Gemälde

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Der barmherzige Samariter

zentral in der Bildmitte auf einem Pferd der Samariter in einem hellen Gewand mit Turban, den im Graben liegenden Reisenden erblickend, oberhalb der Szene Geier umherkreisend, im Hintergrund eine unwegsame Felsenlandschaft erkennbar, studienhafte Arbeit in der Art des französischen Künstlers Eugene Delacroix in der für ihn typischen skizzenhaften, stark von Bewegung lebenden Pinselführung des französischen Romantikers, Öl auf Holz, wohl noch 19. Jh., links unten mit Monogramm "ED", rückseitig Etikett "Städtische Galerie im Städel, Frankfurt, 23.09.1987-10.01.1988, 01. Nov. 1987" (dort fand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich eine Retrospektive zu Eugene Delacroix statt), auf Rahmen Zettel mit Zuschreibung des Gemäldes, den Künstler und die Datierung um 1860 (ohne Nennung des Autors), Altersspuren, Retuschen, gerahmt, Falzmaße 35 x 41,5 cm. In der Datenbank des RKDLite findet sich eine Karteikarte mit einer alten Auktion, bei der das Gemälde 1984 als "Anonym" verkauft wurde, siehe RKDLite Nr. 1084829.

Katalog-Nr.: 4275
Limit: 600,00 €

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Paul Delaroche, Renaissance-Gesellschaft

in einer Stube an einem Tisch zwei Herren sitzend, mittig eine Dame beim Einschenken von Wasser, in historischen Kostümen gekleidet, leicht studienhafte Malerei, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., rechts unten signiert "P. Delaroche", rückseitig auf Etikett weitere Zuschreibung an den Künstler mit Lebensdaten, randdoubliert, Erhaltungsmängel, vergoldeter Rahmen, minimal bestoßen, Falzmaße 38,5 x 46 cm. Versteigert am 11. Mai 1926 als Lot 36 im Auktionshaus Bangel in Frankfurt/Main (im Auktionskatalog mit Abb. Tafel 11). Künstlerinfo: eigentlich Hipplolyte de la Roche, frz. Maler (1797 Paris bis 1856 Paris), ab 1816 Ausbildung zum Landschaftsmaler bei Louis Étienne Watelet und anschl. bei Antoine-Jean Gros, 1822 erste Ausstellungsbeteiligung im Salon de Paris, ab 1932 Mitglied der Académie des Beaux-Arts, Lehrer an der École des beaux-arts, ab 1837 Fertigung des 27 Meter langen Monumentalgemäldes für den Prüfungssaal der École des beaux-arts, 1838 und 43 Studienreisen nach Italien, 1849 Reise nach Deutschland, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4276
Limit: 300,00 €

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Jakob Diezler, attr., Ansicht von Koblenz

Blick auf Koblenz vom Norden aus bei Sonnenuntergang, im Vordergrund eine dreiköpfige Familie, links am Hang ein größeres Bauernhaus, schwarz gerändert, miniaturhafte Arbeit in Feinmalerei gehalten, biedermeierliche Ansicht, Öl auf Metall (Kupfer oder Blech), wohl 1840er Jahre, unsigniert, Rückseite abgedeckt, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 10 x 16,5 cm. Künstlerinfo: rheinländischer Landschaftsmaler (1789 in Ehrenbretstein bis 1855 in Andernach), Autodidakt, lebte in Koblenz, Ehrenbretstein und Köln, arbeitete neben seiner Malerei unter anderem auch in der Blechwarenfabrik Schaaffhausen & Dietz, bekannt für seine rheinländischen Landschaften, die er von Miniaturgröße bis zu großformatigen Gemälden ausführte, gehört zu den Vertretern der Rheinromantik und zu den wichtigsten Vedutenmalern aus dem Raum Koblenz in der Zeit. Quelle: Thieme-Becker und Allgemeines Künstlerlexikon Online.

Katalog-Nr.: 4277
Limit: 600,00 €

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Bertha Froriep, Herrenportrait

Brustbildnis eines älteren grauhaarigen Mannes mit üppigem Bart, im Inverness-Mantel mit mehrfacher Pelerine, lasierende, partiell gering pastose Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert "B. Froriep", rückseitig altes Nummernetikett "1440", diverse Annotationen und unleserlicher Stempel auf der Leinwand, Altersspuren, im originalen Florentiner Rahmen (Erhaltungsmängel) gefasst, Falzmaße ca. 65 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremalerin (1833 Berlin bis 1920 Weimar), erster Zeichenunterricht bei Adolf von Menzel und Eduard Magnus in Berlin, ab 1846 in Weimar, hier später Schülerin von Friedrich Martersteig und Ferdinand Pauwels, unternahm 1881-82 eine Studienreise nach Holland und 1893 nach Italien, beschickte ab 1870 die Ausstellungen des Thüringer Ausstellungsvereins bildender Künstler in Jena sowie Ausstellungen in Leipzig, Kassel, Stuttgart, Magdeburg, Berlin, Dresden und in der Schweiz, als Urenkelin des Weimarer Handelsunternehmers und Verlegers Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) verwaltete sie den umfangreichen Familiennachlass und wohnte im Weimarer "Bertuchhaus", Mitglied im Deutschen Kunstverein, in der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft, im Berliner Kunstverein und 1873-1921 [sic.] Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen, dessen Ausstellungen sie 1873-1901 beschickte, Ehrung mit der Großherzoglich Sachsen-Weimar-Eisenachschen Medaille für Kunst und Wissenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Gabriele Oswald "Bertha Froriep (1833-1920): Künstlerin aus Weimars "Silbernem Zeitalter" und Hüterin des Bertuchhauses", "Käthe, Paula und der ganze Rest", Müller-Singer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4278
Limit: 280,00 €

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Paul Constantin Gabriel, Windmühle

Niederländische Landschaft mit Windmühlen, im Vordergrund ein Moor mit einem Weg, im Mittelgrund ein Gatter, im Hintergrund rechts eine weitere Windmühle mit weiterer Bebauung erkennbar, die Wolken werden von der untergehenden Sonne in ein leichtes Orange gehüllt, leicht pastose Malerei, Öl auf Holz, rechts unten signiert, zweite Hälfte 19. Jh., dringend reinigungsbedürftig, Altersspuren, Rahmen, Falzmaße 26 x 30 cm. Künstlerinfo: Niederländischer Maler und Zeichner (1828 in Amsterdam bis 1903 in Scheveningen), Schüler seines Vaters Paulus Joseph Gabriel sowie bei Barend Cornelis Koekkoek, größere Veränderung in seiner Kunst durch die Bekanntschaft zum jüngeren Maler Anton Mauve, mit dem er eine lebenslange Freundschaft verknüpft, wird zum Freiluftmaler, ab 1853 unter anderem in Oosterbeek, ab 1860 Übersiedlung nach Brüssel, Mitglied der Haager Schule, 1884 Rückkehr nach Scheveningen in die Nähe von Den Haag, anfangs ist sein Werk sehr von Romantikern wie Koekkoek beeinflusst, ab Mitte des Jahrhunderts immer mehr Hinwendung zur Schule von Barbizon und zu einem Vorboten des Impressionismus, in heutiger Rezeption gilt er als einer der wichtigsten Landschaftsmaler der Niederlanden des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu seinen Malerfreunden der Haager Schule zeichnet sich sein Werk durch die Adjektive "farbig, saftig, fett" aus und nicht durch graue Farbtöne. Quelle: Thieme-Becker, Allgemeines Künstlerlexikon, "Die Haager Schule", Ausstellungskatalog Kunsthalle Mannheim 20.09.1987 bis 06.01.1988.

Katalog-Nr.: 4279
Limit: 180,00 €

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Georg Geyer, attr., Alpenlandschaft

rötliche Steinkirche, eingebettet in bewaldete Berglandschaft mit Fluss, unter leicht bewölktem Himmel, am rechten Bildrand Wandersfrau mit Kiepe, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, doubliert, links unten signiert und datiert "Geyer (1)876", rückseitig nummeriert "4391", Altersspuren, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 52,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschafts- und Genremaler sowie Orientalist (1823 Wien bis 1912 Wien), studierte an der Akademie Wien bei Thomas Ender, Josef Mössmer und Franz Steinfeld, beschickte die Ausstellungen der Wiener Akademie im St. Annahof, um 1872–73 wohl Aufenthalt in Nordafrika bzw. im Orient, beschickte die Wiener Weltausstellung 1873 mit orientalischen Motiven, Mitglied der Wiener Künstlergesellschaft, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Fuchs, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4280
Limit: 360,00 €

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Konrad Grob, "Bauernküche"

an einem Herd eine alte Frau beim Kochen, hinten in der Tür zwei junge Männer, auf das Essen wartend, nach rechts Küchengeschirr und eine Katze, studienhafte Ausführung, rechts unten signiert sowie Ortsbezeichnung M für München, rückseitig Reste eines alten Ausstellungsetiketts, auf Leinwand erneute Nennung des Künstlers, Leinwand doubliert, Altersspuren, Rahmen, Falzmaße 38 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Conrad Grob, schweizerischer Lithograph, Radierer, Illustrator sowie Historien- und Genremaler (1828 Andelfingen Kanton Zürich bis 1904 München), Kindheit in Veltheim, 1842-45 Lehre zum Lithographen bei Schönfeld in Winterthur, ab 1845 Wanderjahre und als Lithograph in St. Gallen, zeitweise in Reutlingen, Ulm, München, Konstanz und Innsbruck, schließlich drei Jahre in Verona und dann zehn Jahre in Neapel, ab 1865 Studium an der Akademie München, hier 1870-73 Schüler von Arthur Ramberg, anschließend freischaffend in München, beschickte unter anderem Ausstellungen in Wien, London, Sydney, Basel, Bern, St. Gallen, Zürich und Solothurn, tätig in München, mit regelmäßigen Studienaufenthalten in der Schweiz im Haslital, im Wehntal, in Urnerboden und Merligen am Thunersee, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Brun "Schweizer Künstlerlexikon", Sikart, Matrikel der Münchner Akademie, Boetticher, Müller-Singer, Seubert, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4281
Limit: 330,00 €

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Theodor Guggenberger, Landschaft mit Burg

nebelverhangene Gebirgslandschaft mit Burg auf einer felsigen Erhebung, vor welcher sich weitere Gebäude befinden, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, Ende 19./Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "T Guggenberger München", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 61 x 91 cm. Künstlerinfo: eigentlich Theodor Otto Michael Guggenberger, dt. Theater-, Landschafts- und Architekturmaler sowie Karikaturist, Zeichner und Entwerfer (1866 München bis 1929 München), Sohn und Schüler des Malers Thomas Guggenberger (1815 München bis 1882 München), weitestgehend Autodidakt, zeitweise Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Busse, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4282
Limit: 150,00 €

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Franciscus Lodewijk van Gulik, Landschaft

mittig ein Weg mit Planwagen, im Hintergrund, am Fuße des Hügels, eine kleine Ortschaft, dahinter die weite Landschaft, links und rechts von Büschen eingerahmt, sehr tonige Farbwahl mit leicht pastelligen grünen und bläulichen Farben im Hintergrund, Öl auf Holz, unten mittig signiert (teilweise vom Rahmen verdeckt), leichte Erhaltungsspuren, breiter goldener Stuckrahmen, Falzmaße 17,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Landschafts- und Vedutenmaler (1841 in Maastricht bis 1899 in Rotterdam), orientierte sich in seinem Schaffen der Stadtansichten an Cornelis Springer, malte daneben aber auch Landschaften und Strandansichten im Stil der ausgehenden Spätromantik. Quelle: Allgemeines Künstlerlexikon Online und Internet.

Katalog-Nr.: 4283
Limit: 220,00 €

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Josef Haunstetter, Höglwörth bei Reichenhall

Blick von der anderen Seeseite auf das Kloster bei Reichenhall, in der Bootshütte im See eine Frau stehend, leicht pastose Malerei, unsigniert, rückseitig auf Etiketten bezeichnet und dem Künstler zugeschrieben, Öl auf Leinwand auf Platte aufgezogen, minimal beschädigt, in Goldleiste gerahmt, minimal bestoßen, Falzmaße ca. 37 x 45 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.

Katalog-Nr.: 4284
Limit: 80,00 €

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Joseph Haunstetter, Knabe unter Bäumen

links ein Gebäude, im Hintergrund nach unten abfallendes Gelände mit Blick auf einen Kirchturm und einen Gebirgssee bei Höglwörth, leicht pastose Malerei, frühes 20. Jh., unsigniert, rückseitig auf Etiketten betitelt "Höglwörth bei Anger", auf Karton von fremder Hand signiert und nummeriert "Nr. 239" sowie handschriftlicher Vermerk "signiert durch seine Tochter, Maria Baumgartner", dazu Rahmeretikett Ludwig Weyland, München, Öl auf Malkarton, minimale Altersspuren, neue Rahmung, Falzmaße 36 x 48 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.

Katalog-Nr.: 4285
Limit: 80,00 €

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Jakob Hoff, attr., Schwälmer Mädchen

junges Mädchen in Schwälmer Tracht, auf ein Kissen gestützt, aus dem weinumkränzten Fenster nach rechts blickend, neben ihr ein Blumenstrauß, lasierende, partiell gering pastose Portraitmalerei in rundem Format, Öl auf Karton, Mitte 19. Jh., rechts unten undeutlich signiert und datiert "Jakob Ho... (18)54", rückseitig nachträglich bezeichnet und betitelt, leichte Altersspuren, im verzierten Goldrahmen, Durchmesser ca. 17,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Jakob Hoff, dt. Maler (1838 Frankfurt/Main bis 1892 Frankfurt/Main), Ausbildung am Städelschen Institut, Schüler J. Beckers, 1861 Studien in Schwalm, 1862–63 in Paris, malte vor allem Genrebilder und Portraits, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4286
Limit: 280,00 €

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Jacob Hofstra, Landschaft mit Reitern

zwei Männer zu Pferd, unter knorrigen Laubbäumen in herbstlicher Landschaft, fein mit spitzem Pinsel gering pastos erfasste Malerei, Öl auf parkettierter Holzplatte, Mitte 19. Jh., links unten signiert "J. Hofstra f. [fecit = hat es gemacht]", rückseitig Etikett "Galerie Schöninger ...", Altersspuren, im neueren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 43 x 37 cm. Künstlerinfo: niederländischer Landschafts- und Genremaler (1805 Sneek bis 1875 Sneek), um 1835 tätig als Malergehilfe, künstlerisch wohl Autodidakt, später verdingte er sich als Polizist, parallel als Kunstmaler tätig, lebte in Sneek, Quelle: Sneeker Nieuwsblad, Scheen und Internet.

Katalog-Nr.: 4287
Limit: 150,00 €

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Lauritz Bernhard Holst, Kanonenfeuer auf See

vor der Küste mehrere Segelschiffe beim Schießen von Kanonen (ob für einen Salut oder im Kampf ist nicht ganz auszumachen), im Vordergrund am Ufer ein verlassener Picknickplatz, links ein Fischerboot mit vier Fischern, im Hintergrund eine Steilküste, leicht pastose Arbeit, Öl auf Leinwand, um die Jahrhundertwende, rechts unten signiert, rückseitig am Rahmen Etikett eines dänischen Restaurators, restauriert, Retuschen, in Goldrahmen, Falzmaße 42,5 x 71 cm. Künstlerinfo: dänischer Maler (1848 in Bogense bis 1934 in Bournemouth), lernte bei seinem Bruder Johann Peter Holst in Kopenhagen, von 1868 bis 1873 in den USA, ab 1873 wechselnd in England und Dänemark, übernahm 1888 die Werkstatt von Herman Gustave Herkomer in London, erhielt Aufträge der dänischen und englischen Königshäuser sowie des russischen Zarenhauses, gehörte in England zu den populärsten Marinemalern, malte vor allem Schiffe und Küstenregionen. Quelle: Thieme-Becker und Allgemeines Künstlerlexikon Online.

Katalog-Nr.: 4288
Limit: 330,00 €

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Hans Hösch, Harfenspielerin

junge Dame in edlem historisierenden Gewand die Harfe spielend, den Blick leicht nach links gewandt, gering pastose Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Hösch (18)87", Altersspuren, im schwarzen Profilrahmen, Falzmaße ca. 77,5 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremaler (1855 Nürnberg bis 1902 München), Schüler der Kunstgewerbeschule Nürnberg und der Akademie München, mehrmals im Münchener Glaspalast verteten, Quelle: Thieme/Becker.

Katalog-Nr.: 4289
Limit: 140,00 €

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Claude Sébastien Hugard, attr., Trouville-sur-Mer

Ansicht des französischen Seebades Trouville-sur-Mer am Ärmelkanal in der Normandie, sommerlicher Blick vom Meer auf den Strand und die Strandpromenade mit Flaneuren sowie die Stadtkulisse mit der markanten Kirche Notre-Dame-Des-Victoires, hierzu bemerkt das frz. Künstlerlexikon Bénézit "... Hugard fand Inspiration für viele seiner Gemälde in den Alpen und malte auch Ansichten der Normandie, der Brie und der Pyrenäen. ...", gering pastose Vedutenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert "C. Hugard", doubliert und restauriert, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 37,5 x 61 cm. Künstlerinfo: eigentlich Claude Sébastien Hugard de Latour, frz. Maler (1818 Cluses/Haute-Savoie bis 1886 Paris), Vater des Salvator Hurard, Schüler François Diday und Alexandre Calame in Genf, beschickte 1844-1880 den Pariser Salon, vertreten 1855 auf der Pariser Weltausstellung und auch auf Berner und Genfer Ausstellungen, tätig in Paris, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Brun "Schweizer Künstlerlexikon", Sikart, Müller-Klunzinger, Schurr "Les petits maîtres de la peinture" und Internet.

Katalog-Nr.: 4290
Limit: 650,00 €

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Joseph Hülser, attr., Romantische Flusslandschaft

spätsommerlicher Blick in sanft bewegte Gebirgslandschaft mit knorrigen Laubbäumen, im Hintergrund ein Kloster auf einem Bergrücken und Reiter am Fluss, unter effektvoll bewölktem Himmel, hierzu bemerkt Bruckmann im Lexikon der Düsseldorfer Malerschule "... Bevorzugt malt er Motive aus der Eifel- und Lahngegend, ... Es überwiegen stimmungsvolle Landschaften und beschauliche Waldansichten. Auf die Verbindung zur Schule Schirmers verweisen nicht nur die Motivwahl und die traditionelle Verwendung von Figurenstaffage und Architekturmotiven, sondern auch die detaillierte Naturschilderung und die kontrastreiche Lichtführung. Wolfgang Müller von Königswinter würdigte seine Bilder als freundlich und ansprechend, da in ihnen »auch die gemüthlichen Seiten des Waldlebens ihre Berechtigung finden« (Müller v. Königswinter 1854). ...", lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1840, rechts unten signiert "J. Hülser", Altersspuren, alt gerahmt, Falzmaße ca. 74 x 111,05 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Hulser, dt. Landschaftsmaler (1816 oder 1817 in Kleinenbroich bis 1850 Düsseldorf), zunächst Ausbildung zum Stuhlmacher, Drechsler und Schreiner, studierte 1832-34 an der Sonntagsschule der Düsseldorfer Akademie bei Ernst Carl Thelott, 1835-36 Schüler der Bauhandwerksklasse von Karl Friedrich Schäffer, 1836 Schüler der Elementarklasse bei Josef Wintergerst, 1837-42 Schüler in der Landschafterklasse von Johann Wilhelm Schirmer, 1840 Projektionslehre in der Architekturklasse bei Rudolf Wiegmann, 1840 Beurlaubung vom Studium zum Zwecke einer Studienreise, beschickte unter anderem 1839 den Leipziger Kunstverein und 1844 die Berliner Akademieausstellung, 1848 Gründungsmitglied des Düsseldorfer Künstlervereins "Malkasten", tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Todesnachricht in der "Düsseldorfer Zeitung" und dem "Düsseldorfer Journal und Kreis-Blatt", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Düsseldorfer Adressbuch und Internet.

Katalog-Nr.: 4291
Limit: 550,00 €

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Oskar Jahnke, Gespräch in den Bergen

zwei Wanderer im Gespräch in karger Berglandschaft, der Mann auf seinen Stab gestützt, die Frau mit Kiepe auf dem Rücken, am linken Bildrand befindet sich eine Stromleitung, auf welcher zwei Schwalben sitzen, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, auf Karton kaschiert, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "O. Jahnke", Retuschen, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 32 x 21 cm. Künstlerinfo: deutsch-polnischer Maler (1856 Kolberg bis 1898), Quelle: Artprice.

Katalog-Nr.: 4292
Limit: 100,00 €

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R. Jelinek, Straßenjunge mit Zigarette

Bildnis eines auf der Straße an die Hauswand gelehnt sitzenden Roma-Jungen mit Strohhut, umgeben von seinen Hühnern, eine Zigarette rauchend, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., rechts oben ligiert signiert "RJelinek", rückseitig tschechischer Zollstempel, original gerahmt, Falzmaße ca. 80,5 x 60,5 cm.

Katalog-Nr.: 4293
Limit: 390,00 €

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Johann Jungblut, Zwei kleine Landschaften

zwei typische Motive des Düsseldorfer Landschaftsmalers, eine vereiste Teichansicht im Winter beim Sonnenuntergang, im Hintergrund ein Bauernhof mit einer großen Birke, das andere eine Birke an einem Bachufer, im Herbstwind wiegend, die Wolken von der untergehenden Sonne in sanftes Rosa gehüllt, pastose Malereien, Öl auf Holz, Ende 19./Anfang 20. Jh., jeweils links bzw. rechts unten signiert, leichte Altersspuren, als Pendants gerahmt, Rahmen leicht bestoßen, Maße jeweils 27 x 18 cm.

Katalog-Nr.: 4294
Limit: 390,00 €

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Johann Jungblut, Winterabend

in der untergehenden Wintersonne ein Weg aus der Stadt mit mehreren Staffagefiguren, links aus dem Schnee ragen ein paar Birken, eine Ölstudie im Stil der Düsseldorfer Malerschule, Öl auf Holz, rückseitig signiert und Ortsbezeichnung Düsseldorf, Altersspuren, leicht restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße 28,5 x 22 cm. Künstlerinfo: auch Johann Jungbluth, dt. Landschaftsmaler und Kunstgewerbler (1860 Saarburg bei Trier bis 1912 Düsseldorf), zunächst als Kunstgewerbler für Villeroy & Boch in Mettlach tätig, als Maler Autodidakt, ab 1885 in Düsseldorf tätig, unternahm Studienreisen nach Norwegen und Holland, berühmt für seine fein ausgeführten, an altniederländische Malerei erinnernden Landschaften, verwandte zahlreiche Pseudonyme, unter anderem "Jan van Straaten", "W. Kirberg", "Johann Sander" und "R. Hibler", Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4295
Limit: 180,00 €

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Hermann Junker, Flora

neben einem Oleanderbusch stehende junge Flora mit nach rechts gewandtem Blick, Blüten in ihrer geschürzten klassizistischen Toga mit Mäanderborte sowie in ihrer rechten Hand haltend, in reduzierter Landschaft mit Bachlauf dargestellt, gering pastose Figurenmalerei, 2. Hälfte 19. Jh., rechts unten signiert "Hermann Junker pinxit", Altersspuren, Retuschen, hinter Glas in Passepartout und schwarzer Leiste gerahmt, Sichtmaße ca. 49 x 29,5 cm. Künstlerinfo: auch Hermann I Junker (1838 Frankfurt/Main bis 1899 Frankfurt/Main), Lithografenlehre bei B. Dondorf, 1855-60 Städelsches Institut, Schüler bei J. Becker und E. Steinle, 1863 Paris, dort Schüler von Courbet, 1873-76 Zeichenlehrer an der Musterschule in Frankfurt, Quelle: Thieme-Becker/Vollmer.

Katalog-Nr.: 4296
Limit: 120,00 €

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Karl Kaltenmoser, Sommerlandschaft

Blick von erhöhter Position auf einen Hang, im Hintergrund weite Ebene, vereinzelte Bäume sowie ein Gutshaus, idyllische Landschaftsmalerei mit frühsommerlicher Stimmung, Öl auf Leinwand, frühes 20. Jh., links unten in Rot signiert, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße 66 x 95,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1853 München bis 1923 München), Sohn des Genremalers Kaspar Kaltenmoser, zunächst Postbeamter, hat sich erst in späteren Jahren der Malerei zugewandt und seine Bilder 1909–1922 im Münchner Glaspalast ausgestellt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4297
Limit: 120,00 €

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Karl Kaufmann, Frühling im Wienerwald

spielende Kinder am Wasserlauf in weiter Aue mit blühenden Bäumen, pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1890, doubliert, rechts unten mit Pseudonym "J. Rollin" signiert, Altersspuren, schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 67 x 54 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler (1843 Neuplachowitz/Schlesien bis 1905 Wien), studierte an der Akademie Wien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Norwegen, Deutschland, Italien und Holland, ab 1900 in Wien ansässig, verwendete ca. 40 Pseudonyme zur Kennzeichnung seiner Werke, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4298
Limit: 330,00 €

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Eugen Klimsch, attr., Damenportrait

an einem Torbogen stehende Frau mit weißer Bluse und rotem Mieder, ihren blauen Rock leicht anhebend, an ihrer linken Hand ein Retikül, wohl eine nach Herren ausschauende Dirne, gering pastose Portraitmalerei in kräftigem Duktus, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unsigniert, rückseitig bezeichnet, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 58 x 36,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eugen Johann Georg Klimsch, dt. Maler, Freskant, Zeichner, Illustrator, Miniaturist und Graphiker (1839 Frankfurt am Main bis 1896 Frankfurt), Mitglied der Frankfurter Künstlerfamilie Klimsch, zunächst Schüler seines Vaters Karl Ferdinand Klimsch und in dessen Atelier tätig, 1852-55 Schüler der Höheren Gewerbeschule Frankfurt, 1855-59 Abendkurse am Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main, 1859-65 Privatschüler von Andreas Müller („Komponiermüller“) in München, unternahm Studienreisen nach Paris, Venedig und London, zeitweilig tätig als Lithograph und Entwerfer für Banknoten für den bayerischen Staat, ab 1865 wieder in Frankfurt am Main, hier einige Jahre als Lehrer an der Kunstgewerbeschule tätig, 1889 zum Professor ernannt, 1895 Leiter der Mal- und Komponierschule am Städelschen Institut, beschickte zahlreiche Ausstellungen und erhielt diverse Ehrungen, Vater des Bildhauers Fritz Klimsch, Quelle: Boetticher, Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4299
Limit: 150,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion