Gemälde

Katalog-Nr. 4389

Ferdynand Ruszczyz, Baum am Weiher

knorriger Laubbaum in abendlicher Herbstlandschaft am Teich, pastose impressionistische Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, hierzu schreibt die polnische Wikipedia: "... Verbindet in seinen farbensatten, breit und pastos gemalten Bildern aufs glücklichste koloristische Freilichteffekte und neuromantische Stimmungskunst. Unermüdlicher Schilderer der Schönheit der polnischen Landschaft ...", Öl auf Leinwand, um 1900, links unten teils undeutlich bezeichnet "F. Ruszczyz Bohdanow ...", rückseitig auf dem Keilrahmen Annotation "Halpern", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 103 x 77,5 cm. Künstlerinfo: auch Ferdinandas Ruščicas, Фердинанд Рущиц, polnischer Maler, Graphiker, Illustrator, Buchkünstler, Bühnen- und Kostümbildner, Gebrauchsgraphiker, Kunstschriftsteller und Pädagoge (1870 Bohdanów [Багданава, Богданово oder Bogdanovo] ehemals Polen, jetzt Weißrussland bis 1936 Bohdanów), zunächst Privatunterricht auf dem elterlichen Gut Bohdanów, 1883–90 Gymnasialbesuch in Minsk, nahm parallel Unterricht im Zeichnen, ab 1890 Jurastudium an der Universität St. Petersburg, parallel Gaststudent an der Petersburger Kunstakademie, 1892 Abbruch des Jurastudiums und bis 1897 Studium an der Akademie St. Petersburg bei Arkhip Kuindzhi und Iwan Schischkin, unternahm Studienreisen auf die Krim, nach Italien, Deutschland (u. a. Rügen), Frankreich, Dänemark (u.a. Bornholm) und Schweden, beschickte 1897–1900 die St. Petersburger Akademieausstellung, ab 1898 wieder in Bohdanów tätig, 1898–1902 Studienreisen nach Berlin, Dresden, München, Prag, Basel, Köln, Brüssel, Mailand und Venedig, 1899–1902 Beteiligung an den Ausstellungen der Künstlergruppe "Mir Isskustwa [Мир искусства, dt.: Welt der Kunst]", ab 1900 Mitglied der polnischen Künstlervereinigung "Sztuka", 1904–07 Professor an der Kunsthochschule Warschau, ab 1907–08 Professor und Leiter der Klasse für Landschaftsmalerei an der Akademie Krakau, 1908 Aufgabe der Malerei, 1908 kurzzeitig in Wien, 1908–19 tätig als Bühnen- und Kostümbildner für die Theater in Wilna und Warschau und wechselnde Aufenthalte in Vilnius und Bohdanów, ab 1919 Mitbegründer und mehrmals Dekan der Fakultät für Bildende Künste an der Stefan-Batory-Universität Vilnius, hier 1935 zum Ehrenprofessor ernannt, 1935 Rückkehr nach Bohdanów, erhielt diverse Ehrungen wie 1921 Ritter und später Offizier der französischen Ehrenlegion, 1923 das Kommandeurkreuz des Ordens Polonia Restituta, 1928 das Goldene Verdienstkreuz, 1932 den spanischen Orden Isabellas der Katholischen und Ehrung als Kommandeur des portugiesischen Ordens vom Heiligen Jakobus vom Schwert, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Limit:
1000,00 €

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