Gemälde

Katalog-Nr. 4518

Pál Molnár-C., Akt in arkadischer Landschaft

abendliche surreale Gebirgslandschaft mit antiken Säulen und Frauenakt neben ihrem gespenstisch schwebenden Hochzeitskleid, melancholische, pastose Malerei, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, um 1970, rechts unten ungarisch monogrammiert "MCP", rückseitig unleserlich gestempelt, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 39,5 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pál Molnár, auch Pal [Paul] Molnar, nannte sich ab ca. 1922 nach dem Geburtsnamen seiner Mutter Jeanne Contant "Pál Molnár-C." , ungarischer Maler, Freskant, Buchkünstler, Holzschneider und Gebrauchsgraphiker (1894 Battonya bis 1981 Budapest), studierte an der Akademie in Budapest Kunstpädagogik, 1918–21 Übersiedlung in die Schweiz, 1921–22 Studienaufenthalt in Paris, ab 1922 wieder in Budapest tätig, 1928–31 mit Stipendium des ungarischen Staats Aufenthalt in Italien, während dieser Zeit zeitweise Mitarbeiter des Kunsthistorikers Tibor Gerevich an der Accademia d’Ungheria in Rom, 1931 Rückkehr nach Budapest, erhielt diverse Ehrungen wie 1929 die Goldmedaille der Kunstgewerbeausstellung Monza, 1930 den Malerpreis Padua und den Zichy-Preis, 1934 Ehrung mit dem Franz-Joseph-Jubiläumspreis und dem Malerpreis Warschau, 1937 Grand-Prix auf der Weltausstellung in Paris und goldene Medaille Mailand, Goldmedaille auf der Internationalen Holzschnittausstellung 1938 in Warschau, 1939 durch Papst Pius XII. Verleihung des Pro Arte-et Ecclesia-Kreuzes, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Artikel von Orsolya Putz und von Anna Koltay zum Künstler sowie Internet.

Limit:
1400,00 €

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