Gemälde

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Friedrich Reimann, attr., Hirsch im Laubwald

äsender Rothirsch im sommerlichen Mischwald, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1950, links unten bezeichnet "Reimann", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der 2. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4475
Limit: 180,00 €

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Friedrich Reimann, Rehe auf Waldlichtung

äsendes Rehwild am Hang vorm Waldesrand, in sommerlicher Landschaft, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert "Reimann", rückseitig auf der Leinwand undeutliche Annotationen, Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 55 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellan-, Tier- und Landschaftsmaler (1896 Mariaschein/Böhmen bis 1991 Zeulenroda), ab 1908 in Zeulenroda ansässig, Porzellanmalerausbildung in der Porzellanfabrik Schilde in Roschütz bei Gera, 1912–15 Dekorationsmalerlehre beim Hofmalermeister Fritz Carol in Zeulenroda, 1915–17 Abendschule bei Prof. Hugo Händler in Berlin, 1917–18 Kriegsteilnahme am 1. Weltkrieg in der 2. Matrosendivision, 1919 erste Kunstausstellung in Zeulenroda, 1920–22 Studium an der Kunstgewerbeakademie Dresden bei Carl Rade und P. Erich Zschiesche, ab 1922 freischaffend, ab 1935 regelmäßige Jagd- und Studienaufenthalte bei Graf Arnim-Boitzenburg in der Uckermark, beschickte 1938–44 die Große deutsche Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst München, 1942–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, illustrierte in den 1960er Jahren unter anderem Grzimeks Tierleben, tätig in Zeulenroda, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Schamscha-Küpper und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4476
Limit: 180,00 €

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Eugen von Renazzi, attr., Kürassier

auf seinen Pallasch gestützt stehender Soldat mit Brustharnisch und Raupenhelm, wohl bayerischer Kürassier der Garde du Corps, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand und Holz, 19./20. Jh., rechts unten signiert "E. de Renazzi", Altersspuren, im reich verzierten Rahmen, Falzmaße ca. 14 x 12 cm. Künstlerinfo: italienischer Genre-, Bildnis- und Landschaftsmaler (1863 Rom bis nach 1914), 1883/88 Studium in Florenz, bis 1914 in Schleißheim bei München ansässig. Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4477
Limit: 150,00 €

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Hans Rich. Heinmann, Baumgruppe vor den Dolomiten

sommerlicher Blick von einer Almwiese über ein Tal, auf die Bergspitzen des Rosengartens, Öl auf Leinwand, signiert und datiert 1921, auf Keilrahmen gerahmt, größere Farbfehlstellen, Maße ca. 110 x 84 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Gardelegen bis 1947 Altenberg), 1895-99 Studium der Malerei an der Kunstakademie in Dresden bei Friedrich Preller, lebte ab 1908 in Altenberg - hier fand er seine Themen wie Handwerk, Bergbau, Wiesen und Wälder, Studienreisen in die Alpen, Tirol und Dolomiten, 1922 Illustration des Märchenbuchs Vom guten König Quirlequitsch und anderen lustigen Gesellen von Gertrud Reinhold, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4478
Limit: 70,00 €

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Anton Richter, Sommerliche Vorgebirgslandschaft

idyllische Szene mit Bauernpaar vorm Bauernhaus, beim Wiese mähen am Seeufer und Fernblick auf imposante schneebedeckte Hochgebirgsgipfel, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "Anton Richter 1943", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 60,5 x 83,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1900 Schwarzenbach/Saale bis 1962 Schwarzenbach), zunächst Konditorlehre, 1920-23 tätig in der elterlichen Färberei, künstlerisch zunächst Autodidakt, studierte 1938-41 an der Akademie in München, ab 1939 Schüler von Adolf Schinnerer, ab 1949 regelmäßige Teilnahme an der jährlichen großen deutschen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München, Mitglied des Fränkischen Künstlerbundes, der freien Gruppe Bayreuth und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, 1958 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg, tätig in Schwarzenbach/Saale, Quelle: Vollmer und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4479
Limit: 50,00 €

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G. Richter, Blumenstrauß

auf einer planen weißen Decke ein Blumenstrauß in einer grünen Jugendstilvase, Blumenstrauß aus Chrysanthemen, Physalis und weiteren Blüten, dekorative Arbeit mit Elementen des Jugendstils, von der stilistischen Art schon in das Art déco übergehend, sehr kräftige Farben, Öl auf Karton, ovale Zwickel auf Karton montiert, rechts unten signiert G. Richter und datiert 1912, Altersspuren, Rahmen, Falzmaße 78 x 61 cm.

Katalog-Nr.: 4480
Limit: 80,00 €

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Ricker, Der Teufel bei der Heimsuchung eines Eremiten

in seiner Stube ein lesender Eremit, über ihm eine kleine Flamme, hinter ihm ein Dämon (der Teufel) mit boshaftem Grinsen im Gesicht, der Dämon legt die Hand des Eremiten auf einen Totenschädel, sehr tonige Ölstudie, wohl 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert, rückseitig ein altes tschechisches (oder tschechoslowakisches) Etikett, Retuschen, starke Erhaltungsmängel, schwarzer Rahmen bestoßen, Falzmaße 38 x 28,5 cm.

Katalog-Nr.: 4481
Limit: 120,00 €

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Richard Riemer, Heidelandschaft

weite Heidelandschaft, links ein kleiner Teich, nach hinten durch Bäume eingerahmt und eine Tiefe erhaltend, im Himmel Spuren des Sonnenuntergangs erkennbar, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten in die Farbe eingeritzte Signatur, Leinwand mittig mit Riss, Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße 60 x 80,5 cm. Künstlerinfo: Deutscher Landschaftsmaler (1901 in Wendenburg bei Braunschweig bis 1986), Autodidakt, erst ab seinem 40. Lebensjahr künstlerisch tätig, hauptsächlich Motive aus dem Harz sowie aus der Heide. Quelle: Website des Harzmuseums Wernigerode.

Katalog-Nr.: 4482
Limit: 80,00 €

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Curt Rothe, Bauern bei der Feldarbeit

im Vordergrund umgrabender Bauer mit säender Bäuerin, seitlich eine Karre und weitere arbeitende Bauern, flott erfasste studienhafte Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, auf Keilrahmen gerahmt, normale Altersspuren, Maße ca. 69 x 89 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Hochschullehrer (1899 Wachwitz bei Dresden bis 1973 Tunesien), 1938 Erhalt eines Lehrauftrags für Malerei an der Kunstakademie Krakau, nach dem 2. Weltkrieg als Professor an der Kunstgewerbeschule Pforzheim (spätere Fachhochschule für Gestaltung) tätig, unternahm diverse Studienreisen, u. a. nach Nordafrika, war verheiratet mit der Künstlerin Lore Rothe (geb. Silbereisen, 1907-1956) sowie ab 1958 in zweiter Ehe mit seiner ehemaligen Studentin, der später international bekannten Mezzotinto-Grafikerin Gatja Helgart Rothe (1935-2002), Mitglied im Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen, trat parallel für politisch Verfolgte ein (u. a. Einsatz für den Chemnitzer Pfarrer Ludwig Kirsch), vertreten in zeitgeschichtlichen Datenbanken und Archiven (u. a. Hauptstaatsarchiv Stuttgart). Quelle: Proveana und Deutsche Digitale Bibliothek und Internet.

Katalog-Nr.: 4483
Limit: 20,00 €

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Ulrich Sager, Windflüchter

Ostseestrand mit vom Wind gebeugter Kiefer, Buhnen und leichter Brandung, vor leicht bewölktem Himmel, stimmungsvolle pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Sperrholz, 1939, rechts unten signiert "Ulrich Sager", rückseitig Künstleradresse in Berlin und Warnemünde, Datierung "1939" sowie Aufkleber des Ostseebads Warnemünde, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 69,5 x 60 cm. Künstlerinfo: auf Usedom tätiger Künstler und Galerist, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4484
Limit: 120,00 €

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Leo Samberger, Jünglingsportrait

Brustbildnis eines skeptisch mit eindrucksvollem Blick zum Betrachter des Bildes schauenden jungen Mannes, wohl Portrait Dante Alighieris, mit dessen Physiognomie er sich wiederholt auseinandersetzte, die flott in Brauntönen angelegte Bildnis-Studie mit aufs Wichtigste beschränkten Details zeigt noch eindrucksvoll den Einfluss Franz von Lenbachs, von dem sich der Künstler später löste, Samberger bemerkt zu seiner Arbeitsweise "... Den Malerkollegen Huber-Feldkirch habe ich an einem Nachmittag als fertiges Porträt gemalt. Dies liegt mir bei meinem Temperament doch wohl am meisten. Das Ausarbeiten nämlich in die feinen Details ist nicht meine Sache. Mich drängt irgendwie das kühne Vorstoßen. ..." und Bruckmann konkretisiert "... Stärker noch als bei Franz von Lenbach, von dem er Impulse erhielt, ist bei Leo Samberger das stenogrammartige Erfassen des mimischen Ausdrucks ausgeprägt. Mit der schnellen Pinselschrift, die sich auf das Wesentliche des Gesichts konzentriert und den Körper weitgehend vernachlässigt, wird manchmal die Grenze zur Karikatur überschritten. ...", Öl auf Karton, um 1900, links oben signiert "LeoS", rückseitig undeutlich nummeriert und bezeichnet "Leo Samberger" und "Ersteigert bei Ruef München Nov. 1972", geringe Altersspuren, in Goldleiste gefasst, Falzmaße ca. 68 x 58,5 cm. Künstlerinfo: signierte auch "LeoS", dt. Maler, Zeichner, Karikaturist und Portraitist der Münchner High Society (1861 Ingolstadt bis 1949 München-Schwabing), Kindheit in Bamberg, studierte 1880-87 an der Münchner Akademie bei Gyula (Julius) Benczúr und 1883-87 Meisterschüler bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren, zunächst stark beeinflusst von Franz von Lenbach, unternahm Studienreise nach Italien, ab 1888 in wechselnden Münchner Ateliers freischaffend, 1892 Gründungsmitglied der Münchner Secession, beschickte 1904 die erste Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", Mitglied des Reichsverbandes bildender Künstler Deutschlands und ab 1933 der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte unter anderem den Kunstpalast Düsseldorf, den Münchner Glaspalast und 1937-43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1943 Flucht nach der Zerstörung seines Ateliers in München nach Geitau (heute zur Gemeinde Bayrischzell in Oberbayern gehörig), ab 1900 Professorentitel und Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München, 1900 vertreten auf der Weltausstellung in Paris, wo er eine Goldmedaille erhielt, Ehrung mit dem Michaelsorden IV. und III. Klasse, 1910 Ritter des Bayerischen Maximiliansorden, 1941 Goethe-Medaille, 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", um 1945 auch in Ebenhausen, 1948 Rückkehr nach München und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Davidson, Jansa, Villa Stuck "Secession 1892-1914", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4485
Limit: 150,00 €

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Max Sammet, Obergrainau mit Kirche und Zugspitze

herbstlicher Blick in idyllische alpine Hochgebirgslandschaft mit bunt verfärbten Bäumen und Durchblick auf den Ort Obergrainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit seiner markanten Kirche St. Johannes der Täufer, vor der Kulisse der Zugspitze und dem Wettersteingebirge, fein lasierende Malerei in warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Karton, um 1980, links unten signiert "M. Sammet", geringe Altersspuren, schön im Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 30 x 26 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1913 Rehau bis 1992 Garmisch), studierte an der Kunstgewerbeschule München, lebte in München, ab 1935 in Garmisch ansässig, beschickte 1942–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Quelle: Kataloge der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München und Internet.

Katalog-Nr.: 4486
Limit: 20,00 €

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Afanasij Scheloumoff, Wolfsangriff

in einer verschneiten Winterlandschaft ein Pferdefuhrwerk mit drei Männern, durch die Szenerie fahrend, von rechts von einem Wolf attackiert werdend, links ein weiteres Wolfsrudel in Lauerstellung, einer der Männer mit Flinte, einen weiteren Wolf erschießend, im Hintergrund ein weiteres Pferdefuhrwerk in die Szenerie fahrend, eindrucksvolles Gemälde, nach einem beliebten Motiv des um die Jahrhundertwende in München ansässigen polnischen Malers Alfred von Wierusz-Kowalski, der für dieses Motiv seiner polnischen Heimat bekannt ist, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, rückseitig Leinwandstempel "Viktoria Maltuch München" sowie Reklamemarke "Kunsthandlung Malerwinkel Braunschweig", Altersspuren, Rahmen bestoßen, Falzmaße 60 x 90 cm. Künstlerinfo: eigentlich Athanas Afanasij Ivanovic Scheloumoff, auch Sheloumov, kyrillisch: Афанасий Иванович Шелоумов, ukrainischer Historien-, Schlachten- und Genremaler sowie Kopist (1892 Kamjanez-Podilskyj [Каменец-Подольский] bis 1983 Starnberg bei München), ab 1900 Kindheit in Balta, 1904–08 privater Zeichenunterricht, 1908–12 Studium an der Kunstschule Odessa und der Akademie St. Petersburg bei Nikolai Semenovich Samokish [Николай Семёнович Самокиш], unternahm in der Folge zahlreiche Studienreisen in ländliche Gebiete der Ukraine, ab 1914 Kriegsdienst als Freiwilliger im 1. Weltkrieg, während der Oktoberrevolution 1917 Anschluss an die Weiße Armee, 1920 Flucht über die Krim nach Jugoslawien, hier in Bechkerek zeitweise als Färber und Arbeiter in Eisenbahnwerkstätten tätig, parallel entstanden seine Kopien bedeutender Kunstwerke und eigene Bildfindungen, Teilnahme mit der serbischen Armee, als Vasall Deutschlands, am 2. Weltkrieg, 1945 Flucht vor der Roten Armee über Österreich nach Starnberg bei München, beschickte Ausstellungen in München, Starnberg, Stuttgart, Belgrad und Bolshiye-Becekerek, 1982 zum Ehrenbürger von Starnberg ernannt, Quelle: russische Wikipedia, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.

Katalog-Nr.: 4487
Limit: 280,00 €

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Maximilian Schels, Am Kleinvenediger

Blick über eine trockene Bergwiese mit einigen Schneeresten, auf das imposante Panorama des verschneiten Kleinvenedigers in den Hohen Tauern, Landschaftsmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Scheels (19)13", auf Keilrahmen bezeichnet "Maximilian Scheels, Schneidendes Licht (?) am Klein Venediger", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 95 x 74 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1889 München bis 1935 Garmisch-Partenkirchen) nach dem 1. Weltkrieg von 1918-27 in Obersdorf ansässig, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4488
Limit: 180,00 €

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Otto Scheuerer, attr., "Eine Überraschung"

zwei Kätzchen beim Öffnen einer Box, aus dieser Insekten herausfliegend, das linke Kätzchen mit blauer Schleife nach oben schauend, die zweite Katze sich der Box nähernd, das dritte Kätzchen sich verängstigt hinter der schlafenden vierten Katze versteckend, typische Darstellung eines Tiermalers, der humorvoll vier kleine Kätzchen im Spieltrieb, beim Entdecken von was Neuem darstellt, das Gemälde erinnert an die Katzenbilder Julius Adams d. J., der mit Henriette Ronner-Knip die Katzenmalerei dominierte, es gibt ein sehr ähnliches Gemälde mit vergleichbarem Arrangement von Otto Scheuerer, weshalb es sich hier ebenfalls um eine Arbeit des Künstlers handeln könnte, Öl auf Holz, frühes 20. Jh., links unten undeutlich signiert, rückseitig Etikett Galerie Bella, Luxemburg, geringe Altersspuren, Retuschen, Rahmen, Falzmaße 22 x 27 cm. Künstlerinfo: dt. Tiermaler (1862 München bis 1934 München), weitestgehend Autodidakt, wohl Schüler seines Bruders, des Tiermalers Julius Scheuerer (1859-1913), anschließend Privatschüler von Karl Raupp, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Dressler.

Katalog-Nr.: 4489
Limit: 20,00 €

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Hans Schilcher, Am Ammersee

sommerlicher Blick, vorbei an Bootssteg und Bootshäusern, auf den Ammersee mit Segelboten, vor imposanter Bergkulisse unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose impressionistische Landschaftsmalerei, partiell in breiter Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert "H. Schilcher", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 55,5 x 77 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Evangelist Schilcher, dt. Landschafts-, Portrait- und Blumenmaler und Graphiker (1879 Wessobrunn-Zellsee bis 1951 Dießen/Ammersee), 1885–90 Volksschule in Wessobrunn, ab 1890 Realschule in Weilheim, anschließend Ausbildung zum Müller zwecks Übernahme der väterlichen Zellmühle, 1904 Verkauf der Mühle und Übersiedlung nach Dießen, ab 1905 Schüler der Mal- und Zeichenschule des Landschaftsmaler Alexander Steinbrecht in Dießen, 1906 Schüler von Walter Thor in München, ab 1907 Studium an der Akademie Stuttgart bei Christian Landenberger, Weiterbildung bei Albert Stagura in München, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in Dießen am Ammersee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Paul Rachinger "Lexikon der Ammerseemaler" und Dressler.

Katalog-Nr.: 4490
Limit: 120,00 €

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Hans Schilcher, Bootshafen am Ammersee

sommerlicher Blick übers Wasser mit ankernden Booten am Bootssteg, im Hintergrund Kirche am Ufer, wohl Darstellung der Kirche St. Alban in Dießen, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand und Hartfaserplatte, um 1940, rechts unten undeutlich signiert "H. Schilcher", Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 35 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Evangelist Schilcher, dt. Landschafts-, Portrait- und Blumenmaler und Graphiker (1879 Wessobrunn-Zellsee bis 1951 Dießen/Ammersee), 1885–90 Volksschule in Wessobrunn, ab 1890 Realschule in Weilheim, anschließend Ausbildung zum Müller zwecks Übernahme der väterlichen Zellmühle, 1904 Verkauf der Mühle und Übersiedlung nach Dießen, ab 1905 Schüler der Mal- und Zeichenschule des Landschaftsmaler Alexander Steinbrecht in Dießen, 1906 Schüler von Walter Thor in München, ab 1907 Studium an der Akademie Stuttgart bei Christian Landenberger, Weiterbildung bei Albert Stagura in München, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in Dießen am Ammersee, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Paul Rachinger "Lexikon der Ammerseemaler" und Dressler.

Katalog-Nr.: 4491
Limit: 80,00 €

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Wilhelm Schink, Schneeballblumen

üppiger Strauß weißer Schneeballblumen, in bauchiger blauer Vase, vor braunem Grund, pastose Malerei mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "W. Schink", rückseitig auf dem Keilrahmen mehrfach gestempelt "G. Frieß – Stuttgart-Degerloch, Felix-Dahn-Str. 37", geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 75 x 64,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker des 20. Jh., tätig erwähnt in Stuttgart, Hohenstaufen und Nürtingen, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4492
Limit: 80,00 €

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Herbert Rolf Schlegel, Mädchen am Ammersee

zwei junge blonde Frauen in leichten Sommerkleidern, beim Blumen pflücken in sonniger Sommerlandschaft mit dem Ammersee im Hintergrund, fein mit spitzem Pinsel detailreich festgehaltene, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten ligiert monogrammiert "HR S", rückseitig auf der Leinwand nummeriert, signiert und ortsbezeichnet "1200. Herbert Rolf Schlegel - Schondorf a. Ammersee" sowie auf dem Keilrahmen Stempel einer Münchner Malutensilienhandlung, Altersspuren, neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 120,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Neuen Sachlichkeit (1889 Breslau bis 1972 Landsberg am Lech), kaufmännische Lehre, 1909-10 Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, 1910-11 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar, 1913-21, mit Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg, Studium an der Königlichen Kunstakademie in Kassel und parallel Lehramtsstudium, 1921-23 als Kunstmaler in Kassel ansässig, ab 1924 in St. Georgen am Ammersee tätig, 1932-40 Übernahme der Töpferei in Schondorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4493
Limit: 1600,00 €

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Herbert Rolf Schlegel, Seeblick

an einem Ufer weiter Blick auf einen See, im Hintergrund rot hervorleuchtende Bergzüge, im Vordergrund zwei Badende, am Ufer ein Boot vorbeischippernd, Szenerie nach links und rechts von Bäumen eingerahmt, reduzierte, romantische Darstellung, chargierend zwischen Neuer Sachlichkeit, Symbolismus, Lebensreform und Romantik, Öl auf Leinwand auf Holz, wohl 1920er Jahre, links unten Monogramm "HRS", Altersspuren, restauriert, Rahmen beschädigt, Falzmaße 83 x 94 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Neuen Sachlichkeit (1889 Breslau bis 1972 Landsberg am Lech), kaufmännische Lehre, 1909–10 Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, 1910–11 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar, 1913–21, mit Unterbrechung durch den ersten Weltkrieg, Studium an der Königlichen Kunstakademie in Kassel und parallel Lehramtsstudium, 1921–23 als Kunstmaler in Kassel ansässig, ab 1924 in St. Georgen am Ammersee tätig, 1932–40 Übernahme der Töpferei in Schondorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4494
Limit: 950,00 €

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K. J. J. Schmitt, Garten an einem Herbsttag

Blick auf einen Weg mit großen Bäumen, deren Blätter sich bereits gelb-orange verfärbt haben, im Hintergrund ein mehrgeschossiges Haus mit weißer Fassade, roten Fenstern und grünen Fensterläden, links vor dem Haus eine Kaffeerunde für drei Personen, zwei Frauen am Tisch sitzend, eine dritte mit Teekanne frontal am Haus entlang laufend, impressionistisches Werk in ausdrucksstarker Größe, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "K. J. J. Schmitt" und datiert 1930, geringes Craquelé, leichte Altersspuren, im vergoldeten Rahmen der Zeit, Falzmaße 76,5 x 104,5 cm.

Katalog-Nr.: 4495
Limit: 180,00 €

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Hermann Schmitzbonn, Erntelandschaft im Gebirge

sommerlicher Blick über abgeerntetes Feld mit Strohpuppen, vor steil aufragender imposanter Hochgebirgskulisse, pastose Malerei in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1950, rechts unten signiert "Schmitzbonn", Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 71 x 80,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Bildnismaler (1903 Duisburg bis 1960 Agra im Tessin/Schweiz), studierte an der Akademie Düsseldorf bei Max Clarenbach, 1939–57 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", tätig in Düsseldorf und ab 1944 in der Eifel, Quelle: Vollmer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Saur Bio-Bibliographisches Lexikon.

Katalog-Nr.: 4496
Limit: 80,00 €

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Paul Schmolling, Zwei Rückenakte in der Landschaft

auf einem weißen Tuch zwei nackte Frauen in Rückenansicht sitzend, in die weite Landschaft blickend, leicht pastose Malerei, der Himmel in pastelligen Farben gehalten, Öl auf Leinwand, links unten signiert, rückseitig alte Annotationen, Altersspuren, ohne Rahmen, Falzmaße 45,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1892 Brandenburg an der Havel bis 1965 Traisa bei Darmstadt), Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums bei Emil Orlik und kunstgeschichtliche Studien an der Universität Berlin, Mitglied der Novembergruppe, tätig in Berlin und nachfolgend ansässig in Insterburg/Ostpreußen und Elmshorn, 1937 Beschlagnahme zweier Arbeiten im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“, 1940 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4497
Limit: 20,00 €

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Elisabeth Schneider, Dorfidylle mit Schloss

herbstlicher Blick über einen Teich zum Renaissance-Schloss vor Dorfkulisse, gering pastose impressionistische, studienhaft-flott erfasste Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Malkarton, um 1920, rückseitig diverse Annotationen, unter anderem in Blei signiert und ortsbezeichnet "E. Schneider Weidenau" und wohl sekundär betitelt "Fränkische Dorfidylle", Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, erwähnt um 1930 in Siegen-Weidenau, Quelle: Dressler 1930 und Internet.

Katalog-Nr.: 4498
Limit: 20,00 €

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Wilhelm Schmurr, Altes Bauernpaar auf dem Felde

Bauer, sich auf Mistgabel stützend, Frau mit weißem Tuch in der Hand, dahinter ein Feld mit kargem Baum, rechts oben Sonne, Herbsttag, gering pastose Malerei in brauntoniger Farbigkeit, durchweg melancholisch gestimmte Bildschöpfungen mit Darstellung des weitestgehend einfachen bäuerlichen Lebens, das Bild in seiner Gestaltung an die Worpsweder Malerkolonie, allen voran an Paula Modersohn-Becker erinnernd, Öl auf Karton, links unten signiert, Altersspuren, geringe Retuschen, Rahmen, Falzmaße 43 x 35,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Josef Wilhelm Schmurr, dt. Maler (1878 Hagen/Westfalen bis 1959 Düsseldorf), zunächst Kindheit in Hagen, ab 1892 in Düsseldorf, zunächst kurzzeitig Schüler der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, studierte 1894 kurzzeitig an der Düsseldorfer Akademie bei Heinrich Lauenstein, weitergebildet bei Johann Peter Theodor Janssen, Eduard von Gebhardt und Arthur Kampf, zuletzt Meisterschüler von Claus Meyer, unternahm Studienreisen nach Italien, England, Holland, Frankreich, Spanien und Belgien, 1904/05 Ausstellungsbeteiligungen in Wien und Salzburg, Ehrung mit der Goldenen Staatsmedaille, 1905–06 mit seiner Ehefrau Emmy in Paris, 1907 Goldmedaille auf der Großen Berliner Kunstausstellung, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Russland, 1901–59 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", 1904–14 Mitglied der Künstlergruppe "Laetitia", 1905 Mitglied des „Kunstverbandes Düsseldorf“, 1906 mit Julius Bretz, Max Clarenbach, August Deusser und Walter Ophey Gründung des Ausstellungsclubs "Weißer Nessel", 1909 Mitbegründer des Sonderbundes in Düsseldorf, später Mitglied der Künstlervereinigung „Die Friedfertigen“ und in der "Rheinischen Sezession", der "Westfälischen Sezession" und im „Westdeutscher Künstlerbund“, 1927–47 Professor an der Akademie Düsseldorf, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1938 Einzelausstellung im Düsseldorfer Kunstverein, 1954 Ehrung mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen und 1958 Bundesverdienstkreuz sowie Ehrenmitglied des "Wirtschaftsverbandes bildender Künstler Düsseldorf“ und des Künstlervereins "Malkasten", tätig in Düsseldorf-Oberkassel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Jansa, Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Davidson, Pavière und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4499
Limit: 600,00 €

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