Standbildnis von Ernst August König von Hannover (1771 London bis 1851 Hannover) in Landschaft, im Hintergrund Hannover mit Waterloo-Säule, Schabkunstblatt, unter der Darstellung bezeichnet rechts "Gestochen von Fr. Oldermann", links "Gemalt von Oesterley", in der Darstellung unten rechts ligiertes Monogramm und datiert "C. Oe. 1846", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 55,5 x 39 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ernst Friedrich Oldermann, dt. Zeichner und Graphiker (1802 Werther/Minden-Ravensberg bis 1874 Berlin), frühe Förderung seines zeichnerischen Talents, Studium des Kupferstichs in Düsseldorf und Berlin, war als Reproduktionsgraphiker tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Nagler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3790
Limit: 120,00 €
detailreiche, fein nuancierte Zeichnung nach einer Vorlage von G. W. Hofmann, Tuschefeder und Pinsel, teils laviert, auf Papier, 2. Hälfte 19. Jh., mittig Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 40 x 53,5 cm, Blattmaße ca. 42 x 56,5 cm.
Katalog-Nr.: 3791
Limit: 120,00 €
Darstellung der 1809 vor den Toren von Regensburg stattgefundenen Schlacht, unter der Darstellung Beschreibung in französischer Sprache, kolorierter Stahlstich, um 1810, gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 40 cm.
Katalog-Nr.: 3792
Limit: 80,00 €
Blick in das im Berner Oberland gelegene Lauterbrunnental mit den Staubbachwasserfällen, unter der Darstellung betitelt "La Vallée de Lauterbrunnen avec la Chute du Stubbach" und bezeichnet "Dessiné par G Lory & grawé par D. Lasson/á Berne chez Lason & Lory peintres", aquarellierte Radierung, Mitte 19. Jh., leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 48 cm.
Katalog-Nr.: 3793
Limit: 80,00 €
mittig Plan der Lagunenstadt, umgeben von vier Ansichten und Legende, bedruckte Seide und auf Rahmen gespannt, Ende 19. Jh., Erhaltungsmängel, Maße ca. 71 x 62 cm.
Katalog-Nr.: 3794
Limit: 150,00 €
mittig Plan der Stadt, umgeben von vier Ansichten charakteristischer Plätze sowie Legende, Seide bedruckt, Ende 19. Jh., Erhaltungsmängel, auf Spannrahmen, Maße ca. 63,5 x 50 cm.
Katalog-Nr.: 3795
Limit: 150,00 €
Gesamtansicht der in Bayern gelegenen Stadt mit Personenstaffage im Vordergrund, Lithographie mit Tonplatte, um 1860, unter der Darstellung bezeichnet "Nach d. Nat. gez. v. J. Brenner Zhgi" und Lith. u. "Druck bei G... Beck Nördlingen", unten mittig betitelt "Günzburg von der Abendseite", Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 17 x 24 cm.
Katalog-Nr.: 3796
Limit: 80,00 €
35 Standportraits wichtiger Politiker und Adeliger in Uniform, unter der Darstellung jeweils bezeichnet und mit faksimiliertem Schriftzug versehen, Lithographien, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, identisch hinter Glas gerahmt (Rahmen teils zerkratzt), Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,5 x 19 cm, Falzmaße ca. 37 x 27,5 cm.
Katalog-Nr.: 3797
Limit: 220,00 €
44 Stück Lithographien, Chromolithographien, Radierungen, Kupferstiche und Stahlstiche, unter anderem nach Rubens, da Vinci, van Dyck, Cranach, Diefenbach, Defregger und Corregio, 19. Jh., meist Erhaltungsmängel, Blattmaße max. ca. 96 x 72 cm.
Katalog-Nr.: 3798
Limit: 300,00 €
49 Chromolithographien nach Vorlagen von M. Friedrich, Carl und Johannes Gehrts, Adolf von Grundherr, Julius Kleinmichel, Carl Röhling, Franz Xaver Simm und Hermann Vogel, eingelegt in geprägter Leinenmappe, erschienen im Verlag von G. Weise in Stuttgart, Ende 19. Jh., leichte Altersspuren, Blattmaße je ca. 8,5 x 21,5 cm.
Katalog-Nr.: 3799
Limit: 80,00 €
Blick auf die anlässlich der Weltausstellung 1888 eingeweihte Kolumbussäule, Lithographie auf Japan, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Pilar von Bayern.", leichte Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 21 x 17 cm. Künstlerinfo: dt. Malerei und Graphikerin (1891 Schloss Nymphenburg/München bis 1987 Schloss Nymphenburg/München), Studium der Kunstgeschichte, Schülerin von Willi Geiger, Moritz Heymann und Hans von Bartels, Teilnahme an den Ausstellungen im Münchner Glaspalast und im Haus der Kunst. Quelle: Bruckmanns Lexikon Münchner Kunst und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3800
Limit: 100,00 €
die Göttin der Jagd, der Tiere und des Waldes als stilisierter Frauenkopf, Linolschnitt in Grün, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "K. Bunge (19)58", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 53 x 39 cm. Künstlerinfo: auch Curt Bunge, dt. Maler, Grafiker und Restaurator (1911 Bitterfeld bis 1998 Kassel), zunächst 1925-28 Lehre als Dekorationsmaler und Anstreicher, künstlerisch gefördert durch Hermann Schiebel, 1928-31 Schüler von Charles Crodel und Gerhard Marcks an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle, später weiterer Unterricht durch Charles Crodel, unternahm Studienreisen nach Italien, Österreich und Tschechien, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, 1931-40 als Restaurator beim Landeskonservator für Denkmalpflege tätig, mit Förderung durch Carl Georg Heise aus Hamburg 1936 Studienreise nach Italien, 1940-45 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, danach bis 1950 Leiter der Restaurierungswerkstätten beim Landeskonservator für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, ab 1950 Dozent und ab 1957 Professor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Beschäftigung mit dem Holzschnitt, 1950-59 Mitglied im VBK (Verband Bildender Künstler) der DDR, ab 1953 mit Willi Sitte Mitglied der "Halleschen Malerbrigade", nach kulturpolitischen Anfeindungen Anfang 1959 Weggang nach Kassel, vertreten unter anderem 1946, 1949 und 1958/59 auf der Kunstausstellung Dresden und 1947 auf der Ausstellung „Malerei der Gegenwart“ im Museum der Bildenden Künste Leipzig, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und 1952-73 Teilnahme an den Jahresausstellungen, ab 1976 Mitglied der Darmstädter Sezession, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Offner/Schroeder "Eingegrenzt - Ausgegrenzt", Werner Schmidt "Ausgebürgert", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777-2000" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3801
Limit: 120,00 €
liegende, leicht bekleidete Frau, zärtlich den Bauch eines Buddhas berührend, Farbradierung auf Japanpapier und auf Bütten gewalzt, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Max Brüning" und links bezeichnet "Original-Radierung", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Entwerfer und Radierer (1887 Delitzsch bis 1968 Lindau/Bodensee), studierte ab 1902 an der Akademie Leipzig bei Alois Kolb, später Schüler von Peter Halm in München, 1913 Studienreise nach Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, Kleinasien und Türkei, ab 1914 als Meisterschüler bei Franz von Stuck an der Akademie München, während des 1. Weltkriegs Zeichenlehrer des Kronprinzen Wilhelm von Preußen, 1918–23 in Leipzig tätig, 1923 Umzug nach Berlin, sein Atelier wurde hier zur vielbeachteten Sehenswürdigkeit, er besaß eine der reichsten Kunstsammlungen asiatischer Provenienz, es wurde zum Treffpunkt in- und ausländischer Persönlichkeiten aus Film, Kunst, Sport und Politik, nach Heirat 1935 kurzzeitig an der Ostsee und in Oberstdorf, ab 1938 in Igls bei Innsbruck, 1943 Vernichtung von ca. 300 Radierplatten durch Bombenangriff auf Berlin, 1945 Ausweisung als dt. Staatsbürger aus Österreich und Ansiedlung in Lindau am Bodensee, in den 1950er Jahren Studienreisen nach Spanien und ins Tessin, 1963 Verkehrsunfall und Ende des künstlerischen Schaffens, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3802
Limit: 180,00 €
phantasievolle Komposition aus Manege mit Fabelwesen, Artisten und Pferd, rückseitig Text, Werksverzeichnis Mourlot 945, Farblithographie auf leichtem Karton, 1979, unter der Darstellung rechts in Blei bezeichnet "von Marc Chagall" und links betitelt "Sonne und rotes Pferd", mittig übliche Faltlinie (geglättet), farbfrisch erhalten, rückseitig Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße ca. 31 x 42 cm, Blattmaße ca. 38 x 52,5 cm. Künstlerinfo: bürgerlich Moishe Zakharovich Shagalov, bedeutender russisch-frz. Maler, Graphiker und Bildhauer jüdischer Herkunft (1887 Liosno/Witebsk bis 1985 Paul de Vence), Schüler des Malers Jehuda Pen, 1907 an der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste St. Petersburg, 1908 Privatschule Saidenberg und bei Léon Bakst an der Swansewa-Schule, ab 1910 eigenes Atelier in Paris, Pionier des Surrealismus, berühmt für seinen mystischen Symbolismus, tätig unter anderem in St. Petersburg, Paris, Montrouge, USA, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Internet.
Katalog-Nr.: 3803
Limit: 20,00 €
zwischen Felsen fließender Gebirgsbach, aus "Schweizer Landschaften", Werksverzeichnis Müller 795, Farblithographie, 1923, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Lovis Corinth", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15,5 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3804
Limit: 180,00 €
am Ufer eines Bergsees stehende Burg, aus "Schweizer Landschaften", Werksverzeichnis Müller 793, Farblithographie, 1923, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Lovis Corinth", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 13 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3805
Limit: 180,00 €
von Bäumen umgebene Hütte in bergiger Landschaft, aus "Schweizer Landschaften", Werksverzeichnis Müller 784, Farblithographie, 1923, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Lovis Corinth", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und Urfeld am Walchensee, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.
Katalog-Nr.: 3806
Limit: 180,00 €
nackte Frau auf einer Bühne vor Publikum, Radierung und Aquatinta, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Eisler" und links bezeichnet "E. d`A.", etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45 x 34,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1928 Wien bis 1998 Wien), Sohn des Komponisten Hanns Eisler, 1936 Emigration, lebte mit seiner Mutter in Moskau und Prag, ab 1939 in England, hier Studium an der Stockport School of Art und der Manchester Academy, 1944 in London Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, welcher ihn unterrichtete, 1946 Rückkehr nach Wien, 1961 Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen für Otto Klemperers Inszenierung der Zauberflöte am Royal Opera House Covent Garden in London, 1968-72 Präsident der Wiener Sezession, 1972 Studienaufenthalt im österreichischen Kulturinstitut, 1974 Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 1976 USA-Reise, ab 1981 Leitung von Klassen an der Sommerakademie in Salzburg, ab 1987 Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin, 1990 folgte weitere Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Hamburg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3807
Limit: 20,00 €
vier Arbeiten, "Palazzo Vendramin", "Carnevale Veneziano", "Defilé" und "Pulcinella", handkolorierte Offsetlithographien auf leichtem Karton 1982/83, unter der Darstellung in Blei rechts jeweils signiert "Flora", teils leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße je ca. 25 x 35 cm, Blattmaße je ca. 34 x 44 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942-44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957-71 für die „Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Liechtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck, Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3808
Limit: 120,00 €
sechs Blatt mit für den Künstler so typischen humoristischen Themen, kolorierte Offsetlithographien auf leichtem Karton, Ende 20. Jh., unter der Darstellung jeweils in Blei signiert "Flora", ein Blatt mit kleiner Gefälligkeitszeichnung und "Gleims 15.9.(19)90", Blattmaße ca. 40 x 50 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Karikaturist, Graphiker, Illustrator und Schriftsteller (1922 Glurns/Tirol bis 2009 Innsbruck), ab 1928 in Innsbruck, studierte 1942–44 an der Akademie München bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson, zeitweise auch Schüler von Max von Esterle, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, 1945 Rückkehr nach Tirol und Mitarbeiter diverser Zeitungen, unter anderem 1957–71 für die „Zeit“, künstlerische Freundschaft mit Alfred Kubin, ab 1948 Mitglied im Art-Club Wien, 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig, seit 1986 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, ab 1999 Mitglied des P.E.N.-Club Liechtenstein (zeitweise dessen Präsident und Ehrenpräsident), erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem Großes Deutsches Bundesverdienstkreuz und zum österreichischen Professor ernannt, tätig in Innsbruck/Ortsteil Hungerburg, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3809
Limit: 120,00 €
betitelt "Prometheus" und "König Lear", Lithographien, unter der Darstellung in Blei signiert "Hans Fronius" und datiert 1969/1971, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 61 x 45 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1903 Sarajewo bis 1988 Mödling), 1914 Übersiedlung mit der Familie nach Graz, 1922–28 Studium an der Wiener Akademie, Beeinflussung durch Arbeiten von Edvard Munch und James Ensor, ab 1923 Mitglied der Grazer Sezession, 1930 Lehramtsprüfung für Kunsterziehung, Geometrie und Mathematik, nachfolgend am Realgymnasium Fürstenfeld tätig, reger Briefwechsel und Künstlerfreundschaft mit Alfred Kubin, 1945 erste Illustrationen zur Weltliteratur, 1958 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1961 Übersiedlung nach Perchtoldsdorf bei Wien und nach Pensionierung Entstehung eines umfangreichen Spätwerks. Quelle: Vollmer, Zimmermann "Expressiver Realismus" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3810
Limit: 80,00 €
junge nackte Frau und sich an ihren Arm klammernder Greis, Lithographie mit Tonplatte auf Velin, 1967, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "94/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 93 x 64,5 cm, Blattmaße ca. 94 x 64,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945-50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950-62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3811
Limit: 100,00 €
34 Blatt des im Malik-Verlag mit 84 Fotolithographien im Jahr 1923 erschienenen Buches "Ecce Homo", Fotolithographien, auf der Rückseite in Blei Verzeichnisnummer und Titel, teils minimale Altersspuren, Blattmaße je ca. 35 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Ehrenfried Groß, dt.-amerik. Maler, Bühnenbildner, Graphiker, Karikaturist und Schriftsteller, Vertreter der “Neuen Sachlichkeit” und des Dadaismus (1893 Berlin bis 1959 Berlin), ab 1898 Kindheit in Stolp in Pommern, 1909-12 Studium an der Akademie in Dresden und hier Schüler von Richard Müller, 1912-17 (mit Unterbrechung) durch Staatsstipendium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Orlik, ab Frühjahr 1913 für acht Monate Reise nach Paris, hier Aktzeichenunterricht im Atelier Colarossi, zunächst Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, wurde er schnell ein entschlossener Kriegsgegner und legte seinen dt. Namen ab, nannte sich seit 1916 “George Grosz”, ab 1918 zunehmende politische Parteinahme, 1918-33 in Berlin-Wilmersdorf tätig, als Mitglied der Berliner Dada-Szene organisierte er 1920 die “Erste Internationale Dada-Messe” und veröffentlichte seine Arbeiten im Malik-Verlag von Wieland Herzfelde, 1922 Russlandreise und Bekanntschaft mit Lenin und Trotzki, schuf Beiträge für die satirischen Zeitschriften “Ulk” und “Simplicissimus”, Mitglied der Novembergruppe und der Berliner Sezession, 1926 Gründung des “Club 1926 e.V.”, unternahm mehrere Frankreichreisen, ab Juni 1932 Lehrauftrag an der New Yorker Art Students League, im Januar 1933 Emigration in die USA, hier tätig für die Satirezeitschrift “Americana”, gilt 1933-45 als “entartet”, seine Werk werden vernichtet, 1938 amerikanischer Staatsbürger, 1954 Mitglied der "American Academy of Arts and Letters", 1959 Rückkehr nach Berlin, tätig in Berlin und Huntington, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 3812
Limit: 280,00 €
33 Blatt des im Malik-Verlag mit 84 Fotolithographien im Jahr 1923 erschienenen Buches "Ecce Homo", Fotolithographien, auf der Rückseite in Blei Verzeichnisnummer und Titel, teils minimale Altersspuren, Blattmaße ca. 35 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Ehrenfried Groß, dt.-amerik. Maler, Bühnenbildner, Graphiker, Karikaturist und Schriftsteller, Vertreter der “Neuen Sachlichkeit” und des Dadaismus (1893 Berlin bis 1959 Berlin), ab 1898 Kindheit in Stolp in Pommern, 1909–12 Studium an der Akademie in Dresden und hier Schüler von Richard Müller, 1912–17 (mit Unterbrechung) durch Staatsstipendium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Orlik, ab Frühjahr 1913 für acht Monate Reise nach Paris, hier Aktzeichenunterricht im Atelier Colarossi, zunächst Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, wurde er schnell ein entschlossener Kriegsgegner und legte seinen dt. Namen ab, nannte sich seit 1916 “George Grosz”, ab 1918 zunehmende politische Parteinahme, 1918–33 in Berlin-Wilmersdorf tätig, als Mitglied der Berliner Dada-Szene organisierte er 1920 die “Erste Internationale Dada-Messe” und veröffentlichte seine Arbeiten im Malik-Verlag von Wieland Herzfelde, 1922 Russlandreise und Bekanntschaft mit Lenin und Trotzki, schuf Beiträge für die satirischen Zeitschriften “Ulk” und “Simplicissimus”, Mitglied der Novembergruppe und der Berliner Sezession, 1926 Gründung des “Club 1926 e.V.”, unternahm mehrere Frankreichreisen, ab Juni 1932 Lehrauftrag an der New Yorker Art Students League, im Januar 1933 Emigration in die USA, hier tätig für die Satirezeitschrift “Americana”, gilt 1933–45 als “entartet”, seine Werk werden vernichtet, 1938 amerikanischer Staatsbürger, 1954 Mitglied der "American Academy of Arts and Letters", 1959 Rückkehr nach Berlin, tätig in Berlin und Huntington, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 3813
Limit: 280,00 €
16 Radierungen aus der Zeit um 1920–30 (Neudrucke) mit erotischen Themen, teils aus dem Zyklus "Die Brille", unsigniert, Darstellungsmaße ca. 12,5 x 10 cm, Blattmaße ca. 29 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Gebrauchsgraphiker (1890 Erfurt bis 1974 Erfurt), 1908–10 Studium an der Kunstgewerbeschule Erfurt, 1910–12 Zeichenlehrerausbildung an der Akademie in Berlin, 1912–13 weitergebildet an der Akademie in Dresden bei Carl Bantzer, 1914–15 Zeichenlehrer in Erfurt, anschließend Kriegsdienst, 1918–19 Lehrauftrag an der Gewerbeschule Eberswalde, 1919 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Jung-Erfurt", ab 1919 freiberuflich als Maler und Graphiker tätig, 1924 Lehrauftrag an der Erfurter Gewerblichen Berufsschule und ab 1926 an der Kunstgewerbeschule Erfurt, 1942–45 Dozent an der Meisterschule des Deutschen Handwerks in Erfurt, ab 1945 freischaffend, unternahm Studienreisen nach Italien, Spanien, Südfrankreich und in die Schweiz, tätig in Erfurt, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3814
Limit: 200,00 €