Gemälde

Katalog-Nr. 4502

Wladimir Bugrin, Heilige Eurosia

figürlich-abstrakte Darstellung mit erkennbarem Kopf einer weiblichen Person, pastoser Farbauftrag über lasierender Malweise in reicher gedeckter, aber lebendiger Farbgebung, Öl und Öllasuren auf Platte, 1977, unten mittig signiert und datiert "Bugrin (19)77", rückseitig bezeichnet "Vladimir Bugrin frz. Bougrine" sowie betitelt "Hl. Eurozija", leichte Altersspuren, in braunem Leinenpassepartout in Profilrahmung, Darstellungsmaße ca. 43 x 18 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wladimir Alexandrowitsch Bugrin, russisch Владимир Александрович Бугрин, auch Vladimir Alexandrovich Bougreen, Bougrine oder Bugrin, russischer Maler und Restaurator (1938 Leningrad bis 2001 St. Petersburg), 1956–59 Muchina-Institut für Kunst und industrielles Design, 1960–65 Kunstakademie Leningrad, seit Anfang der 1970er religiöse Motive, wegen seines Eintretens für freie Kunst kam er in Konflikt mit den Sowjetbehörden, was zur Inhaftierung und im November 1976 zu Ausweisung als "jüdischer Emigrant" führte, zunächst in Wien, hier Unterstützung durch Prinzessin Ghislaine Windisch-Graetz, später in Salzburg, schließlich Übersiedlung zu Freunden nach Frankreich, spätestens ab 1977 in Paris tätig, 1984 französische Staatsbürgerschaft, vertreten auf zahlreichen internationalen Ausstellungen, Werke unter anderem in Museen in Wien, Paris und Japan, tätig in Paris, St. Germain en Laye und nach 1990 wieder regelmäßige Aufenthalte in St. Petersburg, Quelle: Homepage zum Künstler und Info der Lebenspartnerin Jane MacGillivray.

Limit:
360,00 €

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