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Totentanzdarstellungen

zwei Kupferstiche, ein Blatt mit sechs Szenen und ein Blatt mit fünf Szenen, meist mit der Thematik Tot und Geistliche, 1. Hälfte 17. Jh., leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 39,5 cm.

Katalog-Nr.: 3765
Limit: 100,00 €

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Jacques Chéreau, Napoleon mit Gefolge am Meer

Darstellung der Szene, als die französische Armee am Ärmelkanal aufbricht, um England zu erobern, unter der Darstellung bezeichnet und Druckvermerk "... A Paris chez J. Chereau...", oder dessen Nachfolger, kolorierter Stahlstich, Anfang 19. Jh., gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3766
Limit: 80,00 €

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Drei Blatt "Königliche Reitschule"

Darstellung verschiedener Turnierszenen mit Rittern und Edelleuten, aus "L´Instruction du Roy en l´exercice de monter a cheval", gestochen von Crispin de Passe dem Jüngeren, 17. Jh., Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. 32 x 40,5 cm.

Katalog-Nr.: 3767
Limit: 20,00 €

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Drei Blatt Reiterdarstellungen

aus "L Instruction du Roy en l´exercice de monter..." gestochen von Crispin de Passe dem Jüngeren, Kupferstiche, 17. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße max. ca. 32 x 41 cm.

Katalog-Nr.: 3768
Limit: 20,00 €

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Matthäus Seutter, Karte Imperium Romano-Germanicum

oben links Kartusche und hier bezeichnet "Imperium-Romano-Germanicum... Matth. Seutter...", links unten prächtige Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Dänemark im Norden, Warschau im Osten, Venedig im Süden und Canterbury im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1730, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 49 x 57 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3769
Limit: 100,00 €

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Johannes Blaeu, Kupferstichkarte Thüringen

unten links mit Putten verzierte Kartusche und hier bezeichnet "Thuringia Landgraviatus Auct. Adolario Erichio (Adolar Erich – Hersteller der Vorlage), oben links Wappen und unten rechts wappenbekrönter Herausgebervermerk, Darstellung des Gebiets zwischen Mansfeld im Norden, Merseburg im Osten, Meiningen im Süden und Eisenach im Westen, ca. in der Mitte liegt Erfurt, teilkolorierter Kupferstich, um 1640, rückseitig typographischer Text, mittig übliche Falzlinie, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 41,5 x 52 cm. Blattmaße ca. 49 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograph, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograph begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3770
Limit: 60,00 €

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Matthäus Seutter, Karte nördliches Deutscheland

rechts unten figürliche Kartusche, und hier bezeichnet "Circulus Westphalicus... Matth. Seutteri...", Darstellung des Gebiets zwischen Rostock im Norden, Wittenberg im Osten, Trier im Süden und Lüttich im Westen, grenzkolorierter Kupferstichkarte, um 1730, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 50 x 57,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3771
Limit: 90,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte fränkischer Kreis

im unteren linken Bereich prächtige figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Electoratus Moguntinus... Joh. Bapt. Homanno...", Darstellung des Gebiets zwischen Marburg im Norden, Wertheim im Osten, Stuttgart im Süden und Simmern im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1700, mittig übliche Bugfalte, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 56 x 47,5 cm, Blattmaße ca. 63 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3772
Limit: 50,00 €

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Homanns Erben, Karte Mitteldeutschland

im oberen linken Bereich Kartusche mit Bergbauszene und hier bezeichnet "Circuli Super Saxoniae pars Meridionalis... Per Homannianos Heredes", Darstellung des Gebiets zwischen Potsdam im Norden, der Spree im Osten, Pilsen im Süden und Heiligenstadt im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1740, mittig übliche Bugfalte, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 55 cm, Blattmaße ca. 54 x 62 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703–1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers, Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3773
Limit: 50,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Mecklenburg

unten links von Wappen bekrönte Kartusche und hier bezeichnet "Brandebvrgvm Marchionatvs, cum Ducatibus ...", Darstellung des Gebiets zwischen Stralsund im Norden, Glogau im Osten, Wittenberg im Süden und Lauenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., rückseitig Text, geglättete Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 40 x 52 cm, Blattmaße ca. 50 x 58,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werkes "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf 11 Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3774
Limit: 50,00 €

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Matthäus Seutter, Kupferstichkarte Bayern

links oben figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Bavariae... Matthaei Seutteri...", unten rechts figürlicher Meilenzeiger, rechts oben Extrakarte, auf Hauptkarte Darstellung des Gebiets zwischen Regensburg im Norden, Reichenhall im Osten, Ehrenberg im Süden und Donauwert im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1730, mittig übliche Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 57 x 49 cm, Blattmaße ca. 66 x 56 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3775
Limit: 80,00 €

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Robert de Vaugondy, Kupferstichkarte Deutschland

links unten zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Germania Antiqua...", Karte mit Darstellung der verschiedenen Volksstämme, Darstellung des Gebiets zwischen Ostsee im Norden, Oder im Osten, Mittelmeer im Süden und Rheinmündung im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, in der Kartusche datiert "1775", mittig teils eingerissene Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 47 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Didier Robert de Vaugondy, frz. Geograph, Kartograf, Kartenstecher, Verleger und königlicher Zensor (1723 Paris bis 1786), Sohn des königlichen Geographen Gilles Robert de Vaugondy (1688−1766) und Urenkel des „Vaters der französischen Geographie“ Nicolas Sanson (1600−1667), Mitarbeiter seines Vaters, schuf 1752 im Auftrag Ludwig XV. Erd- und Himmelsgloben, Mitarbeit mit seinem Vater an der 1751-80 erschienenen "Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers", 1772 Berufung zum königlicher Zensor der französischen Krone, tätig in Paris, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3776
Limit: 20,00 €

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Joan Blaeu, Karte Nassau

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Nassovia Comitatus", rechts oben Wappen sowie unten rechts Meilenanzeiger mit Legende, links unten Verlagsangabe "Amstelodami Guilselm Blauw Exudit", Darstellung des Gebiets zwischen Olpe im Norden, Marburg im Osten, Wiesbaden im Süden und Koblenz im Westen, "Geographia Blauianae volumen tertium, quo Germania, quae est Europae liber octavus, continetur.", teilkolorierter Kupferstich, erschienen um 1670, rückseitig typographisch bezeichnet, mittig Faltspur und leichte Erhaltungsmängel, beidseitig hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograf, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571-1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograf begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610-1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651-72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3777
Limit: 120,00 €

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Homanns Erben, Karte obersächsischer Kreis

unten rechts Kartusche und hier bezeichnet "Der südliche Theil des Obersaechsischen Kreises ...", Darstellung des Gebiets zwischen Spandau im Norden, Sagan im Osten, Eger im Süden und Heiligenstadt im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1730, geglättete Bugfalte, an der oberen Blattkante etwas beschnitten, geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 40 x 56,5 cm, Blattmaße ca. 49 x 60,5 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703–1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers, Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3778
Limit: 50,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Asien

erschienen bei Homanns Erben, in der unteren linken Ecke figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Asia secundum legitimas projectionis...Homannianorum Hered. A. 1744", Darstellung des Gebiets zwischen Spitzbergen im Norden, Neuguinea im Osten, Sumatra im Süden und Madrid im Westen, verzerrte, an die Optik eines Globus erinnernden Darstellung, teilkolorierter Kupferstich, mittig übliche Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) ca. 47 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3779
Limit: 20,00 €

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Matthäus Seutter, Inselkarte Martinique

links unten vielfigürliche Szene und hier bezeichnet "... De l´Ile Martinique... de Matthieu Seutter...", gestochen von Albrecht Carl Seutter, Darstellung der französischen Kolonie Martinique mit ihren farblich hervorgehobenen Verwaltungsgebieten, teilkolorierter Kupferstich, um 1745, mittig übliche Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 55,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3780
Limit: 150,00 €

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Rigobert Bonne, Paar Landkarten Südamerika

Darstellung des Staatsgebiets von Chile und von Peru, kolorierte Kupferstiche, 2. Hälfte 18. Jh., leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 36 x 24 cm. Info: französischer Mathematiker und Kartograph (1727 Raucourt/Ardennen bis 1794 Paris), 1762 erschien sein erster Atlas maritime, ab 1773 Nachfolger von Jaques-Nicolas Bellins, ab 1776 oberster Ingenieur-Hydrograph der französischen Marine, Entwickler der nach ihm benannten Bonneschen Projektion, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3781
Limit: 20,00 €

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Konvolut Altmeistergraphiken

drei Arbeiten, Virgil Solis, Bildnis des Nürnberger Patriziers Wolff Pömer; zwei Arbeiten von Crispijn de Passe dem Älteren "Transistus" mit gemalter Bordüre und nackte Dirne mit Kette neben prachtvoll gekleidetem Herrn, Kupferstiche, teils koloriert, unterschiedliche Erhaltungen, je hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. max. 15,5 x 22 cm (mit Bordüre).

Katalog-Nr.: 3782
Limit: 280,00 €

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Graphikkonvolut Glasherstellung aus Encyclopédie

31 Blatt zur Thematik Glasherstellung und Glasverarbeitung, erschienen in "Encyclopédie" von Denis Diderot, Kupferstiche, um 1770, Erhaltungsmängel, Blattmaße max. ca. 39 x 44,5 cm.

Katalog-Nr.: 3783
Limit: 120,00 €

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Eberhard Emminger, Schillers Geburtsstadt Marbach

Blick über den Neckar auf die Stadt und im Vordergrund Figurenstaffage, aquarellierte Lithographie, um 1850, unter der Darstellung im Druck bezeichnet "N.d. Nat. gez. u. lith. v. Eb. Emminger" und "Druck v. G. Küstner", mittig betitelt "Schillers Geburtsstadt Marbach", leichte Erhaltungsmängel, hinter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24 x 38 cm. Künstlerinfo: eigentlich Markus Eberhard Aloys Emminger, dt. Lithograph, Landschaftszeichner und Maler (1808 Biberach an der Riss bis 1885 Biberach an der Riss), kurzzeitig Unterricht bei dem Maler Johann-Baptist Pflug in Biberach, 1822–26 Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, anschließend kurzzeitig Schüler der Stuttgarter Akademie, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835–36 mit königlichem Stipendium Studienreise nach München und Italien (Venedig, Ferrara, Bologna, Ancona, Rom, Tivoli, Terni, Neapel, Florenz), 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen, während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug nach München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr nach Biberach, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3784
Limit: 50,00 €

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George Garen nach Jean Corot, Holzsammler

Weg mit mehreren Waldarbeitern und mit Holz beladenen Pferdewagen im Licht des zur Neige gehenden Tages, unter der Darstellung kleine Remarque, Radierung (teils Mezzotinto), 1906, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "G. Garen", weiterhin in der Platte bezeichnet "Corot" und "G. Garen sc,", Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45,5 x 58 cm. Künstlerinfo: frz. Graphiker (1854 Paris bis 1913 Paris), Mitarbeiter in einem Architekturbüro, ab 1883 Teilnahme an den Salons in Paris und mehrmalige Auszeichnungen, erlangte als Reproduktionsstecher Bekanntheit, ab 1885 von Knödler/New York vertreten, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3785
Limit: 80,00 €

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Ludwig Emil Grimm, "Der Preusje von Schlüchtern"

Bildnis eines älteren Herren mit Kinnbart und Hut im Profil, unter der Darstellung in der Platte betitelt "Der Preusje von Schlüchtern", Werksverzeichnis Stoll 95, Radierung mit Plattenton, unter der Darstellung bezeichnet "zu Steinau den 9ten Aug: 1815 fec.", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 14,5 x 10,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1790 Hanau bis 1863 Kassel), Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm, Studium an der Kunstakademie in Kassel bei Johann Werner Kobold und Runge, ab 1808 in München ansässig, 1809–14 Studium an der Kunstakademie München, 1816 zweimonatige Italienreise, 1832 Ernennung zum Professor an der Akademie der Künste in Kassel, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3786
Limit: 180,00 €

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Joseph von Keller, "Der rasende Roland"

Darstellung der Szene, als Roland Isabella von Galizien aus der Räuberhöhle befreit, nach einem Gemälde von Julius Hübner, erschienen für die Mitglieder des "Kunstvereins für die Rheinlande u. Westphalen" im Jahre 1837 und 1838, Kupferstich, in der Darstellung bezeichnet "Julius Hübner pinx. 1828" und "J. Keller del. sculps. 1838 Düsseldorf", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 73 cm. Künstlerinfo: eigentlich Anton Joseph Keller, dt. Kupferstecher der Düsseldorfer Schule und Begründer der Düsseldorfer Kupferstecherschule (1811 Linz am Rhein bis 1873 Düsseldorf), Lehre als Kupferdrucker und Kupferstecher bei C. Schulgen-Bettendorff in Bonn, ab 1835 Studium an der Akademie in Düsseldorf, 1838 Studienaufenthalt in Paris, ab 1839 Lehrer für Kupferstichkunst an der Akademie in Düsseldorf, 1841–43 Aufenthalt in Rom und Kontakt zu den Deutschrömern, ab 1846 Professor für Kupferstichkunst, 1872 Erhebung in den Adelsstand, Ehrenmitglied der Akademien in Wien, Berlin und Sankt Petersburg, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3787
Limit: 20,00 €

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Konvolut Lithographien Dänemark

zwei Stück, dabei Schloss Frederiksborg nach Heinrich Hansen bzw. Zollboden nach Emanuel Larsen, feine detailreiche Lithographie in beiger Tonplatte, 2. Hälfte 19. Jh., je gedruckt von I. W. Tegner & Kittendorffs lithographischer Anstalt aus der Reihe "Bilder nach dänischen Malern", je unter dem Druck bezeichnet, Altersspuren, je hinter Glas im Passepartout gerahmt, Bildmaße ca. 19,5 x 26 bzw. 19,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Adolf Kittendorff, dänischer Lithograph, Aquarellist, Illustrator und Zeichner (1820 Kopenhagen bis 1902 Kopenhagen), zunächst Lehre zum Stubenmaler, später lithographische Ausbildung im Atelier Bærentzen & Co. Kopenhagen, parallel Studium an der Akademie Kopenhagen, erhielt diverse Ehrungen der Akademie wie 1841 die kleine und 1849 die große Silbermedaille, unternahm Studienreisen nach Italien, 1850-93 mit Isaac Wilhelm Tegner Betrieb eines Lithographischen Instituts, parallel 1855-93 Lehrer an der Akademie Kopenhagen und 1880 deren Mitglied, tätig in Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker und Weilbach.

Katalog-Nr.: 3788
Limit: 20,00 €

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Josef Kriehuber, "Eduard Graf von Woyna"

nahezu Ganzportrait des geheimen Rates Eduard Graf von Woyna (1795 Wien bis 1850 Brüssel) in prächtiger Galauniform und zum Betrachter gerichtetem Blick, fein nuancierte Kreidelithographie, rechts unten im Stein signiert und datiert "Kriehuber (1)844", geringe Erhaltungsmängel, hinter facettiertem Glas im aufwendig durchbrochen gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 34,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Portrait- und Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph (1800 Josefstadt/Wien bis 1876 Wien), frühzeitige künstlerische Förderung, ab 1813 Uhrmacherlehre, 1814 Hinwendung zur Kunst und Studium bis 1818 an der Akademie Wien, ab 1818 in Begleitung des Fürsten Sanguszko als Zeichenlehrer in Polen, 1821 Rückkehr nach Wien, 1823-24 erneutes Studium an der Wiener Akademie, zur Studienfinanzierung wurde er einer der tüchtigsten lithografischen Mitarbeiter des Verlags J. Trentsensky, schuf zunächst Pferdedarstellungen, militärische Szenen und Genreszenen, 1825 Hinwendung zum Portrait, in dessen Wiedergabe er es zu überragender Meisterschaft brachte, er wurde infolge dessen zum begehrten und bestbezahlten Wiener Portraitisten des Hochadels (u.a. 1827 Erzherzog Franz Carl von Österreich) und namhafter Persönlichkeiten wie Musiker (Beethoven), Maler, Schriftsteller etc., unternahm Studienreisen nach Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Oberitalien und der Schweiz, ab 1864 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, ab 1866 Mitglied der Wiener Akademie der Künste, in Folge der fotografischen Konkurrenz später Zeichenlehrer am Theresianum in Wien, vertreten in den Graphischen Sammlungen der Albertina und der Nationalbibliothek Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3789
Limit: 220,00 €

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