Johann Baptist Homann, Karte Iberische Halbinsel
rechts unten prächtige vielfigürliche Kartusche mit Eroberungsszene und hier bezeichnet "Regnorum Hispaniae et Portugalliae... á Ioh. Bapt. Homanno...", Darstellung der gesamten Iberischen Halbinsel mit Anrainergebieten, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, kräftiger, präziser Druck, um 1700, oben links handschriftlich nummeriert "34", mittig kaum erkennbare Bugfalte, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 56,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.