Varia - Vermischtes

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Klosterarbeit

19. Jh., aufwendige Komposition aus Draht, Papier, Gold- und Silberlitze sowie farbigen Saatperlchen, doppelter Myrtenkranz mit Blattwerk und Blüten, Altersspuren, nicht ganz komplett, D 23 cm. Provenienz: Sammlung Otto Blokesch, Bamberg, Teil 1.

Katalog-Nr.: 550
Limit: 20,00 €

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Konsole Memento mori

19. Jh., Holz geschnitzt, gestuckt, farbig gefasst und goldbronziert, längliche geschweifte Platte, getragen von massiven Voluten, flankiert von zwei plastisch gearbeiteten Totenschädeln und Gebein, leichte Altersspuren, L ca. 60 cm.

Katalog-Nr.: 551
Limit: 950,00 €

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Memento mori

19. Jh., auf einem samtenen Kissen ruhender geschnitzter Totenschädel aus Laubholz, umrahmt von plastisch gearbeiteter Primizkrone aus Drahtgeflecht, reich umrankt von floralen Elementen aus Goldlitze, diese Krone verkörperte ursprünglich die geistliche Vermählung des Priesters mit der Kirche, kleinere Erhaltungsmängel, H ca. 20 cm.

Katalog-Nr.: 552
Limit: 150,00 €

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Memento mori

neuzeitlich, Bein sowie Holz geschnitzt, gestuckt und gefasst, Cherub mit Totenschädel und Stundenglas, in der Hand einen Knochen als Leuchter tragend, Altersspuren, H 51 cm.

Katalog-Nr.: 553
Limit: 240,00 €

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Memento mori

18./20. Jh., Holz und Hirschhorn geschnitzt, farbig gefasst und teils goldbronziert, passig geschweifter barocker Sockel mit montiertem Totenschädel, bekrönt von plastisch gearbeitetem Kraken, dessen unzählige Arme die Kalotte umwinden, Altersspuren, H 33 cm.

Katalog-Nr.: 554
Limit: 390,00 €

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Barocker Schwurschädel

wohl 18. Jh., menschliche Schädelkalotte, das Dach durchbrochen mit Pentagramm-Motiv, auf dunkel gefasstem Holzfuß montiert, kunst- und kulturhistorisch relevantes Wunderkammer-Artefakt des Barock, Altersspuren, Erhaltungsmängel, H 22 cm. Info: Bereits im Mittelalter wurden Schwurschädel als Objekte der Gerichtsbarkeit genutzt, Femegerichte erreichten den Höhepunkt ihrer Macht im 15. Jahrhundert und nahmen immer mehr den Charakter von straff organisierten Geheimbünden der "Wissenden" an, die durch Eid zu unbedingter Verschwiegenheit verpflichtet waren, aufgrund der zunehmenden Heimlichkeit des Verfahrens und der umgehenden Vollstreckung gefällter Todesurteile verbreitete sich Furcht und Schrecken vor der Feme, das letzte "Heimliche Gericht" wurde 1806 abgehalten, Schwurschädel fanden so auch in den Wunderkammern ihren Platz, Quelle: Georg Laue, Memento Mori, S. 168, und Internet.

Katalog-Nr.: 555
Limit: 600,00 €

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Barocker Schwurschädel

wohl 17. Jh., menschliche Schädelkalotte, das Dach graviert mit zentralem Balkenkreuz, welches von vier weiteren flankiert wird, Altersspuren, Erhaltungsmängel, L 20 cm. Info: Bereits im Mittelalter wurden Schwurschädel als Objekte der Gerichtsbarkeit genutzt, Femegerichte erreichten den Höhepunkt ihrer Macht im 15. Jahrhundert und nahmen immer mehr den Charakter von straff organisierten Geheimbünden der "Wissenden" an, die durch Eid zu unbedingter Verschwiegenheit verpflichtet waren, aufgrund der zunehmenden Heimlichkeit des Verfahrens und der umgehenden Vollstreckung gefällter Todesurteile verbreitete sich Furcht und Schrecken vor der Feme, das letzte "Heimliche Gericht" wurde 1806 abgehalten, Schwurschädel fanden so auch in den Wunderkammern ihren Platz, Quelle: Georg Laue, Memento Mori, S. 168, und Internet.

Katalog-Nr.: 556
Limit: 300,00 €

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Barocker Schwurschädel

datiert 1788, menschliche Schädelkalotte, das Dach graviert mit zentralem Kelchmotiv, welches von Sonnen- und Mondsymbolen flankiert wird, gerahmt von alchemistischen und okkulten Symbolen auf dunkel gefasstem, gedreht geripptem Holzfuß montiert, kunst- und kulturhistorisch relevantes Wunderkammer-Artefakt des Barock, das Gralsmotiv verweist dabei möglicherweise auf einen Zusammenhang zum spirituellen und aufklärungskritischen Orden der Rosenkreuzer, die den Kelch nicht als physisches Objekt sondern als spirituelles Symbol für die Transformation des Menschen betrachteten, Altersspuren, Erhaltungsmängel, H 40 cm. Info: Bereits im Mittelalter wurden Schwurschädel als Objekte der Gerichtsbarkeit genutzt, Femegerichte erreichten den Höhepunkt ihrer Macht im 15. Jahrhundert und nahmen immer mehr den Charakter von straff organisierten Geheimbünden der "Wissenden" an, die durch Eid zu unbedingter Verschwiegenheit verpflichtet waren, aufgrund der zunehmenden Heimlichkeit des Verfahrens und der umgehenden Vollstreckung gefällter Todesurteile verbreitete sich Furcht und Schrecken vor der Feme, das letzte "Heimliche Gericht" wurde 1806 abgehalten, Schwurschädel fanden so auch in den Wunderkammern ihren Platz, Quelle: Georg Laue, Memento Mori, S. 168, und Internet.

Katalog-Nr.: 557
Limit: 2800,00 €

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Barockes Memento mori

wohl 18. Jh., getreppter Sockel aus massivem Laubholz mit Resten alter Farbfassung, montierte Gebeine mit Schädelkalotte, diese mit Resten alten Zahnbesatzes, stärkere Altersspuren, H ca. 28 cm.

Katalog-Nr.: 558
Limit: 1300,00 €

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Barockes Memento mori

18. Jh., Laubholz beschnitzt, mehrteilig gearbeitet und montiert, silberbronziert, eisenbeschlagen, Schädel auf gekreuztem Gebein, stärkere Substanzverluste, L 33 cm.

Katalog-Nr.: 559
Limit: 360,00 €

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Memento mori

wohl 1. Hälfte 19. Jh., rückseitig mit Resten alten Lacksiegels, Sockel in Form einer gedrechselten Halbsäule aus massiver Rüster, applizierte Schädelkalotte mit alten Restaurierungen, Substanzverluste, Altersspuren, H 37 cm.

Katalog-Nr.: 560
Limit: 100,00 €

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Anatomisches Anschauungsmodell

wohl 1. Hälfte 20. Jh., menschlicher Schädel mit horizontal durchtrennter Kalotte, bewegliche Kieferpartie, arretiert durch Federn und Scharniere aus Weißmetall, Substanzverluste, Altersspuren, L 22 cm.

Katalog-Nr.: 561
Limit: 180,00 €

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Anatomisches Anschauungsmodell

wohl 1. Hälfte 20. Jh., teils beschriftet, menschlicher Schädel mit horizontal durchtrennter Kalotte, arretiert durch Federn und Scharniere aus Weißmetall, kleine Substanzverluste, L 20 cm.

Katalog-Nr.: 562
Limit: 100,00 €

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Satanische Weihnachtskrippe

20. Jh., dunkel gefasste, dreiseitig verglaste Tischvitrine, darin arrangierte Szene in Anlehnung an die Geburt Christi, mit vollplastisch gestalteten Höllenwesen aus beschnitztem Hirschhorn und Laubholz, welche nach traditionellem Vorbild um die Krippe versammelt sind, Maße 40 x 45 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 563
Limit: 600,00 €

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Sargmodell

20. Jh., mit Stempel eines Bestattungsinstituts aus Berlin, Nadelholz dunkelbraun gebeizt, schlichtes Modell für Anschauungszwecke, L 45 cm.

Katalog-Nr.: 564
Limit: 180,00 €

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Regulator Memento mori

19./20. Jh., dreiseitig verglastes, geschwärztes Holzgehäuse, mit Knochen belegt und von fein geschnitztem Totenkopf aus Hartholz bekrönt, Pendellinse mit einem Tödlein aus Hirschhorn, der untere Abschluss ebenfalls mit Knochen und drei kleineren Totenköpfen verziert, Werk funktionstüchtig, mit Schlüssel, H 78 cm.

Katalog-Nr.: 565
Limit: 600,00 €

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Kunstkammerobjekt

20. Jh., polygonal facettierte Deckeldose aus Malachit, figürlicher Knauf aus geschnitztem Hirschhorn gefertigt, in Form eines Paares beim Liebesspiel, H 9 cm.

Katalog-Nr.: 566
Limit: 190,00 €

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Tischzier Memento mori

20. Jh., Hirschhorn aufwendig beschnitzt, auf getrepptem ovalen Sockel aus Edelholz montierte plastische Totentanzszene mit zwei Knochenmännern im wilden Reigen, L ca. 12 cm.

Katalog-Nr.: 567
Limit: 190,00 €

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Der Tod und das Mädchen

20. Jh., Wurzelholz minutiös beschnitzt, vollplastische Vanitas-Darstellung der finsteren Vereinigung von Gevatter Tod und einer jungen Prinzessin, auf naturalistisch gestalteter Plinthe, H 13 cm.

Katalog-Nr.: 568
Limit: 260,00 €

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Chimäre

neuzeitlich, ungemarkt, Büffelhorn qualitätvoll beschnitzt, Haupt einer jungen Schönheit, deren wallendes Haar aus den Tentakeln eines Kraken geformt ist, auf flachem quadratischen Holzsockel montiert, guter Zustand, L 22,5 cm.

Katalog-Nr.: 569
Limit: 190,00 €

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Memento mori

20. Jh., Holz geschnitzt und farbig gefasst, gedrechselter geschwärzter Fuß mit Balusterschaft, aufgesetzter, plastisch gestalteter Kraken mit dem Konterfei eines Totenschädels, im Sinne eines Vanitasmotivs, minimale Altersspuren, H 33 cm.

Katalog-Nr.: 570
Limit: 300,00 €

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Godemichet

neuzeitlich, Hirschhorn beschnitzt, mehrteilig gearbeitet und montiert, plastisch gearbeiteter Phallus mit figürlich gestaltetem Griffstück in Form eines Paars beim Liebesspiel, L 28 cm.

Katalog-Nr.: 571
Limit: 390,00 €

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Paar Emailleminiaturen

wohl Wien, 18. Jh., zarte Kupferplättchen, polychrom gefasst in Lupenmalerei, als Pendants gefertigte Zierelemente einer historischen Schatulle oder eines Kabinetts, Darstellung eines Rokokopaars in idealisierter Landschaft, winzige Emailleverluste im Randbereich, sonst gute, dem Alter entsprechende Erhaltung, H je ca. 5,5 cm.

Katalog-Nr.: 572
Limit: 120,00 €

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Eduard Green Malbone attr., Miniaturportrait

um 1800, unsigniert, rückseitig bezeichnet E. A. Malbone 1802, Gouache auf Karton, Halbfigurenbildnis eines mittelalten Mannes vor angedeuteter Landschaft, in den Händen ein Buch haltend, dem Betrachter sanft zugewandt, hinter Glas in vergoldeter Leiste gefasst, Erhaltungsmängel, Maße 16,5 x 15,5 cm.

Katalog-Nr.: 573
Limit: 390,00 €

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Konvolut Miniaturportraits

18./19. Jh., fünf Stück, unsigniert, Gouache auf Karton, vier männliche Kopf- bzw. Schulterstücke sowie ein weibliches Halbfigurenbildnis, alle gerahmt, unterschiedliche Maße und Erhaltungen, L max. 8,5 cm.

Katalog-Nr.: 574
Limit: 120,00 €

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