Hans Scheil, Sinnender Bauer
Brustbildnis eines Mannes in mittleren Jahren mit breitkrempigem Hut und roter Jacke, sinnend seinen Kopf in die linke Hand stützend, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, rechts unten unleserlich signiert und datiert "Scheil [19]29", geringe Altersspuren, in schwarzer Lackleiste gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 32,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Gebrauchsgraphiker und Kunsterzieher (1896 Metz bis 1988 Frankfurt am Main), 1912–14 Schüler der Kunstgewerbeschule Straßburg [Strasbourg] im Elsass, 1920–26 Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Hermann Lismann, 1927–30 weitergebildet an der privaten Kunstakademie von André Lhote in Paris, stark von Paul Cézanne beeinflusst, unternahm Studienreisen nach den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Italien, Jugoslawien und auf den Balkan, 1937 Beschlagnahmung einer Arbeit in der Aktion "entartete Kunst", arbeitete nach 1945 als Kunsterzieher unter anderem in Bornheim/Rheinhessen, parallel als Pressezeichner für Frankfurter Zeitungen tätig, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, später Mitglied im Frankfurter Künstlerbund und im Berufsverband Bildender Künstler Frankfurt am Main, tätig in Frankfurt am Main, Quelle: AKL, Dressler 1930, Info Städelmuseum Frankfurt am Main, Lotz "Die Bildenden Künstler in Frankfurt am Main" und Internet.