interieure des 1943 mit dem Großteil der Einrichtung vernichteten Hauses Fey, das Gemälde stellt somit ein wertvolles Zeitzeugnis des heute nicht mehr vorhandenen Raumes dar, gering pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert "A. v. Brandis", rückseitig auf dem Keilrahmen altes Künstleretikett "28. A. v. Brandis Aachen, Carlstr. 24 - Couven Museum Oberes Gartenzimmer - Decke, Schrank, 2 Stühle", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 67,5 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentlich August Friedrich Carl von Brandis, dt. Maler und Zeichner (1862 Berlin-Haselhorst bis 1947 Aachen), studierte 1881-84 an der Akademie Berlin bei Hugo Vogel und Anton von Werner, ab 1884 als Zeichenlehrer tätig, ab 1904 Professor für Figuren- und Landschaftsmalerei an der Technische Hochschule Danzig, unterhielt Freundschaft zu Ludwig Dill und Adolf Hölzel und Zusammenarbeit mit dessen Malschule "Neu-Dachau" und der Dachauer Künstlerkolonie, 1909-29 Professor an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen, 1925-26 Dekan der RWTH Aachen, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1910 die Goldene Medaille für Kunst durch Kaiser Wilhelm II. und 1911 die Goldene Medaille der Kunstausstellung in München, 1926 zum Ehrenmitglied der TH Danzig und 1929 zum Ehrenmitglied der RWTH-Aachen ernannt, vertreten in der Neuen Pinakothek München, beschickte seit 1894 die Große Berliner Kunstausstellung, den Glaspalast München sowie die Großen Kunstausstellungen in Düsseldorf und Dresden, Mitglied im Verein Berliner Künstler und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4390
Limit: 180,00 €
maskierter Junge im venezianischen Kostüm und ihm gegenüber die Hand reichende geschmückte Puppe mit Krone, typisches Sujet der bekannten Malerin, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten monogrammiert und datiert "GB (19)94", rückseitig bezeichnet "Brüne/Dialog mit der Prinzessin", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 83 x 125 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Zeichnerin und Graphikerin (1941 Berlin bis 2025 Neuruppin), 1947 Übersiedlung der Familie nach Leipzig, 1956-59 Lehre als Buchbinderin, Besuch der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, ab 1961 Studium an der HGB bei Bernhard Heisig und Heinz Wagner, 1966-77 freischaffend und Mitarbeiterin im Atelier ihres späteren Mannes, Bernhard Heisig, 1979-99 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, 1987 Verleihung des Kunstpreises der DDR, 1988 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1991 Heirat mit Bernhard Heisig, 1999 Umzug nach Strohdehne, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Internetpräsenz der Künstlerin und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4391
Limit: 1500,00 €
Blick von der Seine aus der Froschperspektive auf die Pont Neuf in Paris, stark von den französischen Impressionisten wie Claude Monet gehaltene Stimmung, Öl auf Karton, links unten signiert, Mitte 20. Jh., rückseitig weiterer Künstlervermerk auf Karton, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße 24 x 33 cm. Künstlerinfo: französische Künstlerin (1903 Mulhouse bis 1987 Paris), hauptsächlich tätig in Paris, Mitbegründerin des Salon d'Automme Béarnais in Pau, ab 1938 regelmäßige Teilnahme am Salon des Tuileries.
Katalog-Nr.: 4392
Limit: 120,00 €
an einer Mole mit Leuchtturm aufgewühlte See bei aufziehendem Sturm von links, im Vordergrund ein paar Boote, gegen den Sturm kämpfend, ein Boot mit norwegischer Flagge, leicht pastose Malerei, Öl auf Malplatte, links unten signiert und datiert 1948, reinigungsbedürftig, geringe Altersspuren, im hölzernen, mächtigen Stufenrahmen, Falzmaße 62 x 75,5 cm.
Katalog-Nr.: 4393
Limit: 300,00 €
ein junges Mädchen in bäuerlicher Tracht an einer Hauswand, beim Äpfel pflücken, vom Baum in den Schatten gehüllt, schöne, impressionistische Darstellung des ungarischen Genremalers, mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert (1)926, rückseitig alter, kaum lesbarer Zollstempel, leichte Altersspuren, kleinere Restaurierungen, Rahmen minimal beschädigt, Falzmaße 69 x 55 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Czencz, ungarischer Maler (1885 Ostffyasszonyfa/Vas bis 1960 Szekszárd), studierte 1907-19 an der Akademie Budapest bei Aladár (Adolar) Edvi-Illés, László (Ladislaus) Hegedûs und Tivadar (Theodor) Zemplényi, beschickte ab 1908 Ausstellungen, erhielt diverse Ehrungen wie 1913 den Izidor-Halmos-Preis, 1918 den Rudits-Preis, 1920 die Bronzemedaille in Florenz, 1921 den Benkö-Preis, 1935 Befreiung von der Jurierung seiner Werke auf Ausstellungen, bis 1945 tätig in Budapest, nach der Zerstörung seines Hauses im 2. Weltkrieg Übersiedlung in sein Sommerhaus nach Báta im Kreis Tolna, vertreten in der ungarischen Nationalgalerie, beschickte Ausstellungen in Venedig, London, Stockholm, Berlin, Paris und Wien, Quelle: Vollmer, Bénézit, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL und Info des János Czencz Memorial Museum in Báta.
Katalog-Nr.: 4394
Limit: 330,00 €
in verschneiter Landschaft unter Bäumen stehender Fuchs mit dem Rücken zum Betrachter, den Blick nach rechts gewandt, pastose Tiermalerei in breitem Duktus, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Willi Czepitschka", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (geboren 1924 Olmütz), tätig in Süddeutschland, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4395
Limit: 20,00 €
herbstliche Stadtansicht mit Blick über einen Fluss, zu altehrwürdigen Häusern hinter einer Stadtmauer, von imposantem Kirchengebäude überragt, gering pastose, studienhaft-flott, unter Einbeziehung unbemalter Stellen des Malgrunds, festgehaltene Vedutenmalerei mit breitem Pinselduktus in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1915, rechts unten signiert "G. Decker", rückseitig auf dem Keilrahmen fragmentarisch erhaltenes Etikett "Große Berliner Kunstausstellung 191? ...", Altersspuren, sehr schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 67 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Bauingenieur und Maler (geboren wohl 1881 bis nach 1930), beschickte 1914-16 die Große Berliner Kunstausstellung mit Architekturmalerei, tätig in Aachen, 1925-30 erwähnt als Freund von Carl Grossberg (1894 Elberfeld bis 1940 in der Nähe von Laon), mit dem er 1925 nach Amsterdam und Zandvoort reist, um 1927 in Köln tätig erwähnt, Quelle: Kataloge der "Großen Berliner Kunstausstellung" und Internet.
Katalog-Nr.: 4396
Limit: 120,00 €
fünf das Bild nahezu komplett ausfüllende Sonnenblumen, in expressionistischer pastoser Malweise, durch ihre Anordnung und das ausschweifende Blattwerk dynamisch wirkende, großformatige Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, 1947, unten links signiert und datiert "Fritz Dehn 1947", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 98 x 94 cm. Künstlerinfo: dt.-polnischer Künstler (1906 Nipperwiese/Pommern bis 1979 Appeln), geboren im heutigen Ognica, 1931-32 Kunstgewerbeschule Stettin, 1936 Heirat mit der Künstlerin Maria Dehn-Misselhorn, 1939 Eintritt in den Pommerschen Künstlerbund, ab 1945 freischaffend tätig, 1947 Staatliche Kunsthochschule Bremen. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4397
Limit: 330,00 €
herrschaftliches Arrangement aus Blumensträußen neben Früchteschalen, und lose auf der Tischplatte verteiltem Obst, Deckelpokal mit Rotwein und Porzellanfigur eines Geigers in barocker Tracht, fein lasierende, nahezu sachliche Stilllebenmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "F. X. Diblik 1934", Erhaltungsmängel, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 63,5 x 97 cm. Künstlerinfo: korrekt František Xaver Diblík, auch Francis Xavier oder Franz Xaver Diblik, tschechischer Maler, Grafiker und Legionär (1887 Nalžovice bei Sedlčany bis 1955 Prag), Studium an der Akademie der bildenden Künste in Prag, zunächst bei Vlaho Bukovac, anschließend Meisterschüler bei Hanuš [Hans] Schwaiger, 1913-14 mit Stipendium Studienreise nach Rom, im 1. Weltkrieg Kriegsdienst zunächst als Soldat der österreichisch-ungarische Armee in Italien, 1917 Kriegsgefangenschaft, ab 1918 Kriegsfreiwilliger für die tschechoslowakischen Legionen in Italien, 1919 Beförderung zum Leutnant, während seines Aufenthalts in Italien entwarf er die Regimentsbanner der tschechoslowakischen Legionen in Italien und verfasste zahlreiche Ansprachen an den italienischen Hochadel, Ende 1919 Rückkehr nach Prag, 1925-43 Mitglied des Verbandes bildender Künstler und Mitglied des Verbandes tschechoslowakischer bildender Künstler, beschickte Ausstellungen in Prag und anderen Städten, tätig in Prag-Vršovice, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Toman, Info Nationalgalerie Prag und Internet.
Katalog-Nr.: 4398
Limit: 700,00 €
an einem bewölkten Tag ein Fischerboot mit gespanntem Segel, vor dem Drommedaris in der niederländischen Stadt Enkhuizen, das Drommedaris ist das ehemalige Wehrtor des dortigen Hafens, gebaut 1540, und gilt heute als Wahrzeichen der Stadt, Fischerboote sind eines der beliebtesten Motive des Künstlers, Öl auf Leinwand auf Karton, rechts unten signiert und (19)13 datiert, rückseitig bezeichnet und betitelt, altes Etikett mit Nummerierung "533", auf Karton Zettel mit Angaben zur Biographie des Künstlers, reinigungsbedürftig, in zeitgenössischem Rahmen, Falzmaße 43,5 x 55,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- Schlachten- und Marinemaler (1848 Gernsbach bis 1940 Karlsruhe), Jugend in Stuttgart, studierte 1862-72, unterbrochen von seiner Wehrzeit als Offizier im Krieg 1870/71, an der Technischen Hochschule Stuttgart Architektur, schließlich Wechsel zur Malerei und 1872-74 Studium an der Akademie München bei Johann Leonhard von Raab, Otto Seitz und Carl Theodor von Piloty, beeinflusst von Adolf Lier, anschließend freischaffend in München, unternahm ab 1874 zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Südfrankreich, Holland, Belgien, der Schweiz und Italien, fand 1877 sein bevorzugtes Sujet in Chioggia bei Venedig - die Fischerboote auf der Lagune, 1878-93 Sommeraufenthalte in Chioggia, 1892 Gründungsmitglied und Präsident der Münchener Sezession, 1896 Übersiedlung nach Dachau, Gründer der Künstlergruppe "Die Dachauer" unter anderem mit Adolf Hölzel, Arthur Langhammer und Fritz von Uhde, dt. Preisrichter auf den Weltausstellungen in Chicago und Paris, 1899-1919 Professor an der Akademie Karlsruhe und weiterhin Sommeraufenthalte in Dachau, Ehrenmitglied der Münchner Akademie, Mitglied der Wiener und Berliner Sezession, beschickte alle großen nationalen und zahlreiche internationale Ausstellungen, unter anderem den Münchner Glaspalast und 1938-39 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, ab 1936 Ehrenbürger von Dachau und ab 1938 Ehrenbürger von Gernsbach, tätig unter anderem in München, Venedig, Dachau und Karlsruhe, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Carl Thiemann "Erinnerungen eines Dachauer Malers", Mülfarth und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4399
Limit: 300,00 €