Eberhard Emminger, "Der Ölberg bei Jerusalem"
Blick auf den in Israel gelegenen geschichtsträchtigen Ort mit Figurenstaffage im Vordergrund, unter der Darstellung mittig betitelt "Der Ölberg bei Jerusalem" sowie Legende, Farblithographie, um 1860, unter der Darstellung bezeichnet "Nach d. Natur gez. v. Carl Müller" und "Lith. v. E. Emminger", minimale Altersspuren, unter Passepartout in historischen Rahmen, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,7 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Markus Eberhard Aloys Emminger, dt. Lithograph, Landschaftszeichner und Maler (1808 Biberach an der Riss bis 1885 Biberach an der Riss), kurzzeitig Unterricht bei dem Maler Johann-Baptist Pflug in Biberach, 1822–26 Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, anschließend kurzzeitig Schüler der Stuttgarter Akademie, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835–36 mit königlichem Stipendium Studienreise nach München und Italien (Venedig, Ferrara, Bologna, Ancona, Rom, Tivoli, Terni, Neapel, Florenz), 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug nach München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr nach Biberach, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.