Gemälde

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Theophil Heineke, Alpenlandschaft

herbstliche Alpenlandschaft mit bewaldetem Hang, Dörfern und schroffem schneebedeckten Bergmassiv, pastose Malerei mit breitem flüchtigen Duktus, Öl auf Leinwand, wachsdoubliert, links unten signiert und undeutlich datiert "Theophil Heineke 1987", rückseitig bezeichnet "In einem kühlen Grunde 1905 Theophil Heineke Pappritz", Altersspuren, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 48 x 68,5 cm.

Katalog-Nr.: 4425
Limit: 100,00 €

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Georg Karl Heinicke, Damenportrait

Bruststück einer Dame mit orangerotem Haar und weißem Kragen, eine Schreibfeder in ihrer Rechten, den Blick leicht nach links gewandt, expressive pastose Portraitmalerei in dunklen Farben, Öl auf Sackleinen, Mitte 20. Jh., rechts oben signiert "G. K. Heinicke", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1888 bis 1961), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4426
Limit: 180,00 €

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Hans Rich. Heinmann, Die Wächter des Rosengartens

malerischer Blick von einer Almwiese auf den rot beleuchteten Rosengarten, Öl auf Leinwand, auf Keilrahmen gerahmt, zwei größere Risse im Bild, Maße ca. 101 x 101 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Gardelegen bis 1947 Altenberg), 1895-99 Studium der Malerei an der Kunstakademie in Dresden bei Friedrich Preller, lebte ab 1908 in Altenberg - hier fand er seine Themen wie Handwerk, Bergbau, Wiesen und Wälder, Studienreisen in die Alpen, Tirol und Dolomiten, 1922 Illustration des Märchenbuchs Vom guten König Quirlequitsch und anderen lustigen Gesellen von Gertrud Reinhold, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4427
Limit: 70,00 €

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Albert Heinzinger, Blumenstillleben

auf einem Tisch mit weißer Decke ein Blumenstrauß mit weißen Stiefmütterchen und roten Blumen, ein rotes Buch, eine Stehlampe und eine violette Keramikvase, pastose Malerei, sehr frühes Werk aus der Zeit direkt nach dem Ende des 2. Weltkriegs des späteren Präsidenten der Neuen Münchener Künstlergenossenschaft, Öl auf Karton, rechts unten signiert und datiert (19)45, Erhaltungsmängel, weiß-goldener Rahmen, Falzmaße 64 x 48 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler und Illustrator (1911 in Kempten bis 1992 in Utting am Ammersee), Schüler an der Akademie bei Ludwig von Herterich, zwischen 1938 und 1941 wegen seiner Mitgliedschaft in der Sozialistischen Arbeiterjugend politischer Häftling im Konzentrationslager Papenburger Moor, konnte während des 2. Weltkriegs eine private Malschule besuchen, 1946-1948 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Adolf Schinnerer, 1958 Mitbegründer der Gruppe Neuer Realismus, ab 1970 Präsident der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1968 Seerosenpreis der Stadt München, 1971 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Quelle: Allgemeines Künstlerlexikon Online und Website NS-Dokumentationszentrum München.

Katalog-Nr.: 4428
Limit: 240,00 €

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Jost Heyder, "Th. Mann"

Portrait des bereits gealterten Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, teils pastose Portraitmalerei, Acryl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert "Jost H. 2005", auf der Rückseite betitelt "Th. Mann", signiert "Jost Heyder" und datiert "2005", gerahmt, Falzmaße ca. 120 x 81 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1954 in Gera), 1975–80 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Bernhard Heisig und Arno Rink, anschließend in Eisenach freischaffend tätig, ab 1982 Mitglied im VBK der DDR, 1982–84 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Gerhard Kettner, 1987 Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Erfurt-Mühlhausen, 1989–91 Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Wieland Förster, tätig in Arnstadt, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internetpräsenz des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4429
Limit: 390,00 €

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Cornelia Irene Hoffmann, Eilende Bäuerin

Bäuerin mit geschulterter Hacke und Korb, in windbewegter Kleidung, auf dem Feldrand vor einem aufziehenden Gewitter eilend, auf der angrenzenden Wiese ein Karren sowie Gehöft, stimmungsvolle pastose Malerei im breiten flüchtigen Duktus, Öl auf Leinwand, 1. Hälfe 20. Jh., links unten signiert "Cornelia Irene Hoffmann", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 63,5 cm.

Katalog-Nr.: 4430
Limit: 100,00 €

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Hohenadel, Straße an einem Bergsee

wohl an einem oberitalienischen oder Schweizer Bergsee eine Straße, am Ufer entlangschlängelnd, auf dieser eine Dame mit Sonnenschirm entlanglaufend, im Hintergrund ein Bergpanorama, pastose und farbintensive Arbeit des 20. Jahrhunderts, rechts unten signiert "Hohenadel", minimal verschmutzt, in schwarzem Rahmen, minimal bestoßen, Falzmaße 32,5 x 22,5 cm.

Katalog-Nr.: 4431
Limit: 20,00 €

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Georg Judersleben, Stillleben mit Blumen

üppiger Strauß aus bunten Astern in einer bäuerlichen Keramikvase, in stark pastosem, buntem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert, in schlichter, später überlackierter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Arthur Judersleben, dt. Landschaftsmaler und Grafiker sowie Lehrer, Heimatforscher, Konzert- und Opernsänger (1898 Stadtsulza [heute: Bad Sulza] bis 1962 Erfurt), 1913-19 Ausbildung zum Lehrer für Mathematik und Kunsterziehung am Lehrerseminar Weimar, parallel Konzert- und Opernsängerausbildung bei Quensel, 1919-21 Lehrer in Bad Sulza, 1921-27 Studium an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst Weimar bei Max Thedy, Walter Klemm, Felix Meseck und Hugo Gugg, anschließend als Lehrer und Maler in Bad Sulza tätig, ab 1945 ausschließlich freischaffend als Maler, zahlreiche Aufenthalte in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, 1950 Gründungsmitglied der Weimarer Künstlergenossenschaft "Lucas Cranach", Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte die Kunstausstellungen der DDR in Dresden, zunächst in Bad Sulza, später in Erfurt tätig, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Jürgen Winter "Zwischen Wald und Welt - Der Kunstraum Thüringen im 20. Jh. ...", Ausstellungskataloge und Internet.

Katalog-Nr.: 4432
Limit: 130,00 €

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Karl Kaltenmoser, Herbstliche Gebirgslandschaft

Blick über sanft bewegte Wiesen zum See, vor herbstlich bunt verfärbten Bäumen und imposanter Bergkulisse, pastose Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert "Kaltenmoser", rückseitig auf dem Keilrahmen Bleistiftannotation "Kathan Lauterbach", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 55,5 x 77,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1853 München bis 1923 München), Sohn des Genremalers Kaspar Kaltenmoser, zunächst Postbeamter, hat sich erst in späteren Jahren der Malerei zugewandt und seine Bilder 1909-1922 im Münchner Glaspalast ausgestellt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4433
Limit: 20,00 €

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Arthur Kampf, Kohlenträger

mehrere Lagerarbeiter beim Beladen eines Schiffs mit Kohlen, die Figuren an die Bauern und Arbeiter bei Albin Egger-Lienz erinnernd, Öl auf Leinwand, links unten signiert, Altersspuren, im breiten, massiven Goldrahmen, Falzmaße 50,5 x 70 cm. Im Werksverzeichnis bei Andreas Schroyen ist das Werk unter der Nummer G1922/VI verzeichnet und datiert um/nach 1922, siehe WVZ, Bd. 2, S. 133, Nr. G 1922/VI, das Gemälde ist ebenfalls auch als Kunstdruck in Schwarz-weiß herausgegeben worden. Künstlerinfo: eigentlich Egbert Paul Arthur Kampf, dt. Maler, Graphiker, Freskant und Illustrator (1864 Aachen bis 1950 Castrop-Rauxel), Sohn des Aachener Malers und kaiserlichen Hof-Fotografen August Kampf, zunächst künstlerische Förderung durch Nikolas B. Salm in Köln, studierte 1879–88 an der Akademie Düsseldorf bei Eduard von Gebhardt, Andreas Müller, Carl Ernst Forberg und Julius Amatus Roeting, ab 1883 Meisterschüler bei Peter Janssen, ab 1887 Hilfslehrer und 1893 Professor an der Düsseldorfer Akademie, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Belgien, Frankreich, Holland, Italien und Spanien, 1899–1932 Professor und Leiter eines Meisterateliers an der Akademie Berlin, 1901 Mitglied und 1907–12 Präsident der Berliner Akademie der Künste, 1912 Erhebung in den Adelsstand, 1915–25 Nachfolger von Anton von Werner als Direktor der Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg, 1939 Verleihung des Adlerschildes des Deutschen Reiches und 1944 Aufnahme in die Gottbegnadeten-Liste, 1887–98 Mitglied im Künstlerverein Malkasten, 1892–1903 im "Künstlerklub St. Lucas" der Vereinigung Düsseldorfer Künstler sowie der "Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler“, Ehrenmitglied im Verband der rheinisch-westfälischen Künstler, in der Gesellschaft deutscher Aquarellisten und im Verband deutscher Illustratoren, 1900–30 Mitglied im Verein Berliner Künstler, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar und Ehrenmitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Akademien Dresden und Wien, tätig in Düsseldorf, Aachen und Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bénézit, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4434
Limit: 1200,00 €

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Arthur Kampf, Arbeiter in der Sonne

Kniestück frontal nach links, oberkörperfrei, mit seiner linken Hand an den Gürtel reichend, mit seiner rechten Hand einen langen Stock haltend, im Hintergrund ein Gebüsch, dahinter eine orientalisch anmutende Stadtkulisse, pastose Malerei mit breitem Pinsel, Vorläufer der Blut-und-Boden-Malerei der NS-Zeit, in der auch Kampf zu den geförderten Künstlern gehörte, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, rückseitig auf Keilrahmen alte Nummerierung mit Bleistift "No. 1304", Altersspuren, Rahmen, Falzmaße 71,5 x 55,5 cm, im Werksverzeichnis bei Andreas Schroyen ist das Werk unter der Nr. "G 1900-1925/III" gelistet, dort datiert zwischen 1900 und 1925 und unter Angabe falscher Maße und weiterer Provenienzen, siehe Andreas Schroyen, Arthur Kampf (1864-1950), Eine deutsche Künstlerkarriere zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus, Teil 2, Werkkatalog, Diss. phil. Düsseldorf 2022, S. 175 (online einsehbar), Künstlerinfo: eigentlich Egbert Paul Arthur Kampf, dt. Maler, Graphiker, Freskant und Illustrator (1864 Aachen bis 1950 Castrop-Rauxel), Sohn des Aachener Malers und kaiserlichen Hof-Fotografen August Kampf, zunächst künstlerische Förderung durch Nikolas B. Salm in Köln, studierte 1879-88 an der Akademie Düsseldorf bei Eduard von Gebhardt, Andreas Müller, Carl Ernst Forberg und Julius Amatus Roeting, ab 1883 Meisterschüler bei Peter Janssen, ab 1887 Hilfslehrer und 1893 Professor an der Düsseldorfer Akademie, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Belgien, Frankreich, Holland, Italien und Spanien, 1899-1932 Professor und Leiter eines Meisterateliers an der Akademie Berlin, 1901 Mitglied und 1907-12 Präsident der Berliner Akademie der Künste, 1912 Erhebung in den Adelsstand, 1915-25 Nachfolger von Anton von Werner als Direktor der Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg, 1939 Verleihung des Adlerschildes des Deutschen Reiches und 1944 Aufnahme in die Gottbegnadeten-Liste, 1887-98 Mitglied im Künstlerverein Malkasten, 1892-1903 im "Künstlerklub St. Lucas" der Vereinigung Düsseldorfer Künstler sowie der "Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler“, Ehrenmitglied im Verband der rheinisch-westfälischen Künstler, in der Gesellschaft deutscher Aquarellisten und im Verband deutscher Illustratoren, 1900-30 Mitglied im Verein Berliner Künstler, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar und Ehrenmitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Akademien Dresden und Wien, tätig in Düsseldorf, Aachen und Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bénézit, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4435
Limit: 1500,00 €

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Keitner, Faun mit Nymphe

sitzender Faun mit Panflöte vor einer hügeligen Landschaft, unterhalb eine nackte liegende Nymphe mit rotem Schal, sie blickt melancholisch auf das Gras vor sich, streckt aber ihren linken Arm sehnsüchtig zum Bein des Fauns, dieser ist in sein Flötenspiel versunken, im Hintergrund ein kleiner Flusslauf, zu den Füßen des Pan Schilf, womöglich eine Anspielung auf die Geschichte von Pan und Syrinx, großformatige, spätsymbolistische Darstellung mit breitem Pinselstrich, womöglich eine Arbeit des ungarisch-österreichischen Malers Miska Mihály Keitner (geboren 1892 in Wien, Schüler von Ede Balló, tätig in Budapest), von dem sich nur ein Gemälde aus dem Jahr 1914 nachweisen lässt, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert 1917, Altersspuren, leicht reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße 137 x 99 cm. Quelle: Artprice, Allgemeines Künstlerlexikon Online.

Katalog-Nr.: 4436
Limit: 1100,00 €

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Carl Kenzler, Winter in Brandenburg

verschneite, leicht hügelige weite Landschaft mit Bachlauf und Buschwerk, unter blauem Himmel, stimmungsvolle, pastose Landschaftsmalerei mit gelungener, gedeckter Lichtwirkung, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "C. Kenzler", Retuschen, geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, ca. 81 x 121 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler (1872 Potsdam bis 1947 Berlin), studierte an der Berliner Akademie, bevorzugte Meer- und Winterlandschaften, deren Naturalismus durch eine subtile Lichtstimmung aufgewertet wird, um 1930 in Potsdam tätig, später in Berlin, Quelle: Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4437
Limit: 550,00 €

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Josef Rolf Knobloch, Weiher am Waldrand

herbstliche Impression an einem von Bäumen und Wiesen umgebenen Teich in flacher Landschaft, mit schwach sichtbarer Silhouette der Alpen am Horizont, pastose Landschaftsmalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Pappe, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert und ortsbezeichnet "J. Rolf Knobloch München", minimale Erhaltungsmängel, in ca. 9 cm breiter Münchner Leiste gerahmt, Sichtmaße ca. 47,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Schriftsteller (1891 Böhmisch Kamnitz [Ceská Kamenice] bis 1964 München), Schüler der Kunstschule Liebwerda, studierte ab 1911 an der Technischen Hochschule München, hier schließlich Hinwendung zur Malerei, als Künstler weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von den Freilichtmalern Eduard Schleich dem Älteren und Adolf Lier, dem Impressionismus und der Schule von Barbizon, anschließend freischaffend in München, beschickte ab 1915 die Ausstellungen im Glaspalast, Mitglied und langjährig 1. Präsident der Münchner Künstlervereinigung "Die Juryfreien" und der "Freien Ausstellung", Mitglied im Landesverband Bayrischer Künstler, im Wirtschaftlichen Verband Bildender Künstler München und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts", Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 4438
Limit: 20,00 €

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Benno Kögl, Katze mit drei Kätzchen an einem Korb

vor einem Korb an einer Wiese eine Katzenmama mit drei kleinen Kätzchen, zwei Jungen und die Mutter die Betrachter sehnsuchtsvoll anblickend, weiteres Kätzchen mit einer Tuchfranse spielend, sehr niedliche Darstellung, Öl auf Platte, um 1962, rechts unten signiert, rückseitig mehrere Etiketten Kunsthandel und Einrahmung Josef Weber sowie altes Restaurierungsetikett vom 14.07.1972 von den Werkstätten der Kunsthandlung Josef Weber in Mainz, schwarzer Rahmen, Falzmaße 18 x 23,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Benedikt Paul Kögl, manchmal Kögel, genannt „Katzenkögl“, dt. Maler (1892 Greding in Mittelfranken bis 1973 Nymphenburg), künstlerisch zunächst Autodidakt, 1919 Umzug der Familie nach München, hier schließlich Schüler von Hans von Hayek und Philipp Röth, Malerfreundschaft mit Alexander Köster, Ludwig Müller-Cornelius und Fritz Halberg-Krauss, fertigte vor allem Katzenbilder, die hauptsächlich in die USA exportiert wurden, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München-Nymphenburg, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4439
Limit: 20,00 €

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Benno Kögl, Katzenfamilie

am Gestrüpp kleine Katzenhütte aus Holz, um diese herum eine Katzenfamilie aus sechs Kätzchen, drei davon die Betrachter direkt anblickend, eine aus einer Schale Milch trinkend, zwei weitere das Schauspiel der anderen betrachtend, im Stile von Julius Adam d. J., Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert, leicht reinigungsbedürftig, in stuckiertem Rahmen, Falzmaße 18,5 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Benedikt Paul Kögl, manchmal Kögel, genannt „Katzenkögl“, dt. Maler (1892 Greding in Mittelfranken bis 1973 Nymphenburg), künstlerisch zunächst Autodidakt, 1919 Umzug der Familie nach München, hier schließlich Schüler von Hans von Hayek und Philipp Röth, Malerfreundschaft mit Alexander Köster, Ludwig Müller-Cornelius und Fritz Halberg-Krauss, fertigte vor allem Katzenbilder, die hauptsächlich in die USA exportiert wurden, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München-Nymphenburg, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh."Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4440
Limit: 20,00 €

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Kolesov, Lachender Kosake

Ölstudie eines lachenden bärtigen Kosaken als Brustbild, pastose Portraitmalerei, Öl auf Papier und Karton, Anfang 20. Jh., rechts kyrillisch signiert "Kolesov", rückseitig lateinisch bezeichnet und datiert "Alter Kosake (1910)", Altersspuren, hinter Glas im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 33 x 20,5 cm, Künstlerinfo: russischer Maler, tätig in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4441
Limit: 150,00 €

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Endre Komáromi-Kacz, Mädchen mit Geige

in einer Stube eine junge Frau mit Geige, an einer Kinderwiege mit schlafendem Säugling sitzend, das Spiel pausierend und das Neugeborene anblickend, das Kind wird wie in einem barocken Herrscherportrait hinter einem sich geöffneten Vorhang platziert, im Vordergrund auf dem Boden liegen mehrere Tücher und eine kleine Puppe, vor dem schlafenden Kind ein kleiner Beistelltisch mit mehreren Gläsern, poesievolle, lasierende Genremalerei, typische Arbeit des Künstlers, der mit Vorliebe junge Musikerinnen mit Instrument dargestellt hat, Öl auf Leinwand, links unten signiert, rückseitig auf Leinwand undeutlich zu erkennender Zollstempel (vermutlich ungarischer Zollstempel), weiterer undeutlicher Stempel auf Leinwand (lesbare Ortsbezeichnung Budapest), auf Rahmen Stempel mit alter Eigentumsangabe, restaurierungsbedürftig, Retuschen, Goldrahmen, bestoßen, Falzmaße 81 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Endre Kacx, auch Andreas Komaromi-Kacz, ungarischer Bildnis- und Genremaler sowie Musiker (1880 Komárom [dt.: Komoron] bis 1969 Balatonalmadi), studierte an der Akademie Budapest bei Ede Balló, weitergebildet an der privaten Malschule von Simon Hollósy in München und mit diesem Aufenthalte in der Künstlerkolonie Nagybánya [heute: Baia Mare, dt. Frauenbach oder Groß-Neustadt], schließlich für 1903-07 Meisterschüler von Gyula Benczúr in Budapest, unternahm mit Staatsstipendium Studienreise nach Belgien und Holland, beschickte ab 1910 Ausstellungen, unter anderem den Nationalsalon Budapest mit Genrebildern, tätig in Budapest und zuletzt regelmäßige Aufenthalte in Balatonalmadi am Balaton, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4442
Limit: 280,00 €

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Piotr Komincz, Herbstliches Dorf

Blick über sonnige Wiese zum Dorfrand, vor bunt verfärbten Bäumen und Sträuchern, stimmungsvolle, stark pastose impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus in warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "P. Komincz 1977 ...", rückseitig auf dem Spannrahmen diverse Annotationen wie "Piotr Komincz" und polnische Annotation "Jesień na przedmieściu Pragi [Herbst am Stadtrand von Prag]", weiterhin deutsche Annotation "Herbst" und auf der Leinwand unleserlich gestempelt, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 79,5 cm. Künstlerinfo: polnisch-belarussischer Maler (1927 Noniżki Bezirk Lida [Lidzki na Kresach] in der Provinz Nowogródek bis 2017), Studium der Malerei in Minsk in Belarus, anschließend tätig in Warschau, Mitglied im Verband Bildender Künstler, vertreten auf zahlreichen polnischen Ausstellungen sowie auf Ausstellungen in Berlin, Plowdiw, Bobruisk, Nowogródek, Florenz, London, Nowosibirsk, Kassel und Minsk, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4443
Limit: 190,00 €

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Adolf Körber, Sommerlicher Bauernhof

Blick auf mit Holzschindeln gedecktes urwüchsiges Bauernanwesen mit Marienfigur im hellen Sonnenlicht, im Hintergrund Burganlage auf hohem Bergrücken, lasierende bzw. gering pastose Malerei mit stellenweiser Sichtbarkeit des Malgrunds, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "Adolf Körber", rückseitig Info aus Toman, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 66,5 cm. Künstlerinfo: tschechischer Maler (1887 Prag bis 1967 Jestřebice [Jestrebitz]), Sohn des Verlegers Pavel Körber, studierte an der Prager Akademie bei Vlaho Bukovac und František Ženíšek, anschließend Assistent bei Adolf Liebscher dem Jüngeren, mit dem er bis zum 1. Weltkrieg diverse Kirchen wie die Kapelle der Prager Gebäranstalt und die Kirchen in Zlonice und Ratenice in Mittelböhmen ausgestaltete, parallel freischaffend als Portrait- und Landschaftsmaler, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Toman und Internet.

Katalog-Nr.: 4444
Limit: 390,00 €

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E. Körner, Kölner Dom

das Format nahezu ausfüllende Idealansicht der Westfassade des Kölner Doms mit dezenter Figurenstaffage, vor bewölktem Himmel, nach dem Gemälde von Carl Georg Enslen von 1839, gering pastose romantisierende Architekturmalerei in warmer Farbigkeit, Öl auf Holz, 20. Jh., links unten signiert "E. Körner", Altersspuren, Goldrahmen mit Stuckleiste, Falzmaße ca. 40,5 x 30,5 cm

Katalog-Nr.: 4445
Limit: 360,00 €

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Camillo Kurtz, Voralpenländische Dorfansicht

von einer Wiese Blick auf eine alte Dorfmauer, dahinter ein barocker Kirchturm, Bäume mit leichter Gelbfärbung des Laubs, voralpenländischer Hintergrund, schöne, farbintensive impressionistische Ansicht mit breitem Pinselstrich, Öl auf Leinwand auf Platte, links unten mit Bleistift bezeichnet und datiert 1928, rückseitig auf Platte ebenfalls mit Bleistift bezeichnet, minimal restauriert, Rahmen minimal bestoßen, Falzmaße 60 x 80 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler (1896 in St. Gallen/Obersteiermark bis 1973), Neffe des Malers Arthur Kurtz, Studium in Graz und Paris, wurde später vor allem für seine Stillleben, Aquarelle und Keramiken bekannt. Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4446
Limit: 300,00 €

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Richard Lampl, "Das Färbertor zu Donauwörth"

sommerlicher Ansicht der altehrwürdigen Altstadt mit dem Färbertor in Donauwörth, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "R. Lampl [19]24", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Das Färbertor zu Donauwörth" bzw. "Donauwörth", auf der Leinwand altes Etikett "Eigentümer: Dr. Josef Ungewitter - München, Habsburgerstr. 1, II", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 58 x 46,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Gebrauchsgraphiker der 1. Hälfte des 20. Jh., studierte ab dem Wintersemester 1920/21 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, schuf unter anderem Buchgestaltungen für den Verlag der Buchhandlung Ludwig Auer in Donauwörth, Quelle: Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4447
Limit: 20,00 €

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Wilhelm Legler, Große Baumlandschaft

mehrere mächtige, ineinander verwachsene Laubbäume in parkähnlicher Umgebung, für den Künstler typische Arbeit mit großer dominanter Baumgruppe im Mittelpunkt, leicht pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, in den beiden unteren Ecken jeweils signiert und datiert "W. Legler 1937", auf Keilrahmenrückseite handschriftlich bezeichnet "W. Legler Wien Künstlerhaus", typographisch bezeichnet Etiketten "1937/1062" und "1938/954", auf Rahmen Etikett "Hermann Heine, Hannover...", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 91 x 100 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1875 Pisino/Kroatien bis 1951 Stillfried/Österreich), ab 1871 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Carl Moll und 1899-1906 in Stuttgart bei Leopold von Kalckreuth und Adolf Hölzel, ab 1914 Mitglied der Wiener Sezession, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, mehrmals auf der der Großen Deutschen Kunstausstellung vertreten, bei einem Bombenangriff auf Wien wurde sein bis dahin entstandenes Werk zerstört, in mehreren Museen und Sammlungen vertreten, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4448
Limit: 200,00 €

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Lill, Pferdefuhrwerke im Wald

mit vier Pferden bespanntes Fuhrwerk auf sommerlich-sonnigem Waldweg, gering pastose Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "Lill [19]57", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 75 x 90 cm.

Katalog-Nr.: 4449
Limit: 80,00 €

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