Georg Burmester, bäuerliches Stillleben
zahlreicher Hausrat wie Krüge, Schüsseln, Geschirrteile und andere Hafnerware, in mehreren Ebenen verteilt in einem Heuhaufen, vor einem drapierten Vorhang, pastose Malweise in lebhaftem Duktus, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unten rechts signiert "G. Burmester", rückseitig nummeriert "1461", Galeriezettel der Galerie Peters, dort betitelt "Chaos im Stroh", Altersspuren, in Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 49 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler, Wandmaler, Kunstgewerbler und Illustrator (1864 Barmen bis 1936 Heikendorf-Möltenort bei Kiel), 1882–83 Düsseldorfer Kunstakademie bei Heinrich Lauenstein und Hugo Crola, 1883–89 Karlsruher Kunsthochschule bei Gustav Schönleber, 1886 Studienaufenthalt in Italien, unternahm weitere Studienreisen nach Norwegen und Dänemark, zeitweise Aufenthalt in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1889–1912 in Möltenort bei Kiel tätig, 1894 beteiligt an der Gründung der Schleswig-Holsteinischen Kunstgenossenschaft, 1907 Preisträger des Villa-Romana-Stipendiums und 1907–08 Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz, 1912–30 Dozent an der Kunstakademie in Kassel, 1917 Berufung zum Professor, 1930 Pensionierung und Rückkehr nach Möltenort, Mitglied der Künstlerkolonie Heikendorf, Mitglied der Vereinigung westfälischer Kunstfreunde und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte ab 1899 Kunstausstellungen, unter anderem in Bremen, Weimar, Düsseldorf, Dresden und ab 1904 den Münchner Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Mülfarth, Schweers, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Gorenflo, Busse, Wollmann "Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Müller-Singer, Feddersen "Schleswig-Holsteinisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Internet.