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Katalog-Nr. 3639

Josef Kriehuber, "Eduard Graf von Woyna"

nahezu Ganzportrait des geheimen Rates Eduard Graf von Woyna (1795 Wien bis 1850 Brüssel) in prächtiger Galauniform und zum Betrachter gerichtetem Blick, fein nuancierte Kreidelithographie, rechts unten im Stein signiert und datiert "Kriehuber (1)844", geringe Erhaltungsmängel, hinter facettiertem Glas im aufwendig durchbrochen gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 34,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Portrait- und Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph (1800 Josefstadt/Wien bis 1876 Wien), frühzeitige künstlerische Förderung, ab 1813 Uhrmacherlehre, 1814 Hinwendung zur Kunst und Studium bis 1818 an der Akademie Wien, ab 1818 in Begleitung des Fürsten Sanguszko als Zeichenlehrer in Polen, 1821 Rückkehr nach Wien, 1823–24 erneutes Studium an der Wiener Akademie, zur Studienfinanzierung wurde er einer der tüchtigsten lithografischen Mitarbeiter des Verlags J. Trentsensky, schuf zunächst Pferdedarstellungen, militärische Szenen und Genreszenen, 1825 Hinwendung zum Portrait, in dessen Wiedergabe er es zu überragender Meisterschaft brachte, er wurde infolge dessen zum begehrten und bestbezahlten Wiener Portraitisten des Hochadels (u.a. 1827 Erzherzog Franz Carl von Österreich) und namhafter Persönlichkeiten wie Musiker (Beethoven), Maler, Schriftsteller etc., unternahm Studienreisen nach Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Oberitalien und der Schweiz, ab 1864 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, ab 1866 Mitglied der Wiener Akademie der Künste, in Folge der fotografischen Konkurrenz später Zeichenlehrer am Theresianum in Wien, vertreten in den Graphischen Sammlungen der Albertina und der Nationalbibliothek Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Limit:
330,00 €

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